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Verladestellen bilden die Schnittstelle zwischen Gebäude und Warenverkehr und stellen hohe Anforderungen an Funktionalität, Energieeffizienz und bauliche Integration. Torabdichtungen, Hausaufbauten und Puffersysteme übernehmen dabei unterschiedliche Aufgaben: Sie unterstützen die Abdichtung des Ladebereichs, schaffen die baulichen Voraussetzungen für die Verladetechnik und schützen Gebäude sowie Fahrzeuge vor Beschädigungen. Je nach Gebäudekonzept, Fahrzeugaufkommen und Nutzung der Verladestelle stehen verschiedene Systemlösungen für Logistik-, Industrie- und Gewerbebauten zur Verfügung.
Torabdichtungen für Verladeanlagen
Torabdichtungen bilden die Schnittstelle zwischen Fahrzeug und Gebäude an Verladestellen. Je nach Gebäudekonzept, Fuhrparkstruktur und Anforderungen an den Verladeprozess kommen unterschiedliche Systeme zum Einsatz, die sich hinsichtlich Konstruktion, Abdichtungsgrad und Anpassungsfähigkeit an Fahrzeugabmessungen unterscheiden.
Planungsaspekte für Torabdichtungen
Bei der Planung von Verladestellen sollten unter anderem die Fahrzeugvielfalt, die Andockfrequenz, die Anforderungen an die Energieeffizienz sowie die baulichen Rahmenbedingungen berücksichtigt werden. Während einige Systeme auf eine möglichst hohe Abdichtung bei wechselnden Fahrzeuggrößen ausgelegt sind, eignen sich andere für standardisierte Fuhrparks oder spezielle Einbausituationen wie Gebäudenischen.
In temperaturgeführten Lagern werden Torabdichtungen häufig mit gedämmten Überladebrücken kombiniert, um Wärmeverluste im Bereich der Verladestelle zu reduzieren. Die Abstimmung von Torabdichtung, Überladebrücke und Gebäudekonstruktion kann dabei einen wichtigen Beitrag zur energetischen Optimierung logistischer Anlagen leisten.
Vergleichstabelle Torabdichtungen
System | Bauart | Geeignet für | Eignung für unterschiedliche Fahrzeugabmessungen | Besonderheiten |
NovoSeal S620 | Aufblasbare Torabdichtung | Logistikzentren, temperaturgeführte Lager, wechselnde Fahrzeuggrößen | Sehr hoch | Automatisches Aufblasen, hoher Abdichtungsgrad, Integration in die Verladetechnik |
NovoSeal S420 | Flexible Torabdichtung aus Aluminium | Standard-Verladestellen mit unterschiedlichen LKW-Typen | Hoch | Rückfedernder Rahmen, innenliegender Regenablauf, universell einsetzbar |
NovoSeal S260 | Torabdichtung mit Spezial-Schaumkern | Verladestellen mit hoher Anfahrfrequenz | Hoch | Flexible Seitenteile, widerstandsfähige Konstruktion ohne Gestänge in den Seitenteilen |
NovoSeal S220 | Kissenabdichtung | Standorte mit einheitlichem Fuhrpark und schmalen Toröffnungen | Gering bis mittel | Geeignet für definierte Fahrzeugabmessungen, unterschiedliche Kissenformen möglich |
NovoSeal S401 | Nischenabdichtung | In die Fassade integrierte Verladestellen | Mittel | Einbau direkt in Gebäudenischen, durchgehende Gebäudefront möglich |
NovoSeal VS250 | Maßgeschneiderte Torabdichtung | Kleintransporter und Cross-Docking-Anlagen | Sehr hoch | Anpassung an unterschiedliche Fahrzeugkonturen und Türscharniere |
Torabdichtungen im Einzelnen
Weiterführende Informationen:
Hausaufbauten für Podestanlagen
Hausaufbauten kommen zum Einsatz, wenn Verladestellen außerhalb der Gebäudehülle angeordnet werden oder vorhandene Gebäude um Verladebereiche erweitert werden sollen. Sie ermöglichen die Integration von Überladebrücken an unterschiedliche Gebäudesituationen und bieten Planungsspielraum bei begrenzten Platzverhältnissen, Reihenanlagen oder temperaturgeführten Lagerbereichen.

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Hausaufbauten im Einzelnen
NovoDock H50 | Hausaufbau für Podestanlagen
Der Hausaufbau NovoDock H50 schafft die baulichen Voraussetzungen für den Einsatz von Vorschub- und Klappkeilbrücken an Verladestellen. Das System kann sowohl bei Neubauten als auch zur Nachrüstung bestehender Anlagen eingesetzt werden und eignet sich für rechtwinklig angeordnete Verladepositionen.
Produktmerkmale
robuste Stahlkonstruktion
für Vorschub- und Klappkeilbrücken
nachträgliche Montage möglich
verschiedene Einhausungsvarianten
Ausführung als 90°-Variante
geeignet für temperaturgeführte Lager
NovoDock H100 | Hausaufbau für komplexe Verladestellen
Der Hausaufbau NovoDock H100 basiert auf dem Konzept des H50 und bietet zusätzliche Anpassungsmöglichkeiten an unterschiedliche bauliche Gegebenheiten. Das System eignet sich insbesondere für Verladestellen mit abweichenden Anstellwinkeln oder für die Planung von Reihenanlagen.
Produktmerkmale
robuste Stahlkonstruktion
für Vorschub- und Klappkeilbrücken
Anpassung an unterschiedliche Gebäudesituationen
verschiedene Anstellwinkel möglich
Ausführung für Reihenanlagen
geeignet für temperaturgeführte Lager
Weiterführende Informationen
Puffersysteme für Verladestellen
Puffersysteme sind Bestandteil moderner Verladestellen und werden in Kombination mit Torabdichtungen, Hausaufbauten und Überladebrücken eingesetzt. Sie schützen Gebäude und Verladetechnik vor Anfahrschäden und tragen zur Funktionssicherheit von Logistik- und Industrieanlagen bei. Für unterschiedliche Verladesituationen stehen Systeme mit verschiedenen Materialien, Federwegen und Einsatzbereichen zur Verfügung.
Vergleich von Puffersystemen für Verladestellen
System | Ausführung | Geeignet für | Verladefrequenz | Besondere Merkmale |
Gummipuffer | Anfahrpuffer aus Neugummi | Standard-Verladestellen | gering bis mittel | Abriebfeste Ausführung, Federweg bis 20 mm |
Stahlpuffer | Stahlpuffer mit Gummikern | Höher belastete Verladestellen | mittel | Federweg bis 80 mm, verzinkte Konstruktion |
Nytrex F | Anfahrpuffer aus Hochleistungskunststoff | Häufig genutzte Verladestellen | hoch | Hohe Verschleißfestigkeit |
Novolift | Höhenverstellbarer Anfahrpuffer | Verladestellen mit Wechselbrücken | hoch | Hubweg 250 mm, Anpassung an unterschiedliche Fahrzeughöhen |
NovoSlider | Puffersystem mit beweglicher Front | Unterschiedliche Verladesituationen | hoch | Höhenbewegliches Frontteil, Federweg bis 25 mm |
NovoSlider L | Puffersystem für Wechselbrücken | Wechselbrücken und variierende Fahrzeughöhen | hoch | Bewegliches Frontteil, keine Einschränkung beim Be- und Entladen von Wechselbrücken |
Auswahlkriterien für Puffersysteme
Die Anforderungen an Puffersysteme unterscheiden sich je nach Fahrzeugtyp, Verladefrequenz und Ausführung der Verladestelle. Neben dem Schutz von Gebäuden und Verladetechnik können Faktoren wie Federweg, Materialeigenschaften oder die Nutzung von Wechselbrücken bei der Auswahl des geeigneten Systems berücksichtigt werden.
Puffersysteme im Einzelnen
Weiterführende Informationen
Planungsfragen kompakt
Welche Torabdichtung eignet sich für unterschiedliche Fahrzeugabmessungen?
Für Verladestellen mit wechselnden Fahrzeughöhen und -breiten eignen sich insbesondere aufblasbare oder flexible Torabdichtungen, da sie Maßabweichungen besser ausgleichen können als Systeme für standardisierte Fuhrparks.
Wann ist ein Hausaufbau an einer Verladestelle sinnvoll?
Hausaufbauten sind sinnvoll, wenn Verladetechnik außerhalb der Gebäudehülle angeordnet werden soll oder bestehende Gebäude um zusätzliche Verladestellen erweitert werden. Sie schaffen Planungsspielraum bei begrenzten Platzverhältnissen und können zusätzliche Nutzfläche im Gebäude erhalten.
Wie können Energieverluste an Verladestellen reduziert werden?
Energieverluste lassen sich durch die abgestimmte Planung von Torabdichtung, Überladebrücke und Hausaufbau reduzieren. Besonders bei temperaturgeführten Lagern tragen gut abgedichtete Verladestellen zur Minimierung des Luftaustauschs zwischen Innen- und Außenbereich bei.
Welche Aufgaben übernehmen Puffersysteme an Verladestellen?
Puffersysteme nehmen Anprallkräfte beim Andocken von Fahrzeugen auf und schützen Gebäude, Verladetechnik und Fahrzeuge vor Beschädigungen. Die Auswahl richtet sich unter anderem nach Fahrzeugtyp, Belastung und Verladefrequenz.
Was ist bei unterschiedlichen Fahrzeughöhen an Verladestellen zu beachten?
Unterschiedliche Fahrzeughöhen können zu höherem Verschleiß an Torabdichtungen und Anfahrpuffern führen. Bei stark variierenden Fahrzeugen sind höhenverstellbare Puffersysteme oder spezielle Lösungen für Wechselbrücken zu berücksichtigen.
Können bestehende Verladestellen nachgerüstet werden?
Ja. Hausaufbauten und weitere Komponenten der Verladetechnik lassen sich häufig nachträglich an bestehende Gebäude anbinden, um zusätzliche Verladekapazitäten zu schaffen oder vorhandene Anlagen zu modernisieren.
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