Produktinformation 21 von 59
Lichtdecken mit Rasterstrukturen aus Aluminium oder Kunststoff für Lichtdecken, Lichtbänder und Installationsabdeckungen. Beide Rastertypen sind in verschiedenen Farben und Größen verfügbar und können in verschiedenen Montagesystemen abgehängt werden. Definierte Abblendwinkel sorgen für einen wirksmen Sichtschutz für technische Installationen und effiziente Entblendung.

Lichtrasterdecken - funktionale Deckenlösungen

Allgemeines

Eigenschaft

Aluminium-Lichtraster

Kunststoff-Lichtraster


Materialien


Aluminium


Kunststoff (z. B. Polystyrol, Acrylglas)


Varianten / Typen


Standard, Decor 50, Decor 200


Opal, Parabol Silber/Gold, Decor 40, Prismenplatten, Breitstegraster


Farben


Rot, Weiß, Schwarz (individuell)


Rot, Weiß, Schwarz (individuell)


Größen / Abmessungen


Verschiedene Größen verfügbar


Verschiedene Größen verfügbar


Montagearten


Bahnen-, Kassetten- oder Nahtlossystem


Bahnen-, Kassetten- oder Nahtlossystem


Typische Anwendungen


Moderne Innenräume, Retail, Showrooms, Bars


Öffentliche Gebäude, Mensa, Bürokorridore

Funktionen & Vorteile


Kaschiert technische Installationen, dekorativ


Gleichmäßige Lichtverteilung, funktional, akustisch (hinter Raster)


Lichtfunktion


Lichtverteilung, Entblendung


Lichtverteilung, Entblendung

Sichtschutz / Abblendwinkel


Ja, definierte Abblendwinkel


Ja, definierte Abblendwinkel

Deckenraster Detail in Rot Weiß Schwarz – farbige Lichtrasterdecke ALC-Louver

Deckenraster in individueller Farbgebung – Rot, Weiß und Schwarz – für maßgeschneiderte Lichtrasterdecken (© Elk Hentschke).

Aus der Serie Lichtrasterdecken aus Aluminium und Kunststoff von ALC-Louver

Deckenraster in individueller Farbgebung – Rot, Weiß und Schwarz – für maßgeschneiderte Lichtrasterdecken (© Elk Hentschke). © Eik Hentschke

Eine Lichtrasterdecke ist ein offenes Deckensystem aus modular aufgebauten Rasterelementen (z. B. aus Aluminium oder Kunststoff), das über der Rohdecke abgehängt wird.

Durch den hohen lochfreien Querschnitt können technische Einbauten wie Beleuchtung, Lautsprecher, Sprinkler oder Leitungsführungen unsichtbar hinter dem Raster verschwinden.

Gleichzeitig dient das Raster der Entblendung, Lichtverteilung und dekorativen Gestaltung der Decke.

Lichtraster aus Aluminium

Lichtraster aus Aluminium bieten eine hohe Stabilität und eignen sich ideal für großflächige, architektonisch anspruchsvolle Licht- und Deckenlösungen.

Merkmale

Sehr geringes Gewicht

Großformatige Rasterfelder möglich

Abblendwinkel für effektiven Sichtschutz

Montage: Bahnen-, Kassetten- oder Nahtlos-System

Einsatzbereiche

Büro- & Verwaltungsbau

Retail & Malls

Foyers, öffentliche Gebäude

Leuchtenabdeckungen & Lichtdecken

Lichtraster aus Kunststoff

Die Kunststraster aus Polystyrol oder Acrylglas werden im Spritzgussverfahren hergestellt. Sie sind ideal für Entblendung, gleichmäßige Lichtverteilung und dekorative Deckenlösungen.

Kunststoff-Lichtraster überzeugen durch ihr geringes Gewicht, präzise Zellgeometrien und flexible Lichtlenkung.

Merkmale

Individuelle Konfektionierung (sägen, fräsen, verkleben)

Verschiedene Zellgrößen & Abblendwinkel

Auch metallisierte Oberflächen (silber, gold) verfügbar

Sehr leicht und montagefreundlich

Einsatzbereiche

Lichtdecken & Lichtbänder

Ladenbau & Messebau

Abdeckung von Ein- & Aufbauleuchten

Trockenbau & technische Decken

Anwendungsbeispiele

Abhängetechnik für Rasterdecken

Flexible Deckenabhängesysteme für Bahnen-, Kassetten- und Nahtlos-Raster. Optimal zur Integration von Lichtdecken und verdeckten Installationen.

Merkmale

Variierbare Abhängehöhen

Nahtlose Integration technischer Leitungsführungen

Stabil und montagefreundlich

Für große und kleine Raumgeometrien geeignet

Einsatzbereiche

Büro- & Objektbau | Retail | Messebau | Deckenmodernisierung & Sanierung

Planungsfragen kompakt

Welche Einbauhöhe muss für Lichtrasterdecken aus Aluminium oder Kunststoff eingeplant werden?

Eine pauschale Mindesthöhe gibt es nicht. Maßgeblich ist das größte Bauteilpaket im Deckenhohlraum – Luftleitungen, Leuchtengehäuse, Treiber, Sensoren und Abhänger – zuzüglich Montage- und Wartungsreserve. Die Dimensionierung ist aus Deckenspiegel, Schnitten und Herstellerangaben aller beteiligten Gewerke zu entwickeln.

Wie werden Beleuchtung, Sensorik und Rastergeometrie bei Lichtrasterdecken aufeinander abgestimmt?

Die Entblendung ist als Gesamtsystem aus Leuchte, Rastergeometrie, Raumabmessungen und Oberflächenreflexionen zu bewerten. Das UGR-Verfahren nach DIN EN 12464-1 beurteilt die Blendung der gesamten Beleuchtungsanlage, nicht einzelner Bauteile. Zellgeometrie, Rasterhöhe, Abblendwinkel, Leuchtenphotometrie und Sensorpositionen müssen gemeinsam geplant und rechnerisch nachgewiesen werden.

Welche Angaben gehören in die Ausschreibung von Lichtrasterdecken, um Nachträge zu vermeiden?

Mindestens auszuschreiben sind Rastertyp, Zellgeometrie und Modulgröße, Farbe und Oberfläche, Montagesystem und Unterkonstruktion, sämtliche Einbau- und Ausschnittpunkte für Leuchten, Sensoren, Luftauslässe und Sprinkler, das Revisionskonzept, Lastabtragungspunkte, Brandschutz- und Akustikanforderungen sowie Rand- und Zuschnittdetails. DIN EN 13964 fordert ergänzend eine technische Dokumentation mit Einbauanleitung.

Kann eine Lichtrasterdecke eine Brandschutzdecke ersetzen?

Nein – der Feuerwiderstand einer Decke ist eine Systemprüfung aus Deckenbekleidung und tragender Konstruktion, nicht allein eine Materialeigenschaft. Aluminiumraster können zwar die Baustoffklasse A1 erreichen, Kunststoffraster aus Polystyrol oder PMMA sind brandschutztechnisch nicht gleichzusetzen. Ist ein Feuerwiderstand (z. B. EI 30/EI 90) gefordert, muss eine geprüfte Brandschutzdecke oder eine separate brandschutztechnische Lösung vorgesehen werden.

Dürfen Leuchten, Lautsprecher oder Schienensysteme direkt an einer Lichtrasterdecke befestigt werden?

Eine Lichtrasterdecke ist primär ein Deckenbekleidungssystem, kein universeller Lastträger. Welche Lasten das System aufnehmen darf, ergibt sich aus der Herstellerdokumentation und dem Nachweis nach DIN EN 13964. Sicherheitsrelevante oder schwerere Einbauten sind in der Regel separat an die Rohdecke oder an eine eigens dimensionierte Unterkonstruktion abzutragen.

Wie wird der Deckenhohlraum hinter einer Lichtrasterdecke revisionsfähig geplant?

Komponenten mit regelmäßiger Wartung – Klappen, Ventile, Treiber, elektrische Verbindungsstellen – müssen über abnehmbare oder abklappbare Rasterfelder bzw. definierte Revisionsmodule zugänglich bleiben. Ein Revisionskonzept sollte bereits in der Entwurfsphase mit dem Deckenspiegel koordiniert und in der Ausschreibung festgeschrieben werden.

Verbessert eine Lichtrasterdecke automatisch die Raumakustik?

Nein. Die akustische Wirkung lässt sich nicht aus der Optik des Rasters ableiten. Abhängehöhe, Absorberaufbau und geprüfte Kennwerte des Gesamtsystems sind maßgebend. Wenn Anforderungen an Nachhallzeit oder Sprachverständlichkeit bestehen, müssen Schallabsorptionsgrad und Absorberklasse nach DIN EN ISO 11654 ausdrücklich ausgeschrieben werden.

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