Lion-Feuchtwanger-Straße
12619 Berlin, Lion-Feuchtwanger-Straße 61
Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: FAR frohn&rojas Planungsgesellschaft mbH
Basisdaten zum Objekt
Lage des Objektes
Lion-Feuchtwanger-Straße 61, 12619 Berlin, Deutschland
Objektkategorie
Objektart
Art der Baumaßnahme
Neubau
Fertigstellungstermin
05.2026
Zeichnungen und Unterlagen
Projektbeteiligte Firmen und Personen
Verwendete Produkte
Gebäudedaten
Bauweise
Stahlbetonbau
Tragwerkskonstruktion
Stahlbeton
Anzahl der Vollgeschosse
6- bis 10-geschossig
Raummaße und Flächen
Bruttorauminhalt
42.195 m³
Bruttogrundfläche
12.758 m²
Nutzfläche
8.223 m²
Verkehrsfläche
2.217 m²
Wohnfläche
7.294 m²
Grundstücksgröße
3.280 m²
Lage und Umgebung
Beschreibung
Objektbeschreibung
markiert den Kreuzungspunkt zweier Grünachsen, die die Siedlung in Nord-Süd- sowie Ost-West-Richtung durchschneiden. Zwei sechsgeschossige Wohnriegel stehen sich auf dem erhöhten Gartenplateau gegenüber, das als zentrale Gemeinschaftsfläche mit Freizeit-, Spiel- und Begegnungszonen für die Hausgemeinschaft konzipiert ist. Unter dem Sockel liegt die tagesbelichtete Mobilitätsebene mit Stellplätzen für Fahrräder und PKW, Ladestationen für e-Mobilität sowie einer Packstation für die Bewohner.
Das Projekt erzählt - umgeben von Plattenbauten der 1980er Jahre - die Geschichte des seriellen Bauens weiter. Die zentrale Bauaufgabe bestand darin, das beim „Wohnregal” in Berlin-Moabit bereits erfolgreich angewandte Prinzip eines offenen Skelettbaus aus seriellen Betonfertigteilen auf einen deutlich größeren Maßstab zu übertragen.
Den seriell gefertigten Wandscheiben der umliegenden Plattenbauten setzt es ein Skelett aus seriellen Betonfertigteilen entgegen, die sonst im Industrie- und Gewerbebau Verwendung finden. Dadurch bietet das Projekt eine große Flexibilität, die der wachsenden Vielfalt heutiger Wohnvorstellungen ein Zuhause gibt. Der Skelettbau aus Fertigteilelementen folgt der Logik der Zirkularität, indem die Fertigteile zukünftig zerstörungsarm zurückgebaut werden können.
Die beiden Wohnriegel bilden zum zentralen Gartenplateau hin offene Laubengänge, über die die Wohnungen der oberen Etagen erreicht werden. Sie sind Zugang und Aufenthaltsort zugleich. Durch die logenartig erweiterten Laubengänge entsteht vor jeder Wohnung ein privater wellenförmiger Freisitz mit Blick auf das Gartenplateau. Ein filigranes Edelstahlgewebe dient als Absturzsicherung und ist zugleich eine willkommene Rankhilfe für die Pflanzenwelt.
Nach „außen“, zur Nachbarschaft hin, zeigen beide Riegel in Form französischer Balkone mit raumhohen Schiebefenstern im Wechsel mit geschlossenen Aluminiumfeldern ein privateres Bild. Alle Wohnungen sind vom Gartenplateau bis zur nachbarschaftlichen Außenseite durch die Riegel „durchgesteckt“.
Innerhalb der seriellen Grundstruktur entsteht ein breiter Mix unterschiedlicher Wohntypologien. Direkt am Gartenplateau liegen zweigeschossige „Townhouses“ für Familien. Die Vielzahl unterschiedlicher Wohnungen in den darüberliegenden Geschoßen sind eingeschossig.
Beschreibung der Besonderheiten
Nachhaltigkeit
Anmerkung zur Energiestandard: Das Gebäude erfüllt formal die EnEV 2013. Der berechnete Primärenergiebedarf liegt mit 36,3 kWh/(m²a) deutlich unter dem zulässigen Anforderungswert von 47,1 kWh/(m²a). Vor diesem Hintergrund würden wir den Energiestandard „EnEV 2013 mit energetischem Niveau vergleichbar einem Effizienzhaus 40“ einordnen.
Auszeichnungen
Deutscher Architekturpreis 2027 - Finalist
Architekturpreis Beton 2026 - Gewinner Sonderpreis für nachhaltigen Wohnungsbau
Schlagworte
Energetische Kennwerte
Energiestandard
Energetische Kennwerte
Primärenergie
Fernwärme
Energetische Kennwerte
Primärenergiebedarf ("Gesamtenergieeffizienz")
36,30 kWh/(m²a)
Weitere Dokumente zum Objekt
Objektdetails
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