Langlebige Transformatorenabdeckungen für die Energiewende

Lichtgitter Blechprofilroste

Der massive Ausbau von Stromtrassen, Konverter- und Trafostationen bildet das Rückgrat der Energiewende in Deutschland. Allein bis 2025 wurden über 2.000 Kilometer neue Hochleistungs­leitungen genehmigt, um überschüssigen Windstrom aus Nord- und Ostsee in die Verbrauchs­zentren Süddeutsch­lands zu transportieren.

Bis 2030 soll dieses Tempo auf insgesamt 16.800 Kilometer Netzausbau ansteigen. In all diesen kritischen Infrastruktur­einrichtungen sind ölgekühlte Leistungs­trans­for­matoren installiert, deren Brandschutz für Planer und Ingenieure höchste Priorität hat. Gemäß SGV § 147 und VDI 6013 müssen auslaufende Kühl­flüssig­keiten sicher aufgefangen und Brände isoliert werden, um Mensch, Anlage und die Umwelt zu schützen.

Brandschutzherausforderung in der Praxis

Transformatorenbrände in Konverter- oder Trafostationen entwickeln sich extrem schnell: Innerhalb von Minuten können Temperaturen über 1.000 °C erreicht werden, begleitet von brennenden Ölabläufen. Herkömmliche Grubenabdeckungen mit Steinen oder offene Auffangwannen erschweren das Löschen durch Feuerwehr, da Flammen in die Grube vordringen und ein Wiederaufflammen nach Erstlöschen begünstigen. Die resultierende Öl-Löschmittel-Mischung verteilt sich unkontrolliert und erschwert die fachgerechte Entsorgung. Hier setzen die flammhemmenden und feuerhemmenden Blechprofilroste von Lichtgitter Blechprofilroste GmbH & Co. KG an – eine Lösung, die speziell für den Netzausbau entwickelt wurde.

Lichtgitter Transformatorenabdeckungen im Detail

Die Auffangwannen unterhalb der Transformatoren sind mit Abdeckungen der Typen BN-OF (feuerhemmend) bzw. BP-H oder BP-HN (flammhemmend) ausgestattet. Diese Blech­profil­roste aus Sulz am Neckar verhindern effektiv die Übertragung von Flammen in die Auffanggrube und isolieren die kontaminierte Öl-Löschmittel-Mischung vom aktiven Brandherd. Dadurch brennt nur ein Bruchteil des Trans­for­ma­tor­öls ab – üblicher­weise weniger als 20 % statt bis zu 80 % bei ungesicherten Systemen. Die Abdeckungen gewährleisten zudem, dass die Mischung kontrolliert gesammelt wird. Das erleichtert die spätere Entsorgung gemäß TA Siedlungs­abfall und vermeidet Strafen wegen Umwelt­verstößen.

Alle Roste werden am Sulzer Standort hergestellt: Standardmäßig feuerverzinkt nach DIN EN ISO 1461 in einer voll automatisierten Verzinkerei, optional in Edelstahl (Tauchbad gebeizt) für aggressive Umgebungen wie Küsten­nähe, hier können auch höhere Verzinkungs­klassen durch die Material­auswahl erreicht werden. Mit Fertigungs­längen bis 10 m überbrücken sie große Stütz­weiten ohne teure Unter­konstruk­tionen – ideal für enge Trafostations­layouts.

Planungsvorteile für Netzausbau-Projekte

Strukturelle Flexibilität: Überbrückung von größeren Stützweiten ohne zusätzliche Tragwerke spart Planungszeit, Stahlvolumen und Montagekosten – entscheidend bei den engen Zeitplänen des Netzausbaus.

Sicherheit auf höchstem Niveau: Rutschhemmung R9–R12 (nach DIN 51130), Traglast > 500 kg/m², feuerhemmende Eigenschaften bis 1.200 °C – erfüllt BGI 810-1 und SGV-Anforderungen vollum­fänglich.

Korrosionsschutz: Feuerverzinkung (ca. 55 µm) oder Edelstahl V2A/V4A für 30+ Jahre Haltbarkeit in salzhaltiger Luft oder industriellen Atmosphären. Montage­effizienz: Werkzeuglose Verlegung – reduziert Baustellenzeit um bis zu 50 %.

Umwelt-Compliance: Verhindert Bodenkontamination, ermöglicht Recycling der Roste (95 % Stahlanteil) und minimiert Löschwasser­mengen – passt perfekt zur Nachhaltig­keits­strategie der Übertragungs­­netzbetreiber.

Wirtschaftliche und regulatorische Relevanz

In Zeiten knapper Leistungstrans­formatoren – Engpässe verzögern Projekte um Monate – gewinnen präventive Brandschutz­konzepte an Bedeutung. Die Lichtgitter-Lösungen senken nicht nur das Brand­risiko um bis zu 70 %, sondern optimieren auch die Versicherungs­tarife (TR-Index) und verkürzen Ausfall­zeiten. Für Planer von Strom­trassen-Projekten wie SuedOstLink oder NordSuedLink sind sie unverzichtbar: Sie erfüllen alle Vorgaben der Bundes­netzagentur und Netzbetreiber wie TenneT oder 50 Hertz, während sie den CO₂-Fußabdruck durch langlebige Materialien minimieren.

Mit diesen Abdeckungen machen Sie Ihre Planungen zukunftssicher, kosteneffizient und normkonform – der Schlüssel für den reibungslosen Netzausbau in der Energiewende.

>> Haben Sie Fragen? Wünschen Sie eine Beratung? Dann nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.

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