ALC-Louver GmbH
Dämmstoffstr. 2
06766 Bitterfeld-Wolfen
Deutschland
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Aus der Serie Lichtrasterdecken von ALC-Louver
Lichtrasterdecken - funktionale Deckenlösungen
Allgemeines
Eigenschaft | Aluminium-Lichtraster | Kunststoff-Lichtraster |
Materialien | Aluminium | Kunststoff (z. B. Polystyrol, Acrylglas) |
Varianten / Typen | Standard, Decor 50, Decor 200 | Opal, Parabol Silber/Gold, Decor 40, Prismenplatten, Breitstegraster |
Farben | Rot, Weiß, Schwarz (individuell) | Rot, Weiß, Schwarz (individuell) |
Größen / Abmessungen | Verschiedene Größen verfügbar | Verschiedene Größen verfügbar |
Montagearten | Bahnen-, Kassetten- oder Nahtlossystem | Bahnen-, Kassetten- oder Nahtlossystem |
Typische Anwendungen | Moderne Innenräume, Retail, Showrooms, Bars | Öffentliche Gebäude, Mensa, Bürokorridore |
Funktionen & Vorteile | Kaschiert technische Installationen, dekorativ | Gleichmäßige Lichtverteilung, funktional, akustisch (hinter Raster) |
Lichtfunktion | Lichtverteilung, Entblendung | Lichtverteilung, Entblendung |
Sichtschutz / Abblendwinkel | Ja, definierte Abblendwinkel | Ja, definierte Abblendwinkel |

Deckenraster in individueller Farbgebung – Rot, Weiß und Schwarz – für maßgeschneiderte Lichtrasterdecken (© Elk Hentschke).
Aus der Serie Lichtrasterdecken aus Aluminium und Kunststoff von ALC-Louver
Deckenraster in individueller Farbgebung – Rot, Weiß und Schwarz – für maßgeschneiderte Lichtrasterdecken (© Elk Hentschke). © Eik Hentschke
Eine Lichtrasterdecke ist ein offenes Deckensystem aus modular aufgebauten Rasterelementen (z. B. aus Aluminium oder Kunststoff), das über der Rohdecke abgehängt wird.
Durch den hohen lochfreien Querschnitt können technische Einbauten wie Beleuchtung, Lautsprecher, Sprinkler oder Leitungsführungen unsichtbar hinter dem Raster verschwinden.
Gleichzeitig dient das Raster der Entblendung, Lichtverteilung und dekorativen Gestaltung der Decke.
Lichtraster aus Aluminium

Aluminium-Lichtraster im Überblick: Standard, Decor 50 und Decor 200 – stabile Rasterlösungen für anspruchsvolle Deckenarchitektur.
Aus der Serie Lichtrasterdecken aus Aluminium und Kunststoff von ALC-Louver
Aluminium-Lichtraster im Überblick: Standard, Decor 50 und Decor 200 – stabile Rasterlösungen für anspruchsvolle Deckenarchitektur.
Lichtraster aus Aluminium bieten eine hohe Stabilität und eignen sich ideal für großflächige, architektonisch anspruchsvolle Licht- und Deckenlösungen.
Merkmale
Sehr geringes Gewicht
Großformatige Rasterfelder möglich
Abblendwinkel für effektiven Sichtschutz
Montage: Bahnen-, Kassetten- oder Nahtlos-System
Einsatzbereiche
Büro- & Verwaltungsbau
Retail & Malls
Foyers, öffentliche Gebäude
Leuchtenabdeckungen & Lichtdecken
Aluminium-Lichtrasterdecke in einem modernen Verkaufsraum – elegante Deckenlösung für Retail und Showrooms.
Schwarze Aluminium-Lichtrasterdecke in stilvoller Bar-Atmosphäre – kaschiert technische Installationen und sorgt für ambientes Licht.
Lichtraster aus Kunststoff

Kunststoff-Lichtraster aus Polystyrol und Acrylglas – Opal, Parabol Silber/Gold, Decor 40, Prismenplatten und Breitstegraster.
Aus der Serie Lichtrasterdecken aus Aluminium und Kunststoff von ALC-Louver
Kunststoff-Lichtraster aus Polystyrol und Acrylglas – Opal, Parabol Silber/Gold, Decor 40, Prismenplatten und Breitstegraster.
Die Kunststraster aus Polystyrol oder Acrylglas werden im Spritzgussverfahren hergestellt. Sie sind ideal für Entblendung, gleichmäßige Lichtverteilung und dekorative Deckenlösungen.
Kunststoff-Lichtraster überzeugen durch ihr geringes Gewicht, präzise Zellgeometrien und flexible Lichtlenkung.
Merkmale
Individuelle Konfektionierung (sägen, fräsen, verkleben)
Verschiedene Zellgrößen & Abblendwinkel
Auch metallisierte Oberflächen (silber, gold) verfügbar
Sehr leicht und montagefreundlich
Einsatzbereiche
Lichtdecken & Lichtbänder
Ladenbau & Messebau
Abdeckung von Ein- & Aufbauleuchten
Trockenbau & technische Decken
Anwendungsbeispiele
Goldfarbene Lichtrasterdecke in der Mensa Rottweil – gleichmäßige Lichtverteilung und hohe Aufenthaltsqualität.
Innenansicht der Mensa Rottweil mit Kunststoff-Lichtrasterdecke – funktionale Akustik- und Lichtlösung für öffentliche Gebäude.
Anwendungsbeispiel Lichtrasterdecke im Eingangs- und Aufzugsbereich – dezente Integration von Beleuchtung und Technik.
Schwarze Lichtrasterdecke in moderner Lounge mit Designmöbeln – atmosphärische Beleuchtung und stilvolle Raumwirkung.

Anwendungsbeispiel: Lichtrasterdecke in einem farbig gestalteten Bürokorridor – effektive Entblendung und gleichmäßige Lichtverteilung.
Aus der Serie Lichtrasterdecken aus Aluminium und Kunststoff von ALC-Louver
Anwendungsbeispiel: Lichtrasterdecke in einem farbig gestalteten Bürokorridor – effektive Entblendung und gleichmäßige Lichtverteilung.

Abgehängte Lichtrasterdecke mit Aluminium-Profilen – flexible Abhängetechnik für großflächige Räume und komplexe Deckenarchitektur.
Aus der Serie Lichtrasterdecken aus Aluminium und Kunststoff von ALC-Louver
Abgehängte Lichtrasterdecke mit Aluminium-Profilen – flexible Abhängetechnik für großflächige Räume und komplexe Deckenarchitektur.
Abhängetechnik für Rasterdecken
Flexible Deckenabhängesysteme für Bahnen-, Kassetten- und Nahtlos-Raster. Optimal zur Integration von Lichtdecken und verdeckten Installationen.
Merkmale
Variierbare Abhängehöhen
Nahtlose Integration technischer Leitungsführungen
Stabil und montagefreundlich
Für große und kleine Raumgeometrien geeignet
Einsatzbereiche
Büro- & Objektbau | Retail | Messebau | Deckenmodernisierung & Sanierung
Planungsfragen kompakt
Welche Einbauhöhe muss für Lichtrasterdecken aus Aluminium oder Kunststoff eingeplant werden?
Eine pauschale Mindesthöhe gibt es nicht. Maßgeblich ist das größte Bauteilpaket im Deckenhohlraum – Luftleitungen, Leuchtengehäuse, Treiber, Sensoren und Abhänger – zuzüglich Montage- und Wartungsreserve. Die Dimensionierung ist aus Deckenspiegel, Schnitten und Herstellerangaben aller beteiligten Gewerke zu entwickeln.
Wie werden Beleuchtung, Sensorik und Rastergeometrie bei Lichtrasterdecken aufeinander abgestimmt?
Die Entblendung ist als Gesamtsystem aus Leuchte, Rastergeometrie, Raumabmessungen und Oberflächenreflexionen zu bewerten. Das UGR-Verfahren nach DIN EN 12464-1 beurteilt die Blendung der gesamten Beleuchtungsanlage, nicht einzelner Bauteile. Zellgeometrie, Rasterhöhe, Abblendwinkel, Leuchtenphotometrie und Sensorpositionen müssen gemeinsam geplant und rechnerisch nachgewiesen werden.
Welche Angaben gehören in die Ausschreibung von Lichtrasterdecken, um Nachträge zu vermeiden?
Mindestens auszuschreiben sind Rastertyp, Zellgeometrie und Modulgröße, Farbe und Oberfläche, Montagesystem und Unterkonstruktion, sämtliche Einbau- und Ausschnittpunkte für Leuchten, Sensoren, Luftauslässe und Sprinkler, das Revisionskonzept, Lastabtragungspunkte, Brandschutz- und Akustikanforderungen sowie Rand- und Zuschnittdetails. DIN EN 13964 fordert ergänzend eine technische Dokumentation mit Einbauanleitung.
Kann eine Lichtrasterdecke eine Brandschutzdecke ersetzen?
Nein – der Feuerwiderstand einer Decke ist eine Systemprüfung aus Deckenbekleidung und tragender Konstruktion, nicht allein eine Materialeigenschaft. Aluminiumraster können zwar die Baustoffklasse A1 erreichen, Kunststoffraster aus Polystyrol oder PMMA sind brandschutztechnisch nicht gleichzusetzen. Ist ein Feuerwiderstand (z. B. EI 30/EI 90) gefordert, muss eine geprüfte Brandschutzdecke oder eine separate brandschutztechnische Lösung vorgesehen werden.
Dürfen Leuchten, Lautsprecher oder Schienensysteme direkt an einer Lichtrasterdecke befestigt werden?
Eine Lichtrasterdecke ist primär ein Deckenbekleidungssystem, kein universeller Lastträger. Welche Lasten das System aufnehmen darf, ergibt sich aus der Herstellerdokumentation und dem Nachweis nach DIN EN 13964. Sicherheitsrelevante oder schwerere Einbauten sind in der Regel separat an die Rohdecke oder an eine eigens dimensionierte Unterkonstruktion abzutragen.
Wie wird der Deckenhohlraum hinter einer Lichtrasterdecke revisionsfähig geplant?
Komponenten mit regelmäßiger Wartung – Klappen, Ventile, Treiber, elektrische Verbindungsstellen – müssen über abnehmbare oder abklappbare Rasterfelder bzw. definierte Revisionsmodule zugänglich bleiben. Ein Revisionskonzept sollte bereits in der Entwurfsphase mit dem Deckenspiegel koordiniert und in der Ausschreibung festgeschrieben werden.
Verbessert eine Lichtrasterdecke automatisch die Raumakustik?
Nein. Die akustische Wirkung lässt sich nicht aus der Optik des Rasters ableiten. Abhängehöhe, Absorberaufbau und geprüfte Kennwerte des Gesamtsystems sind maßgebend. Wenn Anforderungen an Nachhallzeit oder Sprachverständlichkeit bestehen, müssen Schallabsorptionsgrad und Absorberklasse nach DIN EN ISO 11654 ausdrücklich ausgeschrieben werden.
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