Mit der digitalen Varuna Flachdachüberwachung lassen sich Flachdächer frühzeitig vor Wasseransammlungen und Feuchtigkeitsschäden schützen. Der Varuna Regenwächter und der Varuna Hydrosensor erkennen kritische Pegelstände und Leckagen, bevor sichtbare Schäden entstehen. Die cloudbasierten Lösungen arbeiten mit einstellbaren Grenzwerten und Echtzeit-Warnungen und ermöglichen so rechtzeitiges Eingreifen.

Zwei Sensoren, ein System

Einsatzbereiche der Flachdachüberwachung im Überblick

Varuna ergänzt normgerecht geplante Entwässerungen, auch im Bestand. Die einfache Integration des Systems eignet sich für verschiedene Anwendungsbereiche:

Industriegebäude

Schutz großer Dachflächen Belastung der Tragfähigkeit durch frühzeitige Alarmierung

Wohngebäude

Vermeidung von Schäden durch verstopfte Abläufe

Gewerbeimmobilien

Integration in Facility-Management-Systeme

Öffentliche Gebäude

Vorbeugung von Feuchtigkeitsschäden in Schulen, Krankenhäusern, Infrastruktur

Varuna Regenwächter

Kritische Wasserstände auf der Dachfläche erkennen

Kontinuierliche Pegelmessung und Echtzeit-Warnung

Extreme Wetterlagen belasten die Flachdachentwässerung stark. Der Regenwächter erkennt, wenn sich Regenwasser staut, der Wasserstand steigt und die Last auf die Dachkonstruktion kritisch wird. So lassen sich Risiken durch verstopfte Gullys oder überlastete Regenwasserleitungen frühzeitig überwachen.

Der Varuna Regenwächter misst kontinuierlich die Wasserhöhe auf der Dachfläche. Bei kritischen Pegelständen löst er eine Warnung per SMS, E-Mail oder Dashboard aus. Das ermöglicht rechtzeitiges Eingreifen und reduziert das Risiko von Schäden durch übermäßige Wasserlast.

Sensorik mit einstellbaren Grenzwerten

PV-Modul für die eigenständige Stromversorgung

Edelstahlgehäuse für den Außeneinsatz (Schutzart: IP 67)

Mehr zum Varuna Regenwächter

Varuna Hydrosensor

Leckagen und Feuchte unter der Abdichtung detektieren

Dämmwirkung erhalten, Bausubstanz schützen

Flachdächer sind durch ihre ebene Bauweise besonders anfällig für Feuchtigkeitsschäden. Der Varuna Hydrosensor überwacht die Feuchtigkeit unter der Dachabdichtung und erkennt Leckagen, bevor sie zu größeren Schäden führen.

Durchfeuchtete Dämmstoffe verlieren an Dämmwirkung; die frühzeitige Detektion hilft, diesen Effekt zu begrenzen und die Bausubstanz zu schützen.

In der Dämmung integrierbare Feuchtigkeitssensen

Passgenauer Einbau in das SitaVent Revisionsrohr

Robuste Technikeinheit mit autarker Stromversorgung

Mehr zum Varuna Hydrosensor

Varuna-Technologie und Einsatzbereiche

Kombinierte Überwachung auf und unter dem Dach

Zwei Sensoren, ein System

Durch die Kombination von Regenwächters und Hydrosensor lässt sich mit der Varuna Lösung eine flächendeckende Zustandsüberwachung zu erreichen, sowohl auf als auch unter der Dachfläche. Die Systeme sind darauf ausgelegt, typische Schwachstellen der Flachdachüberwachung zu vermeiden:

Strategische Platzierung von Regenwächter und Hydrosensor für eine durchgängige Kontrolle

Kalibrierte Sensorik zur Reduzierung von Fehlalarmen

Zentrale, cloudbasierte Datenhaltung mit Echtzeit-Zugriff

Wartungsarme, robuste Bauweise als langfristige Lösung

Kompatibel mit Sita Entwässerungslösungen

Die smarte Varuna Flachdachüberwachung ergänzt die bewährten Sita Entwässerungslösungen.

Planungsfragen kompakt

Digitale Flachdachüberwachung

Die folgenden Fragen ordnen die digitale Flachdachüberwachung in die Planungs- und Betreiberpraxis ein. Grundlage sind insbesondere die DIN 18531 (Abdichtung von Dächern sowie von Balkonen, Loggien und Laubengängen) und die DIN 1986-100 (Entwässerungsanlagen für Gebäude und Grundstücke).

Ab wann gilt stehendes Wasser auf einem Flachdach als Mangel?

Kritisch wird es, wenn sich Wasser wiederholt an denselben Stellen bildet, Abdichtungsanschlüsse dauerhaft im Wasser stehen oder es nach Regen über längere Zeit nicht abfließt (als Anhaltswert werden häufig 48–72 Stunden genannt). Das kann auf Gefälledefizite, verstopfte Abläufe oder Planungsfehler hinweisen und erhöht das Risiko für Abdichtungs-, Frost- und statische Schäden. Die konkrete Bewertung richtet sich nach den einschlägigen Regelwerken (u. a. Flachdachrichtlinie).

Welche typischen Planungsfehler treten bei der Flachdachentwässerung nach DIN 1986-100 auf?

Häufig sind fehlende oder unterdimensionierte Notentwässerung, falsch angesetzte Regenspenden, zu geringe Anstauhöhen an Dachabläufen sowie unberücksichtigte Auflasten wie Bekiesung oder Gründachsubstrat. Solche Fehler können zu Überlastungen und Wassereintritt führen.

Kann Wasseranstau zum Tragwerksversagen führen?

Ja. Über den Ponding-Effekt kann Wasseranstau eine progressive Durchbiegung auslösen, die im Extremfall zum Einsturz führt. Besonders gefährdet sind Konstruktionen mit geringer Steifigkeit, großen Spannweiten oder verstopften Abläufen ohne funktionierenden Notüberlauf. Regen- und Anstaulasten sind in Tragwerksplanung und Notentwässerungsbemessung zu berücksichtigen (Normbezug im Einzelfall prüfen).

Welche Wartungs- und Inspektionspflichten bestehen nach DIN 18531?

Die DIN 18531-4 empfiehlt regelmäßige Inspektionen (üblicherweise zweimal jährlich) sowie Kontrollen nach Extremwetter. Dazu zählen Reinigung der Abläufe, Prüfung der Abdichtungen und Entfernung von Bewuchs. Vernachlässigte Wartung erhöht das Risiko für verstopfte Abläufe und Feuchteschäden.

Welche Vorteile bietet digitales Dachmonitoring gegenüber manuellen Inspektionen?

Digitales Monitoring überwacht Wasserstände und Feuchtigkeit kontinuierlich und meldet Abweichungen in Echtzeit. Es ersetzt die turnusmäßige Inspektion nicht, ergänzt sie aber um eine durchgängige Zustandsüberwachung und erlaubt frühzeitiges Eingreifen, bevor teure Reparaturen entstehen. Die dokumentierten Zustands- und Wartungsdaten erleichtern zudem Versicherungsnachweise und den Beleg der Sorgfaltspflicht.

Lassen sich die Systeme auf Bestandsdächern nachrüsten?

Ja. Pegelsensoren lassen sich weitgehend produktunabhängig und ohne Eingriff in die Abdichtung nachrüsten. Feuchtesensoren werden produktgebunden – beim Varuna Hydrosensor über das SitaVent Revisionsrohr – eingebaut und erfordern das Entfernen von Auflasten wie Bekiesung; das ist machbar, aber aufwendiger. Kabellose Systeme vermeiden zusätzliche Durchdringungen und eignen sich daher besonders für den Bestand.

Was leistet die Varuna Flachdachüberwachung konkret?

Varuna kombiniert Pegelsensoren, Feuchtesensoren und cloudbasierte Datenanalyse und erkennt Wasseranstau sowie Feuchteeintritt, bevor sichtbare Schäden entstehen. Warnungen erfolgen in Echtzeit; das System ist für Neubau und Bestand geeignet, und die kabellose Technologie minimiert Eingriffe in die Abdichtung. Bei einem Alarm sollte eine zuvor festgelegte Handlungskette greifen (Prüfung vor Ort, Reinigung der Abläufe, ggf. Einbindung von Fachbetrieb und Tragwerksplaner). Das Monitoring ersetzt dabei keine normgerechte Entwässerungs- und Tragwerksplanung, sondern überwacht und alarmiert.

Passende Inhalte zur Produktinformation "Digitale Flachdachüberwachung mit Varuna"

Bitte melden Sie sich an

Um diese Funktion nutzen zu können, müssen Sie bei heinze.de registriert und angemeldet sein.

Hier anmelden
Diese Seite weiterempfehlen
1627760808