Fuß- und Radwegebrücke Riese und Müller Mühltal
64367 Mühltal, Am Alten Graben 6
Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: netzwerkarchitekten
Basisdaten zum Objekt
Lage des Objektes
Am Alten Graben 6, 64367 Mühltal, Deutschland
Objektkategorie
Objektart
Art der Baumaßnahme
Neubau
Fertigstellungstermin
02.2024
Zeichnungen und Unterlagen
Projektbeteiligte Firmen und Personen
Verwendete Produkte
Gebäudedaten
Bauweise
Stahlbau
Tragwerkskonstruktion
Stahl
Lage und Umgebung
Beschreibung
Objektbeschreibung
In der zentralen Achse des zukünftigen Parkplatzes bewegt man sich auf einen sich aufweitenden Treppenlauf zu. Dieser ist Teil einer Skulptur deren Elemente einem geometrischen Formbildungsprozess folgen, welcher unmittelbar aus den Anforderungen von Tragwerk und Verkehr abgeleitet ist. Der Querschnitt „atmet“ und schafft Raum und Flächen für Orientierung und eine mögliche Erweiterung als vollwertige Radwegebrücke. Die geometrischen Aufweitungen bilden zusätzlich Stauraum im Antrittsbereich der Schiebespuren.
Oben auf dem Brückendeck entsteht für den Nutzer ein weiträumiger Ausblick in die Landschaftsräume nach Norden und Süden.
Nach Erreichen des Brückenniveaus über drei Läufe mit angenehmem Steigungsverhältnis, folgt der Weg vom Treppenkörper auf das eigentliche Brückenelement. An der Ostflanke können Fahrräder oder Kinderwägen geschoben werden. Beim nördlichen Treppenkörper ist die Schiebespur nach innen versetzt, so dass die Schiebe-spur für Fahrräder beidseitig benutzt werden kann.
In direkter Verlängerung werden nun Wall und die Bundesstraße überquert. Auch in Brückenmitte wird die Mindestbreite von 3,0m im Lichten zwischen den Handläufen gewährleistet und die Gradiente sichert für eine Erweiterung die mobilitätsgerechte Brückenneigung von ca. 4,8% Längsneigung.
Der Blick führt an der östlichen Bauwerkskante des Neubaus der Riese & Müller in den südlichen Grünraum. Hier südlich der Bundesstraße knickt der Brückenverlauf nach Westen ab und gewährleistet den wesentlichen und schützenwerten Erhalt des Baumbestandendes. Der Entwurf reduziert Fundamentarbeiten im sensiblen Böschungsflankenbereich in Norden und sichert dadurch die artenschutzfachlichen Funktionen.
Die Brücke kann zukünftig, durch Ergänzung zweier Rampenbauwerke, zu einer sinnfälligen Querung der „Barriere Bundesstraße“ für alle Eingeschränkten Verkehrsteilnehmer ergänzt werden.
Die Wegeführung des 2. Bauabschnittes sieht vor, die vorhandene Topografie zu nutzen um mit möglichst wenig Entwicklungslänge für weitere Brückenbauwerke die Kosten zu minimieren.
Objektdetails
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