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Modular aufgebaute Stabgeländer-System BALUGA easy aus Aluminium sind einfach zu montieren und können als absturzsichernde Geländer für verschiedene Anwendungen eingesetzt werden. Ein großes Lagerprogramm mit allen üblichen Abmessungen ermöglicht kurze Lieferzeiten.

Systembeschreibung

Einsatzempfehlungen für das Leichtbau-Geländersystem

Das Stabgeländer-Systeme BALUGA easy kann als Leichtbausystem für verschiedene Anwendungsbereiche und Einbausituationen eingesetzt werden. Die leichten Systemmodule werden von oben oder frontseitig am Baukörper befestigt und miteinander verbunden. Ein großes Lagerprogramm mit den üblichen Abmessungen ermöglicht kurze Lieferzeiten.

Systemeigenschaften und Besonderheiten

Leichte Module aus Aluminium ohne Schweißnähte

Online-Systemkonfigurator unterstützt einfache Geländerplanung

Großes Lagerprogramm garantiert kurze Lieferzeiten

LGA-geprüfte Typenstatik

Stoßsicherheit gemäß der ETB-Richtlinie

Mehrdimensionaler Toleranzausgleich bei seitlicher Montage

Glatte Aluminiumoberfläche

Keine sichtbaren Verschraubungen bei seitlicher Montage

Verdeckte Kabelführung für z.B. Solarmodule

Einfache und schnelle Montage

Auch als Französischer Balkon erhältlich

RAL-Farben nach Wunsch

CE zertifiziert, verifizierte Umweltdeklaration EPD vorhanden; damit beitragsfähig zu Punkten in BREEAM/LEED (projekt- und versionsabhängig zu prüfen)

Prüfzertifikate

geprüfte Typenstatik

LGA-geprüfte Sicherheit

Modulare Bauweise für einfache Anpassung

Die Standardmodule sind in den Einzellängen 500 bis 2000 mm in 250 mm-Abstufungen lieferbar.

Mit Stabhöhen von 400 bis 1500 mm in 50 mm-Abstufungen sind alle üblichen Geländerhöhen realisierbar.

Zwischenformate und individuelle Größen sind auf Anfrage erhältlich.

Unterschiedliche Modullängen lassen sich beliebig kombinieren, dabei wird eine ca. 2 mm Dehnfuge zur Aufnahme der Längenänderung durch Wärmeausdehnung zwischen zwei Modulen empfohlen. Das max. Modulgewicht liegt bei 28 kg und erlaubt ein einfaches Handling beim Einbau.

Systembauteile

Grundprofil mit Blende

Handlauf rechteckig oder halbrund

Geländerstab rechteckig

Abschlussdeckel für Systemprofile und Handläufe

Stoß- und Eckverbinder

Zubehör für die Befestigung

Einfacher Toleranzausgleich

Die Bauanschlusselemente ermöglichen eine mehrdimensionale und exakt justierbare Verstellbarkeit an der Unterkonstruktion. Die Positionierung wird über das Zusammenwirken aus geriffelten Bauteilen kraftschlüssig fixiert, kann jedoch jederzeit korrigiert werden.

Systemvarianten

Einsatz mit thermischer Unterkonstruktion FixTherm100

Mit der thermischen Unterkonstruktion lassen sich Wärmebrücken im Befestigungsbereich reduzieren; der verbleibende Einfluss ist im Wärmeschutznachweis zu berücksichtigen.

FixTherm100 ist flexibel für Neubau und Sanierung einsetzbar und besonders bei Attika-Konstruktionen zu empfehlen.

Geländer individuell planen und berechnen

Mit dem Online-Systemkonfigurator lässt sich BALUGA easy individuell für jedes Bauprojekt planen und bestellen.

Planungsfragen kompakt

Welche Mindesthöhe ist für ein absturzsicherndes Geländer erforderlich?

Die Landesbauordnungen fordern in der Regel mindestens 0,90 m bei Absturzhöhen bis 12 m und 1,10 m darüber; in Arbeitsstätten gelten 1,00 m bzw. 1,10 m. In Bayern gilt die Umwehrungspflicht bereits ab 0,50 m Absturzhöhe. Gemessen wird von der Oberkante des Fertigfußbodens. Kann eine Attika oder ein Absatz als Standfläche oder Aufstiegshilfe dienen, verlagert sich der Messpunkt dorthin. Die maßgebliche Landesbauordnung ist projektbezogen zu prüfen.

Welche maximale Öffnungsweite ist bei Geländerfüllungen zulässig?

Füllungen absturzsichernder Geländer sind so auszubilden, dass das Durchrutschen oder Durchklettern von Personen verhindert wird. In Bereichen, in denen mit der Anwesenheit von Kleinkindern zu rechnen ist (z. B. Wohnungsbau, Kindergärten, Schulen), begrenzen die Landesbauordnungen die lichte Öffnungsweite in der Regel auf maximal 0,12 m – in mindestens einer Richtung, meist horizontal. Die maßgebliche Begrenzung ist projektbezogen anhand der jeweiligen Landesbauordnung und der Nutzung zu prüfen; in reinen Arbeitsstätten ohne Kinderaufenthalt können abweichende Werte gelten. Beim Stabgeländer BALUGA easy wird die zulässige Öffnungsweite über den lichten Stababstand eingestellt; die geforderte Konfiguration ist im Online-Systemkonfigurator zu hinterlegen und objektbezogen nachzuweisen.

Welche horizontale Nutzlast ist für ein Geländer anzusetzen?

Für den oberen Geländerabschluss sind abhängig von der Nutzungskategorie horizontale Linienlasten von 0,5, 1,0 oder 2,0 kN/m nach DIN EN 1991-1-1/NA anzusetzen. Für Arbeitsstätten gilt in der Regel 1,0 kN/m. Zusätzlich sind Eigengewicht, gegebenenfalls Windlasten bei geschlossenen Füllungen und eine angemessene Vertikallast zu berücksichtigen.

Welcher statische Nachweis ist für ein absturzsicherndes Geländer erforderlich?

Für Pfosten, Holm, Füllung und Verankerung ist ein objektbezogener statischer Nachweis zu führen. Eine Hersteller-Typenstatik gilt nur innerhalb ihrer Randbedingungen, etwa für Lastklasse, Pfostenabstand und Untergrund. Die konkrete Anbindung an das Bauwerk ist separat nachzuweisen; bei Abweichungen ist der Prüfingenieur einzubeziehen.

Wann ist für eine Geländerfüllung ein Stoßsicherheitsnachweis erforderlich?

Bei Bauteilen, die einen Höhenunterschied von mehr als 1 m sichern, ist die ETB-Richtlinie für Bauteile zur Sicherung von Absturzgefahren zu berücksichtigen. Für nicht aus Erfahrung ausreichend sicher beurteilbare Füllungen ist ein Nachweis durch Zulassung, Prüfzeugnis, Berechnung oder Versuch erforderlich; die Auslegung ist mit dem Prüfingenieur abzustimmen.

Welche Anforderungen gelten für die Verankerung eines Geländers im Untergrund?

Die Verankerung ist auf Untergrund, Rand- und Achsabstände sowie Anschlussgeometrie abzustimmen. Es dürfen nur geeignete Dübel mit Zulassung oder gleichwertigem Eignungsnachweis eingesetzt werden; die Bemessung erfolgt in der Regel nach DIN EN 1992-4. Zusätzlich ist die Weiterleitung der Kräfte im Bauteil nachzuweisen, bei Bestandsbauteilen auch deren Eignung.

Wie ist eine Geländerbefestigung im Bereich von Abdichtungen zu planen?

Durchdringungen der Abdichtung sind möglichst zu vermeiden oder mit geeigneten Manschetten dauerhaft einzubinden. Alternativ können Pfosten stirnseitig außen befestigt werden, sofern Randabstände, Plattendicke, Betonrandbedingungen und die Abdichtung der Bohrungen nachgewiesen sind. Für Balkone ist DIN 18531-5 relevant; die Detailausbildung ist mit dem Abdichtungsbetrieb abzustimmen.

Wie lassen sich Wärmebrücken bei Geländerbefestigungen an gedämmten Bauteilen begrenzen?

Metallische Befestigungen durch die Dämmebene sind mit thermisch getrennten Distanzsystemen oder geeigneten Konsolen zu planen. Bei Befestigungen an einem WDVS ist ein druckfester Unterbau erforderlich. Die Systemzulassung muss Lasten, Pfosten- und Dübelabstände abdecken; der verbleibende Wärmebrückeneinfluss ist im Wärmeschutznachweis zu berücksichtigen.

Wie lässt sich Kontaktkorrosion bei Aluminiumgeländern vermeiden?

Kontaktkorrosion wird durch die elektrisch leitende Verbindung unterschiedlich edler Metalle bei Feuchtigkeit begünstigt. Vorzusehen sind geeignete nichtrostende Befestigungsmittel sowie systemgerechte Trennlagen, Isolierscheiben oder -hülsen. Materialverträglichkeit und Flächenverhältnisse sind nachzuweisen; bei Lieferung und Montage ist auf Materialverwechslungen zu achten.

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