Produktinformation 2 von 3
Profile für Fenster und Türen aus acetylierter Radiata Pine (Monterey – Kiefer) aus Plantagenanbau, gemäß Gold Level des Cradle to Cradle Certified™ Standards und FSC® zertifiziert. Accoya®-Holz wird als sägeraues Schnittholz in verschiedener Abmessungen hergestellt. Dieses Schnittholz wird dann an Händler und Verarbeiter geliefert, die daraus Holz-Profile für maßangefertigte Fenster und Türen herstellen.

Profile für Fenster und Türen aus acetylierter Radiata Pine

Übersicht

Eigenschaft

Accoya® Fenster- und Türprofile

Formstabilität

Quillt oder schwindet kaum, ideal für präzise Fenster und Türen

Dauerhaftigkeit

Klasse 1 (EN 350)

Oberflächen

Beschichtbar, farbig, glatt oder gehobelt

Accoya® Fenster- und Türprofile kombinieren hohe Formstabilität mit Wärmedämmung und Dauerhaftigkeit, wodurch sie ideal für langlebige und maßgefertigte Anwendungen sind.

Die Profile eignen sich sowohl für traditionelle als auch moderne Designs.

Herstellung und Zertifizierungen

Fenster- und Türprofile aus Accoya®-Holz

Accoya®-Holz quillt oder schwindet kaum und Beschichtungen sind sehr lange intakt. Accoya-Holz lässt sich einfach maschinell verarbeiten und beschichten. Es eignet sich für traditionelle Designs und individuell maßangefertigte Holztüren und Holzfenster. Tür- und Fensterprofile lassen sich für alle Anforderungen auch für größere Fenster- und Türelemente und anspruchsvolle Rahmenformen (z.B. Rundbogenfenster) sehr einfach herstellen.

Bei der Acetylierung reagiert unter hoher Temperatur Essigsäureanhydrid mit den Zellwänden des Holzes; wodurch der Anteil wasserabweisender Acetylgruppen steigt und die Feuchtigkeitsaufnahme deutlich sinkt. So nehmen die Holzzellen deutlich weniger Wasser auf und die Haltbarkeit und Stabilität des Rohholzes wird deutlich verbessert, die Nutzungsdauer verlängert und der Kohlenstoff bleibt länger gebunden. Anders als beim Thermoholz wird das Material durch die Behandlung nicht weicher. Zugleich nimmt es auch keine dunklere Farbe an.

Siehe auch Accoya erklärt auf der Herstellerwebseite

Zertifizierungen:

Cradle-to-Cradle® Gold Zertifizierung

Cradle-to-Cradle® Platinum Zertifizierung Materialgesundheit

Die Produkte von accoya leisten im Rahmen verschiedener Bereiche einen Beitrag zur BREEAM und LEED Zertifizierung.

Beitrag zu BREEAM | Beitrag zu LEED

Oberflächen und farbige Beschichtungen

Accoya®-Holz ist formstabil, maßhaltig und ist für Beschichtungen und spezielle Ausführungen geeignet. Auch schwarze Beschichtungen lassen sich ausführen. Viele Farbhersteller bieten auf Accoya®-Holz abgestimmte Beschichtungssysteme an. Accoya® eignet sich auch für gebürstete, glatt oder rau gehobelte Oberflächen.

Eigenschaften

Wärmedämmende Eigenschaften

Die thermische Leitfähigkeit von Accoya® wurde vom IFT in Rosenheim gemäß EN 12664 ausgewertet und anschließend in das erforderliche Bemessungswertformat gebracht.

Im Vergleich zu anderen Standardholzarten für Schreinerarbeiten schneidet die thermische Leitfähigkeit von Accoya® besser ab:

- um 8 % besser als bei Nadelholz

- um 30 % besser als bei Hartholz

Anwendungsbeispiele

Deutsche Botschaft in Washington, D.C. Fenster und Türen dieses Gebäudekomplexes wurden mit Accoya®-Holzprofilen erstellt.

Die sehr guten Werte ermöglichen zusätzliche Gestaltungsmöglichkeiten, auch mit besten U-Werten. So lassen auch ästhetisch ansprechende und anwendungsfreundlich Designs realisieren, ohne auf gute U-Werte zu verzichten.

Planungsfragen kompakt

Welche Holzschutzmaßnahmen sind bei acetyliertem Holz trotz Dauerhaftigkeitsklasse 1 erforderlich?

Acetyliertes Holz kann gegenüber holzzerstörenden Pilzen der Dauerhaftigkeitsklasse 1 zugeordnet werden, ist jedoch nicht automatisch gegen Bläue geschützt. Für Fenster und Türen sind deshalb die Vorgaben des gewählten Beschichtungssystems zu beachten; insbesondere Hirnholz, Verbindungen und nicht modifizierte Bauteile können eine Imprägnierung erfordern.

Welche Systemkomponenten benötigen bei acetyliertem Holz eine Freigabe?

Beschichtungen, Beschläge, Dichtstoffe, Dichtprofile und Klebstoffe sollten für acetyliertes Holz beziehungsweise den konkreten Kantelaufbau freigegeben sein. Für die Ausschreibung sind Material, Dauerhaftigkeitsklasse, Kantelaufbau sowie die jeweils aktuellen schriftlichen Herstellerfreigaben und Nachweise eindeutig festzulegen.

Wann ist bei Fenstern und Türen aus acetyliertem Holz ein Mischkantelaufbau sinnvoll?

Ein Mischkantelaufbau kann sinnvoll sein, wenn die Beschlagebene aus nicht modifiziertem Holz ausgeführt und der Kontakt mit acetyliertem Holz reduziert werden soll. Dabei sind die Anforderungen an Holzschutz, Verklebung und Gebrauchstauglichkeit des gesamten Kantelprofils nachzuweisen; die Konstruktion sollte nicht allein aus Kostengründen gewählt werden.

Wie lassen sich Korrosionen an Beschlägen und Befestigungsmitteln bei acetyliertem Holz vermeiden?

Für Beschläge, Schlosskästen und Befestigungsmittel sind korrosionsbeständige Werkstoffe sowie die Freigaben der jeweiligen Hersteller zu verwenden. Besonders in geschlossenen Bereichen können sich korrosive Bestandteile konzentrieren; deshalb sind konstruktive Schutzmaßnahmen, sorgfältiges Vorbohren und gegebenenfalls eine geeignete Versiegelung erforderlich.

Was ist bei Beschichtung, Farbton und Haftung von acetyliertem Holz zu beachten?

Beschichtungen müssen für acetyliertes Holz und den vorgesehenen Fertigungsprozess geeignet sein, da Restbestandteile die Haftung oder Aushärtung beeinflussen können. Farbton, Schichtaufbau, Vorbehandlung und Nachbeschichtung sind mit dem Beschichtungshersteller abzustimmen; besonders bei dunklen Farbtönen ist die Systemfreigabe zu prüfen.

Direkter Kontakt zu "Accoya"

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