Wenn die Gebäudehülle zum aktiven Teil des Gebäudes wird

Ennogie Deutschland

Die Fassade hat schon immer mehrere Funktionen erfüllt. Sie schützt das Gebäude vor Wind und Wetter, reguliert Licht und Temperatur und ist zugleich ein wichtiger Teil seines architek­tonischen Ausdrucks.

Doch die Gebäudehülle kann mehr.

Da Gebäude zunehmend selbst zur Energie­erzeugung beitragen sollen, werden sowohl Fassade als auch Dach als aktive Flächen interessant. Daraus ergibt sich eine einfache Frage: Wie lässt sich Solar­energie integrieren, ohne das Gebäude zu einem tech­nischen Objekt zu machen?

Energie als Teil der Gebäudehülle

Solarenergie wurde traditionell vor allem mit Dachflächen ver­bunden. Doch auch die Fassade bietet großes Potenzial – insbe­sondere dann, wenn die Dach­fläche begrenzt ist oder mehr von der gesamten Gebäude­ober­fläche genutzt werden soll.

Bei Ennogie arbeiten wir mit Solar­energie als integriertem Bestand­teil des Gebäudes. Das bedeutet, dass aktive Flächen nicht zwangs­läufig wie nach­träg­lich montierte Elemente wirken müssen, sondern ebenso selbst­verständlich Teil der Gebäude­hülle sein können wie Fenster, Fugen, Kanten und andere Materialien.

So wird Solarenergie auch zu einem architektonischen Gestaltungsmittel

Bei diesem Gebäude fügen sich die dunklen Flächen in den Gesamt­ausdruck ein. Sie spielen mit den hellen Fassaden­bereichen, den markanten Fenster­einfassungen und der Geometrie des Gebäudes zusammen und werden Teil der Materialität – statt als zusätzl­iches Element auf ihr zu liegen.

Von der passiven Fläche zum aktiven Bauteil

Wenn ein Teil der Gebäudehülle Energie erzeugt, verändert sich seine Rolle. Er bleibt Klimahülle und Teil der Architektur. Gleichzeitig wird er aber auch zu einem aktiven Bestandteil der Energie­versor­gung des Gebäudes.

Flächen, die bisher nur eine Funktion erfüllt haben, können damit mehr leisten. Für Ennogie geht es nicht darum, dass man einem Gebäude unbedingt ansehen muss, dass es Strom produziert.

Entscheidend ist, dass es dies tun kann, ohne seinen architektonischen Charakter zu verlieren. Deshalb ist es sinnvoll, Energie früh im Planungs­prozess mitzudenken. Nicht als etwas, an das sich die Architektur später anpassen muss, sondern als Teil des Gebäudes selbst.

Eine Gebäudehülle mit mehr Potenzial

Mit den steigenden energetischen Anforderungen an Gebäude werden sowohl das Dach als auch die Fassade als aktive Flächen immer interessanter. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Energietechnik bestimmen sollte, wie ein Gebäude aussieht. Im Gegenteil. Die Herausforderung besteht darin, Energie­erzeugung und Architektur miteinander zu verbinden.

Wenn die Gebäudehülle zugleich Klimahülle, architek­tonisches Material und Energie­quelle ist, eröffnet sich ein breiteres Spektrum an Möglichkeiten.

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