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Aus der Serie Terrassendielen, Fassadenbekleidungen und Fenster aus acetyliertem Holz von Accoya
Fassadenbekleidungen aus acetylierter Radiata Pine
Übersicht
Eigenschaft | Naturbelassen | Schwarz beschichtet | Shou Sugi Ban (verkohlt) |
Oberfläche | Naturbelassen, vergraut mit der Zeit | Langanhaltende schwarze Farbe | Verkohlte Oberfläche, natürlicher Schutz |
Dauerhaftigkeit | Klasse 1 (EN 350), witterungsbeständig | Klasse 1 (EN 350), witterungsbeständig | Klasse 1 (EN 350), witterungsbeständig |
Brandschutz | Baustoffklasse (DIN 4102-1): B2 | Baustoffklasse (DIN 4102-1): B2 | Baustoffklasse (DIN 4102-1): B2 |
Befestigung | Edelstahl (A2 oder A4), Trennlage empfohlen | Edelstahl (A2 oder A4) | Edelstahl (A2 oder A4) |
Die naturbelassene Variante vergraut mit der Zeit und eignet sich für klassische Holzfassaden. Die schwarz beschichtete und verkohlte Shou Sugi Ban Varianten bieten zusätzliche Farb- und Oberflächenschutz und sind ideal für moderne oder traditionelle Architektur. Alle Varianten erfüllen hohe Dauerhaftigkeits- und Brandschutzanforderungen.
Herstellung und Zertifizierungen

Accoya® –Fassadenbekleidungen aus acetylierter Radiata Pine
Aus der Serie Fassadenbekleidungen aus acetyliertem Holz von Accoya
Accoya® –Fassadenbekleidungen aus acetylierter Radiata Pine
Accoya Holzfassaden
Accoya Holzfassaden sind sehr witterungsbeständig, bieten Dauerhaftigkeitsklasse 1 nach EN 350 (sehr dauerhaft gegenüber holzzerstörenden Pilzen) und eine hohe Formstabilität bei geringer Quell-/Schwindneigung. Accoya Fassadenverkleidungen weisen im Verlauf der Lebensdauer geringe Maßänderungen gegenüber unmodifiziertem Holz auf, was bedeutet, dass weniger Wartungsaufwand und Nachbesserungen notwendig sind als bei herkömmlichen Holzverschalungen.
Bei der Acetylierung reagiert unter hoher Temperatur Essigsäureanhydrid mit den Zellwänden des Holzes; wodurch der Anteil wasserabweisender Acetylgruppen steigt und die Feuchtigkeitsaufnahme deutlich sinkt. So nehmen die Holzzellen deutlich weniger Wasser auf und die Haltbarkeit und Stabilität des Rohholzes wird deutlich verbessert, die Nutzungsdauer verlängert und der Kohlenstoff bleibt länger gebunden. Anders als beim Thermoholz wird das Material durch die Behandlung nicht weicher. Zugleich nimmt es auch keine dunklere Farbe an.
Siehe auch Accoya erklärt auf der Herstellerwebseite
Cradle-to-Cradle® Gold Zertifizierung
Cradle-to-Cradle® Platinum Zertifizierung Materialgesundheit
Die Produkte von accoya leisten im Rahmen verschiedener Bereiche einen Beitrag zur BREEAM und LEED Zertifizierung.
Technische Eigenschaften
Bauaufsichtliche Zulassung – DIBt für Accoya-Schnittholz in folgenden Dimensionen
Profilbreiten bis 250 mm
Profildicken bis 100 mm
Accoya-Holz kann für tragende Konstruktionen im Außenbereich in den Nutzungsklassen 1 bis 3 (DIN EN 1995-1-1) verwendet werden.
Baustoffklasse (DIN 4102-1): B2
Dauerhaftigkeit (EN 350): Klasse 1, hohe Dauerhaftigkeit
Oberflächen und farbliche Beschichtunge

Accoya® –Fassadenbekleidungen aus acetylierter Radiata Pine, schwarz beschichtet
Aus der Serie Fassadenbekleidungen aus acetyliertem Holz von Accoya
Accoya® –Fassadenbekleidungen aus acetylierter Radiata Pine, schwarz beschichtet
Accoya®-Holz ist formstabil, maßhaltig und ist für Beschichtungen und spezielle Ausführungen geeignet. Auch schwarze Beschichtungen lassen sich ausführen. Viele Farbhersteller bieten auf Accoya®-Holz abgestimmte Beschichtungssysteme an. Accoya® eignet sich auch für gebürstete, glatt oder rau gehobelt Oberflächen. Eine besondere Variante ist die Shou Sugi Ban Verschalung, bei der die Fassadenelemente nach japanischer Tradition verkohlt werden.
Anwendungsbeispiele
Accoya®-Holzfassade: Zielturm im Ruderzentrum der Naturarena Rotse, Schweiz
Accoya®-Holzfassade: Akademie des Jüdischen Museums in Berlin

Accoya®-Holzfassade: Guinness-Brauerei in den Vereinigten Staaten
Aus der Serie Fassadenbekleidungen aus acetyliertem Holz von Accoya
Accoya®-Holzfassade: Guinness-Brauerei in den Vereinigten Staaten

Accoya®-Holzfassade: Guinness-Brauerei in den Vereinigten Staaten
Aus der Serie Fassadenbekleidungen aus acetyliertem Holz von Accoya
Accoya®-Holzfassade: Guinness-Brauerei in den Vereinigten Staaten
Für die Renovierung der ältesten Guinness-Brauerei in den Vereinigten Staaten, die sich seit 1954 in Relay, Maryland befindet, lieferte reSAWN Timber das Holz NIGIRI. Bei Nigiri handelt es sich um verkohltes Accoya, nach der Shou Sugi Ban Methode. Diese Methode stammt aus der japanischen Tradition, wo Holz verkohlt wird, damit Fassaden einen natürlichen Schutz erhalten. Diese Verkohlungsstechnik verleiht der natürlichen Maserung von Accoya Tiefe und Dimension, ohne seine Eigenschaften zu verändern. Für Accoya® gelten je nach Anwendung Herstellergarantien von bis zu 50 Jahren ohne bzw. 25 Jahren mit Bodenkontakt – maßgeblich sind die jeweils gültigen Garantiebedingungen.
Hier wurden Accoya-Holzdielen an der Oberfläche eingebrannt, und zwar nur an der Seite, die der Witterung ausgesetzt ist. Außerdem wurde ein grauer Decklack aufgetragen, um die Farbe des Holzes mit dem Rest der Installation zu harmonisieren.
Planungsfragen kompakt
Wie verändert sich die Optik unbeschichteter Fassadenbekleidungen aus acetyliertem Holz?
Unbeschichtetes acetyliertes Holz vergraut und durchläuft zunächst eine fleckige Bleichphase; die Acetylierung verhindert die natürliche Verwitterung nicht. Teilverschattung, unterschiedliche Himmelsrichtungen und raue Oberflächen können zu einer ungleichmäßigen Vergrauung sowie sichtbaren Schimmel-, Moos- oder Algenverfärbungen führen. Für ein gleichmäßigeres Erscheinungsbild sind pigmentierte Beschichtungen oder eine Vorvergrauung zu prüfen.
Welche brandschutztechnischen Anforderungen gelten für Fassadenbekleidungen aus acetyliertem Holz?
Für Accoya wird unter festgelegten Bedingungen die Euroklasse D-s2,d0 nach EN 14915 angegeben; die Klassifizierung gilt nur bei normgerechter Montage und Befestigung. In den Gebäudeklassen 4 und 5 sind insbesondere die Vorgaben der jeweils eingeführten Landesbauordnung und der MHolzBauRL zu hinterlüfteten Holzfassaden, einschließlich Brandsperren und Fassadenaufbau, projektbezogen zu prüfen.
Was ist bei Dauerhaftigkeit, Garantie und konstruktivem Holzschutz von acetyliertem Holz zu beachten?
Die Dauerhaftigkeitsklasse 1 und eine Herstellergarantie ersetzen keinen konstruktiven Holzschutz. Für Außenanwendungen sind unter anderem ausreichende Hinterlüftung, stauwasserfreie Anschlüsse, geschützte Hirnholzflächen, geeignete Fugen sowie ein ausreichender Abstand zur Geländeoberfläche vorzusehen; der aktuelle DIBt-Bescheid und seine Anwendungsgrenzen sind vor der Ausschreibung zu prüfen.
Welche Befestigungsmittel und Metallkontakte sind für Fassadenbekleidungen aus acetyliertem Holz geeignet?
Für Befestigungen sind korrosionsbeständige Edelstähle nach EN 10088-1, beispielsweise A2 oder A4, entsprechend der Umgebungsbeanspruchung und Herstellerfreigabe einzusetzen; verzinkte Befestiger können Korrosion und Schwarzverfärbungen verursachen. Bei druckimprägnierten Unterkonstruktionen ist eine geeignete Trennlage vorzusehen, um Verfärbungen durch ausgewaschene Metallbestandteile zu vermeiden.
Welche Beschichtungen und Wartungsintervalle sind bei acetyliertem Holz realistisch?
Eine Beschichtung ist vor allem für Farbgebung und UV-Schutz erforderlich, nicht für die grundsätzliche Dauerhaftigkeit des Holzes. Wegen der hydrophoben Oberfläche sind Beschichtungssystem, Grundierung, Schimmelschutz und Untergrund objektbezogen freizugeben; das Wartungsintervall legt der Beschichtungshersteller fest und sollte anhand einer Musterfläche beurteilt werden.
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