Faserzement-Fassadenschindeln verbinden ein ruhiges Fassadenbild mit feiner Detailstruktur. Über 30 Farben und drei Designlinien ermöglichen abgestimmte Lösungen für Neubau und Sanierung – mit überdeckender, hinterlüfteter Verlegetechnik als witterungsschützendem Systemaufbau.

Fassadenschiefer

Fassadenschindeln aus Faserzement gliedern die Gebäudehülle in eine feinteilige Struktur. In der Gesamtwirkung erscheint die Fassade ruhig und geschlossen, in der Nahansicht zeigt sich eine differenzierte Oberflächenstruktur. Dadurch ergeben sich Einsatzmöglichkeiten sowohl im Bestand als auch im Neubau.

Unterschiedliche Formate und Farben ermöglichen eine abgestimmte Umsetzung architektonischer Entwurfskonzepte.

Die überdeckende Verlegetechnik sorgt für einen dauerhaften Schutz der Fassade vor Witterungseinflüssen wie Niederschlag, Temperaturwechseln und Wind.

Die Faserzement-Fassadenschindeln stehen in drei Designlinien in über 30 Farben mit unterschiedlichen Oberflächen zur Auswahl. Die Plattendicke aller Fassadenschindeln beträgt vier Millimeter.

Formatlinien

Format

Modulmaß

Plattenformat

Rechteckstreifen

3 Elemente x 300 x 300 mm

900 x 300 mm

Rechteckstreifen

3 Elemente x 200 x 300 mm

600 x 300 mm

Rechteckstreifen

5 Elemente x 120 x 150 mm

600 x 200 mm

Wabenstreifen

3Elemente x 200 x 200 mm

600 x 200 mm

Swisspearl Carat

Carat ist eine durchgefärbte, naturgetrocknete Faserzementplatte mit einer leicht pigmentierten, lasierenden Oberfläche. Das Material ist monolithisch aufgebaut und zeigt eine gleichmäßige, materialtypische Erscheinung. Die Oberfläche unterstützt eine sachliche, zeitlose Gestaltung.

Carat ist in sechs Farben erhältlich.

Swisspearl Nobilis

Nobilis ist eine graue, naturgetrocknete Faserzementplatte mit einer leicht pigmentierten, durchscheinenden Oberfläche. Die Farbpalette umfasst 13 warm und kühl angelegte, an grau angelehnte Farbtöne aus Braun‑, Blau‑, Grün‑ und Grauabstufungen. Die Oberfläche lässt die Faserzementtextur klar hervortreten und ermöglicht sowohl die Kombination unterschiedlicher Grautöne als auch eine einheitliche Gestaltung von Fassaden und Innenräumen.

Swisspearl Planea

Planea ist eine Fassadenplatte aus Faserzement mit farbbeschichteter Oberfläche. Die natürliche Plattenoberfläche ist vollflächig mit einer stark deckenden, wasserbasierten Acrylfarbe versehen. Planea gibt es in den Ausführungen: durchgefärbt oder mit einem grauen Grundton. Planea ermöglicht die Gestaltung farbintensiver und langlebiger Gebäudehüllen mit 11 Farben.

Referenzbeispiele

Geneva Lake View Residence, Epalinges, Schweiz

Architekt: 1point2 SA, Ecublens, Schweiz

Fotograf: Meraner & Hauser OHG/SNC, Bozen, Italien

Gesundheitszentrum für das Alter Mathysweg, Zürich, Schweiz

Architekt: Allemann Eigenmann Bauer Architekten, Zürich, Schweiz

Fotograf: Annett Landsmann, Architekturfotografie, Zürich, Schweiz

Planungswissen kompakt

Welche Unterkonstruktion ist für genagelte Faserzementschindeln geeignet?

Geeignet ist eine ebene, ausreichend nagelfähige Deckunterlage, meist aus vertikaler Holzlattung in hinterlüfteter Anordnung. Lattenraster und Querschnitte sind auf Plattenformat, Lastannahmen und Systemvorgaben abzustimmen; Unebenheiten der Tragwand müssen ausgeglichen und der Holzschutz nach DIN 68800 geplant werden.

Wie ist die Hinterlüftung hinter überdeckender Faserzementbekleidung auszubilden?

Die Hinterlüftung ist nach DIN 18516-1 und dem gültigen Systemnachweis zu bemessen, damit eingedrungene Feuchte abtrocknen kann. Mindestquerschnitte, zulässige Einengungen sowie Zu- und Abluftöffnungen mit Insektenschutz sind projektspezifisch festzulegen; Dämmstoffe müssen gegen Hinterströmung gesichert werden.

Welche Brandschutzanforderungen gelten für eine Holzunterkonstruktion?

Die Baustoffklasse der Faserzementbekleidung allein bewertet nicht die gesamte Außenwand; auch Unterkonstruktion, Dämmung und Hinterlüftungsraum sind zu berücksichtigen. Die Zulässigkeit einer Holzunterkonstruktion richtet sich nach Landesbauordnung, MVV TB, Gebäudeklasse und Brandschutzkonzept und ist frühzeitig mit dem Brandschutz zu klären.

Wie sind materialtypische Oberflächenveränderungen bei der Abnahme von Faserzementplatten zu bewerten?

Farbtonabweichungen, Kalkausblühungen und witterungsbedingte Aufhellungen können bei mineralischen Faserzementplatten materialtypisch sein und stellen nicht automatisch einen Mangel dar. Zulässige Erscheinungsbilder sind vorab durch Bemusterung und Ausschreibung festzulegen; bei der Abnahme ist zusätzlich die Feuchteursache, etwa eine fehlerhafte Wasserführung, zu prüfen.

Wie ist vorhandene Faserzementbekleidung vor einer Sanierung zu beurteilen?

Faserzementbekleidungen aus der Zeit vor dem Asbestverbot 1993 sind vor Eingriffen als asbestverdächtig einzustufen, auch wenn sie unbeschädigt erscheinen. Vor Überdeckung, Bohren oder Ausbau ist eine Schadstofferkundung mit Materialanalyse erforderlich; Arbeiten an asbesthaltigen Platten dürfen nur sachkundige Fachbetriebe nach Gefahrstoffverordnung und TRGS 519 ausführen.

Passende Inhalte zur Produktinformation "Kleinformatige Fassadenplatten aus Faserzement"

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Umweltdeklarationen

(Zur Verfügung gestellt vom Institut Bauen und Umwelt e.V.)

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