Wolf Bavaria GmbH
Gutenbergstr. 8
91560 Heilsbronn
Deutschland
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Schalldämmung Schallschutz Böden Flächenheizsysteme Trennwände Wände Innenwände Fußbodenkonstruktionen Trockenausbau Quarzsand-Sandwichplatten Trockenestriche Luftschallschutz Trittschallschutz Estriche Trittschalldämmung Warmwasser-Flächenheizsysteme Trennwanddämmung Schallschutztrennwände Schallschutzwände Bodenbeläge Leichtbodensysteme Wandelemente Fußböden Flächenheizung HeizungOneBlock Wall - Wohnungstrennwände für den mehrgeschossigen Holzbau
Eigenschaften und Einsatzbereiche
Das System vereint Schallschutz, Brandschutz, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit in einer einzigen Konstruktion. Durch schlanke Bauteile entsteht zusätzlicher Wohnraum, ohne die Anforderungen an Sicherheit und Komfort zu beeinträchtigen.
Verwendet werden zertifizierte Materialien wie Blauer Engel, PEFC, FSC, QNG und EPD, die hohe ökologische Standards gewährleisten. Die Konstruktionen sind raumsparend, rückbaubar und ermöglichen eine serielle Vorfertigung, wodurch Bauzeiten reduziert und Planungsprozesse optimiert werden.
Einsatzbereiche
Wandbauteile im mehrgeschossigen Holzbau, gehobenem Wohnungsbau
Ideal für Projekte mit sichtbaren Holzoberflächen und hoher Designfreiheit
Eigenschaften
Schlanke Wandkonstruktionen –
bis zu 1,93 m² mehr pro Geschoss im Vergleich zu herkömmlichen Wänden
Verwendung von regionalen Rohstoffen wie Holz, Lehm und Quarzsand
Holzarten: Fichte (andere Nadelhölzer wie z.B. Tanne, Kiefer, Douglasie, Lärche auf Anfrage)
Verleimung: PUR - Klebstoff formaldehydfrei
Laborgeprüfte Schalldämmwerte bis 64 dB (Varianten bis 74 dB)
Feuerwiderstandsklassen bis F90
rückbaubar und recyclingfähig
Sichtqualität auf beiden Seiten möglich – ideal für gehobenen Wohnungsbau
Zeit- und Kostenersparnis durch werkseitige Vormontage und serielle Vorfertigung
Formate
Länge bis 16,00 m (Vorzugslänge Transport max. 13,60 m; Überlänge bis 19,00 m auf Anfrage);
Breite bis 3,50 m (Vorzugsbreite Transport 2,95 m)
Konstruktion und Aufbauten
Konstruktionsprinzip des Massivholzbau-System (Cross Laminated Timber – CLT)
Das Massivholzelement Magnum Board übernimmt die statische Funktion. Die Dicke wird abhängig vom geforderten Brandschutz und der Abbrandrate des Holzes bestimmt.
Kern aus CLT-Platten (80–120 mm), kombiniert mit PhoneStar ST Tri, Schalli und Mineralwolle
PhoneStar Tri (15 mm) ist eine hoch schalldämmende Platte und übernimmt aufgrund der Mehrschichtigkeit und des losen Sandes - in dieser Konstruktion die Funktion eines schweren, biegeweichen Tilgers welcher dem Luftschall stark dämpfend entgegenwirkt.
Der PhoneStar Schalli (25 mm) Schallentkopplungsstreifen geeignet für Wände und Decken dämmt durch seine Mehrschichtigkeit und den losen Sand die Schallübertragung über die einzelnen Plattenebenen.
Die Wolf MiWo (20 mm) fungiert zusammen mit der Luftschicht als Feder. Sie unterstützt die biegeweiche, freischwingende Tilger-Wirkung der PhoneStar Platte. Die Wolf MiWo verstärkt die schalldämmende Wirkung der PhoneStar Platte.
Aufbau je nach Variante: 235–262,5 mm DickeSichtoberflächen beidseitig aus Holz oder Beplankung möglich
Typische Aufbauten
Sichtoberflächen beidseitig, Dicke 262,5 mm, RₚW = 63 dB.
Beplankte Wand für mehrgeschossigen Wohnungsbau, Dicke 247,5 mm, RₚW = 64 dB.
Weitere Varianten wie W04-1 (schlankeste Lösung mit 235 mm), W09 (Gebäudetrennwand, RₚW = 74 dB) und W10 (mit Lehm für gesundes Raumklima).
Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit
Die OneBlock-Wall CLT
besteht aus nachhaltigen Materialien (Holz, Quarzsand)
ist rückbaubar und für serielle Vorfertigung geeignet
bietet zusätzlich die Möglichkeit, Wohnraum zu gewinnen (bis zu 1,93 m² pro Geschoss)
Zertifizierung Blauer Engel, PEFC, FSC, QNG und es liegen EPDs vor
OneBlock Wall Anwendungsbeispiele
Unterschiede OneFrame Wall | One Block Wall
OneFrame-Wall | OneBlock-Wall CLT | |
Konstruktionsart | Holzständerwand-System (Rahmenbauweise) | Massivholz-System (CLT – Cross Laminated Timber) |
Gesamtdicke | ca. 233 mm | 235–262,5 mm (je nach Aufbau) |
Schallschutz | bis 64 dB (DIN EN ISO 10140) | bis 64 dB, Varianten bis 74 dB (Laborwerte) |
Brandschutz | bis REI 90 | bis F90 (abhängig von CLT-Dicke und Aufbau) |
Oberflächenfinish | Direkt verputz-/verspachtelbar, keine GK-Platten nötig | Sichtqualität beidseitig möglich oder Beplankung |
Materialien | Holzständer, OSB, PhoneStar Finish, Dämmung | CLT-Platten, PhoneStar ST Tri, Schalli, Mineralwolle |
Einsatzbereich | Neubau, Sanierung, Modulbau, Holztafelbau | Mehrgeschossiger Holzbau, gehobener Wohnungsbau |
Wohnflächengewinn | ca. 15 % durch schlanken Aufbau | bis zu 1,93 m² pro Geschoss gegenüber Standardwand |
Nachhaltigkeit | Quarzsand, Holzschliff, Wellkarton, EPD-Deklaration | Holz, Lehm, Quarzsand, rückbaubar, zertifiziert |
Serielle Vorfertigung | Ja, komplett vorfertigbar | Ja, inkl. stapelbarer Elemente |
Praxiswissen
Welche Rolle spielen flankierende Bauteile und Anschlüsse beim Schallschutz von Trockenbauwänden im Holzbau?
Flankierende Bauteile und Anschlüsse sind oft ausschlaggebend für den Schallschutz, da sie als zusätzliche Schallübertragungswege wirken können. Starre Anschlüsse, fehlende Trennstreifen oder unsaubere Randfugen mindern die akustische Leistung erheblich.
Sind Installationen in Wohnungstrennwänden im Holzbau kritisch?
Installationen wie Steckdosen oder Leitungsdurchführungen können den Schall- und Brandschutz stark beeinträchtigen, besonders bei ungeplanten Einbauten. Es empfiehlt sich, Installationen in separaten Vorsatzschalen oder Installationsebenen zu führen.
Welche Brandschutzanforderungen sind bei Trockenbauwänden im Holzbau besonders zu beachten?
Neben dem geprüften Wandaufbau sind brandschutzgerechte Anschlüsse, Fugenabdichtungen und Abschottungen entscheidend. Änderungen an Beplankung, Unterkonstruktion oder Befestigung können die Brandschutzleistung gefährden
Darf man von einem geprüften Wandaufbau abweichen, etwa durch andere Beplankungen, Befestigungen oder Dämmstoffe?
Abweichungen von geprüften Aufbauten sind kritisch, da sie Schall- und Brandschutz nachteilig beeinflussen können. Änderungen sollten nur nach technischer Prüfung und Dokumentation erfolgen.
Wie werden Trockenbauwände an CLT- oder Holzrahmenkonstruktionen angeschlossen, ohne Schall- und Brandschutz zu verlieren?
Anschlüsse an CLT oder Holzrahmen müssen schalltechnisch entkoppelt und brandschutzgerecht ausgebildet sein. Bewegungsfugen und flexible Dichtungen sind wichtig, um Holzverformungen aufzunehmen.
Wie berücksichtigt man Setzungen, Quellen und Schwinden im Holzbau bei Trockenbauwänden?
Setzungen und Holzbewegungen erfordern gleitende Anschlüsse und toleranzfähige Fugen. Starre Verbindungen können zu Rissen, Schallbrücken oder Funktionsverlust führen.
Wie sollten Trockenbauwände im Holzbau ausgeschrieben werden, damit die bauakustische und brandschutztechnische Leistung auf der Baustelle erhalten bleibt?
Ausschreibungen sollten den geprüften Wandaufbau, Anschlussdetails, zulässige Materialien und Regeln für Installationen klar definieren. Änderungen auf der Baustelle ohne Nachweis sind zu vermeiden.
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