Kramer GmbH
Stöckmatten 2-10
79224 Umkirch
Deutschland
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Dämmstoffe Dämmmatten gebundene Dämmstoffe Leitungen Rohre Behälter Leitungsdämmstoffe Rohrleitungsdämmstoffe Behälterdämmstoffe Heizungsanlagen Kanäle Kühltechnik Kühlanlagen Dämmung Heizungsanlagendämmstoffe Behälterdämmung Wärme-Verteilnetze Rohrleitungsdämmung Anlagendämmung Schalter-Anlagen Ladenbau Kühlung Läden WärmeschutzKühl- und Glaskühlräume für Lebensmittelhandel und Gemüselagerung
Individuelle Kühlraumkonzepte für unterschiedliche Anforderungen
Die Wahl eines Kühlraums beginnt nicht bei der Oberfläche, sondern bei seiner Funktion im Betriebsablauf. Für klassische Lageraufgaben stehen geschlossene Kühl- und Tiefkühlräume im Vordergrund. Soll der gekühlte Bereich zugleich als Verkaufs- und Präsentationsfläche dienen, kommt eine transparente Raumhülle infrage. Große Zugänge zu Gemüselagern stellen wiederum eigene Anforderungen an Flächennutzung, thermische Trennung und Öffnungsmechanik.
KRAMER bietet für diese Aufgaben individuell geplante Raumlösungen sowie spezialisierte Bauteile. Dazu gehören passgenau ausgeführte Kühlräume, Glaskühlräume mit Isolierverglasung, Hygieneräume, gasdichte CA-/ULO-/DCA-Lager sowie solarbetriebene Kühlzellen.
Anforderungen an Kühlraum, Zugang und Warenpräsentation
Für die Systemwahl sind zunächst Nutzung, Temperaturbereich und Warenfluss zu klären. Ein Lagerraum im Hintergrund benötigt eine andere Gebäudehülle als ein gekühlter Verkaufsbereich. Ebenso unterscheidet sich eine regelmäßig vollständig zu öffnende Lagerfront von einer Konstruktion mit einzelnen Türen oder Entnahmefenstern.
Planungsrelevant sind insbesondere:
Nutzungsart: reine Lagerung oder Kombination aus Lager- und Verkaufsfläche
Warenart: beispielsweise Obst und Gemüse, Getränke, Blumen oder Molkereiprodukte
erforderlicher Temperaturbereich
Größe, Bauform und verfügbare Anschlussflächen
benötigte Öffnungsbreiten und Zugangswege
Häufigkeit von Bestückung und Warenentnahme
Anforderungen an Transparenz, Beleuchtung und farbliche Gestaltung
optionale Einbauten wie Regale, Türen, Entnahmefenster oder Befeuchtungssysteme
Geschlossene Kühl- und Tiefkühlräume für die Lagerung

Logistikzentrum der EDEKA in Oberhausen
Aus der Serie Individuelle Kühllösungen für Lebensmittel, Handel und Industrie von Kramer
Logistikzentrum der EDEKA in Oberhausen
Geschlossene Kühl- und Tiefkühlräume eignen sich für klassische Lagerbereiche, in denen eine kompakte, an die vorhandenen Raumverhältnisse angepasste Hülle gefragt ist.
KRAMER setzt dafür unter anderem speziell gefertigte Sandwich-Elemente ein und stimmt Wände, Boden und Türen auf das jeweilige Projekt ab.
Klassische Kühl- und Tiefkühlräume kommen infrage, wenn die Lagerfunktion und die Einbindung in bestehende Betriebsabläufe im Vordergrund stehen. Im Lebensmittelhandel müssen solche Räume häufig an vorgegebene Grundrisse, Zugänge und Logistikflächen angepasst werden.
KRAMER realisiert Kühl- und Tiefkühlräume in unterschiedlichen Größen und Ausführungen. Speziell gefertigte Sandwich-Elemente ermöglichen es, die Lagerräume auf die räumlichen Gegebenheiten abzustimmen. Das gilt sowohl für Neueinrichtungen als auch für die Reorganisation bestehender Betriebe.
Für die Auswahl sind vor allem folgende Merkmale relevant:
individuelle Anpassung an vorhandene Raumverhältnisse
Ausführung als Kühl- oder Tiefkühllager
Abstimmung von Wänden, Boden und Türen
Möglichkeit projektspezifischer Größen und Ausstattungen
Einbindung in die Logistik des Lebensmittelhandels
Glaskühlräume als Lager- und Verkaufsfläche

Glaskühlraum im E-Center Kohler in Freiburg-Zähringen
Aus der Serie Individuelle Kühllösungen für Lebensmittel, Handel und Industrie von Kramer
Glaskühlraum im E-Center Kohler in Freiburg-Zähringen
Glaskühlräume erweitern die Lagerfunktion um die Warenpräsentation. Die transparente Konstruktion macht den gekühlten Bereich zum Bestandteil der Verkaufsfläche. Das ist insbesondere bei Produkten sinnvoll, die sichtbar angeboten und während der Schließzeiten weiterhin gekühlt gelagert werden sollen.
Ein Glaskühlraum verbindet temperierte Lagerung mit einer transparenten Warenpräsentation. Statt den Kühlbereich ausschließlich hinter geschlossenen Wänden anzuordnen, wird er in die Verkaufsfläche integriert. Geeignete Anwendungen sind unter anderem die Präsentation von Obst und Gemüse, Getränken, Blumen und Molkereiprodukten.
Die doppelte Flächennutzung ist besonders dann relevant, wenn die Waren während der Öffnungszeiten präsentiert und während der Schließzeiten am selben Ort gekühlt werden sollen. Ein zusätzliches Ein- und Auslagern kann dadurch entfallen.
Die konstruktiven und gestalterischen Merkmale umfassen:
Pfosten-Riegel-Konstruktion
Stahl- oder Holzunterbau nach Projektanforderung
Isolierverglasung für die thermische Funktion der transparenten Flächen
flexible Größen und Bauformen
Ausführung in Rastermaßen als mögliche wirtschaftliche Variante
freie farbliche Gestaltung
unterschiedliche Beleuchtungssysteme
verschiedene Temperaturbereiche, einschließlich geringer Temperaturen
schwellenlose/ebenerdige Bestückungsmöglichkeit
Hygieneräume für Lebensmittelproduktion und -lagerung
Hygieneräume für die Lebensmittelproduktion und -lagerung müssen konstante Temperaturbedingungen, gut zu reinigende Oberflächen und funktionale Betriebsabläufe miteinander verbinden. KRAMER stimmt dafür Wand-, Decken- und Bodenaufbauten ebenso wie Türen, Kühlung, Sicherheitskomponenten und Ausstattung auf die Nutzung und die bauliche Ausgangssituation ab.
Bei der Planung eines Hygieneraums sind nicht allein die Oberflächen ausschlaggebend. Auch Dämmung, Kühlung, Zugänge und betriebliche Ausstattung beeinflussen, ob sich der Raum in bestehende Produktions- und Lagerprozesse einfügt. Hinzu kommen Anforderungen an Lebensmittelsicherheit, Reinigung, Personen- und Anlagenschutz.
Planungsrelevant sind insbesondere:
Nutzung für Lebensmittelproduktion oder -lagerung
erforderliche und möglichst konstante Raumtemperatur
gut zu reinigende Oberflächen
Größe, Bauweise und Einbindung in vorhandene Räume
Wege für Personal, Waren und Reinigung
Art und Ausstattung der Zugänge
zusätzliche Anforderungen an Sicherheit und Betrieb
Einbauten wie Regale, Beleuchtung oder Verglasungen
KRAMER bietet für Kühl- und Hygieneräume verschiedene Wand-, Boden- und Türlösungen an. Wände können gefliest oder mit leicht zu reinigenden Dämmpaneelen ausgeführt werden; für Decken kommen Industriepaneele zum Einsatz. Beim Boden stehen ein konventioneller Aufbau und der flache, ohne Trocknungszeit montierbare FastIn-Systemboden zur Wahl. Oberflächen, Türen und weitere Ausstattung werden an Nutzung, bauliche Gegebenheiten und betriebliche Abläufe angepasst.
Gasdichte Lagerräume

Gasdichte Lagerräume für längere Frische
Aus der Serie Individuelle Kühllösungen für Lebensmittel, Handel und Industrie von Kramer
Gasdichte Lagerräume für längere Frische
Für die längere Lagerung von Obst, Gemüse und anderen empfindlichen Produkten reicht Kühlung allein oft nicht aus. In gasdichten Lagerräumen lässt sich auch die Atmosphäre gezielt beeinflussen.
KRAMER plant und realisiert dafür passgenaue CA-, ULO- und DCA-Lager – einschließlich Dämmung, gasdichter Beschichtung und geeigneter Zugänge.
KRAMER realisiert gasdichte Lagerräume für neue Anlagen und für die Reorganisation bestehender Betriebe. Größe, Bauform und Ausstattung werden auf die gelagerten Produkte und die betrieblichen Abläufe abgestimmt. Zum Einsatz kommen CA-Lager (Controlled Atmosphere), ULO-Lager (Ultra Low Oxygen) und DCA-Lager (Dynamic Controlled Atmosphere).
Planungsrelevant sind insbesondere:
Art und Menge der zu lagernden Produkte
erforderliche Temperatur und Luftfeuchtigkeit
gewünschtes Lagerverfahren: CA, ULO oder DCA
Größe und Bauform des Lagerraums
Anforderungen an Dämmung und Gasdichtheit
Ausführung von Fugen, Nähten und Beschichtung
benötigte Hub- oder Schiebetore und deren Handhabung
Einbindung in bestehende Betriebsabläufe oder Gebäude
CA-Lagerung:
In CA-Lagern („Controlled Atmosphere“) wird die Luftzusammensetzung gezielt angepasst: Im Vergleich zu normaler Luft enthält sie weniger Sauerstoff und mehr Kohlendioxid. Diese Bedingungen verlangsamen die Stoffwechselprozesse der gelagerten Produkte. Dadurch reifen und altern sie langsamer. Je nach Produkt liegen die typischen Werte bei etwa 2–5 % Sauerstoff und 1–5 % Kohlendioxid.
ULO-Lagerung:
Die ULO-Lagerung (Ultra Low Oxygen) ist eine besondere Variante der CA-Lagerung. Dabei wird der Sauerstoffgehalt auf sehr niedrige Werte – üblicherweise unter 1 % – abgesenkt, ohne die gelagerten Produkte zu schädigen. Durch die stärkere Verringerung des Sauerstoffs bleiben manche Obst- und Gemüsearten noch länger frisch.
DCA-Lager:
Die DCA-Lagerung (Dynamic Controlled Atmosphere) ist eine weiterentwickelte Form der CA-Lagerung. Anders als bei einer statisch geregelten Lageratmosphäre werden die Bedingungen laufend an die veränderten Bedürfnisse der gelagerten Produkte angepasst. Dazu werden die Bedingungen im Lagerraum kontinuierlich überwacht und anhand der Reaktionen der Produkte reguliert. So lässt sich eine möglichst optimale Lagerumgebung aufrechterhalten.
Solare Kühlung
Lebensmittel müssen auch dort zuverlässig gelagert werden, wo kein stabiles Stromnetz verfügbar ist. Das Cellux-System von KRAMER kombiniert eine Kühlzelle mit Solarpaneelen und Batteriespeicher. Die Anlage wird in Einzelteilen transportiert, vor Ort aufgebaut und ist in zwei Größen erhältlich.
Anforderungen an Standort, Lagerung und Energieversorgung
Art und Menge der zu lagernden Lebensmittel
benötigtes Lagervolumen und verfügbare Stellfläche
gewünschte Temperatur zwischen 6 und 10 °C
Außentemperaturen am Standort
verfügbare Fläche für die Solarpaneele
gewünschte Betriebsdauer bei geringer Sonneneinstrahlung
Möglichkeit zur Integration in ein Gebäude oder zur separaten Einhausung
Transport-, Aufbau- und Wartungsbedingungen vor Ort
Das Cellux-System ist in zwei Größen erhältlich – Cellux S und Cellux L – für unterschiedliche Lagerbedarfe. Beide enthalten die benötigten Solarpaneele und nutzen das Kältemittel R134a.
Cellux S: 28 m³ Lagerkapazität:
Der enthaltene 229-Ah-Akku hält die Kühlzelle in der Grundausstattung bis zu 8 Stunden auf Temperatur. Mit einem Upgrade auf bis zu 460 Ah sind sogar bis zu 24 Stunden möglich.
Cellux L: 43 m³ Lagerkapazität:
Bei der größten Lösung steigt die Lagerkapazität um rund 50 %. Schon in der Grundvariante erzeugt sie doppelt so viel Solarstrom wie die Cellux S. Mit einem Upgrade auf bis zu 1.375 Ah bleibt die Kühlung auch bei länger anhaltenden, ungünstigen Witterungsverhältnissen zuverlässig.
Praxiswissen kompakt für Kühlraumbau
Wie wird die Dämmstärke eines Kühlraums bemessen?
Die erforderliche Dämmstärke wird aus Temperaturdifferenz, Raumgröße, Türöffnungen, Warenumschlag, Bodenaufbau und angestrebten Betriebskosten abgeleitet; pauschale Werte sind nicht ausreichend. Die Kühllast und mehrere Dämmvarianten sollten durch einen Kältefachbetrieb oder eine entsprechend qualifizierte Fachplanung berechnet und wirtschaftlich verglichen werden.
Wann sind Bodendämmung und Unterfrierschutz im Kühl- oder Tiefkühlraum erforderlich?
Bodendämmung und Unterfrierschutz sind abhängig von Raumtemperatur, Fläche, Nutzungsdauer, Bodenaufbau und Untergrund zu bemessen. Bei Tiefkühlräumen kann gefrierendes Erdreich zu Bodenhebungen und Schäden an der Bodenplatte führen; je nach Projekt sind ausreichende Dämmung, Unterlüftung oder eine beheizte Konstruktion vorzusehen.
Welche Brandschutzanforderungen gelten für Kühlraumwände und -decken?
Maßgeblich sind die Brandverhaltensklasse des konkreten Paneels, der erforderliche Feuerwiderstand des Bauteils und das Brandschutzkonzept des Gebäudes. Beide Nachweise sind getrennt zu bewerten; zugrunde zu legen sind die Klassifizierung und Zulassung des gewählten Systems.
Auf welcher Seite der Dämmung muss die Dampfsperre im Kühlraum angeordnet werden?
Die Dampfsperre liegt grundsätzlich auf der warmen Seite der thermischen Hülle, also zwischen warmer Umgebung und kaltem Kühlraum, und muss an Flächen, Fugen und Durchdringungen dauerhaft luft- und dampfdicht ausgeführt werden. Eindringende Feuchte kann zu Durchfeuchtung, Vereisung, Wärmeverlusten und Schäden an Bauteilen führen.
Welcher Bodenaufbau und welche Entwässerung eignen sich für einen Kühlraum?
Der Bodenaufbau muss temperaturbeständig, rutschhemmend, hygienisch und dauerhaft dicht ausgebildet werden; Gefälle und Entwässerung sind frühzeitig mit Reinigungs- und Nutzungskonzept abzustimmen. In Tiefkühlbereichen müssen Abläufe, Fugen und Beläge zusätzlich gegen Frost, Temperaturwechsel und Vereisung geplant werden.
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