Sita Bauelemente GmbH
Ferdinand-Braun-Str. 1
33378 Rheda-Wiedenbrück
Deutschland
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Abläufe Flachdach Dächer Entwässerung Freispiegelentwässerung Ablauftechnik Dachentwässerung Flachdachentwässerung Freispiegel-Dachentwässerung Punktabläufe Punkt-Entwässerung Regenrohrabläufe Dachabläufe Flachdachabläufe Ablauf-Zubehör Attika Dachrand Kunststoff-Abläufe Notentwässerung (Dach) PUR-Abläufe Entwässerungsanlagen Attikaentwässerung Unterdruck-EntwässerungZwei Sensoren, ein System
Einsatzbereiche der Flachdachüberwachung im Überblick
Varuna ergänzt normgerecht geplante Entwässerungen, auch im Bestand. Die einfache Integration des Systems eignet sich für verschiedene Anwendungsbereiche:
Industriegebäude
Schutz großer Dachflächen Belastung der Tragfähigkeit durch frühzeitige Alarmierung
Wohngebäude
Vermeidung von Schäden durch verstopfte Abläufe
Gewerbeimmobilien
Integration in Facility-Management-Systeme
Öffentliche Gebäude
Vorbeugung von Feuchtigkeitsschäden in Schulen, Krankenhäusern, Infrastruktur
Varuna Regenwächter
Kritische Wasserstände auf der Dachfläche erkennen

Digitale Überwachungssysteme schützen Flachdächer vor unerkannten Schäden durch Wasseransammlungen.
Aus der Serie Digitale Flachdachüberwachung mit Varuna von Sita Bauelemente
Digitale Überwachungssysteme schützen Flachdächer vor unerkannten Schäden durch Wasseransammlungen.

Der autark arbeitende Varuna Regenwächter überwacht das Flachdach kontinuierlich.
Aus der Serie Digitale Flachdachüberwachung mit Varuna von Sita Bauelemente
Der autark arbeitende Varuna Regenwächter überwacht das Flachdach kontinuierlich.
Kontinuierliche Pegelmessung und Echtzeit-Warnung
Extreme Wetterlagen belasten die Flachdachentwässerung stark. Der Regenwächter erkennt, wenn sich Regenwasser staut, der Wasserstand steigt und die Last auf die Dachkonstruktion kritisch wird. So lassen sich Risiken durch verstopfte Gullys oder überlastete Regenwasserleitungen frühzeitig überwachen.
Der Varuna Regenwächter misst kontinuierlich die Wasserhöhe auf der Dachfläche. Bei kritischen Pegelständen löst er eine Warnung per SMS, E-Mail oder Dashboard aus. Das ermöglicht rechtzeitiges Eingreifen und reduziert das Risiko von Schäden durch übermäßige Wasserlast.
Sensorik mit einstellbaren Grenzwerten
PV-Modul für die eigenständige Stromversorgung
Edelstahlgehäuse für den Außeneinsatz (Schutzart: IP 67)
Mehr zum Varuna Regenwächter
Varuna Hydrosensor
Leckagen und Feuchte unter der Abdichtung detektieren

Die Echzeit-Kontrolle meldet feuchte Dämmstoffe und schützt vor Energieverlusten.
Aus der Serie Digitale Flachdachüberwachung mit Varuna von Sita Bauelemente
Die Echzeit-Kontrolle meldet feuchte Dämmstoffe und schützt vor Energieverlusten.

Der Varuna Hydrosensor erkennt Feuchtigkeit unter der Dachabdichtung und warnt frühzeitig vor Leckagen.
Aus der Serie Digitale Flachdachüberwachung mit Varuna von Sita Bauelemente
Der Varuna Hydrosensor erkennt Feuchtigkeit unter der Dachabdichtung und warnt frühzeitig vor Leckagen.
Dämmwirkung erhalten, Bausubstanz schützen
Flachdächer sind durch ihre ebene Bauweise besonders anfällig für Feuchtigkeitsschäden. Der Varuna Hydrosensor überwacht die Feuchtigkeit unter der Dachabdichtung und erkennt Leckagen, bevor sie zu größeren Schäden führen.
Durchfeuchtete Dämmstoffe verlieren an Dämmwirkung; die frühzeitige Detektion hilft, diesen Effekt zu begrenzen und die Bausubstanz zu schützen.
In der Dämmung integrierbare Feuchtigkeitssensen
Passgenauer Einbau in das SitaVent Revisionsrohr
Robuste Technikeinheit mit autarker Stromversorgung
Mehr zum Varuna Hydrosensor
Varuna-Technologie und Einsatzbereiche
Kombinierte Überwachung auf und unter dem Dach

Der Hydrosensor passt genau in das SitaVent Lüftungsrohr - der Messweg führt sicher durch das Dachschichtenpaket.
Aus der Serie Digitale Flachdachüberwachung mit Varuna von Sita Bauelemente
Der Hydrosensor passt genau in das SitaVent Lüftungsrohr - der Messweg führt sicher durch das Dachschichtenpaket.
Zwei Sensoren, ein System
Durch die Kombination von Regenwächters und Hydrosensor lässt sich mit der Varuna Lösung eine flächendeckende Zustandsüberwachung zu erreichen, sowohl auf als auch unter der Dachfläche. Die Systeme sind darauf ausgelegt, typische Schwachstellen der Flachdachüberwachung zu vermeiden:
Strategische Platzierung von Regenwächter und Hydrosensor für eine durchgängige Kontrolle
Kalibrierte Sensorik zur Reduzierung von Fehlalarmen
Zentrale, cloudbasierte Datenhaltung mit Echtzeit-Zugriff
Wartungsarme, robuste Bauweise als langfristige Lösung
Kompatibel mit Sita Entwässerungslösungen
Die smarte Varuna Flachdachüberwachung ergänzt die bewährten Sita Entwässerungslösungen.
Planungsfragen kompakt
Digitale Flachdachüberwachung
Die folgenden Fragen ordnen die digitale Flachdachüberwachung in die Planungs- und Betreiberpraxis ein. Grundlage sind insbesondere die DIN 18531 (Abdichtung von Dächern sowie von Balkonen, Loggien und Laubengängen) und die DIN 1986-100 (Entwässerungsanlagen für Gebäude und Grundstücke).
Ab wann gilt stehendes Wasser auf einem Flachdach als Mangel?
Kritisch wird es, wenn sich Wasser wiederholt an denselben Stellen bildet, Abdichtungsanschlüsse dauerhaft im Wasser stehen oder es nach Regen über längere Zeit nicht abfließt (als Anhaltswert werden häufig 48–72 Stunden genannt). Das kann auf Gefälledefizite, verstopfte Abläufe oder Planungsfehler hinweisen und erhöht das Risiko für Abdichtungs-, Frost- und statische Schäden. Die konkrete Bewertung richtet sich nach den einschlägigen Regelwerken (u. a. Flachdachrichtlinie).
Welche typischen Planungsfehler treten bei der Flachdachentwässerung nach DIN 1986-100 auf?
Häufig sind fehlende oder unterdimensionierte Notentwässerung, falsch angesetzte Regenspenden, zu geringe Anstauhöhen an Dachabläufen sowie unberücksichtigte Auflasten wie Bekiesung oder Gründachsubstrat. Solche Fehler können zu Überlastungen und Wassereintritt führen.
Kann Wasseranstau zum Tragwerksversagen führen?
Ja. Über den Ponding-Effekt kann Wasseranstau eine progressive Durchbiegung auslösen, die im Extremfall zum Einsturz führt. Besonders gefährdet sind Konstruktionen mit geringer Steifigkeit, großen Spannweiten oder verstopften Abläufen ohne funktionierenden Notüberlauf. Regen- und Anstaulasten sind in Tragwerksplanung und Notentwässerungsbemessung zu berücksichtigen (Normbezug im Einzelfall prüfen).
Welche Wartungs- und Inspektionspflichten bestehen nach DIN 18531?
Die DIN 18531-4 empfiehlt regelmäßige Inspektionen (üblicherweise zweimal jährlich) sowie Kontrollen nach Extremwetter. Dazu zählen Reinigung der Abläufe, Prüfung der Abdichtungen und Entfernung von Bewuchs. Vernachlässigte Wartung erhöht das Risiko für verstopfte Abläufe und Feuchteschäden.
Welche Vorteile bietet digitales Dachmonitoring gegenüber manuellen Inspektionen?
Digitales Monitoring überwacht Wasserstände und Feuchtigkeit kontinuierlich und meldet Abweichungen in Echtzeit. Es ersetzt die turnusmäßige Inspektion nicht, ergänzt sie aber um eine durchgängige Zustandsüberwachung und erlaubt frühzeitiges Eingreifen, bevor teure Reparaturen entstehen. Die dokumentierten Zustands- und Wartungsdaten erleichtern zudem Versicherungsnachweise und den Beleg der Sorgfaltspflicht.
Lassen sich die Systeme auf Bestandsdächern nachrüsten?
Ja. Pegelsensoren lassen sich weitgehend produktunabhängig und ohne Eingriff in die Abdichtung nachrüsten. Feuchtesensoren werden produktgebunden – beim Varuna Hydrosensor über das SitaVent Revisionsrohr – eingebaut und erfordern das Entfernen von Auflasten wie Bekiesung; das ist machbar, aber aufwendiger. Kabellose Systeme vermeiden zusätzliche Durchdringungen und eignen sich daher besonders für den Bestand.
Was leistet die Varuna Flachdachüberwachung konkret?
Varuna kombiniert Pegelsensoren, Feuchtesensoren und cloudbasierte Datenanalyse und erkennt Wasseranstau sowie Feuchteeintritt, bevor sichtbare Schäden entstehen. Warnungen erfolgen in Echtzeit; das System ist für Neubau und Bestand geeignet, und die kabellose Technologie minimiert Eingriffe in die Abdichtung. Bei einem Alarm sollte eine zuvor festgelegte Handlungskette greifen (Prüfung vor Ort, Reinigung der Abläufe, ggf. Einbindung von Fachbetrieb und Tragwerksplaner). Das Monitoring ersetzt dabei keine normgerechte Entwässerungs- und Tragwerksplanung, sondern überwacht und alarmiert.
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