Produktinformation 35 von 49
GEZE bietet smarte Lösungen, um Gebäude vor nicht autorisiertem Zutritt zu sichern. Moderne Arten der Identifikation und leistungsfähige Steuerungen gewährleisten die Sicherheit von Personen, Sachwerten und Daten.

Zutrittskontrolle

Zutrittskontrollsysteme und Zahlenschlösser

Zutrittskontrolllösungen unterstützen die sichere Organisation von Zugangsrechten in Gebäuden. RFID-Technologie, PIN-basierte Systeme und flexible Steuerungen ermöglichen eine bedarfsgerechte Absicherung von Türen und sensiblen Bereichen.

Zutrittskontrolle im Vergleich

Produkt

Typ

Funktion

Besonderheit

GCER 300 I/O Box

Systemkomponente

Zutrittssteuerung für eine oder zwei Türen

Erweiterte Steuerung für mehrere Zugänge

GCER 300 T Light UP

Systemkomponente

Zutrittssteuerung für eine Tür

Steuerzentrale für kleinere Zutrittskontrollanlagen

GCVR 300 Touch T UP

Systemkomponente

RFID-Leser mit PIN-Eingabe

Identifikation der Nutzer per Ausweis oder PIN

Toplock CTI

Stand-alone-Lösung

PIN-basierte Zutrittssteuerung

Integrierte Auswerteeinheit, kein separates Zutrittskontrollsystem erforderlich

Zutrittskontrollsysteme

GCER 300 I/O Box - Zutrittssteuerung

Anwendungsbereiche

Für die Verwaltung und Steuerung von bis zu zwei Türzugängen ausgelegt

Produktmerkmale

Zutrittsidentifikation über Ausweismedien oder einen 4- bis 6-stelligen PIN-Code

Unterstützung von RFID-Ausweismedien im Frequenzbereich 13,56 MHz (ISO 14443A)

Anlegen, Ändern und Löschen von Zutrittsberechtigungen möglich

Verwaltung von bis zu 200 Personen

Kurzzeit- und Dauerfreigabe verfügbar

GCER 300 T Light UP - 1 Tür Zutrittssteuerung

Anwendungsbereich

Zutrittskontrolllösung zum Überwachen und Steuern von einer Tür im Innenbereich

Produktmerkmale

Erfassung von Zutrittsberechtigungen

Verschlüsselte Kommunikation mit der Zutrittssteuerung

Optische und akustische Signalisierungsfunktionen

PIN-basierte Berechtigungsverwaltung über eine Masterkarte

Mehr Informationen

GCVR 300 Touch T UP - Zutrittskontrolle

Anwendungsbereiche

RFID-Leser für GCER 300 Zutrittskontrolle

Geeignet für den Einsatz im Innen- und Außenbereich (Schutzart IP54)

Einsetzbar in ungeschützten Außenbereichen

Für gesicherte Innenbereiche geeignet

Produktmerkmale

Glasdesign mit integrierter Bedieneinheit

Auslesen von Zutrittsberechtigungen

Verschlüsselte Datenübertragung zur Türsteuerung

Optische und akustische Signalfunktionen

PIN-basierte Berechtigungsverwaltung mittels Masterkarte

Mehr Informationen

Zahlenschlösser

Toplock CTI – Zahlencodeschloss

Anwendungsbereiche

Toplock CTI ist ein eigenständiges Zahlencodeschloss mit integrierter Auswerteeinheit.

Geeignet zur Ansteuerung automatischer Dreh-, Schiebe-, Falt-, Karussell- und Rundschiebetüren

Unterstützt die Ansteuerung von Fluchtwegsicherungssystemen

Für Anwendungen der Zutrittskontrolle, insbesondere im Innenbereich geeignet

Einsatz in unterschiedlichen Tür- und Zugangslösungen möglich

Produktmerkmale

Zutrittssteuerung ohne Schlüssel oder Ausweise

Metalltastatur mit erhöhtem Schutz vor Vandalismus

Vergabe von PINs über die integrierte Tastatur mithilfe eines Mastercodes

Bis zu fünf frei wählbare PINs mit jeweils maximal sechs Stellen

Datenerhalt bei Stromausfall

Schutzart IP65

Planungsfragen kompakt

Welches Funktionsprinzip ist bei elektrischen Türöffnern im Rettungsweg zulässig?

In Rettungswegen ist ein Verriegelungssystem erforderlich, das bei Stromausfall oder Ausfall sicherheitsrelevanter Signalgeber selbsttätig entriegelt und entriegelt bleibt (Fail-Safe). Arbeitsstromöffner (Fail-Secure) sind als alleinige Verriegelung ungeeignet. Die Eignung ist für das Gesamtsystem aus Tür, Schloss, Öffner und Steuerung nachzuweisen.

Wann ist eine Stand-alone-Zutrittskontrolle gegenüber einem vernetzten System ausreichend?

Eine Stand-alone-Lösung kommt bei wenigen Türen, kleinem Nutzerkreis und geringem Verwaltungsaufwand infrage. Vor der Ausschreibung sind Anzahl der Türen, Berechtigungen, Zeit- und Raumzonen, Protokollierung, Erweiterbarkeit sowie die Kapazitätsgrenzen des Systems festzulegen.

Wann ist die Nachrüstung von Brandschutztüren mit Zutrittskontrolle zulässig?

Die Nachrüstung ist nur zulässig, wenn sie durch die geltenden Zulassungsregelungen und die Einbauanleitung gedeckt ist oder der Türhersteller sie freigibt. Bohrungen, Fräsungen, elektrische Öffner und Leitungsführungen sind deshalb möglichst bereits bei der Türbestellung festzulegen und zwischen Tür-, Elektro- und Sicherheitstechnik abzustimmen.

Welches Regelwerk gilt derzeit für elektrisch verriegelte Fluchttüren?

In Deutschland ist für elektrisch verriegelte Türen in Rettungswegen weiterhin die EltVTR, Fassung 12/1997, relevant. DIN EN 13637 beschreibt den Stand der Technik, ist jedoch nicht harmonisiert; abweichende Funktionen sind mit Brandschutzkonzept, Bauaufsicht und dem jeweils geltenden Landesrecht abzustimmen.

Wie ist eine Zutrittssteuerung an Türen im Rettungsweg einzubinden?

Die Zutrittssteuerung darf die Rettungswegfunktion nicht ersetzen, sondern muss als Anforderungsgeber in ein geprüftes Fluchttürsystem eingebunden werden. Nottaster, Zustandsanzeigen, Brandfallfreigabe und Schnittstellen zur Brandmeldeanlage sind in der Ausschreibung eindeutig zu definieren; die Rettungswegfunktion muss unabhängig von der Zutrittsberechtigung erhalten bleiben.

Wo ist die Auswerteeinheit bei Zutrittslesern im Außenbereich anzuordnen?

Bei außenliegenden Lesern sind Auswerteeinheit und Schaltausgang möglichst im gesicherten Innenbereich anzuordnen, damit Steuerleitungen nicht einfach manipuliert werden können. Für Neuanlagen ist eine verschlüsselte Leserkommunikation, beispielsweise OSDP mit Secure Channel, gegenüber unverschlüsselten Verfahren wie Wiegand vorzusehen; Schutzart und Widerstandsfähigkeit sind objektspezifisch festzulegen.

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