Trittschalldämmung Betontreppe: 32 dB Reduktion bei 4 mm Aufbauhöhe

btf - Innovationen für den Bau

Für Architekten und Planer, die auf Betonwerksteintreppen normgerechten Trittschallschutz nachweisen müssen – ohne Aufbauhöhe zu verschenken. Belegt durch Prüfbericht eines öffentlich bestellten Sach­verständigen, in Anlehnung an ISO 140-8.

Treppenlärm: Der blinde Fleck in der Schallschutzplanung

Treppenläufe sind die am häufigsten unterschätzte Trittschallquelle im Mehrgeschossbau. Während die Tritt­schall­dämmung unter schwimmendem Estrich längst Planungsroutine nach DIN 4109 ist, bleibt die Schall­über­tragung über aufgesetzte Betonwerksteinstufen ein systematisch vernachlässigter Schwachpunkt. Jeder Schritt wird direkt in die Tragkonstruktion eingeleitet und von dort in angrenzende Wohn- und Aufenthaltsräume über­tragen.

Wer hier keinen nachweisbasierten Aufbau ausschreibt, riskiert Mängelrügen – und die sind bei Schallschutz besonders teuer, weil eine nachträgliche Sanierung den Treppenlauf komplett rückbaut. Das Kernproblem in der Planung: Treppenunterkonstruktionen lassen kaum Spielraum für dicke Dämmlagen. Die Lösung muss dünn, hochbelastbar und akustisch wirksam zugleich sein.

32 dB Trittschallverbesserung – geprüft, dokumentiert, ausschreibungsreif

Die BTF Flüstermatte 4 mm schließt diese Planungslücke. Der Prüfbericht des ISFT (Ingenieur- und Sach­verständigenbüro für Bau- und Fußbodentechnologie, Dipl.-Ing. (FH) Ralf Marth, IHK Koblenz, Prüfbericht Nr. 22812-2) weist nach: ΔLw = 32 dB Trittschallverbesserungsmaß unter einer Betonwerksteintreppenstufe – geprüft in Anlehnung an ISO 140-8, Berechnung nach ISO 717-2.

Der ermittelte Wert von ΔLw = 32 dB gilt für folgenden geprüften Aufbau: Betontreppe als Verlegeuntergrund BTF Flüstermatte 4 mm, lose aufgelegt 4 cm Dickbettmörtel Betonwerksteinstufe (3 cm) als Trittfläche Rand­fugenabstand 5–10 mm zur Wand (keine starre Verbindung). Das ist ein in der Praxis typischer Aufbau für repräsentative Treppenanlagen in Wohn- und Verwaltungsgebäuden.

Einordnung: Was 32 dB in der Praxis bedeuten

Zur Orientierung: Unter Estrich erreicht die Flüstermatte rund 20 dB Trittschallminderung. Im Treppenaufbau wird dieser Wert deutlich übertroffen – ein für 4 mm Aufbauhöhe außergewöhnlich starkes Ergebnis. Im Verhältnis zur DIN 4109 (Mindestanforderung L'n,w ≤ 53 dB für Treppen in Mehrfamilienhäusern) und zum Bei­blatt 2 (erhöhter Schallschutz, L'n,w ≤ 46 dB) liegt der geprüfte Aufbau auf einem Niveau, das deutlich oberhalb des gesetzlichen Mindeststandards rangiert.

Eine Lösung. Jedes Gebäude. Jede Last.

Einsatzfelder sind überall dort relevant, wo Treppenanlagen unter hoher Dauerlast stehen und Schallschutz ausgeschrieben wird:

Mehrfamilienhäuser im Neubau und in der Sanierung

Schulen, Kitas und Krankenhäuser mit hohem Personenaufkommen

Büro- und Verwaltungsbauten mit repräsentativen Treppenanlagen

Holzständer- und Holzbalkenkonstruktionen, die dynamische Steifigkeit von 28 MN/m³ verhindert

Resonanzeffekte, die bei ungeeigneten Dämmstoffen in leichten Konstruktionen typisch sind

Fazit

Für Architekten und Planer, die auf Betonwerksteintreppen normgerechten Schallschutz ausschreiben müssen, liefert die BTF Flüstermatte 4 mm den Nachweis, der bisher in dieser Konstellation fehlte. Geprüft. Dokumentiert. Direkt in die Ausschreibung übernehmbar.

Handelsübliche PE-Schäume und Standard-Trittschallmatten sind für den lastkonzentrierten Einbau unter Betonwerksteinstufen nicht ausgelegt und liefern für diesen konkreten Anwendungsfall keinen belastbaren ISO-Nachweis. Die BTF Flüstermatte 4 mm schließt genau diese Lücke – mit Zahlen, die in der Aus­schrei­bungs­dokumentation und gegenüber Bauherren standhalten.

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