Wie lässt sich der CO₂ Ausstoß im Bausektor gezielt senken?

SÜLZLE Stahlpartner

Das zentrale Problem des Bausektors: der hohe CO₂‑Ausstoß

Dieser entsteht im Betrieb und Bau von Gebäuden. Da der Gebäudebetrieb durch technologische Fortschritte und Effizienzstandards immer emissionsärmer wird, rücken die sogenannten „grauen Emissionen“ aus der Bauphase stärker in den Vordergrund.

Die höchsten grauen Emissionen stammen aus der Zementproduktion, gefolgt von der Herstellung von Bewehrungsstahl. Doch Stahl ist nicht gleich Stahl: Es gibt erhebliche Unterschiede hinsichtlich Produktionsverfahren.

Während die klassische Hochofenroute besonders CO₂-intensiv ist, verursacht die Herstellung im Elektrolichtbogenofen grundsätzlich weniger Emissionen. Allerdings variiert auch bei Herstellung im Elektrolichtbogenofen der CO₂‑Fußabdruck je Tonne Stahl stark – abhängig vom verwendeten Schrottanteil und eingesetzten Energiemix.

Die Krux an der Sache: in der Praxis landet Bewehrungsstahl aus unterschiedlichsten Werken und mit unterschiedlichem CO2-Fußabdruck „auf einem Haufen“ – Herkunft des Materials und damit verbundene Treibhausgasemissionen sind auf der Baustelle nicht mehr nachvollziehbar.

Der innovative Lösungsansatz: STOOX PCF-Steel von SÜLZLE Stahlpartner

Der innovative Lösungsansatz wurde basierend auf konkreten Kundenanforderung entwickelt.

Die wichtigsten Erfolgsfaktoren für STOOX PCF-Steel sind:

CO2-basiertes Sourcing des Rohmaterials

Je nach Standort und Bauzeit des Projektes wählt SÜLZLE in Absprache mit dem Kunden Stahllieferwerke aus, die einen besonders niedrigen CO2-Fußabdruck aufweisen.

Konsequente Lieferwerksverfolgung im Biegebetrieb

Digitale Produktionstechnologie ermöglicht die Kennzeichnung und Verfolgung des Materials.

TÜV-validierte PCF-Berechnungsmethodik nach ISO 14067:2018

auf Wunsch inkl. Berücksichtigung der Emissionen durch Transporte und kalte Verarbeitung

Reporting und Nachweis auf Positionsebene

Bei Interesse erhält der Auftraggeber regelmäßig einer Übersicht aller gelieferten Positionen inkl. Menge, Herkunft und Treibhausgasemissionen des Materials.

Nahezu unendliche Recyclingfähigkeit von Stahl

Recyclingquoten von > 90 % können garantiert werden.

STOOX PCF-Steel: der Nutzen ist messbar

Der Impact von STOOX ist die Offenlegung und Reduzierung der grauen Emissionen, die durch Bewehrungsstahl entstehen. Statt auf zukünftige technologische Entwicklungen zu warten, können Bauherr:innen, Tragwerksplaner:innen, Architekt:innen, Investor:innen und Bauunternehmen mithilfe von STOOX bereits heute die beste Wahl aus den verfügbaren Optionen für Bewehrungsstahl treffen.

Konkrete Zahlen zum reduzierten CO₂-Fußabdruck mit STOOX liefert der Bau der neuen U-Bahn-Linie in Hamburg.

Die HOCHBAHN macht Treibhausgasemissionen zum wesentlichen Bewertungskriterium: 70 % der herkömmlichen CO₂-Emissionen sollen beim Bau der U5 reduziert werden. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen alle Aspekte des Bauvorhabens innovativ und ressourcenschonend geplant und umgesetzt werden.

Natürlich betrifft das auch den Einsatz von Bewehrungsstahl.

SÜLZLE Stahlpartner liefert im Auftrag der ARGE U5, bestehend aus Ed. Züblin AG und Wayss & Freytag Ingenieurbau AG, Bewehrungsstahl mit einem CO₂-Fußabdruck von weniger als 400 kg CO₂ pro Tonne für den Bau der U5.

Zum Vergleich: Im weltweiten Durchschnitt entsteht bei der Produktion einer Tonne Stahl im Hochofen ein Ausstoß von ca. 1.770 kg CO₂. Branchendurchschnitt in Deutschland sind durch den hohen Anteil an Elektrolichtbogenofenproduktion 642 kg CO₂-Ausstoß je Tonne Bewehrungsstahl.

Auch das ursprüngliche, bereits ambitioniert gewählte Ziel des Auftraggebers, ein Grenzwert von < 500 kg CO₂ pro Tonne Stahl, unterschreitet SÜLZLE Stahlpartner deutlich.

Fazit: Mit STOOX senken Sie gezielt den CO₂-Fußabdruck von Bewehrungsstahl

Mit STOOX PCF-Steel stellt SÜLZLE Stahlpartner einen CO₂-reduzierten Bewehrungsstahl bereit, der

auf Elektrostahlproduktion mit hoher Recyclingquote basiert,

einen klar dokumentierten, TÜV-validierten CO₂-Fußabdruck bietet,

über drei Produktvarianten flexibel auf Projektanforderungen reagiert,

in Projekten wie der Hamburger U5 seine Praxistauglichkeit bereits gezeigt hat

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