TIXIT Bernd Lauffer
GmbH & Co. KG
Lupfenstr. 52
78056 Villingen-Schwenningen
Deutschland
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Modulare Bausysteme Produktionsgebäude Raumzellen Einrichtungen Bürogebäude Einbauten Werkstätten Staubschutz Arbeitsschutz Unfallschutz Arbeitszimmer Lagerbühnen Werkstatt-Einbauten Systembauten Raum-in-Raum-Systeme Büroeinrichtungen Industriehallen Innenwände Konferenzräume WändeTechnische Informationen und Beispiele BÜWATEK Trennwand- und Raum-in-Raum-Systeme
Büroräume nach Bedarf: offen, geschlossen mit Jalousie oder Vorhängen
Informationen zu BÜWATEK-Wand, modulares Glattwandsystem
Anwendungsbereiche
Zur Verknüpfung von Produktions- und Bürobereichen, als Kabinen mit hohem Schalldämmwert oder als komplette Mehrzweckräume in zwei Ebenen, für Verwaltungen und überall dort, wo optische Anpassungen sowie gestalterische Möglichkeiten gefordert sind.
Eigenschaften
Das modulare Glattwandsystem ist im Elementraster von 1.200 mm nach der Euro-Norm ausgelegt, erlaubt aber problemlos alle Anpassungen. Die mit dem Ständerwerk geklemmte Beplankung gibt der Wand dauerhaft eine hohe Stabilität und Festigkeit.
Oberflächen
BÜWATEK 100 SP:
Mit Wandschalen aus melaminharzbeschichteten Gütespanplatten 13 mm dick.
BÜWATEK 100 GK
Die Wandschalen bestehen aus kaschierten 13 mm dicken Gipskartonplatten mit unterschiedlichen Oberflächen.
BÜWATEK 130 GK:
Für Schalldämmwert bis 52 dB sind die Wandschalen doppelt beplankt, die äußere Beplankung aus kaschierten 13 mm dicken Gipskartonplatten mit unterschiedlichen Oberflächen.
Alle versteckten Konstruktionsteile sind aus sendzimirverzinktem Stahlblech. Sichtbare Konstruktionsteile wie Türrahmen, Fensterrahmen, Abdeckprofile und H-Profile sind nach der RAL-Farbkarte pulverbeschichtet.
Konstruktionsmerkmale
Die Standardwand besteht aus einer Stahlrahmenkonstruktion mit zweiseitiger Beplankung und einer Kerndämmung von 50 mm Dicke. Die senkrechten Stützpfosten werden zwischen der Sockelleiste und dem Deckenanschlussprofil federnd eingespannt. Dadurch werden genaueste Anpassungen an baulich bedingte Deckenanschlüsse ermöglicht und Durchbiegungen im Decken- oder Dachbereich ausgeglichen. Beim Aufbau der Wand unter Fertigdecken wird die Teleskopfeder ausgehängt.
Im Ständerwerk werden für das Modulmaß im Abstand von 600 mm horizontale Stegleisten eingehängt, die der Wand eine hohe Stabilität verleihen und das Abrutschen der Dämmung verhindern.
Die Stützpfosten und Stegleisten sind mit Ausstanzungen versehen, die das Verlegen von Elektrokabeln und Versorgungsleitungen bis Durchmesser 22 mm wesentlich vereinfachen.
Die vertikalen Hut- oder F-Profile verbinden die Beplankung mittels Spezialschrauben mit dem Stützpfosten. Farblich abgesetzte Füllprofile aus Stahl oder Kunststoff sorgen für das Design der senkrechten Wandprofile.
Die modulare Glasrahmenkonstruktion wird mit dem Ständerwerk verklemmt und sichert eine flächenbündige Verglasung, der schlanke Profilaufbau bietet bei Ganzglaswänden eine grazile Optik. Das 50 mm hohe Sockelprofil ist auf beiden Wandseiten um je 14 mm zurückgesetzt. Decken-, Boden- und Wandanschlüsse sind mit Dichtbändern belegt und sorgen für eine gute Schalldämmung.
Wandgewicht
ca. 28 – 50 kg/m2
Schallschutz
Vollwand 100 mm dick in Standardausführung | Rw = 43 dB |
Vollwand 130 mm dick mit beidseitiger Doppelbeplankung | Rw = 54 dB |
Doppelverglasung 4 + 5 mm Kristallglas | Rw = 38 dB |
Einscheibenverglasung 6 mm Kristallglas | Rw = 28 dB |
Standardtüren*) mit Stahlzarge 40 mm dick in Röhrenspanausführung ohne Lichtausschnitt und Lüftungsgitter | Rw = 27 dB |
Standardtüren*) mit Stahlzarge 40 mm dick in Röhrenspanausführung ohne Lichtausschnitt und Lüftungsgitter mit Schall-Ex-Schienen | Rw = 32 dB |
- *)
- Türen mit höheren Schalldämmwerten bis 38 dB auf Anfrage.
Kabinenausführungen und Kabinenaufbau BÜWATEK 100
Auf der Konstruktionsbasis des bewährten Wandsystems werden die Kabinen in jeder Größe und Ausführung schlüsselfertig aufgestellt, mit abgehängter Zwischendecke und fertigem Bodenbelag.
Wahlweise können die Kabinen mit begehbaren Decken in ein- oder zweigeschossiger Bauweise oder auf TIXIT-Lagerbühnen mit Beleuchtung, Be- und Entlüftung etc. ausgestattet werden.
Durch den hohen Schalldämmwert von 43 dB werden die Systemkabinen gerne auch in lauten Produktionsbereichen eingesetzt.
Informationen zu BÜWATEK TX Lite Ganzglas-Trennwandsystem
BÜWATEK TX Lite ist ein elegantes, modulares Trennwandsystem für Büro- und Besprechungsräume – ohne Kompromisse bei Schallanforderungen.
Die Glaselemente sind entweder in gehärtetem oder laminiertem Sicherheitsglas in Dicken von 10 bis 21 mm lieferbar. Damit werden Schallschutzanforderungen Rw 34 - 43 dB erfüllt.
Download Herstellerbroschüre Ganzglas-Trennwandsystem BÜWATEK TX Lite
Ausführungsarten Standard- oder Individuallösungen
Für eine kostenfokussierte Lösung mit kurzer Lieferzeit kann aus dem umfangreichen Standardprogramm gewählt werden, weil alles daraus vorrätig ist.
Zudem werden Individuallösungen von praktisch allen Produkten angeboten. Das sichert auch ausgefallene Gestaltungslösungen. Die Lieferung kann innerhalb kurzer Zeit erfolgen.

TX Lite Ausstellungsraum in schwarzer Lackierung
Aus der Serie Büro-System-Trennwände und Glastrennwände von TIXIT Bernd Lauffer
TX Lite Ausstellungsraum in schwarzer Lackierung
Montage
Die Glaswände werden oben und unten in einem einfachen Profilschienensystem montiert und in den Schienen durch schwarze Dichtleisten, die ohne Spezialwerkzeug montierbar sind, festgehalten. Die senkrechten Verbindungen zwischen den einzelnen Glaselementen können mit Fugenband aus transparentem Silikon, grauem Akustikklebeband oder mit einer Fugenlösung abgeschlossen werden.
Erweiterbarkeit
TX Lite Ganzglaswände basieren auf einem einfachen Profilschienensystem mit Einscheibenverglasung, das je nach Vereinbarung in individuelle Module unterteilbar ist. Die Glaselemente sind in Höhen bis 4,2 m lieferbar, so dass im Prinzip nur die baulichen Gegebenheiten Grenzen setzen. Die Wände lassen sich leicht durch weitere Module ausbauen. Die Lösungen sind also zukunftsgesichert.
Schallschutz
TX Lite ist in verschiedenen Schallschutzklassen lieferbar. Das Produkt wurde im Labor eingehend auf Schallschutzeigenschaften geprüft und dokumentiert. TX Lite erfüllt deshalb alle Anforderungen.
TX Lite Vollglas | Schalldämmwert |
10 mm gehärtetes Floatglas | Rw = 34 dB |
12 mm gehärtetes Floatglas | Rw = 36 dB |
15 mm gehärtetes Floatglas | Rw = 37 dB |
10,38 mm laminiertes Floatglas | Rw = 36 dB |
12,76 mm laminiertes Floatglas | Rw = 37 dB |
10,38 mm laminiertes Schallschutzglas | Rw = 38 dB |
12,76 mm laminiertes Schallschutzglas | Rw = 39 dB |

Vertikalschnitte
Kombinationsmöglichkeiten
Die Glaswände lassen sich mit vielen verschiedenen Typen von Türen, Zargen, Türbändern und Schlosskästen kombinieren. Mit jeweils eigenen Details. Gewählt werden kann zwischen Standardlösungen und ganz individuellen Lösungen in den Größen – und mit genau den Türbeschlagteilen, die das Bauvorhaben individualisieren.
Profile
Die Profile sind in 30, 40 und 60 mm lieferbar. Bezüglich weiterer technischer Einzelheiten Hersteller kontaktieren.

Horizontalschnitte

Raumgestaltung mit TX Lite Glaswand
Aus der Serie Büro-System-Trennwände und Glastrennwände von TIXIT Bernd Lauffer
Raumgestaltung mit TX Lite Glaswand

Glaselemente mit Foliendekor
Aus der Serie Büro-System-Trennwände und Glastrennwände von TIXIT Bernd Lauffer
Glaselemente mit Foliendekor
Planungsfragen kompakt
Warum ist der Schallschutz im Büro oft schlechter als der Labormesswert der Trennwand?
Laborwerte (Rw) werden unter idealen Bedingungen ohne Flankenübertragung gemessen. Im eingebauten Zustand überträgt sich Schall über abgehängte Decken, Doppelböden, Lüftungskanäle und Anschlussfugen. Das resultierende Bauschalldämmmaß R'w liegt häufig 5–15 dB unter dem Laborwert. Bei Ganzglaswänden mit Einscheibenverglasung (Rw 28–34 dB) kann die tatsächliche Dämmung für vertrauliche Gespräche unzureichend sein. Für Besprechungsräume mit erhöhten Anforderungen empfehlen sich Doppelverglasungen oder laminiertes Schallschutzglas sowie eine konsequente Abdichtung aller Flanken – insbesondere am Decken- und Bodenanschluss.
Welche Brandschutzanforderungen gelten für nichtragende Büro-Trennwände?
Nichtragende innere Trennwände in Bürogebäuden müssen nach den Landesbauordnungen in der Regel mindestens die Baustoffklasse B1 (schwerentflammbar) bzw. nach europäischer Klassifizierung mindestens Klasse B-s1, d0 erfüllen. Eine Feuerwiderstandsdauer wird für einfache Raumtrennungen ohne Funktion als Brandabschnitt meist nicht gefordert. Sobald die Trennwand jedoch einen notwendigen Flur begrenzt, an einen Rettungsweg angrenzt oder einen Brandabschnitt bildet, gelten weitergehende Anforderungen (häufig EI 30 oder EI 60). Ganzglaswände erfordern in solchen Fällen Brandschutzverglasungen (z. B. EI 30-Glas), die deutlich aufwendiger und teurer sind als Standardverglasungen.
Wie lässt sich bei Ganzglaswänden Sichtschutz herstellen, ohne die Transparenz aufzugeben?
Häufig eingesetzte Lösungen sind Sandstrahldekor, Folienbeklebung, bedrucktes Glas oder schaltbares Glas (PDLC-Technologie, auf Knopfdruck opak/transparent). Bei der Planung ist zu beachten, dass Folien und Beschichtungen die Schalldämmung nicht verändern, Sandstrahlbearbeitung aber die Glasfestigkeit lokal beeinflussen kann. Schaltbares Glas erfordert eine Stromversorgung je Element und ist in der Regel deutlich kostenintensiver. In der Praxis bewährt sich eine Kombination aus transparenten und teilopaken Zonen – etwa ein Sichtschutzstreifen auf Augenhöhe bei ansonsten transparenter Fläche.
Welche Anforderungen der Arbeitsstättenrichtlinie (ASR) sind bei Raumteilungen mit Systemtrennwänden zu beachten?
Die ASR A1.2 regelt Mindestgrundflächen je Arbeitsplatz (z. B. 8–10 m² bei Büroarbeit), die ASR A3.4 fordert ausreichende Beleuchtung mit Tageslicht und die ASR A3.6 regelt Lüftung und Raumtemperatur. Bei der Teilung offener Büroflächen mit Systemtrennwänden kann die Tageslichtversorgung innenliegender Bereiche unterschritten werden – insbesondere bei Vollwänden. Glastrennwände erhalten die Tageslichtversorgung, erfüllen aber nicht automatisch die Anforderungen an Sichtverbindung nach außen (ASR A1.2, Punkt 5.1). Auch die Lüftungssituation ändert sich: Abgetrennte Räume ohne eigene Fenster oder Lüftungsanschlüsse können die ASR A3.6 nicht einhalten.
Warum sind Türen die akustische Schwachstelle in Büro-Trennwandsystemen?
Standardtüren in Röhrenspanausführung erreichen nur Rw 27–32 dB – auch wenn die angrenzende Vollwand Rw 43–54 dB bietet. Die resultierende Schalldämmung der gesamten Trennfläche wird durch das schwächste Element bestimmt. Bereits eine Standardtür mit Rw 27 dB in einer Wand mit Rw 43 dB kann das Gesamtschalldämmmaß auf unter 35 dB senken. Für akustisch anspruchsvolle Räume sind Schallschutztüren mit umlaufender Dichtung (Rw ≥ 37 dB), absenkbarer Bodendichtung und ausreichend schweren Türblättern erforderlich. Auch Türschlitze für Lüftung oder Kabelführung verschlechtern die Schalldämmung erheblich.
Lassen sich Systemtrennwände in Bestandsgebäuden mit unterschiedlichen Deckenhöhen und Deckendurchbiegungen einsetzen?
Modulare Systeme wie BÜWATEK arbeiten mit federnd eingespannten Stützpfosten, die Deckendurchbiegungen bis ca. 35 mm ausgleichen können. In Bestandsgebäuden mit stark variierenden Deckenhöhen, schiefen Böden oder unebenen Wänden stoßen Standardsysteme jedoch an Grenzen. Vor der Planung ist ein Aufmaß erforderlich, das Deckenhöhen, Durchbiegungen und Bodenebenheit dokumentiert. Bei Fertigdecken wird die Teleskopfeder ausgehängt, um die Decke nicht zusätzlich zu belasten. Kritisch sind Anschlüsse an Bestandsbauteile mit unregelmäßiger Geometrie – hier sind Anpassungsprofile oder Sonderlösungen nötig, die Kosten und Montagezeit erhöhen.
Welche Anforderungen gelten an Glas in Büro-Trennwänden hinsichtlich Bruchsicherheit und Verletzungsschutz?
Nach ASR A1.6 und den technischen Regeln für die Verwendung von absturzsichernden Verglasungen (TRAV) bzw. DIN 18008 müssen Glasflächen in Bürotrennwänden so beschaffen sein, dass bei Bruch keine Verletzungsgefahr besteht. In der Praxis bedeutet das: Einscheibensicherheitsglas (ESG) oder Verbundsicherheitsglas (VSG). ESG zerfällt bei Bruch in kleine, stumpfe Krümel; VSG hält durch die Zwischenfolie zusammen. Für Trennwände in Verkehrsbereichen oder mit Absturzgefahr (z. B. an Galeriebrüstungen bei Doppelstock-Kabinen) ist VSG zwingend. Die Glasdicke und -art muss auf die Elementgröße und die zu erwartenden Einwirkungen (Stoß, Wind) abgestimmt sein.
Wie wird die Elektroinstallation in modularen Büro-Trennwänden geführt?
Bei beplankten Systemen (BÜWATEK 100/130) werden Kabel in den Stützpfosten und über horizontale Stegleisten geführt. Ausstanzungen im Ständerwerk ermöglichen die Durchführung von Leitungen bis 22 mm Durchmesser. Der Zugang erfolgt über abnehmbare Abdeckprofile. Bei Ganzglaswänden (TX Lite) ist eine Leitungsführung innerhalb der Wand konstruktionsbedingt nicht möglich – Steckdosen und Datenanschlüsse müssen in angrenzenden Vollwandelementen, im Boden- oder Deckenkanal oder in Möbeln untergebracht werden. In der Praxis wird die Elektroplanung bei Glastrennwänden häufig zu spät berücksichtigt, was nachträgliche Aufputz-Lösungen oder Kabelkanäle erzwingt.
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