Verglasungselemente für Glastrennwände und Türen. Die Produktpalette umfasst Blockzargen, Festverglasungen sowie Rohrrahmen- und Objektglastüren für hochwertige Innenraumlösungen. Schlanke Profilgeometrien, Glasstärken von 6 bis 40 mm und geprüfte Schallschutzwerte bis 56 dB ermöglichen flexible Einsatzmöglichkeiten.

Verglasungselemente mit Blockzargen

Übersicht

Produkt

Einsatzbereich

Glasstärke

Schallschutz

Besondere Eigenschaften

Conea (Typ 502a / 502b)

Glastrennwände, Ecklösungen

6-40 mm

bis 39 dB RwP

50 mm Ansichtsbreite, 90°- und 135°-Ecken möglich

Paneo (Typ 801)

Glastrennwände

8 / 10 / 12 mm

bis 39 dB RwP

Sehr schlanke Ansicht, nur 35 mm Profilbreite

Paneo Duo (Typ 805)

Schallschutz-Trennwände

8 / 10 / 12 mm

bis 53 dB

Doppelprofil, Wandstärken 100 / 125 / 150 mm

InWin kompakt (Typ 8.10)

Festverglasungen

projektspezifisch

38-54 dB RwP

Flächenbündig, auch mit Jalousien, Röntgen- und Brandschutzvarianten

InWin 2.0 (Typ 820)

Wandbündige Festverglasung

max. 8,5 mm

48-56 dB RwP

Nachträglicher Einbau möglich, nahezu rahmenlose Optik

Rohrrahmentüren (Typ 716)

Türen in Glastrennwänden

VSG

projektspezifisch

Feuchtraumbeständig, desinfizierbar, individuelle Glasgestaltung

Objektglastüren (Typ 751 / 752)

Hochwertige Innentüren

ESG

bis 42 dB RwP

RAL-farbige Gläser möglich, satinierte oder klare Ausführung

Blockzarge Conea

Blockzarge Conea

Die einteilige Blockzarge Conea hat ein schlankes Profil mit einer Ansichtsbreite von 50 mm und ist auch für mehrteilige Glastrennwände einsetzbar.

AZ Metallbau realisiert Glasstärken von 6 bis 40 mm mit den Falz-Geometrien 29, 46 und 57 mm. Ebenso sind diese Glastrennwände über Eck ausführbar mit 90° oder 135° Profilen.

Schallschutzwerte bis 39db RwP können erreicht werden.

Weitere Informationen: Conea

Blockzarge Paneo

Die Blockzarge Paneo für Glastrennwände ist für Ständer- und Mauerwerk geeignet. Sie hat eine schmale Ansichtsbreite von 35 mm.

Geeignet ist Paneo für Glasstärken von 8, 10 und 12 mm.

Schallschutzwerte bis 39db RwP können erreicht werden.

Weitere Informationen: Paneo

Blockzarge Paneo Duo

Die Blockzarge Paneo Duo für Glastrennwände ist für Ständer- und Mauerwerk geeignet. Sie hat eine schmale Ansichtsbreite von 35 mm, die Standardbreiten sind 100, 125 und 150 mm.

Geeignet ist Paneo Duo für Glasstärken von 8, 10 und 12 mm.

Schallschutzwerte bis 53db können erreicht werden.

Weitere Informationen: Paneo Duo

Festverglasung InWin

Mit der kompakten Festverglasung InWin lassen sich zügig stilvolle Verglasungen mit hohen bauphysikalischen Anforderungen erstellen.

Die Profile sind speziell für Trockenbauwände in den Wandstärken 100 mm, 125 mm und 150 mm entwickelt. Als Sonderausführung kann dieses System individuell in jede beliebige Wand von 60 bis 300 mm eingebracht werden.

Die Festverglasungen der InWin-Serie werden komplett einbaufertig inklusive Zubehör (nur für Trockenbau) geliefert. Es handelt sich um ein doppelseitig flächenbündiges Verglasungselement mit geklebten und innen gereinigten Glasscheiben und Abdeckrahmen mit 6 mm oder 15 mm.

Die InWin Elemente können mit unterschiedlichen Anforderungen kombiniert werden

Als Verkettung ist es möglich, endlos Lichtbänder zu erstellen. Bei dieser Anordnung werden die Festverglasungselemente aneinandergereiht. Außergewöhnlich ist dabei der besonders schlanke Elementstoß, der nur der Breite des äußeren Abdeckrahmens entspricht.

Komplett geprüftes Schallschutzsortiment: RwP 38dB – 54dB

Profil und Rahmen mit Bleiauskleidung möglich (Schutz vor Röntgenstrahlung) -> Schallschutz RwP 37dB – 52dB

Brandschutz geprüft nach F30 -> Schallschutz RwP 40dB – 46dB

Als Sicht- und Blendschutz können bei allen InWin Festverglasungen Jalousien eingebaut werden. Die innenliegenden Jalousien sind in verschiedenen Varianten und Farben erhältlich. Die Anordnung von Lamellen der Jalousien können waagerecht oder senkrecht individuell gestaltet werden, wie die InWin Festverglasung selbst. Die Einstellung der Jalousien kann mittels eines Handdrehknaufs, eines Kordelzuges oder eines Motors erfolgen. Für jeden Einbauort gibt es die passende Lösung.

Weitere Informationen: InWin kompakt ; InWin Verkettung; InWin gammaprotect ; InWin fireprotect

Festverglasung InWin 2.0

Diese Festverglasung ist so entwickelt, dass sich die Elemente bündig in die Wand einfügen. Ein besonderer Vorteil ist die Möglichkeit der nachträglichen Montage in bestehende Wände. Der Grundrahmen wird ohne Glas in die Wand verbaut. Nach Abschluss aller Arbeiten wird das Glas eingesetzt und abgedichtet. Danach entsteht ein rahmenloser Übergang vom Glas zur Wand. Der Aufbau ist für Glasstärken von max. 8,5 mm ausgelegt.

Die InWin 2.0 Elemente können mit unterschiedlichen Anforderungen kombiniert werden

Mit der InWin 2.0 Direktverkettung ist es möglich endlos Lichtbänder zu erstellen. Bei dieser Anordnung werden die Festverglasungselemente aneinandergereiht. Die Besonderheit dabei ist der schlanke Glasstoß. Somit entsteht ein großflächiges Lichtband, mit hohen optischen Ansprüchen.

Komplett geprüftes Schallschutzsortiment: RwP 48dB – 56dB

Als Sicht- und Blendschutz kann die InWin 2.0 Festverglasung mit Jalousien ausgestattet werden. Die innen liegenden Jalousien sind in verschiedenen Varianten und Farben erhältlich. Die Anordnung von Lamellen der Jalousien können waagerecht oder senkrecht individuell gestaltet werden. Die motorisch angetrieben Jalousien, bieten InWin 2.0 für jeden Einbauort die passende Lösung.

Broschüre InWin-Serien

Weitere Informationen: InWin und InWin 2.0

Rohrrahmentüren

Diese Türen haben eine stabile Aluminiumrahmenkonstruktion mit Sicherheitsglas (VSG). Sie lassen sich in jede Zarge mit einem Zargenfalzmaß 47 integrieren. Die VSG-Scheibe kann nach individuellen Vorstellungen ausgestattet und bestellt werden. Mögliche Gestaltungen der Glasoberflächen sind etwa klare -, teilsatinierte – oder komplett satinierte Gläser, mit und ohne Rillenschliff. Es sind auch komplett lackierte Gläser möglich.

Zur Erhöhung des Schallschutzes können die Rohrrahmentüren mit einer zusätzlichen Bodendichtung ausgestattet werden.

Dieses Türelement ist widerstandsfähig und leicht zu reinigen, feuchtraumbeständig, abwaschbar und desinfizierbar.

Die Rohrrahmentüren sind als Einzelelement, als komplettes Element mit den Zargentypen und Trennwandsystemen von AZ Metallbau lieferbar.

Weitere Informationen: Rohrrahmentür

Objektglastüren

Eine stabile Aluminiumrahmenkonstruktion mit beidseitigem Einscheiben-Sicherheitsglas (ESG) sorgt für einen sauberen Abschluss. Diese Türelemente lassen sich in jede Zarge mit einem Zargenfalzmaß 47 integrieren.

Die ESG-Scheiben können nach individuellen Vorstellungen mit randemaillierten Glasscheiben in allen RAL-Farben ausgestattet und bestellt werden.

Mögliche Gestaltungen:

Klare -, teilsatinierte – oder komplett satinierte Gläser

Mit und ohne Rillenschliff

Auch komplett lackierte Gläser möglich

Zur Erhöhung des Schallschutzes können diese Objektglastüren mit einer zusätzlichen Bodendichtung ausgestattet werden. Je nach Türtyp sind Schalldämmwerte bis zu RwP 42dB möglich.

Dieses Türelement ist widerstandsfähig und leicht zu reinigen, feuchtraumbeständig, abwaschbar und desinfizierbar.

Die Objektglastür ist als Einzelelement, als komplettes Element mit Zargentypen und Trennwandsystemen von AZ Metallbau lieferbar.

Weitere Informationen: Objektglastür

Broschüre Glastrennwände

Weitere Informationen: Glastrennwände

Planungsfragen kompakt

Wann sind Glaselemente als absturzsichernde Verglasung nachzuweisen?

Glaselemente an Galerien, Lufträumen, Treppen oder anderen Bereichen mit Absturzgefahr sind als absturzsichernde Verglasung nachzuweisen. Maßgeblich ist DIN 18008-4. Neben dem Glasaufbau aus VSG sind auch Rahmen, Lagerung und Befestigung nachzuweisen; die Anforderung ist frühzeitig festzulegen.

Welcher Schalldämmwert ist für Glaselemente im Leistungsverzeichnis maßgebend?

Im Leistungsverzeichnis ist eindeutig festzulegen, ob ein Prüfwert oder das Bau-Schalldämm-Maß R′w gefordert wird. Der Nachweis muss das gesamte Bauteil einschließlich Türen und Anschlüssen sowie die geprüfte Einbausituation abdecken; für die Bewertung ist das nach DIN 4109 erforderliche Vorhaltemaß zu berücksichtigen.

Wie ist die Standsicherheit von Glaselementen in Ständerwänden nachzuweisen?

Die Standsicherheit ist für die Trennwand, Öffnungen, Ständerprofile und Befestigungen nach DIN 4103-1 nachzuweisen. Türen und Verglasungen erfordern in der Regel ausgesteifte Profile; Befestigungen müssen in der Unterkonstruktion und nicht allein in der Beplankung verankert werden. Zuständigkeiten sind frühzeitig festzulegen.

Wann ist ein gleitender Deckenanschluss für Glastrennwände erforderlich?

Ein gleitender Deckenanschluss ist erforderlich, wenn Verformungen der Geschossdecke Stauchungen oder Schäden an der Trennwand verursachen können. Der Tragwerksplaner muss den erforderlichen Gleitweg vorgeben; der Anschluss ist so auszuführen, dass keine Lasten in die Verglasung eingeleitet werden und Brand- sowie Schallschutz erhalten bleiben.

Welcher Verwendbarkeitsnachweis ist für Brandschutzverglasungen erforderlich?

Brandschutzverglasungen dürfen nur mit einem für das konkrete System gültigen Verwendbarkeitsnachweis ausgeführt werden, häufig einer allgemeinen Bauartgenehmigung (aBG). Glas, Rahmen, Befestigungen und Anschlüsse müssen dem Nachweis entsprechen. Geltungsbereich, Einbausituation und Gültigkeit sind vor der Vergabe zu prüfen.

Welche angrenzenden Bauteile sind bei Brandschutzverglasungen zulässig?

Zulässige angrenzende Bauteile und Türkombinationen ergeben sich ausschließlich aus dem Verwendbarkeitsnachweis der Brandschutzverglasung. Die Feuerwiderstandsklasse der Anschlussbauteile und Türen muss mindestens den dort festgelegten Anforderungen entsprechen. Abweichende Konstruktionen sind vor der Ausführung mit den zuständigen Stellen abzustimmen.

Wie wirkt sich die Tür auf den Schallschutz einer Glaswand aus?

Die Tür ist bei Glastrennwänden häufig das schallschutztechnisch schwächste Bauteil und kann das Gesamtergebnis maßgeblich begrenzen. Daher sind Tür, Dichtungsebenen und absenkbare Bodendichtung auf das Schallschutzziel der Wand abzustimmen und mit einem geeigneten Prüf- oder Verwendbarkeitsnachweis zu belegen.

Welche Anschlussdetails sind für den Schallschutz von Glaselementen maßgebend?

Entscheidend sind umlaufend abgedichtete Fugen, gedämmte Zargenhohlräume sowie ein schalltechnisch geeigneter Decken- und Bodenanschluss. Das Anschlusskonzept muss der geprüften Einbausituation entsprechen; Flankenübertragungen und durchlaufende Hohlräume sind bereits im Leistungsverzeichnis zu berücksichtigen.

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