Nachhaltige Eigenschaften und zutreffende UN-Klimaziele zur Produktinformation
Nachhaltig, weil... Wiederverwertbar, Recycelbar Ressourcenschonend, Umweltschonend Nachhaltig (sonstige Merkmale) LEED
Forster thermfix light Fassaden und Festverglasungen sind bei freier Wahl der Unterkonstruktion schnell, einfach und wirtschaftlich zu realisieren. Dies wird durch das problemlose Aufbringen eines Dichtungssystems auf handelsübliche Stahl- und Aluminiumprofile sowie Holzunterkonstruktionen möglich. Forster thermfix light ist auch für Schräg- und Dachverglasungen gut geeignet.

Pfosten-Riegel-Fassaden und Schrägverglasungen forster thermfix light

forster thermfix light - Aufsatzsystem für Verglasungen

Mögliche Ausführungsvarianten sind vertikale Vorhangfassaden, Schrägverglasungen sowie Schrägverglasungen mit Feuerwiderstand. Das System ist mit den wärmegedämmten Türen und Fenstern aus dem System forster unico und unico XS sehr gut kombinierbar.

Technische Eigenschaften

Material:

Unterkonstruktion Stahl, Aluminium, Holz

Forster Aufsatzprofile in Stahl und Aluminium, Andruckprofile in Aluminium

Abdeckprofile in Aluminium oder Edelstahl

Schmale Ansichtsbreite: 50 mm

Individuelle Profil- und Oberflächengestaltung

Rationelle Verarbeitung dank weniger Systemkomponenten

Wärmedämmung

Uf-Wert 1.0 - 2.2 W/(m2·K) (S)

Uf-Wert 1.1 - 2.2 W/(m2·K) (V) (abhängig von der Füllungsdicke) bei Verwendung eines Falzraumisolators

Geprüfte Brandschutz-Schrägverglasung EI30 / EI60 / E30 / E60

Sicherheitstest: CSTB 3228 (50 kg, 2400 mm) 1200 Joule (S)

Geprüft in Anlehnung an die Produktenorm EN 13830:

Brandverhalten von Bauprodukten nach EN 13501-1: Klasse E (S)(V)

Vorhangfassade mit erhöhter Wassermenge (3l/min*m2) (S)

Schlagregendichtheit 1200 Pa (S) / R7 600 Pa, dynamisch Pmax 1125 Pa (V)

Widerstand gegen Windlast 2400 Pa, Sicherheitslast 3600 Pa (S) / 3000 Pa (V)

Stoßfestigkeit nach EN 14019: I 5 (von innen), E 5 (von außen)

Dachneigung 0–75 (innen), im Außenbereich 10–75 (S)

Nachhaltigkeit bei Forster Profilsysteme

Forster Profilsysteme verfolgt eine umfassende Nachhaltigkeitsstrategie, die ökologische, ökonomische und soziale Aspekte berücksichtigt. Das Unternehmen strebt bis 2030 eine deutliche Reduktion seiner CO₂-Emissionen an und orientiert sich dabei an international anerkannten Standards.

Produkte bestehen aus vollständig recycelbarem Stahl, auch in emissionsarmer Variante erhältlich zur Minimierung der Umweltbelastung.

Neuer Unternehmensstandort in Romanshorn nach höchsten Umweltstandards errichtet, mit LEED-Zertifizierungen ausgezeichnet.

Energiebedarf wird durch eigene Photovoltailanlage gedeckt.

Engagement für nachhaltige Lieferketten.

Förderung des Umweltbewusstseins sowie des Wohlbefindens seiner Mitarbeitenden.

Planungsfragen kompakt

Welche Unterkonstruktionen eignen sich für eine Pfosten-Riegel-Fassade mit Aufsatzsystem?

Geeignet sind Stahl-, Aluminium- oder Holzunterkonstruktionen, sofern Tragfähigkeit, Bauphysik und Anschlussdetails projektspezifisch nachgewiesen werden. Die Wahl der Unterkonstruktion sollte bereits in der Vorplanung erfolgen.

Wie werden zulässige Pfostenabstände und Fassadenraster bei einer Pfosten-Riegel-Fassade bestimmt?

Pfostenabstände ergeben sich aus Windlasten, Gebäudehöhe, Glasformaten, Befestigungspunkten und der Tragfähigkeit der Unterkonstruktion. Die Dimensionierung ist objektbezogen statisch nachzuweisen.

Was ist bei der Ausschreibung einer Pfosten-Riegel-Fassade zu beachten?

Ausschreibungen sollten Anforderungen an Wärmeschutz, Schallschutz, Brandschutz, Verglasung, Öffnungselemente, Oberflächen, Anschlüsse und erforderliche Nachweise eindeutig definieren. Unklare Leistungsbeschreibungen erhöhen das Nachtragsrisiko.

Welche Brandschutzanforderungen gelten für Pfosten-Riegel-Fassaden?

Der Brandschutz wird immer für das Gesamtsystem aus Verglasung, Profilen, Dichtungen, Befestigungen und Anschlüssen bewertet. Maßgeblich sind die projektspezifischen Anforderungen des jeweiligen Gebäudetyps und der Bauordnung.

Was ist bei Schräg- und Dachverglasungen zu beachten?

Schräg- und Dachverglasungen unterliegen höheren Anforderungen an Entwässerung, Dichtheit, Glaslagerung und Wartung als vertikale Fassaden. Die zulässigen Neigungen und Systemgrenzen sind frühzeitig zu prüfen.

Wie werden Baukörperanschlüsse bei Glasfassaden dauerhaft funktionssicher geplant?

Baukörperanschlüsse müssen Luftdichtheit, Schlagregendichtheit, Wärmeschutz und Bewegungsaufnahme dauerhaft gewährleisten. Fehler in diesen Bereichen gehören zu den häufigsten Ursachen für Feuchte- und Funktionsschäden.

Wie kann die Schlagregendichtheit einer Pfosten-Riegel-Fassade sichergestellt werden?

Schlagregendichtheit wird durch ein abgestimmtes Konzept aus Dichtungsebenen, Druckausgleich und kontrollierter Entwässerung erreicht. Entscheidend sind die fachgerechte Detailplanung und die sichere Ableitung eingedrungener Feuchtigkeit.

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