illbruck bietet ein sicheres Fassadenabdichtungssystem, welches den technischen und bauphysikalischen Anforderungen von unterschiedlichen Fassadenkonstruktionen gerecht wird.

Abdichtungssysteme für Fassaden

illbruck bietet ein sicheres Fassadenabdichtungssystem, welches den technischen und bauphysikalischen Anforderungen von unterschiedlichen Fassadenkonstruktionen gerecht wird. Das erprobte Sortiment an Dichtungsbändern, Fenster- und Fassadenfolien sowie Dichtstoffen erfüllt hohe Ansprüche an die Bewegungsaufnahme, Dauerhaftigkeit, Wärmedämmung und das Feuchtigkeitsmanagement sowohl für den Neubau als auch die Sanierung.

Lösungen für Glas-Metallfassaden

Element- und Pfosten-Riegel-Fassaden werden heute in aller Regel als Komplettsysteme geliefert. Die vorgefertigten Systeme schließen meist die Abdichtungslösungen innerhalb der Fassade ein. Randanschlüsse bedürfen jedoch der aufmerksamen Planung und Abstimmung mit den angrenzenden Gewerken.

Lösungen für Natursteinfassaden

Dichtstoffe und Fugen-Dichtungsbänder, die hier zum Einsatz kommen, dürfen keine Bestandteile in den Stein wandern lassen und ihn farblich verändern. Naturstein-Silikon von illbruck greift das Gestein nicht an. Es ist lichtecht, witterungsbeständig und hat eine hohe Kerbfestigkeit. Seine Bewegungsfähigkeit von 20 Prozent lässt ausreichend Spielraum für Gebäudebewegungen. Speziell für offene Steinoberflächen bietet illbruck den Dichtstoff auch in matter Oberfläche an. Auch das TP600 illmod 600 Premium Fugendichband hat sich bei vielen Natursteinfugen bewährt.

Lösungen für Betonfassaden

In der modernen Sichtbetonarchitektur spielt der Bauanschluss eine zentrale Rolle – konstruktiv und als Gestaltungsmittel. Entsprechend wichtig ist es, die Fugen technisch richtig und energieeffizient zu planen, um Wetterschutz und bauphysikalische Anforderungen über einen langen Zeitraum hinweg zu gewährleisten. Insbesondere die Sanierung von Bauten aus Betonfertigteilen stellt Planer und Verarbeiter vor anspruchsvolle Aufgaben.

illbruck hat für die meisten konstruktiven Aufgaben passende Lösungen, um Bauschäden zu vermeiden.

Lösungen für Klinkerfassaden

Die Fugenabdichtung stellt bei Klinkerfassaden eine doppelte Herausforderung dar: Die äußerst schlanken Bauteile führen zu starken Bewegungen in horizontaler und vertikaler Richtung. Das bringt hohe Belastungen für das Abdichtungsmaterial mit sich. Fugen im Verblendmauerwerk werden dauerelastisch mit vorkomprimierten Fugendichtbändern oder einem geeigneten spritzbaren Dichtstoff geschlossen.

Abstände und Fugenbreiten sind dabei genau vorgeschrieben. illbruck bietet für diese Bauaufgaben das passende Produktsortiment.

Lösungen für Mischfassaden

Innovative Fassadengestaltung beschränkt sich heute nicht mehr zwingend auf ein Material. Wo zwei oder mehr Baustoffe aufeinandertreffen, gilt es, bei der Planung der Abdichtung die materialspezifische Verformung aller Materialien zu berücksichtigen. Ausschlaggebend sind nicht nur die thermischen Längenausdehnungskoeffizienten, sondern auch die unterschiedlichen Oberflächeneigenschaften. Hier sind intelligente, aufeinander abgestimmte Systemlösungen gefragt. illbruck bietet eine breite Auswahl von Produkten, die sich sehr gut kombinieren lassen. Sie sind für verschiedenste Materialien geeignet, ihr Zusammenspiel ist vielfach geprüft und hat sich in der Praxis bewährt.

Planungsfragen kompakt

Warum muss eine Fassadenanschlussfuge als System geplant werden?

Baukörperanschlussfugen sind Bewegungsfugen, die durch Temperatur, Wind und Setzungen beansprucht werden. Ob Fugendichtband, Folie oder spritzbarer Dichtstoff zum Einsatz kommt, hängt von Fugenbreite, erwarteter Bewegung, Untergrund und Bewitterung ab – die Abdichtung ist daher immer als aufeinander abgestimmtes System aus den objektspezifischen Randbedingungen abzuleiten.

Nach welchen Kriterien werden Fugendichtband, Dichtstoff und Fugenbreite bei Fassadenanschlüssen festgelegt?

Die erforderliche Fugenbreite ergibt sich aus den bauteilbedingten Maßänderungen und der zulässigen Gesamtverformung des Abdichtungsmaterials gemäß IVD-Merkblatt 27. Für Fugendichtbänder ist nach IVD-Merkblatt 26-1 die Banddimension so zu wählen, dass sie Spaltmaß plus Bewegung innerhalb der Herstellertoleranzen sicher abdeckt.

Welche Rolle spielen Fugenflanken, Glattstrich und Fugengeometrie für die Dauerhaftigkeit der Abdichtung?

Viele Abdichtungsschäden entstehen nicht durch das Produkt, sondern durch mangelhafte Fugenvorbereitung. Das IVD-Merkblatt 26-1 fordert gereinigte Fugenflanken, das Entfernen von Mörtel- und Altresten sowie bei strukturiertem Mauerwerk einen Fugenglattstrich. Fugenbreite, Dichtstofftiefe und Hinterfüllung sind bereits in der Ausschreibung festzulegen.

Was ist bei Fenster- und Bewegungsfugen an Klinkerfassaden besonders zu beachten?

Klinkerverblendungen erzeugen durch schlanke Bauteile hohe thermische Bewegungen in horizontaler und vertikaler Richtung. Rand- und Bewegungsfugen müssen als funktionale Bewegungszonen dimensioniert werden. Zu schmale Fugen oder ungünstige Konsolendetails schränken die Abdichtungsoptionen erheblich ein und sind daher frühzeitig in der Planung zu prüfen.

Welcher Dichtstoff eignet sich für Natursteinfassaden, ohne Verfärbungen zu verursachen?

Bei Naturstein können Dichtstoffbestandteile in den Stein migrieren und dauerhafte Verfärbungen verursachen. Gemäß IVD-Merkblatt 23 sind Primer, Dichtstoff, Abdeckband und Glättmittel immer auf den konkreten Naturstein abzustimmen, da sich die Saugfähigkeit nicht pauschal aus der Gesteinsart ableiten lässt. Erforderlich ist ein natursteinverträgliches Gesamtsystem.

Was ist bei der Fugenabdichtung von Beton- und Betonfertigteilfassaden anders als bei Mauerwerk?

Bei Betonfassaden treten neben Temperaturverformungen auch Bewegungen aus Schwinden, Quellen, Wind- und Verkehrslasten sowie Setzungen auf. Arbeits-, Dehn- und Scheinfugen müssen diese Verformungen elastisch aufnehmen können. Bei Betonfertigteilen sind innere Anschlüsse oft nachträglich nicht mehr zugänglich, sodass eine nach außen dampfdiffusionsoffene Abdichtung erforderlich werden kann.

Wie werden Anschlussfugen bei Materialwechseln in Mischfassaden fachgerecht geplant?

An Übergängen wie Beton/Klinker oder Metall/Naturstein treffen unterschiedliche thermische Längenänderungen und Haftbedingungen aufeinander. Solche Materialwechsel sind als funktionale Bewegungs- und Haftungszonen zu planen – nicht als rein optische Anschlussfugen. Die Eignung des Dichtsystems für beide angrenzenden Baustoffe ist bereits in der Planungsphase festzulegen.

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