Architekturobjekte

Heinze ArchitekturAWARD 2026: Teilnehmer


Zukunft Zollstock 2045 - Klimabilanzierung auf Quartiersebene

50969 Köln, Schwalbacher Straße 49

Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: team:tektura - Kölmel Scheer Architekturbüro GmbH

Quartiersstudie Zukunft Zollstock - Zukunft Zollstock 2045 - Klimabilanzierung auf Quartiersebene

© team:tektura - Kölmel Scheer Architekturbüro GmbH

Das Quartier Zukunft Zollstock - Zukunft Zollstock 2045 - Klimabilanzierung auf Quartiersebene

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Workshops und Diskussionen - Zukunft Zollstock 2045 - Klimabilanzierung auf Quartiersebene

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Potenziale und Strategien - Zukunft Zollstock 2045 - Klimabilanzierung auf Quartiersebene

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Gebäuderechen-Modelle - Zukunft Zollstock 2045 - Klimabilanzierung auf Quartiersebene

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Gebäudetypologien und Maßnahmen - Zukunft Zollstock 2045 - Klimabilanzierung auf Quartiersebene

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Klimarechner, Ökonomie und Zeithorizonte - Zukunft Zollstock 2045 - Klimabilanzierung auf Quartiersebene

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Klimawaage - Klimaneutral 2045 ! - Zukunft Zollstock 2045 - Klimabilanzierung auf Quartiersebene

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Basisdaten zum Objekt

Lage des Objektes

Schwalbacher Straße 49, 50969 Köln, Deutschland

Objektkategorie

Objektart

Art der Baumaßnahme

Sanierung / Modernisierung

Fertigstellungstermin

04.2025

Projektbeteiligte Firmen und Personen

Architekt/Planer

team:tektura - Kölmel Scheer Architekturbüro GmbH

Bismarckstraße 60

50672 Köln

Deutschland

Tel. 02219331710

post@teamtektura.eu

Architekt/Planer

Zeller Kölmel Architekten GmbH

Bismarckstr. 60

50672 Köln

Deutschland

Tel. +49 221 8882290

post@zeller-koelmel.eu

Bauherr

Wohnungsgenossenschaft am Vorgebirgspark eG (WGaV)

Euskirchener Straße 66

50935 Lindenthal

Deutschland

Tel. 0221 283980

info@wgav.koeln

Sonstige

Stadt Köln - Koordinationsstelle Klimaschutz

Willy-Brandt-Platz 2

50679 Köln

Deutschland

Tel. 0221 / 221-29378

Verwendete Produkte

entfällt, da Quartiersstudie

entfällt, da Quartiersstudie

Gebäudedaten

Raummaße und Flächen

Wohnfläche

30.000 m²

Beschreibung

Objektbeschreibung

Das Projekt stellt ein integriertes energetisches Quartierskonzept für ein Wohnquartier mit 45 Gebäuden und 429 Wohneinheiten in Köln-Zollstock dar - mit dem Ziel, Klimaneutralität bis 2045 zu erreichen. Das Projekt wird trotz seines Charakters als Machbarkeitsstudie eingereicht, da die wesentlichen Nachhaltigkeitsparameter bereits in dieser Phase festgelegt werden. Die Studie bildet damit die Grundlage für konkrete bauliche Entscheidungen – erste Projekte wurden bereits umgesetzt bzw. befinden sich in Planung.
Im Mittelpunkt der Quartiersstudie steht die Entwicklung eines innovativen Planungs- und Bewertungswerkzeugs:​ Ein eigens entwickelter Klimarechner mit integriertem Gebäuderechenmodell verknüpft ökologische, ökonomische und soziale Kennwerte und ermöglicht es, unterschiedliche Entwicklungsstrategien bereits im städtebaulichen Entwurfsprozess kontinuierlich zu simulieren und zu bewerten. Durch die Analyse verschiedener Szenarien – von Abbruch und Neubau über Kernsanierung bis hin zur energetischen Sanierung mit Aufstockung – wurden für jeden Gebäudetyp die Auswirkungen auf Treibhausgasbilanz, Baukosten, Fördermöglichkeiten, Wirtschaftlichkeit, Wohnflächen und Mietpotenziale untersucht. So können für jedes Quartiersgebäude die ökologisch und ökonomisch sinnvollsten Maßnahmen identifiziert werden.
Die Ergebnisse wurden in konkrete, mit der Bauherrschaft abgestimmte Handlungsempfehlungen überführt, die Investitionsvolumen, Zeithorizonte und städtebauliche Zusammenhänge gleichermaßen berücksichtigen. Das Projekt zeigt exemplarisch, wie sich Klimaneutralität auf Quartiersebene nicht nur definieren, sondern auch messbar planen und steuern lässt. Es verbindet wissenschaftlich fundierte Klimabilanzierung mit architektonischem und städtebaulichem Entwurf und schafft eine belastbare Entscheidungsgrundlage für eine nachhaltige, wirtschaftlich tragfähige und sozial ausgewogene Quartiersentwicklung. Die Studie belegt, dass Klimaneutralität im Quartier Zukunft Zollstock bis 2045 mit realistisch umsetzbaren Maßnahmen erreichbar ist und dabei gleichermaßen ökologische Vorbildwirkung, wirtschaftliche Tragfähigkeit und langfristig bezahlbaren Wohnraum ermöglicht.

Beschreibung der Besonderheiten

Wesentliche Besonderheiten der Studie sind:​

- Entwicklung eines Klimarechners zur CO₂-Bilanzierung auf Basis von Bestandsdaten zur einfachen Untersuchung und Gegenüberstellung von unterschiedliche Entwicklungsszenarien, einfach simuliert und zu bewerten
- Erstellung von Gebäuderechenmodellen zur Analyse von Abbruch-Neubau vs. Kernsanierung o. energetischer Sanierung hinsichtlich CO₂-Bilanz, Wirtschaftlichkeit (Baukosten inkl. Förderungen, Mieteinnahmen) und Wohnflächen. Identifikation der ökologisch und ökonomisch optimalen Lösung je Gebäude.
- Erarbeitung konkreter Maßnahmenempfehlungen unter Berücksichtigung von Kosten, Zeitrahmen und Investitionsvolumen der Bauherrschaft
- städtebauliche Einordnung und Bewertung der Varianten

Nachhaltigkeit

Als zentrales Instrument der Quartiersstudie wurde ein Klimarechner entwickelt, der einen integrierten Gebäuderechner umfasst. Das Tool verknüpft ökologische, ökonomische und soziale Kennwerte und simuliert die Auswirkungen unterschiedlicher Planungsentscheidungen auf die CO₂-Bilanz eines Quartiers.
Über variabel einstellbare Parameter lassen sich die wesentlichen Einflussfaktoren bereits in einer frühen Planungsphase anpassen. So können verschiedene Szenarien vor Beginn der Gebäudeplanung simuliert und hinsichtlich ihrer ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen bewertet werden. Auf diese Weise unterstützt der Klimarechner die Entwicklung eines nachhaltigen Quartiers-Masterplans und ermöglicht die Prognose der langfristig besten Lösung.

Ergebnisse der Quartiersbilanz:​
Bestand:​ 46 kg CO₂/m²a
Prognose 2045:​ –0,61 kg CO₂/m²a

Die Berechnungen zeigen:​ Klimaneutralität im Quartier Zukunft Zollstock bis 2045 ist möglich!. Darüber hinaus weist das Szenario für 2045 sogar eine klimapositive Quartiersbilanz auf – das Quartier gleicht die beim Bau und Betrieb eines Gebäudes entstehenden internen und externen CO₂-Emissionen durch die Bereitstellung erneuerbarer Energien und ökologischen Baustoffe als CO₂-Speicher aus. Und dies mit Maßnahmen, die von Bauherrschaft und Architekt:​innen als umsetzbar bewertet werden. 

Schlagworte

Quartierskonzept, Klimarechner, Gebäuderechenmodell, Zukunft Zollstock, Potenzialermittlung, Klimawaage, Klimaneutralität, Klimabilanzierung auf Quartiersebene, Klimabilanzierung, Nachhaltigkeit

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