GEZE GmbH
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Deutschland
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Aus der Serie Zutrittskontrolle und Sicherheit von GEZE
Selbstverriegelnde Panikschlösser
Selbstverriegelnde Panikschlösser – Schnittstelle zwischen Fluchtwegsicherheit, Brandschutz und Gebäudetechnik
Fluchttüren müssen im Notfall sofort öffnen und im Normalbetrieb zuverlässig verriegelt sein. Selbstverriegelnde Panikschlösser lösen diesen Widerspruch – mechanisch oder elektromechanisch, an ein- und zweiflügeligen Türen. In Kombination mit Drehtürantrieben, Zutrittskontrollsystemen und Rauch- und Wärmeabzugsanlagen entstehen komplexe Türsysteme, deren Planung eine frühzeitige Abstimmung aller Komponenten erfordert.

Selbstverriegelnde Panikschlösser, © GEZE GmbH / Jürgen Pollak
Aus der Serie Selbstverriegelnde Panikschlösser von GEZE
Selbstverriegelnde Panikschlösser, © GEZE GmbH / Jürgen Pollak
Typische Anwendungszenarien der GEZE IQ lock Systeme
Szenario | Empfohlenes Schloss |
Bürogebäude, Eingangstür 1-flügelig, Antrieb + Zutrittskarte | IQ lock EL |
Treppenhaus-Brandschutztür, 2-flügelig, rein mechanisch | IQ lock M DL |
Krankenhaus-Fluchttür, 2-flügelig, Vollpanik + Antrieb + RWA | IQ lock AUT |
Nebeneingang Verwaltung, 1-flügelig, Zutrittskontrolle ohne Antrieb | IQ lock EM |
Schule, Haupteingang 2-flügelig, Antrieb + Brandschutz | IQ lock EL DL |
Einzelhandel, Notausgang 2-flügelig, Budget-Lösung | IQ lock M DL |
Hotellobby, 1-flügelig, barrierefrei + RWA-Zuluft | IQ lock EL |
Beispiele Selbstverriegelnder Panikschlösser
Elektromechanisches Motorschloss IQ lock EL für einflügelige Türen

IQ lock EL – Elektromechanisches Motorschloss für die Kombination mit Drehtürantrieben an einflügeligen Türen
Aus der Serie Selbstverriegelnde Panikschlösser von GEZE
IQ lock EL – Elektromechanisches Motorschloss für die Kombination mit Drehtürantrieben an einflügeligen Türen
Elektromechanisches Motorschloss für die Kombination mit Drehtürantrieben an einflügeligen Türen
Geeignet für einflügelige Notausgangs- und Paniktüren
Einsatz in Türen entlang von Flucht- und Rettungswegen
Verwendbar an Feuer- und Rauchschutztüren in Verbindung mit der Motorschlosssteuerung MST 210
Geeignet für RWA-Zulufttüren
Anbindung an Zutrittskontrollsysteme möglich
Kombinierbar mit automatischen Drehtürsystemen von GEZE
Für unterschiedliche Sicherheits- und Türsystemkonzepte einsetzbar
Produktmerkmale
Motorische Entriegelung der Tür innerhalb von weniger als einer Sekunde
Mechanische Selbstverriegelung mit automatischem Riegelausschluss bei jedem Schließvorgang
Panikfunktion zur Öffnung von Fluchttüren in Fluchtrichtung, auch im verriegelten Zustand
Geteilte Kreuzfalle zur Unterstützung der Riegelfunktion auch bei Vorlast
Elektrische Ablaufsicherung zur Unterstützung eines sicheren Verriegelungsvorgangs
Verschiedene Betriebsarten für unterschiedliche Anwendungsanforderungen verfügbar
Integrierte Rückmeldekontakte zur Überwachung des Türzustands
Wahlweise mit Sabotageüberwachung oder Zylinderkontakt erhältlich
Kompakte Schlosskastenabmessungen mit geringem Hinterdornmaß
Für den Einsatz in Sicherheits- und Fluchttürsystemen geeignet
IQ lock AUT mit Stangenantrieb für automatisierte Türflügel

IQ lock AUT – Systemlösung für Vollpaniktüren mit beidseitig automatisierten Türflügeln
Aus der Serie Selbstverriegelnde Panikschlösser von GEZE
IQ lock AUT – Systemlösung für Vollpaniktüren mit beidseitig automatisierten Türflügeln
Anwendungsbereich
Systemlösung für Vollpaniktüren mit beidseitig automatisierten Türflügeln
Geeignet für zweiflügelige Notausgangs- und Paniktüren in DIN-links- und DIN-rechts-Ausführung
Einsatz in Türen entlang von Flucht- und Rettungswegen
Verwendbar an Feuer- und Rauchschutztüren in Verbindung mit Motorschlosssteuerung MST 210, Erweiterungsmodul IO 420 und bauseitiger Notstromversorgung
Geeignet für RWA-Zulufttüren
Anbindung an Zutrittskontrollsysteme möglich
Kombinierbar mit automatischen Drehtürsystemen von GEZE
Für unterschiedliche Sicherheits- und Türsystemkonzepte einsetzbar
Produktmerkmale
Motorische Entriegelung von Gang- und Standflügel innerhalb von weniger als drei Sekunden
Mechanische Selbstverriegelung von Gang- und Standflügel durch automatisches Verfahren des Riegels in die Verriegelungsposition
Entriegelung des Gangflügels über die Betätigung des Standflügels möglich (Vollpanik-Funktion)
Geteilte Kreuzfalle zur Unterstützung der Riegelfunktion auch bei Vorlast
Elektrische Ablaufsicherung am Gangflügel zur Unterstützung eines sicheren Verriegelungsvorgangs
Verschiedene Betriebsarten für unterschiedliche Anwendungsanforderungen verfügbar
Integrierte Rückmeldekontakte an Gang- und Standflügel zur Türzustandsüberwachung
Wahlweise mit Sabotageüberwachung oder Zylinderkontakt am Gangflügel erhältlich
Ausführung mit versicherungstechnisch anerkanntem Verschluss
Geeignet für die Integration in unterschiedliche Tür- und Sicherheitskonzepte
Mechanisches Panikschloss IQ lock M DL für zweiflügelige Türen

IQ lock M DL – Mechanisches Panikschloss für einfache Panikfunktionen an zweiflügeligen Türen
Aus der Serie Selbstverriegelnde Panikschlösser von GEZE
IQ lock M DL – Mechanisches Panikschloss für einfache Panikfunktionen an zweiflügeligen Türen
Anwendungsbereich
Mechanisches Panikschloss für einfache Panikfunktionen an zweiflügeligen Türen
Geeignet für zweiflügelige Notausgangs- und Paniktüren in DIN-links- und DIN-rechts-Ausführung
Einsatz in Türen entlang von Flucht- und Rettungswegen
Für unterschiedliche Anforderungen in Fluchtweg- und Sicherheitskonzepten geeignet
Integration in verschiedene Türsysteme und Anwendungsbereiche möglich
Produktmerkmale
Mechanische Selbstverriegelung mit automatischem Riegelausschluss bei jedem Schließvorgang
Entriegelung des Gangflügels über die Betätigung des Standflügels möglich (Vollpanik-Funktion)
Geteilte Kreuzfalle zur Unterstützung der Riegelfunktion auch bei Vorlast
Kompakte Schlosskastenabmessungen mit geringem Hinterdornmaß
Kombinierbar mit elektronischen Knaufzylindern
Geeignet für unterschiedliche Tür- und Sicherheitskonzepte
Integration in verschiedene Zutritts- und Fluchttürsysteme möglich
Weitere Produktbeispiele
IQ lock EM
Elektromechanisches Drückersperrschloss für die Kombination mit Zutrittskontrollsystemen an einflügeligen Türen
Q lock EL DL
Elektromechanisches Motorschloss für die Kombination mit Drehtürantrieben an zweiflügeligen Türen
Planungsfragen kompakt
Wann genügt ein Notausgangsverschluss statt eines Panikverschlusses?
Ein Notausgangsverschluss nach DIN EN 179 mit Drücker eignet sich für Gebäude mit überwiegend ortskundigen Personen. Bei Publikumsverkehr oder zu erwartenden Paniksituationen ist ein Panikverschluss nach DIN EN 1125 mit horizontaler Betätigungsstange vorzusehen; die Auswahl ist im Flucht- und Brandschutzkonzept sowie in der Ausschreibung festzulegen.
Wie sind Leistungsschnittstellen bei Türen mit Motorschloss abzugrenzen?
Bei Türen mit Motorschloss sind die Zuständigkeiten zwischen Türbau, Elektro-, Brandmelde- und Zutrittstechnik eindeutig festzulegen. Die Ausschreibung sollte je Tür die internen Verbindungen, Anschlüsse an Steuerzentralen, Ansteuerung durch die Brandmeldeanlage, Notstromversorgung und Funktionen in einer Schnittstellenliste oder Funktionsmatrix beschreiben.
Welches Regelwerk gilt für elektrisch gesteuerte Fluchttüranlagen?
Für elektrisch verriegelte Türen in Rettungswegen ist in Deutschland die bauaufsichtliche Einführung der M-EltVTR im jeweiligen Bundesland zu prüfen; DIN EN 13637 beschreibt ergänzend den Stand der Technik. Die Verriegelung muss bei Notöffnung und Stromausfall sicher freigeben; die Eignung und mögliche Verzögerungen sind je System und gegebenenfalls mit der Bauaufsicht nachzuweisen.
Wie ist die Zutrittskontrolle an Fluchttüren einzubinden?
Eine Fluchttür muss sich in Fluchtrichtung ohne Schlüssel, Karte oder Code öffnen lassen; die Zutrittskontrolle darf grundsätzlich nur den Zugang von außen regeln. Schloss, Beschlag und Elektronik sind als abgestimmte Kombination zu planen und in der Funktionsmatrix je Tür einschließlich Notöffnung und Verhalten bei Stromausfall festzulegen.
Wie ist die Eignung eines Schlosses für Brandschutztüren nachzuweisen?
Ein Schloss darf an einer Feuer- oder Rauchschutztür nur eingesetzt werden, wenn der Verwendbarkeitsnachweis der konkreten Türkonstruktion die Kombination abdeckt. Bei Bestands- und Nachrüstlösungen sind Typenschild und Zulassungsunterlagen zu prüfen; Schlosstausch, Fluchttüröffner und weitere Komponenten müssen mit dem Türhersteller abgestimmt und systembezogen nachgewiesen werden.
Welche Anforderungen gelten für Drehtürantriebe an Fluchttüren?
Kraftbetätigte Drehflügeltüren in Rettungswegen müssen nach DIN EN 16005 und den einschlägigen Anforderungen an die Nutzungssicherheit geplant und gegen Gefahrenstellen abgesichert werden. Antrieb und Panikschloss sind als abgestimmte Kombination auszuführen; bei Feuer- oder Rauchschutztüren ist zum Offenhalten eine geeignete Feststellanlage im zulässigen System erforderlich.
Wie ist die Fluchtfunktion an zweiflügeligen Türen auszuführen?
Zu Beginn ist festzulegen, ob nur der Gangflügel oder auch der Standflügel als Fluchttür dient. Bei Vollpanik müssen Panikbeschlag, Treibriegel, Mitnehmer und Schließfolgeregelung als geprüfte Gesamtlösung zusammenwirken; bei Feuer- und Rauchschutztüren ist die Ausführung durch den Verwendbarkeitsnachweis der Tür abzudecken.
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