Johanna Strunz
LAMILUX
Zehstr. 2
95111 Rehau
Deutschland
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Übersicht Glasdächer




Modulares Glasdach MS78 | Glasdach PR60 | Glasdach PR60 Passivhaus | Glasdach Fire Resistance REI 30 / REI 60 | |
Einsatz und Konstruktion | Vorgefertigtes, modulares Glasdach; Montage direkt auf tragfähigem Beton, Stahl oder Holz ohne zusätzliche Aufnahme- und Ausgleichsprofile. | Flexibles Glasdachsystem, unter anderem für Nordlicht-Sheds mit Photovoltaik. | Individuelles Pfosten-Riegel-System für Schrägverglasungen in unterschiedlichen Formen und Größen. | Brandschutz-Glasdach für Bereiche, in denen eine Brandausbreitung verhindert werden muss; vor Ort fertig montiert. |
Eigenschaften | Festelemente und Flügel mit homogener Optik; Antriebe integriert und innen nicht sichtbar. Systemeigene Anschlusstechnik und Montage vom Dach aus einschließlich dampfdichtem Anschluss. Wärmedämmwerte oberhalb der GEG-Anforderungen. | Belüftete Glasfalze, kontrollierte Wasser- und Kondensatableitung sowie mehrstufiges Dichtungssystem mit Sekundärentwässerung. Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung; DVS-Gütesiegel und Zertifizierung nach DIN EN 1090-3. Ein Rauchlift Glasdach PR60 als geprüfte Rauch- und Wärmeabzugsanlage nach EN 12101-2 kann integriert werden. Klassifizierung Broof (t1) für äußere Brandbeanspruchung. | Passivhaus-zertifiziert, Effizienzklasse phA advanced component; angegebener UCWi-Wert: 0,81 W/(m²·K). Aluminiumtragwerk mit integriertem Schraubkanal; Sekundärentwässerung in der inneren Dichtebene. Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung; DVS-Gütesiegel und Zertifizierung nach DIN EN 1090-3. | Varianten mit 30 bzw. 60 Minuten Feuerwiderstand. Mehrstufiges Dichtungssystem mit Sekundärentwässerung und kontrollierter Wasserableitung; Broof (t1) für äußere Brandbeanspruchung. Erforderliche Feuerwiderstandsklasse und Nachweise aus Brandschutzkonzept und Landesbauordnung ableiten. |
Ausscheibungstexte: Glasarchitektur - Konstruktiver Glasdachbau
Modulares Glasdach MS78

LAMILUX Modulares Glasdach MS78
Aus der Serie Glasdächer für Tageslicht von LAMILUX von LAMILUX
LAMILUX Modulares Glasdach MS78
Komfort und Design
Homogene Optik von Flügeln und Festelementen durch native Flügelintegration (NFI)
Reduziertes Design im Innenbereich durch Flügel mit nicht sichtbaren, integrierten Antrieben
Das Produktdesign ermöglicht geschlossenen Rohstoffkreislauf durch sortenreines Recycling
Passgenauer Einbau durch V-Nut und Selbstausrichtender Modulverbindung (SAM)
Optimierter Bauablauf durch komplette Montage vom Dach aus in einem Zug inklusive dampfdichtem Anschluss
Einfache und sichere Dachintegration durch systemeigene Anschlusstechnik
Direkte Montage auf tragfähige Untergründe aus Beton, Stahl oder Holz ohne zusätzliche Aufnahme- und Ausgleichsprofile

LAMILUX Modulares Glasdach MS78
Aus der Serie Glasdächer für Tageslicht von LAMILUX von LAMILUX
LAMILUX Modulares Glasdach MS78
Sicherheit
Höchste Sicherheit ab der ersten Dichtungsebene durch das stoßüberdeckende Entwässerungsprofil (SEP)
Hoher Vorfertigungsgrad ermöglicht beste Qualitätsstandards
Energiekosteneinsparung durch Wärmedämmwerte deutlich über den gesetzlichen Anforderungen nach GEG
Sicherheit durch lange Lebensdauer des Gesamtsystems
Glasdach PR60

LAMILUX Glasdach PR60 Dante-Gymnasium in München
Aus der Serie Glasdächer für Tageslicht von LAMILUX von LAMILUX
LAMILUX Glasdach PR60 Dante-Gymnasium in München
Eigenschaften
Reduzierung der Wärmeverluste in der Rahmenkonstruktion
Tageslicht und Photovoltaik – elegant gelöst in Nordlicht-Sheds
Umweltproduktdeklaration gemäß DIN EN 15804, DIN EN ISO 14040, DIN EN ISO 14044 und EN ISO 14025
Komfort und Design
Effiziente Belüftung der Glasfalze und kontrollierte Wasser- und Kondensatableitung
Sich überlappendes und ohne direkte Stöße konstruiertes mehrstufiges Dichtungssystem in der inneren Dichtebene mit Sekundärentwässerung
Stoßfreie, durchlaufende Entwässerungsebene der Pfosten/Sparren
Sicherheit und Stabilität
Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung des Systems
System trägt DVS-Gütesiegel und ist zertifiziert nach DIN EN 1090-3
Brand- und Schallschutz
Integration des Rauchlift Glasdach PR60: geprüfte Rauch- und Wärmeabzugsanlage gemäß EN 12101-2
Integrierte Steuerungstechnik möglich
Widerstand gegen Brandbeanspruchung von außen durch Flugfeuer und strahlende Wärme mit Klassifizierung Broof (t1) nach DIN EN 13501-5
Weiterführende Informationen:
Glasdach PR60 Passivhaus

LAMILUX Glasdach PR60 Passivhaus Kita in Frankfurt-Harheim
Aus der Serie Glasdächer für Tageslicht von LAMILUX von LAMILUX
LAMILUX Glasdach PR60 Passivhaus Kita in Frankfurt-Harheim
Eigenschaften
Nach Passivhausstandard zertifizierte Schrägverglasung
Höchste Passivhaus-Effizienzklasse - phA advanced component
Wärmedurchgangskoeffizient (UCWi): 0,81 W/(m2/K)
Hohe solare Gewinne
Umfassende Umweltproduktdeklaration gemäß DIN EN 15804, DIN EN ISO 14040, DIN EN ISO 14044 und EN ISO 14025
Komfort und Design
Individuelles Pfosten-Riegelbausystem in Echtglas für kreative Dacharchitektur in allen Größenordnungen und Formen
Sicherheit und Stabilität
Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung des Systems
System trägt DVS-Gütesiegel und ist zertifiziert nach DIN EN 1090-3
Höchste Stabilität für architektonische Freiräume
Schlagregendichtheit, Luftdurchlässigkeit und Widerstandsfähigkeit DIN EN geprüft
Verwindungssteifes Tragwerk aus hochwertigem Aluminium mit integriertem Schraubkanal
Sekundärentwässerung in der inneren Dichtebene – die raumseitige Aluminiumkonstruktion kommt nicht mit Wasser in Berührung
Glasdach Fire Resistance REI 30, REI 60
Das LAMILUX Brandschutz Glasdach Fire Resistance bietet einen robusten Schutz im Falle eines Brandes. Es wird vor Ort fertig montiert und kann großflächige Bereiche abdecken. Das Brandschutz Glasdach Fire Resistance ist in verschiedenen Varianten erhältlich.
Das Brandschutz Glasdach Fire Resistance REI 30 gewährleistet eine Feuer- und Hitzestandzeit von mindestens 30 Minuten, während die Produktvariante Brandschutz Glasdach Fire Resistance REI 60 sogar 60 Minuten aushält. Somit wird die Brandausbreitung auf andere Gebäudeabschnitte für bis zu 60 Minuten verhindert.
Eigenschaften
Reduzierung der Wärmeverluste in der Rahmenkonstruktion
Optimierte Gebäudeenergiebilanz durch verbesserte Wärmedämmung und Isothermenverläufe
Kombination von Brandschutzeigenschaften und Energievorteilen
Komfort und Design
Effiziente Belüftung der Glasfalze und kontrollierte Wasser- und Kondensatableitung
Sich überlappendes und ohne direkte Stöße konstruiertes mehrstufiges Dichtungssystem in der inneren Dichtebene mit Sekundärentwässerung
Stoßfreie, durchlaufende Entwässerungsebene der Pfosten/Riegel
Sicherheit
Feuerwiderstand und Funktionsintegrität: Das Gesamtsystem demonstriert einen nachgewiesenen Feuerwiderstand von 30, 60 und 90 Minuten mit gleichzeitiger Aufrechterhaltung seiner Funktionalität.
Widerstandsfähigkeit gegenüber äußerer Brandbelastung: Das System widersteht äußerer Brandbeanspruchung durch Flugfeuer und strahlende Wärme und trägt die Klassifizierung Broof (t1) gemäß DIN EN 13501-5.
Klassifizierung gemäß EN 13501-2: Das System ist gemäß dieser Norm klassifiziert und bietet folgende Sicherheitsaspekte:
Verhinderung von Brandüberschlag auf benachbarte Gebäudeteile.
Gewährleistung der Offenhaltung von Flucht- und Rettungswegen.
Prävention von Großbrandentstehung.
Unterstützung bei Rettungs- und Löscharbeiten.
Weiterführende Informationen:
Glasdach Fire Resistance REI 30, REI 60: Brandschutzfenster REI 30, REI 60, REI 90 | LAMILUX
Flyer: lamilux-brandschutzfenster-fire-resistance-flyer-de.pdf
Planungsfragen kompakt
Welche Glasaufbauten sind bei Überkopfverglasungen zulässig?
Bei Überkopfverglasungen sind nach DIN 18008-2 für Einfachverglasungen und die untere Scheibe von Isolierglas grundsätzlich Verbund-Sicherheitsglas (VSG) aus Floatglas oder teilvorgespanntem Glas (TVG) einzusetzen; Drahtglas ist nur eingeschränkt geeignet. Glasaufbau, Resttragfähigkeit, Stützweiten, Folien und Lagerung sind objektspezifisch nachzuweisen.
Welche Mindestneigung ist bei Glasdächern festzulegen?
Eine allgemein bauordnungsrechtlich vorgeschriebene Mindestneigung gibt es nicht; maßgeblich sind die Einbaubedingungen des gewählten Systems. Für einen zuverlässigen Wasserablauf werden häufig etwa 5° angesetzt, während geringe Neigungen zu Wasser-, Schmutz- und Kalkablagerungen führen können. Schneelasten und mögliche Schneeansammlungen sind nach DIN EN 1991-1-3 nachzuweisen.
Wie ist die Leistungsgrenze zwischen Glasdach und Dachabdichtung festzulegen?
Leistungsgrenze, Anschlussdetail und Ausführungsreihenfolge zwischen Glasdach und Dachabdichtung sind bereits in Planung und Ausschreibung eindeutig festzulegen. Dabei sind die Verträglichkeit der Abdichtungsbahn mit dem Systemanschluss sowie der luft- und dampfdichte Raumabschluss zu berücksichtigen; die Koordination erfolgt durch Objektplanung und Bauleitung.
Wann ist bei Dachverglasungen ein Feuerwiderstand zu fordern?
Ein Feuerwiderstand ist erforderlich, wenn die Dachverglasung eine Brandausbreitung auf andere Gebäudeteile verhindern muss, beispielsweise im Bereich von Brandwänden oder höheren Gebäudeteilen mit Wandöffnungen. Brandschutzkonzept und Landesbauordnung bestimmen die Anforderungen; Feuerwiderstandsdauer, Kriterien und Nachweise sind in der Ausschreibung eindeutig anzugeben.
Wann ist ein Rauchabzug statt einer Rauchableitung erforderlich?
Ein Rauchabzug ist erforderlich, wenn für Flucht- und Rettungswege eine raucharme Schicht sichergestellt werden muss; dafür sind geprüfte natürliche Rauchabzugsgeräte nach DIN EN 12101-2 einzusetzen. Lüftbare Flügel im Glasdach dienen ohne entsprechenden Nachweis nur der Rauchableitung. Auslösung, Zuluft und Bemessung sind mit dem Brandschutzkonzept abzustimmen.
Wie ist die Falzentwässerung bei Glasdächern auszubilden?
Die Falzentwässerung ist mit mindestens zwei Dichtungsebenen, einem belüfteten und druckentspannten Falz sowie einer kontrollierten Ableitung bis zum Fuß- oder Traufpunkt auszubilden. Entwässerungsöffnungen, Falzstöße und Querschnitte sind systembezogen nachzuweisen und auf der Baustelle auf freie Durchgängigkeit sowie eine fachgerechte Ausführung zu kontrollieren
Wie ist thermischer Glasbruch bei Dachverglasungen zu vermeiden?
Thermischer Glasbruch lässt sich durch die frühzeitige Bewertung von Verschattung, Glasabsorption, Sonnenschutz und angrenzenden Wärmequellen vermeiden. Glasart und Kantenbearbeitung sind darauf abzustimmen; Teilverschattungen, Wärmestau sowie nachträgliche Folien können kritische Temperaturunterschiede verursachen und dürfen nur nach fachlicher Freigabe vorgesehen werden.
Wie ist der Instandhaltungszugang bei Glasdächern zu planen?
Glas nach DIN 18008-2 ist ohne gesonderten Nachweis nicht zum Betreten vorgesehen. Reinigung und Wartung sind daher von sicheren Standflächen aus zu ermöglichen; Anleiterpunkte, Absturz- und Durchsturzsicherungen oder betretbare Wartungsflächen sind bereits im Entwurf festzulegen und im Instandhaltungskonzept zu dokumentieren.
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