Wie das Fundament zum Rohstofflager wird: GLAPOR UMB1

GLAPOR Werk Mitterteich

Holz steht wie kein anderer Baustoff für klimafreies und ressourcenschonendes Bauen. Doch unter vielen modernen Holzbauten steckt noch immer eine klassische Stahl­beton­boden­platte mit XPS-Dämmung. Und damit genau die Konstruk­tion, die hohe CO₂-Emissionen verursacht und sich später oft nur mit großem Aufwand zurückbauen lässt. Wer Kreis­lauf­wirt­schaft ernst nimmt, muss deshalb bereits bei der Gründung umdenken.

Nachhaltigkeit beginnt dort, wo kaum jemand hinsieht

Mit der Urban Mining Bodenplatte UMB1 zeigt GLAPOR, wie dieses Umdenken aussehen kann. Das System ersetzt den konventionellen Bodenaufbau durch eine Konstruktion aus druckfestem Schaumglas und vereint Tragfähigkeit, Wärme­dämmung sowie Feuchteschutz in einem einzigen Bauteil. Das reduziert Materialeinsatz, vereinfacht den Aufbau und schafft die Grundlage für ein Gebäude, das von Anfang an zirkulär geplant wird.

Gebäude als Rohstofflager: Die trocken verlegte Konstruktion bleibt vollständig rückbaubar und sortenrein trennbar.

Gebäude als Rohstofflager: Die trocken verlegte Konstruktion bleibt vollständig rückbaubar und sortenrein trennbar.

"Wie das Fundament zum Rohstofflager wird: GLAPOR UMB1" von GLAPOR Werk Mitterteich

Gebäude als Rohstofflager: Die trocken verlegte Konstruktion bleibt vollständig rückbaubar und sortenrein trennbar. © Apple Photos Clean Up

Kreislauffähigkeit ist kein Versprechen: Gebäude als Rohstofflagen der Zukunft

Die UMB1 besteht aus 100 % Recyclingglas und wird trocken verlegt. Dadurch entstehen keine untrennbaren Material­ver­bunde. Stattdessen bleibt die gesamte Konstruktion voll­stän­dig rückbaubar und kann sortenrein wieder in den Material­kreis­lauf zurück­geführt werden. Gebäude werden damit nicht länger als Endpunkt eines Lebens­zyklus verstanden, sondern als Rohstoff­lager für kommende Generationen.

Ein weiterer Vorteil: Die Urban Mining Bodenplatte erfüllt die Anforderungen einer Cradle-to-Cradle-Denkweise. Ressourcen bleiben im Kreislauf, statt nach dem Rückbau zu Bauschutt zu werden. Ergänzt wird dieser Ansatz durch die gradle to gradle circularity gold Zertifizierung, die den konsequent zirkulären Material­einsatz dokumentiert und Planern zusätzliche Sicherheit bietet.

Mehr als ein zirkulärer Baustoff – ein neues Planungs­konzept

Gerade im Holz- und Modulbau eröffnet die UMB1 neue Frei­räume. Leichte Bau­weisen benötigen keine massiven Fun­da­ment­konstruk­tionen. Gleichzeitig wächst der Anspruch, Gebäude über ihren gesamten Lebens­zyklus zu denken. Geprüfte Trag­fähigkeit bis 67 t/m², kurze Bau­zeiten durch den trockenen Aufbau und der Verzicht auf Schalung, Bewehrung und Betonier­arbeiten machen das System auch wirt­schaftlich attraktiv.

„Wenn wir Gebäude als Rohstofflager verstehen, müssen wir auch Fundamente so planen, dass sie morgen wieder Baustoffe sind – nicht Bauschutt.“ Helge Flöge

Dieses Verständnis prägt die Entwicklung der UMB1 und zeigt, dass sich Baustoffe mehrfach rechnen können: ökologisch, technisch und wirtschaftlich. Also planen und bauen Sie ab sofort mit Deutschlands zirkulärstem Baustoff, dem Circularity Champion GLAPOR UMB1.

>> Weitere Informationen zur Urban Mining Bodenplatte UMB1, Referenzprojekte und technische Details finden Sie auf den Produkt- und Projektseiten von GLAPOR: www.glapor.de/anwendungen/nachhaltige-bodenplatte

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