Architekturobjekte


Ein neuer Schulcampus für Bad Aussee

8990 Bad Aussee, Plaisirgasse 153, Österreich

Ein Referenzprojekt von Swisspearl

Mit Ausnahme der Turnhalle erhielten die Gebäude Satteldächer. Für die Dacheindeckung kam die Faserzementdachplatte „Structa“ von Swisspearl zum Einsatz. - Ein neuer Schulcampus für Bad Aussee

© Architektin Caroline Rodlauer, ROSA Architektur ZT GmbH; Foto: Karl Steinegger, Bad Aussee

Die neu errichteten Gebäudeteile des Schulcampus wurden in Holzbauweise ausgeführt. Holzfenster und Holzpaneele prägen Teilbereiche der Fassaden. - Ein neuer Schulcampus für Bad Aussee

© Architektin Caroline Rodlauer, ROSA Architektur ZT GmbH; Foto: Karl Steinegger, Bad Aussee

Der Schulcampus in Bad Aussee wird von rund 220 Schülerinnen und Schülern der Mittelschule und Polytechnischen Schule genutzt. - Ein neuer Schulcampus für Bad Aussee

© Architektin Caroline Rodlauer, ROSA Architektur ZT GmbH; Foto: Karl Steinegger, Bad Aussee

Holzoberflächen, Verglasungen und Möblierung prägen die Innenräume des Schulcampus. - Ein neuer Schulcampus für Bad Aussee

© Karl Steinegger

Zu den neu errichteten Gebäudeteilen des Schulcampus gehört die Turnhalle in Holzbauweise. - Ein neuer Schulcampus für Bad Aussee

© Karl Steinegger

Ein Referenzprojekt von Swisspearl

Basisdaten zum Objekt

Lage des Objektes

Plaisirgasse 153, 8990 Bad Aussee, Österreich

Objektkategorie

Objektart

Art der Baumaßnahme

Sanierung / Modernisierung

Fertigstellungstermin

09.2024

Projektbeteiligte Firmen und Personen

Bauherr

Stadtgemeinde Bad Aussee

Österreich

Architekt/Planer

ROSA Architektur ZT GmbH

Hauptstraße 126

8983 Bad Mitterndorf

Österreich

office@rosa-architektur.at

Beschreibung

Objektbeschreibung

Zum Schuljahr 2024/2025 bezogen rund 220 Schülerinnen und Schüler die Neue Mittelschule und die Polytechnische Schule der Stadtgemeinde Bad Aussee in der Steiermark. Für den Campus wurde ein Bestandsgebäude saniert. Zudem wurde eine zuvor versiegelte Fläche von rund 1.650 m² als Schulhof und Sportbereich neu gestaltet.

Die neu errichteten Gebäudeteile, darunter die Turnhalle, wurden in Holzbauweise ausgeführt. Holzfenster und Holzpaneele prägen Teilbereiche der Fassaden und nehmen Bezug auf die regionale Baukultur. Im Inneren bestimmen Holzoberflächen, Verglasungen und die Möblierung die Gestaltung der Lern- und Aufenthaltsbereiche. Bestandsgebäude und Neubauten erhielten Satteldächer mit einer Neigung von 15 Grad. Die Dächer wurden mit einer Plattendeckung ausgeführt.

Lernen und Aufenthalten
Die Planung des Schulcampus übernahm ROSA Architektur ZT GmbH aus Bad Mitterndorf. Nach Angaben der Architektin Caroline Rodlauer standen funktionale, übersichtliche und flexibel nutzbare Grundrisse im Mittelpunkt der Planung.
Das Raumprogramm umfasst Klassenzimmer mit vorgelagerten Lernzonen sowie Räume für Kleingruppen. Hinzu kommen Fachräume für den naturwissenschaftlichen und handwerklichen Unterricht, Bereiche für das Polytechnikum sowie Arbeitsplätze für Lehrkräfte. Für Pausen und den Ganztagsbetrieb stehen unter anderem Aufenthaltsbereiche, eine Bibliothek, ein Bereich mit Küche und Gartenzugang, Garderoben, ein Schulbuffet, eine Turnhalle und eine multifunktionale Aula zur Verfügung.

Umgestaltung des Standorts
Die Bauarbeiten begannen im Juli 2022 mit Rückbauarbeiten. Ein nicht sanierungsfähiger Turnsaal wurde abgebrochen und durch einen Neubau an anderer Stelle des Grundstücks ersetzt. Dadurch entstand Raum für einen Schulhof mit angeschlossenem Sportbereich, der auch für Unterricht im Freien genutzt werden kann.
Im Zuge der Sanierung wurde die Gebäudehülle des Bestandsgebäudes überarbeitet und die Haustechnik erneuert. Die Wärmeversorgung erfolgt über die örtliche Nahwärme. Die Beleuchtung wurde in LED-Technik ausgeführt. Die Dachflächen wurden für eine spätere Montage aufgeständerter Photovoltaikmodule vorbereitet.

Dachgestaltung
Mit Ausnahme der Turnhalle erhielten die Gebäude Satteldächer. Für die Dacheindeckung wurde die Faserzementdachplatte „Structa“ von Swisspearl eingesetzt. Nach Angaben des ausführenden Unternehmens wurden rund 1.660 m² Dachfläche gedeckt und 7.100 Schneehaken montiert. Die Dachplatten wurden im Mittelformat verlegt. Angaben zur Ausführung, etwa zur Befestigung, zu statischen Anforderungen und zu den örtlichen Schnee- und Windlasten, sind im jeweiligen Planungs- und Ausführungsnachweis zu dokumentieren.

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