Produktinformation 3 von 3
Die elektrischen Warmwasserspeicher von CLAGE versorgen einzelne Entnahmestellen, Duschen oder mehrere Zapfstellen mit Warmwasser. Klein- und Wandspeicher mit 5 bis 120 Litern Inhalt stehen für unterschiedliche Einbausituationen und Bedarfe zur Verfügung. Für die Geräteauswahl sind insbesondere Warmwasserbedarf, Anzahl der Entnahmestellen, Montageort und Installationsart maßgeblich.

Produktbeschreibung

Querschnitt eines Wassererhitzers mit detaillierter Darstellung der Heizspirale und Isolierung

Clage Warmwasserspeicher verfügen über eine hochwertige Isolierung. Diese sorgt für geringe Wärmeverluste.

Aus der Serie Warmwasserspeicher von CLAGE

Clage Warmwasserspeicher verfügen über eine hochwertige Isolierung. Diese sorgt für geringe Wärmeverluste.

Warmwasserspeicher halten erwärmtes Wasser vor und stellen so auch bei kurzzeitig höherem Bedarf eine entsprechende Mischwassermenge bereit. Dabei entstehen Bereitschaftsverluste, die durch die Wärmedämmung der Speicher begrenzt werden.

Für einzelne Entnahmestellen wie Waschbecken oder Spülen bietet CLAGE Kleinspeicher mit 5, 10 und 15 Litern Inhalt an. Wandspeicher mit 30 bis 120 Litern sind für Duschen beziehungsweise die Versorgung mehrerer Zapfstellen vorgesehen. Welche Ausführung infrage kommt, hängt neben dem Warmwasserbedarf auch von der Einbausituation und der vorgesehenen Installationsart ab.

Anwendungen und Gerätemerkmale

Für die Zuordnung der Warmwasserspeicher sind vor allem die Anzahl der Entnahmestellen, die benötigte Vorratsmenge und die Einbausituation relevant. Die folgende Übersicht stellt Anwendungen und spezifische Gerätemerkmale den passenden CLAGE Produkten gegenüber.

Anwendung

Produkt

Planungsrelevante Merkmale

Einzelzapfstelle, z. B. Küchenspüle

S 5-U

5 l; Untertischinstallation; nur mit spezieller Armatur für offene Warmwasserspeicher

Einzelzapfstelle, z. B. Ausgussbecken

S 5-O

5 l; Übertischinstallation; nur mit spezieller Armatur für offene Warmwasserspeicher

Einzelzapfstelle, z. B. Küchenspüle

S 10-U / S 10-O

10 l; Unter- oder Übertischgerät; drucklos mit entsprechender Armatur oder druckfest mit Sicherheitsgruppe installierbar

Einzel- oder Doppelzapfstelle, z. B. Küchenspüle, Ausgussbecken oder Gewerbewaschraum

S 15-U / S 15-O

15 l; Unter- oder Übertischgerät; drucklos mit entsprechender Armatur oder druckfest mit Sicherheitsgruppe installierbar

Dusche oder Dusche und Waschtisch

S 30

30-l-Wandspeicher; ca. 48 l Mischwasser bei 40 °C

Eine oder mehrere Zapfstellen, z. B. in Wohnungen oder öffentlichen Gebäuden

S 50–100

Wandspeicher mit 50 bis 100 l Inhalt; Warmwassertemperatur bis 75 °C

Mehrere Zapfstellen, z. B. in Wohnungen oder öffentlichen Gebäuden

SX 50–120

Wandspeicher mit 50 bis 120 l Inhalt; elektronische Regelung, Zweikreissystem und Schnellaufheiztaste

Geräteübersicht

Wandheizung mit glatter, weißer Oberfläche und integrierter Steuerungseinheit

S 5-U

Speicher 5 l

(Untertischinstallation)

Elektrischer Kleinspeicher zur Warmwasserversorgung einer einzelnen Zapfstelle im Temperaturbereich von etwa 35 °C bis 85 °C. Die Installation ist nur in Verbindung mit einer speziellen Armatur für offene Warmwasserspeicher zulässig.

Einsatzbereiche: Einzelzapfstelle wie z.B. Küchenspüle

Energieeffizienzklasse A (Skala: A+ bis F)

Wassererhitzer in minimalistischer Bauweise mit glatter, weißer Oberfläche und intuitiver Bedieneinheit

S 5-O

Speicher 5 l

(Übertischinstallation)

Elektrischer Kleinspeicher (Übertischgerät) zur Warmwasserversorgung einer einzelnen Zapfstelle im Temperaturbereich von etwa 35 °C bis 85 °C. Die Installation ist nur in Verbindung mit einer speziellen Armatur für offene Warmwasserspeicher zulässig.

Einsatzbereiche: Einzelzapfstelle wie z.B. Ausgussbecken

Energieeffizienzklasse A (Skala: A+ bis F)

Zwei kompakte Heizgeräte in minimalistischer Bauweise mit glatten, weißen Oberflächen und intuitiven Bedienelementen

S 10

10 Liter Speicher

Elektrischer Kleinspeicher mit druckfestem Innenbehälter aus korrosionsfestem Kupfer zur Warmwasserversorgung einer Zapfstelle im Temperaturbereich von etwa 35 °C bis 80 °C. Die Installation ist sowohl drucklos in Verbindung mit einer drucklosen Armatur als auch druckfest in Verbindung mit einer entsprechenden Sicherheitsgruppe zulässig.

Als Übertischgerät S10-O und als Untertischgerät S10-U erhältlich.

Einsatzbereiche: Einzelzapfstelle wie z.B. Küchenspüle

Energieeffizienzklasse A (Skala: A+ bis F)

Zwei kompakte Heizgeräte in minimalistischer Bauweise mit glatten, weißen Oberflächen und intuitiven Bedienelementen

S 15

15 Liter Speicher

Elektrischer Kleinspeicher mit druckfestem Innenbehälter aus korrosionsfestem Kupfer zur Warmwasserversorgung einer Zapfstelle im Temperaturbereich von etwa 35 °C bis 90 °C. Die Installation ist sowohl drucklos in Verbindung mit einer drucklosen Armatur als auch druckfest in Verbindung mit einer entsprechenden Sicherheitsgruppe zulässig.

Als Übertischgerät S15-O und als Untertischgerät S15-U erhältlich.

Einsatzbereiche: Einzel- oder Doppelzapfstelle wie z.B. Küchenspüle, Ausgussbecken, Gewerbewaschräume

S 15-U: Energieeffizienzklasse A (Skala: A+ bis F)

S 15-O: Energieeffizienzklasse B (Skala: A+ bis F)

Moderne Heizungsanlage in minimalistischer Bauweise mit glatter, weißer Oberfläche

SX 50 –120

50 bis 120 Liter

Wandspeicher

Elektrischer Wandspeicher mit druckfestem Innenbehälter aus emailliertem Stahl zur Warmwasserversorgung einer ganzen Wohnung. Die hohe Vorratsmenge von 50 bis 120 Litern bis zu 85 °C ermöglicht große Mischwassermengen für den erhöhten Warmwasserbedarf. Die elektronische Regelung und das Zweikreissystem sorgt für wirtschaftlichen Betrieb. Über eine Schnellaufheiztaste kann bei zusätzlichem Warmwasserbedarf jederzeit kurzfristig nachgeheizt werden.

Einsatzbereiche: Warmwasserversorgung mehrerer Zapfstellen, z.B. in Wohnungen und öffentlichen Gebäuden

Energieeffizienzklasse C (Skala: A+ bis F)

Wandhängender Wasserboiler aus weißem Kunststoff mit minimalistischer Formgebung

S 50 — 100

50 bis 100 Liter

Wandspeicher

Elektrischer Wandspeicher mit Innenbehälter aus emailliertem Stahlblech zur Warmwasserversorgung. Die hohe Vorratsmenge von 50 bis 100 Litern (bis zu 75 °C heiß) ermöglicht eine große Mischwassermenge für den erhöhten Warmwasserbedarf.

Einsatzbereiche: Warmwasserversorgung einer oder mehrerer Zapfstellen, z.B. in Wohnungen und öffentlichen Gebäuden

Energieeffizienzklasse C (Skala: A+ bis F)

Abb. zeigt S 50

Elektrischer Durchlauferhitzer in kompaktem, weißem Design mit Anschlussmöglichkeiten für Warm- und Kaltwasser

S 30

30 Liter

Wandspeicher

Elektrischer Wandspeicher mit Innenbehälter aus emailliertem Stahlblech zur Warmwasserversorgung einer Dusche. Die Vorratsmenge von 30 Litern (bis zu 65 °C heiß) ermöglicht eine Mischwassermenge von ca. 48 Litern in einer Temperatur von 40 °C. Mit hochwertiger Hartschaumisolierung.

Einsatzbereiche: Warmwasserversorgung einer Dusche bzw. gemeinsame Versorgung eines Waschtisches und einer Dusche

Energieeffizienzklasse C (Skala: A+ bis F)

Weitere Informationen zu allen Warmwasserspeichern LINK

Produktauswahl CLAGE Warmwassergeräte

Die Auswahl des optimal passenden Warmwassergerätes ist von unterschiedlichen Faktoren abhängig:

Art der Anwendung, z.B. Handwaschbecken, Küchenspüle, Ausgussbecken, Badezimmer, Dusche

gewünschte max. Warmwassertemperatur und -Menge

Art des Stromanschlusses (Absicherung, Nennspannung, Neuverlegung möglich?)

Persönlicher Anspruch an Ausstattung und Komfort

Ggf. Lage des Wasseranschlusses (oberhalb oder unterhalb des Waschbeckens/Spüle)

Ggf. Art und Nutzung der Auslaufarmatur

Zur einfachen Auswahl bietet CLAGE eine Interaktive Produktberatung, die anhand konkreter Fragen die optimal geeigneten Warmwassergeräte vorschlägt.

-> Zum interaktiven Produktberater

Planungsfragen kompakt

Wann ist ein dezentraler Speicher gegenüber Durchlauferhitzer oder zentraler Trinkwassererwärmung die richtige Wahl?

Die Entscheidung hängt vom Nutzungsprofil und der verfügbaren Elektroleistung ab.

Speicher: geringe Anschlussleistung bei hoher Kurzzeitentnahme, dafür Bereitschaftsverluste und Platzbedarf.

Durchlauferhitzer: keine Bereitschaftsverluste, aber hohe Anschlussleistung (typisch bis 27 kW, meist dreiphasig). Im Bestand scheitert das oft an Leitung, Absicherung oder Zählerschrank.

Zentrale Versurgung: Leitungs- und Zirkulationsverluste, Wartezeiten und höhere Hygieneanforderungen (DVGW W 551), dafür sinnvoll bei vielen Zapfstellen oder Dauernutzung.

Zu klären sind außerdem Zahl und Entfernung der Zapfstellen, Betriebskosten und der Primärenergiefaktor für Strom im GEG-Nachweis (in der Regel nach DIN V 18599). Elektrisch sind Absicherung und Leitungsquerschnitt (DIN VDE 0100-430/-520), RCD und Schutzbereiche im Bad (DIN VDE 0100-410/-701) sowie die Meldepflicht beim Netzbetreiber (NAV, TAB) zu beachten. Die Ausführung erfolgt durch eine Elektrofachkraft.


Wie wird ein dezentraler Warmwasserspeicher dimensioniert?

Maßgeblich ist die nutzbare Mischwassermenge bei der gewünschten Zapftemperatur, nicht der Nenninhalt:

V_Misch ≈ V_Speicher × (θ_Speicher − θ_Kalt) / (θ_Misch − θ_Kalt) × Nutzungsgrad

Als Richtwerte genügen für Waschbecken oder Spüle wenige Liter, ein Duschgang benötigt etwa 30 bis 60 l Mischwasser. Weitere Planungsparameter sind die gleichzeitige Nutzung, die Personenzahl und die Nachheizzeit, die sich aus der Anschlussleistung ergibt. Eine höhere Speichertemperatur vergrößert die Mischwassermenge, erhöht aber Verluste, Verkalkung und Verbrühungsrisiko.


Drucklos oder druckfest: Was ist im Leistungsverzeichnis festzulegen?

Beim Aufheizen dehnt sich Wasser um etwa 2 bis 3 % aus. Diese Menge muss kontrolliert abgeführt werden.

Drucklose (offene) Speicher: Das Ausdehnungswasser tropft über den Auslauf einer speziellen Armatur für offene Speicher ab. Eine Standard-Druckarmatur ist nicht zulässig, der Auslauf darf nicht verschlossen werden. Das System eignet sich für Einzelzapfstellen.

Druckfeste Speicher: Sie benötigen eine Sicherheitsgruppe (DIN 1988-200) und einen sichtbaren, nicht absperrbaren Ablauf (Trichter, Siphon). Bei zu hohem Netzdruck ist zusätzlich ein Druckminderer erforderlich.

Mehrere Zapfstellen oder Standardarmaturen sprechen für ein druckfestes System. Im Leistungsverzeichnis sollten Systemart, Armaturentyp, Sicherheitsgruppe, Ablaufposition und Zugänglichkeit eindeutig festgelegt werden. Typische Fehler sind eine Druckarmatur an einem drucklosen Speicher, ein verschlossener Ablauf und eine unzugängliche Sicherheitsgruppe.


Welche Speichertemperatur ist unter Hygiene- und Verbrühschutzaspekten zu planen?

Es besteht ein Zielkonflikt zwischen Hygiene, Verbrühschutz und Energie.

Hygiene: Legionellen vermehren sich vor allem bei etwa 25 bis 45 °C. DVGW W 551 fordert für Großanlagen mindestens 60 °C Austrittstemperatur. Für Kleinanlagen (Speicher ≤ 400 l, Leitungsinhalt ≤ 3 l bis zur Entnahmestelle) gelten Erleichterungen. 60 °C bleiben Empfehlung, eine Absenkung liegt in der Verantwortung von Planung und Betreiber.

Verbrühschutz: Ab etwa 50 °C besteht Verbrühungsgefahr, bei 60 °C bereits nach wenigen Sekunden. Bei Kindern und Pflegebedürftigen tritt sie früher ein.

Energie: Höhere Temperaturen erhöhen Bereitschaftsverluste und Verkalkung.

Besonders kritisch sind selten genutzte Kleinspeicher (z. B. Ausgussbecken, Gewerbewaschräume) wegen Stagnation. In öffentlichen und gewerblichen Gebäuden gelten strengere Betreiberpflichten (TrinkwV). Als Maßnahmen kommen eine Temperaturbegrenzung am Gerät, ein Thermostatmischer an der Entnahmestelle und regelmäßiger Wasseraustausch in Frage. Die gewählte Einstellung ist projektbezogen zu begründen und zu dokumentieren.


Welche baulichen Anforderungen sind bei Aufstellung, Montage und Wartung zu berücksichtigen?

Tragfähigkeit: Das Betriebsgewicht ist Eigengewicht plus Wasserinhalt, bei 120 l allein über 120 kg Wasser. Die Wand muss ausreichend tragfähig sein, im Trockenbau ist eine lastverteilende Unterkonstruktion erforderlich.

Zugänglichkeit: Für Wartung, Sicherheitsgruppe, Entleerung und Anodenwechsel sind Abstände vorzusehen. Bei Untertischgeräten sind Platzbedarf und Spritzwasserschutz zu beachten.

Leckagevorsorge: In Räumen ohne Bodenablauf sind Auffang- oder Überwachungsmaßnahmen zu erwägen. Der Ablauf braucht Gefälle, und die Aufstellung muss frostfrei sein.

Werkstoffe und Wartung: Emaillierte Stahlbehälter haben üblicherweise eine verschleißende Magnesiumanode, deren Prüfintervall sich nach Hersteller und Wasserbeschaffenheit richtet. Bei Kupferbehältern entfällt der Anodenverschleiß, bei Mischinstallationen ist die Werkstoffkombination zu beachten (DIN EN 12502, DIN 50930-6).

Verkalkung: Sie nimmt mit Wasserhärte und Temperatur zu. Die Wasserhärte ist beim Versorger zu erfragen, eine Teilenthärtung ggf. zu prüfen.

Passende Inhalte zur Produktinformation "Warmwasserspeicher"

Downloads

Produktinfos zum Mitnehmen

Bitte melden Sie sich an

Um diese Funktion nutzen zu können, müssen Sie bei heinze.de registriert und angemeldet sein.

Hier anmelden
Diese Seite weiterempfehlen
1724140631