Revisionsöffnungen bei verdeckt liegender Fallleitung

LOROWERK

In das Fallrohr wird ein 90-Grad-Abzweig integriert. Daran schließt der Rohrstutzen an, der so gekürzt wird, dass er außen bündig mit der Fassade abschließt. Mit einem Reinigungsdeckel oder einem Hochsicherheitsüberlauf wird der Stutzen nach außen geschlossen.

In das Fallrohr wird ein 90-Grad-Abzweig integriert. Daran schließt der Rohrstutzen an, der so gekürzt wird, dass er außen bündig mit der Fassade abschließt. Mit einem Reinigungsdeckel oder einem Hochsicherheitsüberlauf wird der Stutzen nach außen geschlossen.

"Revisionsöffnungen bei verdeckt liegender Fallleitung" von LOROWERK

In das Fallrohr wird ein 90-Grad-Abzweig integriert. Daran schließt der Rohrstutzen an, der so gekürzt wird, dass er außen bündig mit der Fassade abschließt. Mit einem Reinigungsdeckel oder einem Hochsicherheitsüberlauf wird der Stutzen nach außen geschlossen. © Loro

Ob im Zuge einer Sanierung oder vom Architekturbüro aus ästhetischen Gründen geplant: In manchen Fällen liegt die Fallleitung der Flachdachentwässerung hinter der Fassade. Das erschwert eine Revision und spä­tes­tens bei Verstopfungen oder Leckagen ist ein Zugang zum Rohr notwendig. Eine pragmatische Lösung: Revisions-Stutzen.

Verläuft eine Fallleitung vor der Fassade, ist es einfach, diese zu überprüfen. Liegt sie jedoch dahinter, wird es schwieriger. Solche Situationen kann es zum Beispiel geben, wenn im Zuge einer energetischen Sanierung ein Dämmsystem installiert wird, das (Flachdach-)Entwässerungssystem aber bestehen bleibt.

Das Problem

DIN 1986-100 fordert eine Reinigungsöffnung vor dem Anschluss der Fallleitung an die Grundleitung. Bei Fallleitungen hinter der Fassade lässt sich eine solche Reinigungsöffnung mit der konventionellen Öffnung im Regenstandrohr nicht realisieren, da diese nicht aus dem Rohr herausragt. Auch ein Hochsicherheitsüberlauf (HSÜ), der bei Rückstau aus der Grundleitung ein zu hohes Anstauen verhindert, ist dann nicht zu installieren. Für eine verdeckt liegende Flachdachentwässerung ist somit nicht jedes System geeignet.

Die Lösung

Sonderfall Notentwässerung: Diese wird ohnehin nach außen geführt, zum Beispiel mit einem Rohrbogen. Damit ist zugleich ein Zugang zum Fallrohr gegeben. In diesem Fall ist eine Revisionsöffnung nicht notwendig.

Sonderfall Notentwässerung: Diese wird ohnehin nach außen geführt, zum Beispiel mit einem Rohrbogen. Damit ist zugleich ein Zugang zum Fallrohr gegeben. In diesem Fall ist eine Revisionsöffnung nicht notwendig.

"Revisionsöffnungen bei verdeckt liegender Fallleitung" von LOROWERK

Sonderfall Notentwässerung: Diese wird ohnehin nach außen geführt, zum Beispiel mit einem Rohrbogen. Damit ist zugleich ein Zugang zum Fallrohr gegeben. In diesem Fall ist eine Revisionsöffnung nicht notwendig. © Loro

Ein Steckmuffensystem mit Stahlabflussrohren wie die Loro-X-Serie gewährleistet Rückstausicherheit. Zusätzliche Sicherungs­schellen bieten mehr Sicherheit bei der Montage und sorgen dafür, dass die Fallleitung auch höherem Druck standhält. Für WDVS bieten sich aufgrund ihrer kleinen Nennweiten (DN 50 / DN 70) Unterdruckentwässerungen an.

Um nun die Revisionsöffnung aus dem Inneren nach außen an die Fassade zu führen, sind Rohrstutzen konzipiert. Sie lassen sich einfach auf die Revisionsöffnung in der Fallleitung setzen.

Dafür wird ein Loro-X 90-Grad-Abzweig anstelle des Standrohrs montiert und der Zugang zum Fallrohr so über den Stutzen nach außen verlegt. Er lässt sich bauseits kürzen, sodass er bündig mit der Fassade abschließt. Reinigungsdeckel oder HSÜ schließen den Stutzen nach außen ab.

Ein Sonderfall ist die Notentwässerung: Da sie ohnehin über einen Rohrbogen nach außen geführt wird, ist der Zugang zum Fallrohr bereits gegeben. Eine zusätzliche Revisionsöffnung erübrigt sich in diesem Fall.

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