SÜLZLE Stahlpartner bietet ergänzend zu Betonstahl und Bewehrungsmatten ein abgestimmtes Sortiment aus Schraubverbindungen, Abstandhaltern aus Stahl und Kunststoff sowie weiterem Bewehrungszubehör für die Ausführung von Bewehrungsanschlüssen, Bewehrungslagen und Betonbauteilen.

Bewehrungszubehör für Verbindung, Abstand und Montage

Zubehör und Ergänzungsprodukte zu Betonstahl und Bewehrungsmatten

Eine fachgerecht positionierte, unterstützte und verbundene Bewehrung ist entscheidend für die Tragfähigkeit, Dauerhaftigkeit und die Einhaltung der vorgesehenen Betondeckung von Stahlbetonkonstruktionen.

SÜLZLE Stahlpartner bietet ergänzend zu Betonstahl und Bewehrungsmatten ein abgestimmtes Sortiment aus Schraubverbindungen, Abstandhaltern aus Stahl und Kunststoff sowie weiterem Bewehrungszubehör. Die Produkte unterstützen Planer und ausführende Unternehmen bei der wirtschaftlichen und montagefreundlichen Ausführung von Bewehrungsanschlüssen, Bewehrungslagen und Betonbauteilen.

Schraubverbindungen für Betonstahl

Schraubverbindungen ermöglichen eine kraftschlüssige, mechanische Verbindung von Bewehrungsstäben. Sie sind besonders dann sinnvoll, wenn Übergreifungsstöße aufgrund begrenzter Platzverhältnisse, hoher Bewehrungsdichten, großer Stabdurchmesser oder der Bauabschnittsplanung nicht wirtschaftlich bzw. konstruktiv günstig sind.

Die Verbindungselemente werden bereits in der Bewehrungsplanung berücksichtigt und ermöglichen eine übersichtliche Bewehrungsführung sowie definierte Anschlüsse zwischen einzelnen Bauabschnitten.

SÜLZLE Stahlpartner unterstützt bei der Auswahl des passenden Schraubmuffensystems und bei der technischen Abstimmung gemäß den jeweiligen baulichen Anforderungen sowie den geltenden DIBt-Vorgaben.

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Abstandhalter und Unterstützungskörbe

Abstandhalter aus Kunststoff sichern den erforderlichen Abstand zwischen Schalung oder Sauberkeitsschicht und der ersten Bewehrungslage. Abstandhalter aus Stahl gewährleisten die Lage der oberen Bewehrung sowie den vorgesehenen Abstand zwischen unteren und oberen Bewehrungslagen.

SÜLZLE Stahlpartner bietet Kunststoff-, Faserbeton- und Drahtabstandhalter in unterschiedlichen Ausführungen. Für größere Abstände, besondere Geometrien oder projektspezifische Anforderungen können individuelle Unterstützungskörbe aus Lager- oder Listenmatten gefertigt werden.

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Weiteres Bewehrungszubehör: Verbindungsmittel, Isokörbe, Durchstanzbewehrungen, Dornsysteme, Montageschienen

Ergänzend liefert SÜLZLE Stahlpartner weiteres Zubehör für die Ausführung Bewehrungsarbeiten, darunter:

Bindedraht

Erdungsband und Verbindungsmittel

Rückbiegeanschlüsse

Isokörbe

Anker- und Montageschienen

Querkraftdorne und Dornsysteme

Durchstanzbewehrung

Bauunternehmen und Verarbeiter erhalten Bewehrungsstahl, Matten und das erforderliche Zubehör gebündelt aus einer Hand.

Vorteile des Bewehrungszubehörs von SÜLZLE Stahlpartner

Abgestimmtes Sortiment für Lage, Betondeckung, Verbindung und Montage der Bewehrung

Auswahl passender Abstandhalter, Unterstützungskörbe und Verbindungssysteme für die jeweilige Einbausituation

Individuelle Unterstützungskörbe aus Lager- oder Listenmatten für projektbezogene Anforderungen

Beratung zu technischer Ausführung, Materialeinsatz und Baustellenlogistik

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Bündelung von Betonstahl, Bewehrungsmatten und Zubehör in einer abgestimmten Lieferung

Unterstützung von der Planung über die technische Klärung bis zur termingerechten Baustellenbelieferung

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Planungsfragen kompakt

Wann sind im Betonbau Schraubmuffen wirtschaftlicher als Übergreifungsstöße?

Schraubmuffen sind insbesondere ab Stabdurchmessern von etwa 20 mm, bei hoher Bewehrungsdichte und beengten Platzverhältnissen wirtschaftlich vorteilhaft. Sie reduzieren Übergreifungslängen und Stahlverbrauch, erleichtern die Betonage und eignen sich für Bauabschnittsanschlüsse. Die Gewindevorbereitung muss frühzeitig in der Bewehrungsplanung und Ausschreibung berücksichtigt werden.

Wie werden Bewehrungsanschlüsse an Arbeitsfugen zwischen Bauabschnitten fachgerecht hergestellt?

Bewehrungsanschlüsse an Arbeitsfugen werden je nach Stabdurchmesser, Bewehrungsgrad, Platzverhältnissen und Bauablauf als Übergreifungsstoß, Rückbiegeanschluss oder Schraubmuffenverbindung ausgeführt. Die gewählte Lösung muss ausreichende Kraftübertragung sicherstellen und frühzeitig zwischen Tragwerksplanung, Schalungsplanung und ausführendem Unternehmen abgestimmt werden.

Welche Zulassungen gelten für Schraubmuffensysteme und was ist bei Planung und Ausschreibung zu beachten?

Schraubmuffensysteme benötigen in Deutschland in der Regel eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung (abZ) oder eine Europäische Technische Bewertung (ETA). In der Ausschreibung sind Zulassungsnummer, Stabdurchmesser, Stahlgüte und Einbausituation anzugeben; außerdem müssen Gewindeherstellung, Anzugsdrehmoment und Prüfanforderungen nach der Systemzulassung eingehalten werden.

Welche Abstandhalter sind bei chloridbelasteten Bauteilen der Expositionsklassen XD und XS zulässig?

Bei Bauteilen der Expositionsklassen XD und XS müssen Abstandhalter die geforderte Betondeckung dauerhaft und lagestabil sicherstellen. Kunststoff- oder geeignete Faserbeton-Abstandhalter vermeiden in der Regel Korrosionsbrücken; Stahlabstandhalter sind nur entsprechend den projektspezifischen Anforderungen und den Vorgaben des DBV-Merkblatts „Abstandhalter“ einzusetzen.

Welche Abstandhalter eignen sich für Sichtbetonflächen?

Für Sichtbeton sind Abstandhalter so zu wählen und anzuordnen, dass möglichst keine sichtbaren Abdrücke, Verfärbungen oder Rostfahnen entstehen. Bei hohen Sichtbetonanforderungen, insbesondere SB3 und SB4, sollten Abstandhalterart, Farbgebung und Position bereits in der Ausführungsplanung abgestimmt und Musterflächen geprüft werden.

Was ist bei hoher Bewehrungsdichte hinsichtlich der Betonierbarkeit zu beachten?

Bei hoher Bewehrungsdichte müssen lichte Stababstände, Größtkorn und Verdichtungsmöglichkeit aufeinander abgestimmt werden. Übergreifungsstöße können durch Schraubmuffen, größere Stabdurchmesser mit reduzierter Stabanzahl sowie geplante Betonieröffnungen ersetzt oder entlastet werden; eine räumliche Kollisions- und Betonierbarkeitsprüfung unterstützt die Planung.

Wie werden Unterstützungskörbe dimensioniert, damit die obere Bewehrungslage ihre Sollposition behält?

Unterstützungskörbe müssen Eigengewicht, Baustellenverkehr und Betoniervorgänge ohne unzulässige Verformung oder Verschiebung aufnehmen. Als Orientierungswert gelten Abstände von etwa 0,8 bis 1,2 m. Bei dicken Platten oder schwerer oberer Bewehrung sind engere Abstände, größere Querschnitte und eine sichere Befestigung an der unteren Bewehrung erforderlich.

Welche Systeme für Durchstanzbewehrung gibt es und worauf ist beim Einbau zu achten?

Für Durchstanzbewehrung werden unter anderem Doppelkopfbolzen, Bügelsysteme und gitterträgerbasierte Lösungen eingesetzt. Entscheidend sind die exakt geplante Lage, der Abstand zum Stützenbereich sowie die Verankerung in Zug- und Druckzone gemäß Eurocode 2 und der jeweiligen Zulassung, da bereits geringe Abweichungen die Tragfähigkeit beeinflussen können.

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