Trockenestrichsystem aus Gipsfaserplatten mit Steck- bzw Klick-System ohne Verschraubung für einfache und schnelle Verlegung in verschiedenen Varianten und Ausführungen.

NORIT-Trockenestrich

Das geprüfte System besteht aus einem Gipsfaser-Fertigteilestrich mit Verklebung durch den NORIT-TE-Klebstoff zur sicheren und kraftschlüssigen Verbindung der Gipsfaserplatten. Ein Klammern oder Verschrauben der Elemente ist durch das Klick-System nicht erforderlich.

Verklebung von Bodenbelägen mit einem speziellen Kleber auf einem glatten Untergrund

NORIT-Trockenestrich

Aus der Serie NORIT-Trockenestrich von Lindner GFT

NORIT-Trockenestrich © www. Lindner-Group.com

Vorteile

Planebene Oberfläche durch Steck- bzw Klick-System

geringeres Gewicht als Fließestrich

Keine Verschraubung der einzelnen Platten notwendig

Hohe Passgenauigkeit

Kürzere Verlegezeit gegenüber herkömmlichen Systemen

Weniger Aufwand für Spachtelungen und Nacharbeiten bei nachfolgenden Bodenbelagsarbeiten

Einfache und schnelle Verlegung

Eigenschaften

Brandschutz: nicht brennbar bis F120

Schallschutz bis 30 dB

Belastbar

Für Fußbodenheizungssysteme

Für verschiedene Fußbodenbeläge

Wirtschaftlich

Einsatzgebiete

Neubau sowie Renovierung von Altbauten

Büro- und Verwaltungsbau

Wohngebäude

Schulen und Kindertagesstätten

Für Feuchträume geeignet

Oberbeläge

Der NORIT-Trockenestrich ist bei fachgerechter Ausführung mit allen gängigen Bodenbelägen kombinierbar. Die Verklebung muss mit einem für Gipsfaserplatten empfohlenen Klebstoffsystem erfolgen.

Lieferprogramm

Die NORIT-Trockenestriche stehen in verschiedenen Varianten und Ausführungen zur Auswahl, die optional mit oder ohne Dämmungen angeboten werden. Bei den Standardplatten handelt es sich um:

NORIT-TE 15

Trockenestrich aus Gipsfaser mit Stecksystem

Dicke 15 mm

NORIT-TE 20 und NORIT-TE 25

Trockenestrich aus Gipsfaser mit Klicksystem

Dicke: 20 bzw. 25 mm

Verlegung

Kleben

Systemklebstoff sichert die Verbindung - ohne zusätzliche Verschraubung - dauerhaft.

Klicken

Die Klick-Verbindung ermöglicht ein einfaches Anlegen und Verriegeln der Elemente.

Wichtig für fachgerechte eine fachgerechte Verlegung:

Randdämmstreifen an allen angrenzenden Bauteilen,

trockener, sauberer, fettfreier und mängelfreier Untergrund,

Klebstoffauftrag in der Nut,

geschlossene Längsfugen,

stirnseitiges Zusammenfügen mit Verlegeklotz/Hammer,

Randplattenmontage mit Zugeisen.

Planungsfragen kompakt

Wann ist Trockenestrich im Altbau oder auf Holzbalkendecken sinnvoller als Nassestrich?

Trockenestrich eignet sich besonders, wenn geringes Gewicht, kein Feuchteeintrag und schnelle Belegreife gefordert sind – typisch bei Sanierungen, Dachausbauten und Holzbalkendecken. Wo hohe Speichermasse nötig ist, kann Nassestrich die bessere Wahl bleiben.

Wie werden Unebenheiten, Leitungen und Niveauunterschiede unter Trockenestrich fachgerecht ausgeglichen?

Trockenestrichelemente müssen tragfähig, eben, trocken und vollflächig unterstützt aufliegen. Der Ausgleich erfolgt mit systemgeeigneten Schüttungen oder Leichtausgleichsmörteln – Hohlstellen führen zu Bewegungen, Geräuschen und Belagsschäden.

Welche Lasten trägt ein Trockenestrichaufbau bei Trennwänden, Badewannen oder schweren Einbauten?

Entscheidend ist das gesamte Bodensystem aus lastverteilender Schicht, Dämmlage und Ausgleich. Punkt- und Linienlasten sind systembezogen über Herstellerangaben und Statik zu prüfen; bei hoher Lastkonzentration kann eine Auflagerung auf dem Rohboden erforderlich werden.

Kann Trockenestrich mit Fußbodenheizung kombiniert werden?

Ja, jedoch nur mit einem dafür ausgelegten System. Etablierte Trockenbausysteme punkten bei geringer Aufbauhöhe und schneller Nutzbarkeit. Planerisch entscheidend sind Systemauslegung, Belagsabstimmung und heiztechnische Berechnung.

Eignet sich Trockenestrich für Bäder und Feuchträume?

In häuslichen Feuchträumen ist Trockenestrich möglich, wenn Aufbau, Abdichtungskonzept nach DIN 18534 und Herstellerfreigabe aufeinander abgestimmt sind. Bei höherer Wasserbelastung werden zementgebundene oder feuchtraumgeeignete Systeme gewählt.

Wie lassen sich Schallschutzprobleme und Knarrgeräusche bei Trockenestrich vermeiden?

Geräusche entstehen meist durch unvollständige Auflagerung, ungeeignete Zwischenschichten, fehlerhafte Randanschlüsse oder Schallbrücken. Besonders bei Holzbalkendecken muss die gesamte Deckenkonstruktion mit Masse, Entkopplung und Anschlussdetails geplant werden.

Was ist bei Randdämmstreifen, Türdurchgängen und Bewegungsfugen im Trockenestrich zu beachten?

Fehlende Randdämmstreifen, unsaubere Türdurchgänge und falsch behandelte Bewegungsfugen führen zu Schallbrücken, Zwangsspannungen und Rissbildern. Trockenestrich erfordert von Beginn an ein abgestimmtes Fugen- und Anschlusskonzept.

Passende Inhalte zur Produktinformation "NORIT-Trockenestrich"

Downloads

Produktinfos zum Mitnehmen

Bitte melden Sie sich an

Um diese Funktion nutzen zu können, müssen Sie bei heinze.de registriert und angemeldet sein.

Hier anmelden
Diese Seite weiterempfehlen
1673134660