Architekturobjekte

Heinze ArchitekturAWARD 2026: Teilnehmer


Bildungscampus Marianum Bregenz, Österreich

6900 Bregenz, Babenwohlweg 5, Österreich

Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: bernado bader architekten Bernardo Bader Architekt ZT GmbH

Bildungscampus Marianum Bregenz - Bildungscampus Marianum Bregenz, Österreich

© Adolf Bereuter

Bildungscampus Marianum Bregenz - Bildungscampus Marianum Bregenz, Österreich

© Adolf Bereuter

Bildungscampus Marianum Bregenz - Bildungscampus Marianum Bregenz, Österreich

© Adolf Bereuter

Bildungscampus Marianum Bregenz - Bildungscampus Marianum Bregenz, Österreich

© Adolf Bereuter

Bildungscampus Marianum Bregenz - Bildungscampus Marianum Bregenz, Österreich

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Bildungscampus Marianum Bregenz - Bildungscampus Marianum Bregenz, Österreich

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Bildungscampus Marianum Bregenz - Bildungscampus Marianum Bregenz, Österreich

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Bildungscampus Marianum Bregenz - Bildungscampus Marianum Bregenz, Österreich

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Bildungscampus Marianum Bregenz - Bildungscampus Marianum Bregenz, Österreich

© Adolf Bereuter

Bildungscampus Marianum Bregenz - Bildungscampus Marianum Bregenz, Österreich

© Adolf Bereuter

Bildungscampus Marianum Bregenz - Bildungscampus Marianum Bregenz, Österreich

© Adolf Bereuter

Bildungscampus Marianum Bregenz - Bildungscampus Marianum Bregenz, Österreich

© Adolf Bereuter

Bildungscampus Marianum Bregenz - Bildungscampus Marianum Bregenz, Österreich

© Adolf Bereuter

Bildungscampus Marianum Bregenz - Bildungscampus Marianum Bregenz, Österreich

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Bildungscampus Marianum Bregenz - Bildungscampus Marianum Bregenz, Österreich

© Adolf Bereuter

Bildungscampus Marianum Bregenz - Bildungscampus Marianum Bregenz, Österreich

© Adolf Bereuter

Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: bernado bader architekten Bernardo Bader Architekt ZT GmbH

Basisdaten zum Objekt

Lage des Objektes

Babenwohlweg 5, 6900 Bregenz, Österreich

Objektkategorie

Objektart

Art der Baumaßnahme

Neubau

Fertigstellungstermin

11.2024

Projektbeteiligte Firmen und Personen

Architekt/Planer

Bernardo Bader Architekt ZT GmbH

Klostergasse 9 a

6900 Bregenz

Österreich

Tel. +43 5574 4444-0

info@bernardobader.com

Fachplanung: Tragwerksplanung

Merz Kley Partner GmbH

Sägerstrasse 6

6850 Dornbirn

Österreich

Tel. +43 5572 208 008 - 31

l.puethe@mkp-ing.com

Fachplanung: Bauphysik

SPEKTRUM Bauphysik & Bauökologie GmbH

Lustenauerstraße 64

6850 Dornbirn

Österreich

Tel. +43 5572 208008

markus.goetzelmann@spektrum.co.at

Fachplanung: Landschaftsbau

Vogt Landscape Architects AG

Stampfenbachstrasse 57

8006 Zürich

Schweiz

Tel. +41 44 360 54 54

mail@vogt-la.ch

Fachplanung: Brandschutz

K&M Brandschutztechnik GmbH

Hofriedenstraße 14

6911 Lochau

Österreich

Tel. +43 664 301 6180

wk@km-brandschutz.at

Fachplanung: Elektrotechnik

Elektroplanung Schneider

Hof 1173

6863 Egg

Österreich

Tel. +43 664 2425916

mail@eplan-schneider.at

Bauleistung: Verglasung, Fensterbau

Böhler Fenster GmbH

Wiesenweg 33

6922 Wolfurt

Österreich

Tel. +43 5574 74550

office@boehlerfenster.com

Bauleistung: Fassade

Klinker-Spezialbau AG

Bahnhofstrasse 10

9100 Herisau

Schweiz

Tel. +41 71 544 94 10

info@klinker-spezialbau.ch

Verwendete Produkte

Böhler Fenster GmbH

Holzfenster

Böhler Holzfenster Eiche

Lehm Ton Erde Baukunst GmbH

Lehm Kasein Boden

Lehm Kasein Spachtelboden

Österreichisches Klinker Kontor

Mauerwerk-Formziegel

ÖKK Mauerklinker (Fassadenklinker)

Gebäudedaten

Bauweise

Mauerwerksbau

Tragwerkskonstruktion

Stahlbeton

Anzahl der Vollgeschosse

2-geschossig

Raummaße und Flächen

Bruttorauminhalt

11.845 m³

 

Bruttogrundfläche

3.254 m²

 

Nutzfläche

1.716 m²

 

Grundstücksgröße

16.488 m²

Kosten

Gesamtkosten der Maßnahme (ohne Grundstück)

11.000.000 Euro

Beschreibung

Objektbeschreibung

Bildungscampus Marianum Bregenz, Österreich - Weiterbauen am Bestand, ein lebendiger Ort für Lernen und Begegnung
Mit dem Bildungscampus Marianum wird das bestehende Ensemble des historischen Knabenkonvikts in Bregenz behutsam weitergebaut und zu einem zeitgemäßen Bildungsstandort ergänzt. Die Bauaufgabe bestand darin, einen sechsgruppigen Kindergarten in das denkmalprägende Umfeld zu integrieren und zugleich eine identitätsstiftende Mitte für den gesamten Campus zu schaffen.
Ausgangspunkt des Entwurfs war die sorgfältige Analyse des Bestandes. Das fein austarierte Ensemble aus den Längsriegeln und der polygonalen Kapelle von Werner Pfeifer aus den 1960er-Jahren bleibt in seiner Struktur vollständig ablesbar. Der Neubau versteht sich nicht als Konkurrenz zum Bestand, sondern als präzise gesetzter Baustein, der die bestehende Großform nach Süden ergänzt und den bislang unvollständig gefassten Freiraum zu einem klar definierten Campushof stärkt. Dieser bildet heute die neue Mitte des Bildungscampus und verbindet die unterschiedlichen Nutzungen des Marianums zu einem lebendigen Ganzen.
Der Kindergarten reagiert sensibel auf seinen Kontext. Vielfältige Blickbeziehungen, durchlässige Wegführungen und ein fließender Übergang zum angrenzenden Wald schaffen eine enge Verbindung zwischen Architektur, Freiraum und Natur. Der Garten wird als erweiterter Lern- und Erlebnisraum verstanden und stärkt die Beziehung der Kinder zu ihrer Umgebung.
Die innere Organisation folgt einer klaren Struktur. Eine hofseitige „interne Straße“ dient als gemeinschaftlicher Aufenthalts- und Begegnungsort, während vorgelagerte Loggien als geschützte Übergangszonen zwischen Innenraum und Spielgarten wirken. Flexible Raumkonzepte unterstützen zeitgemäße pädagogische Ansätze und fördern eigenständiges Lernen, Begegnung und Inklusion.
Materialität und Konstruktion knüpfen an die Qualitäten des Bestandes an. Eine fein strukturierte Backsteinfassade vermittelt zwischen Alt und Neu und verleiht dem Gebäude Wärme und Maßstäblichkeit. Im Inneren prägen Klinker, Eichenholz, Sichtbeton und textile Oberflächen eine ruhige und hochwertige Atmosphäre. Die Räume bieten Kindern keine vorgefertigten Erlebniswelten, sondern einen robusten und inspirierenden Rahmen, der Kreativität, Aneignung und Selbstständigkeit ermöglicht.
So entstand ein atmosphärisch dichtes und zugleich animierendes Gebäude, das die Potenziale des Ortes mit den Anforderungen einer zeitgemäßen Pädagogik verbindet und den Bildungscampus Marianum nachhaltig stärkt.

Beschreibung der Besonderheiten

Die funktionale Organisation des Bildungscampus Marianum basiert auf der Idee eines klar strukturierten und zugleich offenen Lern- und Lebensraums. Der Neubau ergänzt das bestehende Ensemble so, dass kurze Wege, gute Orientierung und vielfältige Begegnungsmöglichkeiten entstehen. Durch seine präzise Setzung wird der neue Campushof zur gemeinsamen Mitte des gesamten Areals und zum zentralen Ankunfts-, Aufenthalts- und Verteilungsraum.
Im Inneren sind die Kindergartenbereiche als überschaubare Gruppenverbände organisiert. Eine entlang der Hoffassade verlaufende „interne Straße“ verbindet sämtliche Nutzungseinheiten miteinander und dient nicht nur der Erschließung, sondern auch als gemeinschaftlicher Aufenthalts-, Spiel- und Lernbereich. Die großzügigen Fensteröffnungen schaffen dabei einen ständigen Bezug zum Campushof und erleichtern die Orientierung innerhalb des Gebäudes.
Den Gruppenräumen sind auf beiden Ebenen vorgelagerte Loggien zugeordnet, die als wettergeschützte Übergangszonen zwischen Innen- und Außenraum fungieren. Diese ermöglichen einen direkten Zugang zum Spielgarten und erweitern die pädagogischen Flächen um flexibel nutzbare Aufenthaltsbereiche im Freien. Innen- und Außenraum werden dadurch funktional eng miteinander verknüpft.
Besondere Bedeutung kommt der Vernetzung mit dem Bestand und den Freiräumen zu. Der Campushof verbindet die unterschiedlichen Nutzungen des Marianums und schafft einen gemeinsamen Ort der Begegnung. Gleichzeitig ermöglichen die vielfältigen Wegebeziehungen und Blickachsen eine intuitive Orientierung auf dem gesamten Campus. Der fließende Übergang vom Spielgarten in den angrenzenden Wald erweitert den pädagogischen Raum über die Grundstücksgrenzen hinaus und stärkt die unmittelbare Beziehung zur Natur.
Die räumliche Struktur unterstützt zeitgemäße pädagogische Konzepte durch flexible Nutzungsmöglichkeiten, gemeinschaftliche Bereiche und eine hohe Aufenthaltsqualität. So entsteht ein funktional durchdachtes Gebäude, das Lernen, Begegnung und individuelle Entwicklung gleichermaßen fördert.

Schlagworte

Weiterbauen am Bestand, Holz und Klinker, Kindergartenarchitektur, Architektur für Kinder, Bestand und Neubau, Gemeinschaft, Ensemble Weiterbauen

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