K2 GreenRoof 2.0: Gründach und PV bilden eine Einheit

K2 Systems

Für Neubau und Bestand

Europas Städte heizen sich auf. Hitze­sommer, Stark­regen­ereignisse und wachsende Bebau­ungsdichte stellen Architekten und Planer vor neue Aufgaben, und Flachdächer rücken dabei ins Zentrum: als Energiefläche, als Klima­puffer, als Teil moderner Stadt­entwicklung. Ab 2027 verpflichtet die EU-Gebäude­richt­linie alle Mit­glied­staaten zur PV-Ausstat­tung von Neubauten. Wo gleich­zeitig eine kommunale Begrünungs­pflicht greift, treffen beide Vorgaben auf derselben Fläche zusammen, einzelne Kommunen schreiben die Kom­bi­na­tion bereits heute vor.

Für die Planung der Photovoltaik­anlage heißt dies: Das Montage­system muss so gebaut sein, dass die Begrünung wächst und die PV-Anlage ungehindert Strom erzeugt. Genau dafür hat der deutsche Montage­system­hersteller K2 Systems GreenRoof 2.0 entwickelt.

Warum sich die Kombination technisch lohnt

Begrünte Flächen bleiben im Sommer kühler als ver­siegelte Dächer, das wirkt sich direkt auf den Modul­ertrag aus: Solar­zellen verlieren oberhalb von 25 °C an Wirkungs­grad. Im „Solar Green Roofs Resource Guide“ werden Studien zitiert, wonach die Ver­dunstungs­kühlung der Vegetation die Strom­erzeugung im Jahres­schnitt um 2 bis 8 % erhöht, in Spitzen­zeiten sogar um bis zu 20 %. Dieselbe Quelle nennt für den Wärmedurchgang durchs Dach eine Reduzierung um 70 bis 90 %; die Werte sind vom jeweiligen Dach­aufbau und Aus­gangs­zustand ab­hän­gig. Die European Federation of Green Roof Associa­tions geht zudem davon aus, dass sich die Lebens­dauer der Dach­ab­dichtung unter einem Grün­dach verdoppeln bis verdrei­fachen kann.

Weniger Teile – mehr Tempo

K2 Systems hat bei GreenRoof 2.0 die Zahl der Einzel­komponenten reduziert und liefert vordere sowie hintere Supports bereits vormontiert. Das spart Montagezeit vor Ort.

Der Mindestabstand zwischen Dachhaut und Modul­unterkante von mehr als 30 cm sichert Licht- und Wasser­durchlass für den Bewuchs, beispiels­weise mit Moosen, Sedumarten oder Gräsern.

Planerisch bietet das System volle Flexibilität: Aufständerung in 10 oder 15 Grad, Portrait oder Landscape, A-, V- oder S-Form, frei wählbare Reihen­abstände, Klemmung an der langen Modulseite. Aluminium und Edelstahl sorgen für Korrosions­beständigkeit, der Hersteller gibt 12 Jahre Produkt­garantie. Schlüssel­komponenten stammen aus dem bewährten Single- und BasicRail-System, wer K2 kennt, findet sich somit bei der Montage auf Anhieb zurecht.

1.

PV-Modul

2.

K2 Green Roof 2.0 Montagesystem

3.

Vegetation

4.

Substrat

5.

PE-Platte

6.

Filtervlies,

7.

Drainage (optional)

8.

Schutzvlies

9.

wurzelfeste Dachabdichtung

10.

Dachkonstruktion (Wärmedämmung, Dampfsperre, Gefälledämmung, Tragkonstruktion)

Auch für den Bestand

Vorhandene Gründächer lassen sich nachrüsten, die Anbindung erfolgt an bestehende Betonsteine, ohne zusätzliche PE-Platte, ein Vorteil bei Sanierungen mit nachträglicher Begrünungspflicht.

Die Systemstatik ist nach DIN EN 1991 (Eurocode 1) für Wind- und Schnee­lasten geprüft. Architekten und Planer legen ihr Projekt zunächst selbst in K2 Base an und reichen es anschließend bei K2 ein: Das Experten­team integriert die aktuellen Komponenten und liefert den statischen Nachweis. Im Lauf des Jahres schafft K2 die Voraus­setzungen dafür, dass Architekten und Planer den gesamten Workflow eigenständig in K2 Base abwickeln können.

>> Technische Daten und Ausschreibungstexte zu K2 GreenRoof 2.0 stehen bereits komplett online zur Verfügung: https://eu1.hubs.ly/H0yfNym0

>> Haben Sie Fragen? Wünschen Sie eine Beratung? Dann nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf!

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