ACO Inotec Kastenrinnen zur Terrassenentwässerung werden für das jeweilige Bauprojekt individuell konstruiert.

Kastenrinnen für Terrassen, Loggien und Balkone

Mit ihrer Rinnenbreite und maximalen Rinnenhöhe, gemäß Einbaumöglichkeit, entfalten diese Rinnenkonstruktionen ihre volle Wirksamkeit zum Schutz des Bauwerks. Maßgenaue Passstücke reduzieren den Montageaufwand und sorgen für eine ausgewogene Optik. Die ACO Inotec Kastenrinnen sind begehbar und Rollstuhl befahrbar und weisen gemäß DIN 51130 ein rutschfestes Design auf.

Kastenrinne Typ ino 611 KR

Werkstoff

Edelstahl 1.4301 (V2A) bzw. 1.4404 (V4A) oder Stahl stückverzinkt auf Wunsch zusätzlich pulverbeschichtet nach RAL

Materialstärke

1,5 mm wahlweise 2 mm

Lieferlängen

Edelstahl bis 3 m in einem Stück, Stahl stückverzinkt bis 2 m

Rinnenbreite

100/135/150/185/200/235/300/350/400/450 mm weitere Abmessungen möglich

Rinnenhöhe

ab 40* mm bis 200 mm

*abhängig von der Rosthöhe

Wasserlauf

über Wasserspiegelgefälle

Rostmaße

bis 1000 mm

Begehbare und Rollstuhl befahrbare Ausführung.

Für begehbare Flächen, Rinne mit eingekanteter Rostauflage.

Weitere Informationen: Kastenrinne Typ ino 611 KR

Grafik mit dem Logo von BauNetz Wissen und einem Dropdown-Menü zur Auswahl des Themas Wasserkreislauf

Weitere Informationen zu Entwässerungslösungen sind hier zu finden: Baunetz Wissen Wasserkreislauf

Planungsfragen kompakt

Wann ist vor Balkon-, Loggia- und Terrassentüren eine Entwässerungsrinne erforderlich?

Eine Entwässerungsrinne ist insbesondere erforderlich, wenn die nach den Abdichtungsregeln vorgesehene Anschlusshöhe von 15 cm über der Belagsoberfläche unterschritten wird. Bei Türen, raumhohen Fenstern und Festverglasungen sind dann besondere Maßnahmen wie ein unmittelbar entwässerter Rost, ein ausreichendes Gefälle und eine sichere Abdichtungsanbindung zu planen.

Wie sind Entwässerungsrinnen vor Türen anzuordnen und zu bemessen?

Die Rinne sollte unmittelbar vor dem Abdichtungsanschluss und über die gesamte Türbreite angeordnet werden; Fachquellen nennen dabei höchstens 5 cm Abstand. Breite und Abdeckung sind hydraulisch, hinsichtlich Spritzwasser sowie der Begeh- und Befahrbarkeit zu bemessen. Bei unüberdachten Bereichen werden häufig Roste ab etwa 15 cm Breite eingesetzt.

Welches Gefälle und welche hydraulische Bemessung benötigen Entwässerungsrinnen?

Die Abdichtungsschicht von Balkonen und Loggien sollte mindestens 1,5 % Gefälle erhalten; bei Dachflächen gelten in der Regel 2 %, während in der Nutzschicht mindestens 1 % vom Gebäude weg empfohlen wird. Die Rinne ist entsprechend der angeschlossenen Fläche, der erwarteten Niederschlagsmenge, der Ablaufpunkte und des Wasserspiegelgefälles hydraulisch zu bemessen.

Was ist bei Entwässerungsrinnen in der Sanierung und bei geringer Aufbauhöhe zu beachten?

Vor der Ausschreibung ist eine Höhenbilanz aus Rohdecke, Gefälle, Abdichtung, Dränage, Rinne und Belag zu erstellen. Bei begrenzter Aufbauhöhe können höhenverstellbare oder maßgefertigte Rinnen eingesetzt werden; Entwässerungsanschluss, Gefälle und die Lage angrenzender Bauteile sind objektspezifisch abzustimmen.

Wie lassen sich schwellenlose Übergänge mit den Abdichtungsregeln vereinbaren?

Schwellen bis 2 cm gelten abdichtungstechnisch als Sonderkonstruktion, da die Abdichtungsregeln grundsätzlich eine deutlich höhere Anschlusshöhe vorsehen. Erforderlich sind eine unmittelbar entwässerte Rinne, ein Gefälle vom Türanschluss weg sowie abgestimmte Tür-, Abdichtungs- und Anschlussdetails; Planung und Ausführung sind gesondert zu beauftragen.

Muss eine Entwässerungsrinne an die Regenentwässerung angeschlossen werden?

Bei Balkonen und Dachterrassen ist eine unmittelbar an die Entwässerung angeschlossene Rinne in der Regel vorzusehen. Eine seitliche Dränage oder Versickerung ist nur zulässig, wenn Untergrund, Abdichtung und Aufbau dies sicher ermöglichen; Rückstau, angrenzende Flächen und gegebenenfalls ein Notüberlauf sind in der Entwässerungsplanung zu berücksichtigen.

Wie wird eine Entwässerungsrinne an die Abdichtung und das Türprofil angeschlossen?

Die Rinne ist dauerhaft und gegen Hinterläufigkeit an die Abdichtung anzuschließen; auch der Türrahmen muss gegen eindringendes Wasser gesichert werden. Anschlussdetail, Einbaufolge und Zuständigkeiten zwischen Abdichter, Fensterbau und Belagsausführung gehören in Planung und Ausschreibung. Zargen sollten möglichst erst nach Herstellung der Abdichtung montiert werden.

Welche Wartungs- und Wintermaßnahmen sind für Entwässerungsrinnen einzuplanen?

Rinnen und Abläufe müssen regelmäßig von Laub, Schmutz und eingeschwemmten Belagsresten gereinigt und für Inspektionen zugänglich sein. In schnee- und frostgefährdeten Bereichen sind zusätzlich Vereisung, Schneestau und die erforderliche Ablaufleistung zu bewerten; Schmutzgitter oder eine Rinnenbeheizung kommen nur bei objektspezifischem Bedarf infrage.

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