Die LAMILUX Passivhaus-Oberlicht-Lösungen tragen die höchste Passivhaus-Effizienzklasse phA - Advanced component.

Passivhaus-Oberlicht-Lösungen

Übersicht Passivhaus-Oberlicht-Lösungen

Flachdach Fenster Passivhaus

Flachdach Fenster Passivhaus

Flachdach Fenster Passivhaus+

Flachdach Fenster Passivhaus+

Glasdach Passivhaus

Glasdach Passivhaus

Lichtband Passivhaus

Lichtband Passivhaus

Produkt

Einsatz und Bauform

Wärmedämmung

Planungsmerkmale

Flachdach Fenster FE Passivhaus

Einzeloberlicht für Flachdächer

phC; Fenster-U-Wert 0,85 W/(m²K)

Vierfachverglasung; Wärme- oder Sonnenschutzverglasung wählbar; natürliche Lüftung möglich; wärmebrückenoptimierter Rahmen; geprüfte Durchsturzsicherheit.

Flachdach Fenster FE Passivhaus+

Einzeloberlicht für Flachdächer, insbesondere für die Klimaregion „kalt“

phA; Fenster-U-Wert 0,69 W/(m²K)

Vierfachverglasung mit einem angegebenen Glas-U-Wert von ca. 0,3 W/(m²K); Wärme- oder Sonnenschutzverglasung; Lüftung möglich. Aufgeführte Bestellmaße: 80 × 80 bis 150 × 150 cm, außerdem 100 × 200 cm; maßgeblich ist jeweils die konkrete Größenliste.

Glasdach PR60 Passivhaus

Individuell geplantes Pfosten-Riegel-Glasdach bzw. Schrägverglasung

phA advanced component; U<sub>CWi</sub> 0,81 W/(m²K)

Aluminiumkonstruktion mit 60-mm-Profilen und Dreifach-Isolierverglasung; unterschiedliche Geometrien und projektbezogene Größen; laut Produktseite Neigungen von 0° bis 90°; Verschattung und Photovoltaik als Gestaltungsoptionen.

Lichtband B Passivhaus

Bogenförmiges Lichtband für großflächige Dachbelichtung, etwa bei Gewerbe- und Hallenbauten

phB; angegebener U-Wert 0,95 W/(m²K)

Wärmebrückenoptimiertes Gesamtsystem; geprüfte Dichtheit bei Starkregen und Sturm; je nach Ausführung Bemessungsschneelast bis 4,4 kN/m²; Nachweise zur Durchsturz- und Brandsicherheit.

Flachdach Fenster FE Passivhaus

Eigenschaften

Nach Passivhausstandard zertifiziertes Oberlicht

Höchste Passivhaus-Effizienzklasse - phA advanced component

Wärmedurchgangskoeffizient (USL): 0,85 W/(m2/K)

Wärmebrückenfreies Gesamtsystem mit knickfreiem Isothermenverlauf

Umfassende Umweltproduktdeklaration gemäß DIN EN 15804, DIN EN ISO 14040, DIN EN ISO 14044 und EN ISO 14025

Wärmegedämmter, fugenloser GFK-Aufsatzkranz in 15, 30, 40, 50, 70 cm Höhe mit U-Wert ≤ 0,95 W/m2K (in Abhängigkeit der Ausprägung)

Komfort und Design

Angenehmes Raumklima durch natürliche Be- und Entlüftung und Sonnenschutz

Hoher Schallschutz

Komfortable Fernbedienung für Lüfterelement und Sonnenschutz

Optionale Ausstattung mit innen- oder außenliegendem Sonnenschutz

Sicherheit und Stabilität

Bestmögliche Behaglichkeits- und Hygiene-Eigenschaften nach DIN 4108-2 an den Innenseiten der Verglasung und des Rahmenprofils

Permanente Durchsturzsicherheit bei geschlossenem Zustand

Widerstand gegen Brandbeanspruchung von außen durch Flugfeuer und strahlende Wärme mit Klassifizierung Broof(t1) nach DIN EN 13501-5

Hagelschutz nach VKF HW 5 (Verglasung)

Das LAMILUX Flachdach Fenster FE Passivhaus+ ist das weltweit erste Oberlicht speziell für Passivhäuser im skandinavischen Raum sowie in vielen Regionen Österreichs, der Schweiz und Osteuropa.

Als Weiterentwicklung des LAMILUX Flachdach Fenster FE Passivhaus erfüllt es die Kriterien für die Klimaregion "kalt" und ist mit der höchsten Passivhausklassifikation phA ausgezeichnet.

Flachdach Fenster FE Passivhaus+

Eigenschaften

Erstes Passivhausfenster für Klimaregion „Kalt“ mit Effizienzklasse phA

USL: 0,69 W/(m²K)

Wärmebrückenfreies Gesamtsystem mit knickfreiem Isothermenverlauf

Umfassende Umweltproduktdeklaration gemäß DIN EN 15804, DIN EN ISO 14040, DIN EN ISO 14044 und EN ISO 14025

Wärmegedämmter, fugenloser GFK-Aufsatzkranz in 15, 30, 40, 50, 70 cm Höhe mit U-Wert ≤ 0,95 W/m2K (in Abhängigkeit der Ausprägung)

Glasdach PR60 Passivhaus

Eigenschaften

Nach Passivhausstandard zertifizierte Schrägverglasung

Höchste Passivhaus-Effizienzklasse - phA advanced component

Wärmedurchgangskoeffizient (UCWi): 0,81 W/(m2/K)

Hohe solare Gewinne

Umfassende Umweltproduktdeklaration gemäß DIN EN 15804, DIN EN ISO 14040, DIN EN ISO 14044 und EN ISO 14025

Komfort und Design

Individuelles Pfosten-Riegelbausystem in Echtglas für kreative Dacharchitektur in allen Größenordnungen und Formen

Sicherheit und Stabilität

Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung des Systems

System trägt DVS-Gütesiegel und ist zertifiziert nach DIN EN 1090-3

Höchste Stabilität für architektonische Freiräume

Schlagregendichtheit, Luftdurchlässigkeit und Widerstandsfähigkeit DIN EN geprüft

Verwindungssteifes Tragwerk aus hochwertigem Aluminium mit integriertem Schraubkanal

Sekundärentwässerung in der inneren Dichtebene – die raumseitige Aluminiumkonstruktion kommt nicht mit Wasser in Berührung

Lichtband B Passivhaus

Eigenschaften

Nach Passivhausstandard zertifiziertes Lichtband-System

Passivhaus-Effizienzklasse - phB

Wärmedurchgangskoeffizient (USK): 0,95 W/(m2/K)

Wärmebrückenfreies Gesamtsystem mit knickfreiem Isothermenverlauf

Umfassende Umweltproduktdeklaration gemäß DIN EN 15804, DIN EN ISO 14040, DIN EN ISO 14044 und EN ISO 14025

Sicherheit und Stabilität

Wasserdichtheit unter Starkregen und Sturm (DRI 3,0 m2/s)

System erfüllt die europäischen Schnee- und Windlastnormen

Durchbrandsicherheit nachgewiesen nach DIN 18234-3

Ausschmelzbarkeit der Verglasung nach DIN 18230-1 nachgewiesen

Planungsfragen kompakt

Welche Klimaregion und Effizienzklasse ist für Passivhaus-Oberlichter maßgeblich?

Maßgeblich ist die Klimaregion des Projektstandorts. Für die Ausschreibung sind zertifizierte Kennwerte zu Wärmedurchgang und Oberflächentemperatur zu fordern und im Energiebilanzverfahren zu berücksichtigen; eine für höhere Anforderungen zertifizierte Komponente kann grundsätzlich auch in weniger anspruchsvollen Klimaregionen eingesetzt werden.

Wie ist der sommerliche Wärmeschutz bei Dachverglasungen nachzuweisen?

Der Nachweis berücksichtigt neben dem g-Wert auch Verglasungsfläche, Orientierung, Speichermasse und Verschattung. Für Dachverglasungen ist ein außenliegender Sonnenschutz frühzeitig zu planen und in den Nachweis nach DIN 4108-2 beziehungsweise in die Sommerfallbetrachtung des Energiebilanzverfahrens einzubeziehen.

Wie ist die Wärmebrücke am Aufsetzkranz von Dachoberlichtern zu bewerten?

Die Anschlusswärmebrücke ist projektbezogen zu ermitteln, da Aufsetzkranz, Einbaulage und Anschluss an die Dachdämmung den Wärmeverlust und die Oberflächentemperatur wesentlich beeinflussen. Der Kranz ist lückenlos in die Dämmebene einzubinden und in der Energiebilanz zu berücksichtigen, um Tauwasser- und Schimmelrisiken zu vermeiden.

Wie ist die Schneelast auf Dachoberlichtern nachzuweisen?

Die Schneelast ist nach Schneelastzone, Geländehöhe und den örtlich eingeführten Regelwerken anzusetzen; Schneeanhäufungen an Aufsetzkränzen und Höhensprüngen sind gesondert zu prüfen. Dachoberlicht und Tragkonstruktion müssen den Bemessungswert abdecken, wobei die Tragwerksplanung die Nachweise führt und die FVLR-Richtlinie 01 zusätzliche Hinweise geben kann.

Wie ist die Luftdichtung am Aufsetzkranz fachgerecht auszuführen?

Die Luftdichtungs- und Dampfsperrebene ist mit dafür geeigneten Klebebändern oder Klebemassen dauerhaft am Fußflansch des Aufsetzkranzes anzuschließen. Die Ausführung muss Konvektion und Tauwasser in der Dämmschicht verhindern; für Passivhäuser gilt zusätzlich das Zertifizierungskriterium n₅₀ ≤ 0,6 h⁻¹ (bedeutet, dass ein Passivhaus bei einem standardisierten Luftdichtheitstest höchstens 0,6 Luftwechsel pro Stunde aufweisen darf.).

Wie ist die Durchsturzsicherheit von Dachoberlichtern nachzuweisen?

Nicht durchsturzsichere Lichtkuppeln und Lichtbänder sind mit dauerhaft wirksamen Umwehrungen, Überdeckungen oder Unterspannungen zu sichern. Die Eignung der Gesamtkonstruktion ist in der Einbausituation nach GS-BAU-18 zu prüfen und bereits in der Ausschreibung festzulegen; kollektive Schutzmaßnahmen sind gegenüber persönlicher Schutzausrüstung vorzuziehen.

Wann kann ein Lichtband als Wärmeabzugsfläche angesetzt werden?

Ein Lichtband kann als Wärmeabzugsfläche angesetzt werden, wenn die Verglasung ausschmelzbar ist, der Schmelzpunkt unter 300 °C liegt und die Anrechenbarkeit nach DIN 18230-1 nachgewiesen wird. Die Fläche ist im Brandschutzkonzept festzulegen; ein Wärmeabzug ersetzt keinen gesondert zu bemessenden Rauchabzug.

Wie ist die Entwässerung bei geneigten Glasdächern zu planen?

Falzentwässerung und -belüftung müssen auf Dachneigung, Profilgeometrie und Wartung abgestimmt sein, damit Niederschlagswasser und Kondensat kontrolliert abgeführt werden. Eine Sekundärentwässerung in der inneren Dichtebene ist zu prüfen; die Eignung des Systems und die Anschlüsse an den Baukörper sind eindeutig auszuschreiben.

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