Modulares Glasdach, individuell geplante Schrägverglasung oder Brandschutz-Glasdach: Die LAMILUX Produktserie umfasst Systeme für unterschiedliche Anforderungen an Tageslicht, Wärmeschutz, Rauchabzug und Feuerwiderstand.

Glasdächer

Übersicht Glasdächer

Modulares Glasdach MS78

Modulares Glasdach MS78

Glasdach PR60

Glasdach PR60

Glasdach PR60 Passivhaus

Glasdach PR60 Passivhaus

Glasdach Fire Resistance

Glasdach Fire Resistance

 

Modulares Glasdach MS78

Glasdach PR60

Glasdach PR60 Passivhaus

Glasdach Fire Resistance REI 30 / REI 60

Einsatz und Konstruktion

Vorgefertigtes, modulares Glasdach; Montage direkt auf tragfähigem Beton, Stahl oder Holz ohne zusätzliche Aufnahme- und Ausgleichsprofile.

Flexibles Glasdachsystem, unter anderem für Nordlicht-Sheds mit Photovoltaik.

Individuelles Pfosten-Riegel-System für Schrägverglasungen in unterschiedlichen Formen und Größen.

Brandschutz-Glasdach für Bereiche, in denen eine Brandausbreitung verhindert werden muss; vor Ort fertig montiert.

Eigenschaften

Festelemente und Flügel mit homogener Optik; Antriebe integriert und innen nicht sichtbar. Systemeigene Anschlusstechnik und Montage vom Dach aus einschließlich dampfdichtem Anschluss. Wärmedämmwerte oberhalb der GEG-Anforderungen.

Belüftete Glasfalze, kontrollierte Wasser- und Kondensatableitung sowie mehrstufiges Dichtungssystem mit Sekundärentwässerung. Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung; DVS-Gütesiegel und Zertifizierung nach DIN EN 1090-3. Ein Rauchlift Glasdach PR60 als geprüfte Rauch- und Wärmeabzugsanlage nach EN 12101-2 kann integriert werden. Klassifizierung Broof (t1) für äußere Brandbeanspruchung.

Passivhaus-zertifiziert, Effizienzklasse phA advanced component; angegebener UCWi-Wert: 0,81 W/(m²·K). Aluminiumtragwerk mit integriertem Schraubkanal; Sekundärentwässerung in der inneren Dichtebene. Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung; DVS-Gütesiegel und Zertifizierung nach DIN EN 1090-3.

Varianten mit 30 bzw. 60 Minuten Feuerwiderstand. Mehrstufiges Dichtungssystem mit Sekundärentwässerung und kontrollierter Wasserableitung; Broof (t1) für äußere Brandbeanspruchung. Erforderliche Feuerwiderstandsklasse und Nachweise aus Brandschutzkonzept und Landesbauordnung ableiten.

Modulares Glasdach MS78

Komfort und Design

Homogene Optik von Flügeln und Festelementen durch native Flügelintegration (NFI)

Reduziertes Design im Innenbereich durch Flügel mit nicht sichtbaren, integrierten Antrieben

Das Produktdesign ermöglicht geschlossenen Rohstoffkreislauf durch sortenreines Recycling

Passgenauer Einbau durch V-Nut und Selbstausrichtender Modulverbindung (SAM)

Optimierter Bauablauf durch komplette Montage vom Dach aus in einem Zug inklusive dampfdichtem Anschluss

Einfache und sichere Dachintegration durch systemeigene Anschlusstechnik

Direkte Montage auf tragfähige Untergründe aus Beton, Stahl oder Holz ohne zusätzliche Aufnahme- und Ausgleichsprofile

Sicherheit

Höchste Sicherheit ab der ersten Dichtungsebene durch das stoßüberdeckende Entwässerungsprofil (SEP)

Hoher Vorfertigungsgrad ermöglicht beste Qualitätsstandards

Energiekosteneinsparung durch Wärmedämmwerte deutlich über den gesetzlichen Anforderungen nach GEG

Sicherheit durch lange Lebensdauer des Gesamtsystems

Glasdach PR60

Eigenschaften

Reduzierung der Wärmeverluste in der Rahmenkonstruktion

Tageslicht und Photovoltaik – elegant gelöst in Nordlicht-Sheds

Umweltproduktdeklaration gemäß DIN EN 15804, DIN EN ISO 14040, DIN EN ISO 14044 und EN ISO 14025

Komfort und Design

Effiziente Belüftung der Glasfalze und kontrollierte Wasser- und Kondensatableitung

Sich überlappendes und ohne direkte Stöße konstruiertes mehrstufiges Dichtungssystem in der inneren Dichtebene mit Sekundärentwässerung

Stoßfreie, durchlaufende Entwässerungsebene der Pfosten/Sparren

Sicherheit und Stabilität

Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung des Systems

System trägt DVS-Gütesiegel und ist zertifiziert nach DIN EN 1090-3

Brand- und Schallschutz

Integration des Rauchlift Glasdach PR60: geprüfte Rauch- und Wärmeabzugsanlage gemäß EN 12101-2

Integrierte Steuerungstechnik möglich

Widerstand gegen Brandbeanspruchung von außen durch Flugfeuer und strahlende Wärme mit Klassifizierung Broof (t1) nach DIN EN 13501-5

Glasdach PR60 Passivhaus

Eigenschaften

Nach Passivhausstandard zertifizierte Schrägverglasung

Höchste Passivhaus-Effizienzklasse - phA advanced component

Wärmedurchgangskoeffizient (UCWi): 0,81 W/(m2/K)

Hohe solare Gewinne

Umfassende Umweltproduktdeklaration gemäß DIN EN 15804, DIN EN ISO 14040, DIN EN ISO 14044 und EN ISO 14025

Komfort und Design

Individuelles Pfosten-Riegelbausystem in Echtglas für kreative Dacharchitektur in allen Größenordnungen und Formen

Sicherheit und Stabilität

Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung des Systems

System trägt DVS-Gütesiegel und ist zertifiziert nach DIN EN 1090-3

Höchste Stabilität für architektonische Freiräume

Schlagregendichtheit, Luftdurchlässigkeit und Widerstandsfähigkeit DIN EN geprüft

Verwindungssteifes Tragwerk aus hochwertigem Aluminium mit integriertem Schraubkanal

Sekundärentwässerung in der inneren Dichtebene – die raumseitige Aluminiumkonstruktion kommt nicht mit Wasser in Berührung

Glasdach Fire Resistance REI 30, REI 60

Das LAMILUX Brandschutz Glasdach Fire Resistance bietet einen robusten Schutz im Falle eines Brandes. Es wird vor Ort fertig montiert und kann großflächige Bereiche abdecken. Das Brandschutz Glasdach Fire Resistance ist in verschiedenen Varianten erhältlich.

Das Brandschutz Glasdach Fire Resistance REI 30 gewährleistet eine Feuer- und Hitzestandzeit von mindestens 30 Minuten, während die Produktvariante Brandschutz Glasdach Fire Resistance REI 60 sogar 60 Minuten aushält. Somit wird die Brandausbreitung auf andere Gebäudeabschnitte für bis zu 60 Minuten verhindert.

Eigenschaften

Reduzierung der Wärmeverluste in der Rahmenkonstruktion

Optimierte Gebäudeenergiebilanz durch verbesserte Wärmedämmung und Isothermenverläufe

Kombination von Brandschutzeigenschaften und Energievorteilen

Komfort und Design

Effiziente Belüftung der Glasfalze und kontrollierte Wasser- und Kondensatableitung

Sich überlappendes und ohne direkte Stöße konstruiertes mehrstufiges Dichtungssystem in der inneren Dichtebene mit Sekundärentwässerung

Stoßfreie, durchlaufende Entwässerungsebene der Pfosten/Riegel

Sicherheit

Feuerwiderstand und Funktionsintegrität: Das Gesamtsystem demonstriert einen nachgewiesenen Feuerwiderstand von 30, 60 und 90 Minuten mit gleichzeitiger Aufrechterhaltung seiner Funktionalität.

Widerstandsfähigkeit gegenüber äußerer Brandbelastung: Das System widersteht äußerer Brandbeanspruchung durch Flugfeuer und strahlende Wärme und trägt die Klassifizierung Broof (t1) gemäß DIN EN 13501-5.

Klassifizierung gemäß EN 13501-2: Das System ist gemäß dieser Norm klassifiziert und bietet folgende Sicherheitsaspekte:

Verhinderung von Brandüberschlag auf benachbarte Gebäudeteile.

Gewährleistung der Offenhaltung von Flucht- und Rettungswegen.

Prävention von Großbrandentstehung.

Unterstützung bei Rettungs- und Löscharbeiten.

Weiterführende Informationen:

Glasdach Fire Resistance REI 30, REI 60: Brandschutzfenster REI 30, REI 60, REI 90 | LAMILUX

Flyer: lamilux-brandschutzfenster-fire-resistance-flyer-de.pdf

Planungsfragen kompakt

Welche Glasaufbauten sind bei Überkopfverglasungen zulässig?

Bei Überkopfverglasungen sind nach DIN 18008-2 für Einfachverglasungen und die untere Scheibe von Isolierglas grundsätzlich Verbund-Sicherheitsglas (VSG) aus Floatglas oder teilvorgespanntem Glas (TVG) einzusetzen; Drahtglas ist nur eingeschränkt geeignet. Glasaufbau, Resttragfähigkeit, Stützweiten, Folien und Lagerung sind objektspezifisch nachzuweisen.

Welche Mindestneigung ist bei Glasdächern festzulegen?

Eine allgemein bauordnungsrechtlich vorgeschriebene Mindestneigung gibt es nicht; maßgeblich sind die Einbaubedingungen des gewählten Systems. Für einen zuverlässigen Wasserablauf werden häufig etwa 5° angesetzt, während geringe Neigungen zu Wasser-, Schmutz- und Kalkablagerungen führen können. Schneelasten und mögliche Schneeansammlungen sind nach DIN EN 1991-1-3 nachzuweisen.

Wie ist die Leistungsgrenze zwischen Glasdach und Dachabdichtung festzulegen?

Leistungsgrenze, Anschlussdetail und Ausführungsreihenfolge zwischen Glasdach und Dachabdichtung sind bereits in Planung und Ausschreibung eindeutig festzulegen. Dabei sind die Verträglichkeit der Abdichtungsbahn mit dem Systemanschluss sowie der luft- und dampfdichte Raumabschluss zu berücksichtigen; die Koordination erfolgt durch Objektplanung und Bauleitung.

Wann ist bei Dachverglasungen ein Feuerwiderstand zu fordern?

Ein Feuerwiderstand ist erforderlich, wenn die Dachverglasung eine Brandausbreitung auf andere Gebäudeteile verhindern muss, beispielsweise im Bereich von Brandwänden oder höheren Gebäudeteilen mit Wandöffnungen. Brandschutzkonzept und Landesbauordnung bestimmen die Anforderungen; Feuerwiderstandsdauer, Kriterien und Nachweise sind in der Ausschreibung eindeutig anzugeben.

Wann ist ein Rauchabzug statt einer Rauchableitung erforderlich?

Ein Rauchabzug ist erforderlich, wenn für Flucht- und Rettungswege eine raucharme Schicht sichergestellt werden muss; dafür sind geprüfte natürliche Rauchabzugsgeräte nach DIN EN 12101-2 einzusetzen. Lüftbare Flügel im Glasdach dienen ohne entsprechenden Nachweis nur der Rauchableitung. Auslösung, Zuluft und Bemessung sind mit dem Brandschutzkonzept abzustimmen.

Wie ist die Falzentwässerung bei Glasdächern auszubilden?

Die Falzentwässerung ist mit mindestens zwei Dichtungsebenen, einem belüfteten und druckentspannten Falz sowie einer kontrollierten Ableitung bis zum Fuß- oder Traufpunkt auszubilden. Entwässerungsöffnungen, Falzstöße und Querschnitte sind systembezogen nachzuweisen und auf der Baustelle auf freie Durchgängigkeit sowie eine fachgerechte Ausführung zu kontrollieren

Wie ist thermischer Glasbruch bei Dachverglasungen zu vermeiden?

Thermischer Glasbruch lässt sich durch die frühzeitige Bewertung von Verschattung, Glasabsorption, Sonnenschutz und angrenzenden Wärmequellen vermeiden. Glasart und Kantenbearbeitung sind darauf abzustimmen; Teilverschattungen, Wärmestau sowie nachträgliche Folien können kritische Temperaturunterschiede verursachen und dürfen nur nach fachlicher Freigabe vorgesehen werden.

Wie ist der Instandhaltungszugang bei Glasdächern zu planen?

Glas nach DIN 18008-2 ist ohne gesonderten Nachweis nicht zum Betreten vorgesehen. Reinigung und Wartung sind daher von sicheren Standflächen aus zu ermöglichen; Anleiterpunkte, Absturz- und Durchsturzsicherungen oder betretbare Wartungsflächen sind bereits im Entwurf festzulegen und im Instandhaltungskonzept zu dokumentieren.

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