Architekturobjekt 3 von 14.593

Architekturobjekte


Entwicklungslabor

73642 Welzheim, Schwabäcker 20

Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: Klaiber + Oettle Architekten und Ingenieure

Außenansicht - Entwicklungslabor

© Conne van d Grachten

Außenansicht - Entwicklungslabor

© Conne van d Grachten

Zugang - Entwicklungslabor

© Conne van d Grachten

Streckmetall - Entwicklungslabor

© Conne van d Grachten

Photovoltaikanlage - Entwicklungslabor

© Conne van d Grachten

Lagerfläche - Entwicklungslabor

© Conne van d Grachten

Innenansicht - Entwicklungslabor

© Conne van d Grachten

Treppe - Entwicklungslabor

© Conne van d Grachten

Zugang - Entwicklungslabor

© Conne van d Grachten

Arbeitsplätze - Entwicklungslabor

© Conne van d Grachten

Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: Klaiber + Oettle Architekten und Ingenieure

Basisdaten zum Objekt

Lage des Objektes

Schwabäcker 20, 73642 Welzheim, Deutschland

Objektkategorie

Objektart

Art der Baumaßnahme

Neubau

Fertigstellungstermin

07.2021

Projektbeteiligte Firmen und Personen

Architekt/Planer

Klaiber + Oettle Architekten und Ingenieure

Kornhausstr. 14

73525 Schwäbisch Gmünd

Deutschland

Tel. +49 7171 99792-0

info@klaiberundoettle.de

Bauleistung: Dachdeckung, Dachabdichtung

Gernert GmbH Bedachung

Mühläckerstr. 2

97520 Röthlein

Deutschland

Tel. 09723/91600

Bauleistung: Verglasung, Fensterbau

Metallbau Sperrle GmbH &. Co. KG

Carl-Zeiss-Str. 82

73431 Aalen

Deutschland

Tel. +49 7361 41659

kontakt@sperrle-metallbau.de

Fachplanung: Elektrotechnik

Karl Starz GmbH & Co. KG Elektrotechnik- Heizungstechnik

Werrenwiesenstr. 84

73525 Schwäbisch Gmünd

Deutschland

Tel. +49 7171 10070

mail@starz-elektro.de

Sonstige

Welzel Toranlagen

In den Kreuzäckern 13

73101 Aichelberg

Deutschland

Tel. 07021 / 980 150

info@welzeltoranlagen.de

Fachplanung: Tragwerksplanung

Kleinrath Bauingenieure VBI

Wetzgauer Str. 59

73527 Schwäbisch Gmünd

Deutschland

Tel. 07171/976860

Verwendete Produkte

Jet

Dachausstiegsluke

Jet-Dachausstieg

Margres

Fliesen

Slabstone

Gebäudedaten

Bauweise

Stahlbau

Tragwerkskonstruktion

Stahl

Anzahl der Vollgeschosse

1-geschossig

Raummaße und Flächen

Bruttorauminhalt

7.000 m³

 

Nutzfläche

950 m²

Beschreibung

Objektbeschreibung

Fa. Schulz GmbH + Co. KG stellt Komponenten und Baugruppen für den Präzisionsmaschinenbau, die industrielle Messtechnik, Medizintechnik und für die Halbleiterindustrie her.
Unmittelbar nach dem Umzug ins neue Firmengebäude der Firma Schulz GmbH + Co. KG mit Produktion und Verwaltung in Welzheim im Jahr 2019 wurde durch die wachsende Auftragslage weiterer Bedarf an Produktions- und Lagermöglichkeiten festgestellt. Noch im gleichen Jahr beauftragte Fa. Schulz das Team von Klaiber + Oettle Architekten und Ingenieure, die bereits für den neuen Firmensitz verantwortlich zeichneten, hierfür eine Planung zu erstellen.
Das Grundstück in Welzheim im Gewerbegebiet Schwabäcker ist von der Ringstraße aus abfallend. Der geplante Gebäudeentwurf nutzt die Höhendifferenz geschickt durch die Ausbildung eines schmalen Untergeschosses in Stahlbetonbauweise mit Anbindung an die Erdgeschossige Lager- und Produktionshalle in Stahlleichtbauweise. Ergänzt wird der Neubau durch die Schaffung von Mitarbeiterparkplätzen auf dem Firmengelände.
Der Baukörper wurde bewusst von der Straße zurückversetzt, so dass eine direkte Wege- verbindung für kurze Transportwege zwischen den Gebäudeteilen sorgt. Die untere Fassade springt nochmals zurück und bildet so einen großzügigen, überdachten Außenbereich für temporäres Lagern und eine witterungsgeschützte Anlieferung.
Besonderes Augenmerk haben die Architekten auf die Frontfassade des Materiallagers gelegt. Die von der Fa. Schulz bearbeitete Werkstücke sind überwiegend silberfarbenes Aluminium und Edelstahl. Dieses Rohmaterial berücksichtigend wurde ein silberfarben eloxiertes, grobmaschiges Streckmetall gewählt, das sich an der Fläche auf der Unterseite des Vordachs fortsetzt. Die dahinterliegende Außenhülle schimmert durch die offenen Maschen des Streckmetalls in der Firmenfarbe Blau. Der Kubische Gesamtbauköper ist mit mattschwarzen, vertikalen Blechpaneelen verkleidet und bildet dadurch eine Verbindung zum Hauptgebäude.
Die äußere Hülle des Untergeschosses findet in Unter- und Obergeschoss seine materielle Entsprechung der Primärkonstruktion durch die Sichtvorsatzschale aus Stahlbeton.
Im Erdgeschoss zieht sich auf Augenhöhe ein Fensterband an Nord- und Ostfassade und schafft dadurch innenräumlich einen gezielten Blick auf den Traufrand des Schwäbischen Walds auf der einen Seite und eine Verbindung zum Verwaltungsbau auf der anderen Seite.
Sowohl Innen als auch Außen ist das Gebäude von reduzierten Materialien geprägt. Stahlbetonoberflächen im Inneren bleiben roh und funktional. Im Untergeschoss sorgen abgehängte Akustikpaneele für ausreichenden Schallschutz. Lochblechpaneele vor den Öffnungsflügeln ergänzen den Einbruchschutz, so dass auch die sommerliche Abkühlung in der Nacht ohne technischen Aufwand möglich ist.
Besonderer Wert wurde auf die Energieeffizienz des Gebäudes gelegt. Das Gebäude ist via Fernwärme mit dem kürzlich fertig gestellten Bauabschnitt 1 verbunden. Eine vollflächige Photovoltaikanlage in Verbindung mit hochwärmegedämmten Wand- und Dachflächen sorgen für einen Primärenergiebedarf im KfW 55 - Standard.

Beschreibung der Besonderheiten

Das Materiallager besticht durch eine silberne Streckmetallfassade in blauem Fond, die sich am Vordach fortsetzt. Es ist von der Straße zurückversetzt, um durch direkte Wegeverbindungen einen optimalen Transport zwischen den Gebäudeteilen zu garantieren.

Nachhaltigkeit

Beim Energie- und Materialkonzept des Entwicklungslabors liegt der Hauptfokus klar auf dem Prinzip der Effizienz.
Effizienz (Hauptfokus):​  Das Gebäude erreicht durch hochwärmegedämmte Wand- und Dachflächen sowie eine energieeffiziente Bauweise den KfW 55-Standard.
- Einsatz einer Photovoltaikanlage zur umweltfreundlichen Eigenstromerzeugung.
- Energetische Kopplung an den ersten Bauabschnitt über Fernwärme, was den Primärenergiebedarf optimiert.
Konsistenz:​ Die Verwendung einer recyclebaren, silberfarbenen Streckmetallfassade macht eine kreislauffähigen Materialverwendung möglich, auch wenn der Fokus primär auf moderner Architektur und Langlebigkeit liegt.

Schlagworte

Entwicklungslabor, Lager, Materiallager, Firmensitz, Streckmetall, Stahlleichtbauweise

Energetische Kennwerte

Energiestandard

KfW-Effizienzhaus 55

Energetische Kennwerte

Primärenergie

Fernwärme

 

Sekundärenergie

Strom

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