Heinze ArchitekturAWARD 2026: Teilnehmer
Ensemble im Gewerbegebiet – Lagerhalle und Bürohaus bei München
85662 Hohenbrunn, Georg-Knorr-Straße 2
Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: STUDIO LEK
Basisdaten zum Objekt
Lage des Objektes
Georg-Knorr-Straße 2, 85662 Hohenbrunn, Deutschland
Objektkategorie
Objektart
Art der Baumaßnahme
Neubau
Fertigstellungstermin
12.2025
Zeichnungen und Unterlagen
Projektbeteiligte Firmen und Personen
Verwendete Produkte
Gebäudedaten
Bauweise
Holzhybridbau
Tragwerkskonstruktion
Holz
Anzahl der Vollgeschosse
3- bis 5-geschossig
Raummaße und Flächen
Bruttogrundfläche
2.922 m²
Grundstücksgröße
2.441 m²
Kosten
Gesamtkosten der Maßnahme (ohne Grundstück)
5.720.000 Euro
Lage und Umgebung
Beschreibung
Objektbeschreibung
eine prägnante, aber harmonisch-zeitgenössische Präsenz erzeugt. Gleichzeitig schafft das Projekt im „gesichtslosen“ Gewerbegebiet von Hohenbrunn einen identitätsstiftenden Ort, der nicht nur die visuelle Identität des Handelsunternehmens positiv prägt, sondern auch als Gewerbehof und alltägliche Arbeitsstätte zur Identifikation und Zufriedenheit bei den Mitarbeitenden führt.
Halle und Büro sind als leichte Holzkonstruktionen auf robusten Betonsockeln konzipiert. Vorgefertigte Holzelemente, reduziertes Tragwerk und lösbare Fügungen prägen die Konstruktion. Fassaden aus vorvergrauter Fichte und Welllblech verbinden die Baukörper, transluzentes Polycarbonat (Halle) und Fassadenkästen aus Lärche (Büro) tragen zur charakterlichen Differenzierung der beiden Gebäude bei. Innen entsteht ein „veredelter Rohbau“ aus Holz (unbehandelt / lasiert) und Sichtbeton, der Rohboden ist flügelgeglättet bzw. im Büro geschliffen. Ein einfaches Technik- und Lüftungskonzept nutzt Speichermasse, natürliche Lüftung und Fernwärme.
Die frühe Einbindung der ausführenden Firma (GU) in den architektonischen Planungsprozess ermöglichte eine effiziente Planung (inkl. Leistungsphase 5), garantierte Kosten- und Terminsicherheit sowie eine hohe Qualität in der Ausführung.
Beschreibung der Besonderheiten
Bürogebäudes die versiegelte Fläche reduziert und die nachzuweisenden Stellplätze überbaut. Der Wunsch nach einer Tiefgarage konnte argumentativ durch den immensen Aufwand sowie die clevere Anordnung der Stellplätze entkräftet werden.
Ein durchgängiges Fassadenkonzept aus vorvergrautem Fichtenholz und verzinkter Stahlwelle verbindet die Baukörper gestalterisch, Akzente setzen Fassadenkästen aus unbehandelter Lärche. Innen schaffen 3s-Platten, Sichtbeton, geschliffener Estrich, BSP-Decken und Trapezblech eine robuste, materialehrliche Atmosphäre. Großflächige Holz-Alu-Fenster mit textilem Sonnenschutz sorgen im Büro für Tageslicht und natürliche Lüftung,
transluzente Hohlkammerpaneele belichten die Halle diffus. Die Dächer sind geneigt und hinterlüftet ausgeführt, das Dach des Bürogebäudes ist ein Kaltdach - robust, reparatur- und rückbaufähig.
Das Tragwerk wurde auf Materialeffizienz hin optimiert, Anschlüsse sind logisch, reduziert und meist gesteckt. Das Trapezblechdach (Halle) liegt auf symmetrischen Pultdachbindern, die auf Hängewerk und Randstützen ruhen. Die Aussteifung erfolgt über das Trapezblech als Scheibe und Wandverbände. Im Bürogebäude bildet ein Skelett aus BSH-Stützen und -Unterzüge mit den zur Scheibe ausgebildeten BSP-Decken und den vorgefertigten Außenwandelementen das konstruktive Prinzip.
Der aktivierte Estrich (auf TS-Dämmung & Schüttung) dient der Kühlung und Heizung (Fernwärme) – ein ganzheitliches Technikkonzept kombiniert thermische Speicherkapazität, natürliche Lüftung und intelligente Steuerung (Nachtauskühlung und außenliegender Sonnenschutz).
Schlagworte
Energetische Kennwerte
Energetische Kennwerte
Primärenergie
Fernwärme
Sekundärenergie
Strom
Energetische Kennwerte
Primärenergiebedarf ("Gesamtenergieeffizienz")
67,00 kWh/(m²a)
Objektdetails
Gebäudespezifische Merkmale
Anzahl Arbeitsplätze
50
Anzahl Stellplätze
16
Das Objekt im Internet
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