Terminal 3 Frankfurt: 50.000 m² Boden- und Wandflächen im Sopro-System

Sopro Bauchemie

Mit Terminal 3 entsteht am Flughafen Frankfurt am Main eines der größten privatwirtschaftlich finanzierten Infrastrukturprojekte Europas. Nach vollständiger Inbetrieb­nahme wird der auf der Südseite gelegene Terminalkomplex bis zu 25 Millionen Passagiere pro Jahr abfertigen können. Der Entwurf setzt auf weit­gespannte Hallen, großzügige Sicht­achsen und eine hohe Aufenthalts­qualität

Ein besonderer Fokus liegt auf langlebigen, hoch­wertigen Materialien im öffentlich zugäng­lichen Bereich. Im Haupt­gebäude wurden die Boden­flächen auf ca. 30.000 m² mit Dietfurter Kalkstein ausgestattet. Diese erfüllen nicht nur hohe gestalterische Anforderungen, sondern überzeugen auch durch Robust­heit, Pflege­leichtig­keit und Eignung für stark frequentierte Bereiche.

Bodenaufbauten für unterschiedliche Nutzungsbereiche

Die Ausgleichs-, Estrich- und Verlegearbeiten sowie die Abdichtungsarbeiten in den Sanitärbereichen wurden von Fliesen Röhlich aus Wendelstein ausgeführt. Aufgrund der unterschiedlichen Nutzungsbereiche kamen verschiedene Bodenaufbauten zum Einsatz.

In der Abflughalle wurde ein beheizter Hohlraumboden der Lindner Group aus Arnstorf realisiert, die neben der Lieferung auch die Ausführung übernahm. In der Ankunftshalle und im Eingangsbereich kam ein klassischer Aufbau mit Zementestrich zum Einsatz; der vorhandene Betonuntergrund musste teilweise vorab egalisiert werden. Die Arbeiten erfolgten abschnittsweise unter hohem Termin- und Koordinationsdruck.

Natursteinarbeiten Hauptgebäude Terminal 3

Untergrundvorbereitung und Ausgleich

Im Bereich des beheizten Hohlraumbodens wurden die Fräsungen für die Heizleitungen fachgerecht mit Sopro S-Flow UniversalFließSpachtel 545 verfüllt. Das Material erfüllt sowohl die Anforderungen an eine kurze Trocknungszeit als auch an eine geeignete Wärmeleitfähigkeit. Anschließend wurde der Hohlboden mit Sopro MultiGrund MGR 637 grundiert und abgesandet. Als Entkopplung wurde Sopro PanzerGewebe eXtra PG-X 1188 mit Fliesenfest extra light FF 450 aufgespachtelt.

In den Ankunftsbereichen wurde der Betonboden mit ObjektFließSpachtel OFS 543 lokal ausgeglichen. Darauf folgte eine mit Fliesenfest extra light FF 450 verklebte Schaumglasdämmung, bevor der Estrich eingebracht wurde.

Verlegung und Verfugung

Die Natursteinbeläge im Hauptgebäude wurden sowohl auf dem vorbereiteten Hohlraumboden als auch auf Estrich überwiegend mit Fliesenfest extra light FF 450 verlegt. In Bereichen mit erhöhtem Zeitdruck kam alternativ Sopro’s No.1 Silver 403 zum Einsatz. Sämtliche Flächen wurden anschließend mit FlexFuge FL verfugt.

Sanitärerbereiche und Küche

In den Sanitäranlagen der Flugsteige sowie einer gewerblichen Küche erfolgten Abdichtung und Fliesen­verlegung komplett im Sopro-System. Hierfür kamen in den Sanitäranlagen Sopro FlächenDicht flexibel FDF 525/527, Sopro DichtSchlämme Flex 1-K DSF 523 und Fliesenfest extra light FF 450 und in der Küche Sopro Epoxi-Grundierung EPG 1522, Sopro PU-FlächenDicht Wand/Boden PU-FD 1570/1571 und Fliesenfest extra light FF 450 zum Einsatz. Zusätzlich wurde in den Treppen­aufgängen der Flugsteige Betonwerkstein ein­gebaut, ebenfalls mit Fliesenfest extra light FF 450 verlegt und mit FlexFuge FL verfugt.

Fazit für Planer

Enge Terminfenster, wechselnde Untergründe und höchste funktionale Anforderungen erforderten eine durchdachte Materialwahl. Der konsequente Einsatz abgestimmter Systemprodukte machte die parallele Bearbeitung verschiedener Bauabschnitte möglich – und schafft langlebige, repräsentative Flächen für einen der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte Europas.

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