James Hardie Europe GmbH
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Aus der Serie fermacell® Zementbauplatten Powerpanel für Wände und Boden von James Hardie Europe
Zementbauplatte Powerpanel H2O
Powerpanel H2O
Für alle wasser- und witterungsrelevanten Konstruktionen benötigen Sie nun nur noch eine Platte. fermacell® Powerpanel H2O macht alles mit – im Innen- und Außenbereich.
fermacell® Powerpanel H2O ist eine zementgebundene Leichtbeton-Bauplatte mit Sandwichstruktur und beidseitiger Deckschichtarmierung aus alkaliresistentem Glasgittergewebe.
Einsatzbereiche
Innenbereich:
häusliche Feuchträume (Bäder, Duschen)
öffentliche Nassräume (Schwimmbäder, Sanitärräume, Wellnessbereiche)
gewerbliche Bereiche (z. B. Molkereien, Brauereien, Großküchen)
Außenbereich:
Unterdecken
Vorgehängte hinterlüftete Fassade
Oberfläche
Sichtseite: schalungsglatte Sichtbetonoberfläche mit Stempelung
Rückseite: leicht gewellt bzw. zur Kalibrierung angeschliffen
Farbe: zementgrau
Beschichtung
Perfekter Untergrund für Flächenspachtelungen, Farbbeschichtungen, Fliesen, Putze usw.
Verwendbarkeitsnachweise
Mit der Europäisch Technischen Zulassung ETA-07/0087 ist die Eignung der fermacell® Powerpanel H2O als Bauplatte für nicht tragende innere Trennwände, als Bekleidung von Bauteilen im Innen- und Außenbereich, als Putzträgerplatte für Fassaden sowie für abgehängte Decken nachgewiesen. Ergänzende nationale Regelungen sind zu beachten.
Darüber hinaus liegt mit der Steuerradzulassung der Nachweis für den Einsatz in Seeschiffen vor.
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Ausschreibungstexte: fermacell® Powerpanel H2O
CAD-Details: Holzbau
Gutachten - Geprüft und Empfohlen vom IBR
fermacell® Powerpanel H2O - Anwendungen im Innen- und Außenbereich
fermacell® Powerpanel H2O - die Nassraumplatte - Planung und Verarbeitung
Technische Daten
Kennwerte | |
Rohdichte pK | ca. 1000 kg/m³ |
Flächengewicht | ca. 13 kg/m² |
Ausgleichsfeuchte bei Raumklima | ca. 5 % |
Wärmedurchlasswiderstand R10, tr (nach DIN 12664) | 0,07 m²K/W |
Spezifische Wärmekapazität cp | 1000 J/kgK |
Biegefestigkeit | ≥ 6,0 N/m² |
E-Modul Biegung | ca. 4200 N/mm² |
Alkalität | ca. 10 |
rel. Längenänderung (nach EN 318) | 0,15 mm/m (Zw. 30% und 65% rel. LF) 0,10 mm/m (Zw. 65% und 85% rel. LF) |
Zulassungen | |
Bauaufsichtliche Zulassung | Z-31.4–181 |
Europäisch Technische Zulassung | ETA-07/0087 |
Baustoffklasse gemäß DIN EN 13501–1 | nichtbrennbar, A1 |
IMO FTPC part 1 | nichtbrennbar |
Bauteilklassifizierung | national/europäisch |
Maßtoleranzen bei Ausgleichsfeuchte für Standardplattenformate | |
Plattendicke | 12,5 mm |
Länge, Breite | ± 1 mm |
Diagonaldifferenz | ≤ 2 mm |
Dickentoleranz | ± 0,5 mm |
Formate in mm | Dicke 12,5 mm |
Flächengewicht m² | |
12,5 kg | |
fermacell Powerpanel H2O | |
1000 x 1250 | ● |
2000 x 1250 | ● |
2600 x 1250 | ● |
3010 x 1250 | ● |
Planungsfragen kompakt
Wann ist eine zementgebundene Bauplatte im Nassbereich erforderlich?
Die Auswahl des Untergrunds richtet sich nach der Wassereinwirkungsklasse der jeweiligen Fläche, nicht allein nach dem Raum. In stärker beanspruchten Bereichen ab W2-I sind feuchteunempfindliche, systemgeeignete Untergründe erforderlich; für W3-I kommen insbesondere zementäre Bauplatten, Beton oder Zementestrich infrage. Maßgeblich ist DIN 18534-1.
Was ist bei zementgebundenen Bauplatten in hinterlüfteten Fassaden zu beachten?
Für den Einsatz als Putzträger ist ein Verwendbarkeitsnachweis für das konkrete Fassadensystem erforderlich. Achs- und Befestigungsabstände sind windlastabhängig zu bemessen; Plattenstöße, Gebäudefugen, Fugenarmierung, nichtrostende Befestigungsmittel und ein systemgeeigneter Putzaufbau sind nach dem jeweiligen Nachweis auszuführen.
Wann ist eine einlagige Beplankung unter Fliesen ausreichend?
Eine einlagige Beplankung ist möglich, wenn das geprüfte System die Anforderungen an Steifigkeit, Lasten, Schall- und Brandschutz erfüllt und die zulässigen Abstände der Unterkonstruktion eingehalten werden. Bei großformatigen oder schweren Fliesen sowie hohen Wänden kann eine zweilagige Beplankung mit versetzten Stößen erforderlich sein.
Wie werden Konsollasten in zementgebundenen Vorwänden eingeleitet?
Schwere Sanitärobjekte dürfen nicht allein über die Beplankung befestigt werden. Konsollasten sind über Tragständer, Verstärkungsprofile oder Hinterfütterungen in die Unterkonstruktion beziehungsweise den Rohbau einzuleiten; zulässige Lasten, Befestigungsmittel und die Zuständigkeit für Verstärkungen sind in der Ausschreibung festzulegen.
Entfällt bei zementgebundenen Bauplatten die Abdichtung im Nassbereich?
Nein, zementgebundene Bauplatten sind feuchteunempfindlich, aber nicht wasserdicht. Boden- und Wandflächen sind entsprechend ihrer Wassereinwirkung abzudichten; Plattenstöße, Anschlüsse und Durchdringungen benötigen systemgeprüfte Bänder, Manschetten und Abdichtungsstoffe nach DIN 18534.
Welcher Korrosionsschutz ist für die Unterkonstruktion im Nassraum erforderlich?
Unterkonstruktion, Verbinder und Befestigungsmittel sind entsprechend der zu erwartenden Feuchte-, Kondensat- oder Chloridbelastung auszuwählen. Bei dauerhaft hoher Feuchte kann eine Standardverzinkung unzureichend sein; die Korrosivitätskategorie ist frühzeitig festzulegen und unterschiedliche Metalle sind durch geeignete Trennlagen zu entkoppeln.
Wie sind Plattenstöße unter einem Fliesenbelag auszubilden?
Plattenstöße sind nach Vorgabe des geprüften Systems dicht zu schließen, zu verkleben oder zu verspachteln und auf der Unterkonstruktion zu lagern. Kreuzfugen sind zu vermeiden; bei mehrlagiger Beplankung müssen die Stöße versetzt werden. Fugen-, Abdichtungs- und Klebersystem sind aufeinander abzustimmen.
Wo sind Bewegungsfugen in der Beplankung anzuordnen?
Bewegungsfugen des Bauwerks sind in der Bekleidung mit gleicher Bewegungsmöglichkeit zu übernehmen und im Fliesenbelag deckungsgleich fortzuführen. Zusätzliche Trennungen können bei langen Wandabschnitten, Holzunterkonstruktionen oder thermisch beanspruchten Bauteilen erforderlich sein; Lage und Ausbildung sind projektbezogen festzulegen.
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