FELDMANN
Metall- u. Schmiedekunst GmbH
Mühlsteig 25
90579 Langenzenn
Deutschland
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Merkmal | Ganzglas-Geländer (eleganza) | Sichtschutz-Geländer | Pfosten-Geländer |
Material | Aluminium (eloxiert, Edelstahloptik) | Edelstahl (V2A/V4A), Glas | Edelstahl, Glas, Stäbe, Seile, Blech |
Design | Puristisch, klare Architektur | Modern, mit Sichtschutzfunktion | Unterschiedliche Designvarianten: rund, kantig |
Farboptionen | Individuell beschichtbar | Satiniertes Glas | Verschiedene Designs, frei kombinierbar |
Anwendungsbereiche | Balkone, Terrassen, Emporen, Treppen | Balkone, Terrassen | Treppen, Balkone, Atrien, Zäune |
Zertifikate | AbP, Typenstatik | k. A. | k. A. |
Merkmal | Ganzglas-Geländer (eleganza) | Sichtschutz-Geländer | Pfosten-Geländer |
Glasstärke | 12,76 – 21,52 mm | 6,0 mm ESG – 12,76 mm VSG | k. A. |
Holmlast | 0,5 – 3,0 kN | k. A. | k. A. |
Profiltypen | Seitliche und aufgesetzte Montage | Glasklemmen (rund/eckig) | Runde/kantige Profile, diverse Füllungsmöglichkeiten |
Max. Höhe | 1.100 mm (höher auf Anfrage) | k. A. | k. A. |
Merkmal | Ganzglas-Geländer (eleganza) | Sichtschutz-Geländer | Pfosten-Geländer |
Besondere Eigenschaften | Unsichtbare Verbindungen, minimalistische Optik | Geringer Spalt zwischen Glaselementen | Modularität, LED-Beleuchtung, verschiedene Füllungen |
Formen | Gerade, über Eck, gebogen | Gerade | Gerade, über Eck, gebogen |
Zubehör | Edelstahl-Handläufe (rund, oval, quadratisch), Kantenschutz | Randklemmen, Scheibensicherung (Stift/Boden) | LED-Beleuchtung, Seilhalter, Blechhalter |
Planungsfragen kompakt
Welche Verwendbarkeitsnachweise gelten für Ganzglasgeländer ohne durchgehenden Handlauf?
Für Ganzglasgeländer ohne durchgehenden Handlauf ist zu prüfen, ob die Ausführung durch ein allgemeines bauaufsichtliches Prüfzeugnis, eine allgemeine Bauartgenehmigung oder eine vorhabenbezogene Genehmigung abgedeckt ist. Maßgeblich sind die geprüfte Systemkonfiguration, der Glasaufbau, die Holmlast und die Verankerung im Untergrund; Abweichungen können einen zusätzlichen Nachweis erfordern.
Wie ist die Befestigung von Geländern am Deckenrand im Bestand nachzuweisen?
Die Befestigung am Deckenrand ist objektbezogen nachzuweisen, insbesondere bei seitlicher Montage, geringen Randabständen oder unbekannter Bewehrung. Typenstatiken des Geländers ersetzen nicht den Nachweis des Untergrunds; deshalb sind Einbauanleitung, Verankerungsnachweis, Bewehrungslage und gegebenenfalls der Zustand der Bestandsdecke zu berücksichtigen.
Wie müssen Bodenaufbau, Estrich und Geländerprofil aufeinander abgestimmt werden?
Bodenaufbau, Estrich, Belag und Profilhöhe müssen bereits in der Planung aufeinander abgestimmt werden. Aufgesetzte Profile sind grundsätzlich in der tragenden Schicht zu verankern; nachträgliche Sockel- oder Estrichbefestigungen können vom Verwendbarkeitsnachweis abweichen. Die Schnittstellen zwischen Tragwerksplanung, Estrich, Abdichtung und Montage sind vor Ausführung festzulegen.
Wann ist bei Geländern und Treppen ein Handlauf erforderlich?
Die Handlaufpflicht richtet sich bei Treppen nach der jeweils geltenden Landesbauordnung und ist von den Anforderungen an die Absturzsicherung nach DIN 18008-4 zu unterscheiden. Eine Glaskante oder ein Kantenschutz ersetzt nicht automatisch einen griffsicheren, durchgehenden Handlauf; die konkrete Ausführung ist anhand des Landesrechts und des Systemnachweises zu prüfen.
Wie werden Geländerbefestigungen an Balkonen und Terrassen abgedichtet?
Geländerbefestigungen dürfen die Abdichtung nicht unkontrolliert durchdringen oder Wasser in der Konstruktion zurückhalten. Bevorzugt sind konstruktiv geplante unter- oder stirnseitige Befestigungen; bei Aufsatzmontagen müssen Abdichtungsführung, Durchdringungen, Entwässerung und Anschlussdetails mit der Abdichtungsplanung abgestimmt werden. Silikon oder Bauschaum ersetzen keine fachgerechte Abdichtung.
Wie wird ein Geländer an einer gedämmten Fassade oder einem WDVS befestigt?
Die Befestigung muss die Lasten sicher in den tragenden Untergrund übertragen und für die jeweilige Konstruktion geeignet sein. Bei durchdringenden Anschlüssen sind zugelassene, thermisch geeignete Befestigungssysteme sowie die Auswirkungen auf Wärmebrücken und Tauwasser objektspezifisch zu prüfen; eine unkontrollierte Durchdringung der Dämmebene ist zu vermeiden.
Welcher Glasaufbau ist für Geländer geeignet und was ist beim Kantenschutz zu beachten?
Der erforderliche Glasaufbau ist im Verwendbarkeitsnachweis des Geländers festgelegt; bei absturzsichernden Verglasungen kommt regelmäßig Verbundsicherheitsglas zum Einsatz. Freiliegende Verbundglasränder sind vor dauerhafter Feuchte zu schützen, während bei ESG das verbleibende Spontanbruchrisiko und bei ESG-H die jeweilige Systemzulässigkeit zu berücksichtigen sind.
Wann ist bei Geländern V2A ausreichend und wann sollte V4A verwendet werden?
V2A kann in üblichen Außenbereichen geeignet sein, während bei Küstennähe, Streusalz, Schwimmbädern oder anderer aggressiver Belastung häufig V4A beziehungsweise eine projektspezifisch festgelegte Edelstahlqualität erforderlich ist. Umgebung, Oberflächenbehandlung, Schweißbereiche, Pflege und mögliche Kontaktkorrosion zwischen Edelstahl und Aluminium sind in der Ausschreibung zu berücksichtigen.
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