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Wärmepumpe, Photovoltaik und Batteriespeicher ergeben das moderne Energiekonzept, das Firma Brenner Anfang 2026 in der Doppelhaushälfte von Jürgen Früholz installierte.
"Energiekonzept aus einer Hand wird zum Erfolgskonzept" von STIEBEL ELTRON
Wärmepumpe, Photovoltaik und Batteriespeicher ergeben das moderne Energiekonzept, das Firma Brenner Anfang 2026 in der Doppelhaushälfte von Jürgen Früholz installierte. © Julius Gnoth
Wärmepumpe der neuesten Generation ersetzt Gasheizung in Doppelhaushälfte
Eine alte Gasheizung ersetzen und dabei die Energieversorgung des eigenen Hauses gleich umfassender neu aufstellen: Diesen Weg ist Jürgen Früholz bei der Modernisierung seiner Doppelhaushälfte in Weil im Schönbuch bei Böblingen gegangen. Anfang 2026 wurde die inzwischen 27 Jahre alte Gasheizung durch eine moderne Luft-Wasser-Wärmepumpe von Stiebel Eltron ersetzt. Im Zusammenspiel mit einem kompakten Speicher sowie einer Photovoltaikanlage und einem Batteriespeicher entstand ein optimal aufeinander abgestimmtes System für Heizung und Warmwasserbereitung.
Den Kontakt zum Fachbetrieb Brenner aus Nagold hatte Jürgen Früholz zunächst hergestellt, weil er sich über den Umstieg auf eine Wärmepumpe informieren wollte. Im Laufe der Beratung wurde daraus ein umfassenderes Energiekonzept: Zusätzlich zur neuen Heizung wurde eine knapp 10 kWp starke Photovoltaikanlage mit einem 10-kW-Batteriespeicher installiert.
Der Vorteil dieser Kombination: Ein Teil des Stroms, den die Wärmepumpe benötigt, wird direkt auf dem eigenen Dach erzeugt. Überschüssiger Strom kann außerdem sowohl in der Batterie gespeichert werden, oder sogar thermisch in Integralspeicher in Form von höher temperiertem Warmwasser.
„Wer eine Photovoltaikanlage betreibt, kann mit einer Wärmepumpe den Eigenverbrauch des selbst erzeugten Stroms deutlich erhöhen – und damit eben auch die Wirtschaftlichkeit“, erklärt Fabian Brenner, der den Betrieb zusammen mit seinem Vater Jürgen Brenner und seinem Bruder Moritz Brenner führt.
„Deshalb betrachten wir bei Modernisierungen grundsätzlich das gesamte Energiesystem. Das Zusammenspiel von Photovoltaik, Batteriespeicher und Wärmepumpe bildet ein besonders unabhängiges und wirtschaftliches Konzept.“
Wärmepumpe funktioniert auch mit Heizkörpern
Die Doppelhaushälfte verfügt über rund 120 Quadratmeter beheizte Wohnfläche sowie einen Keller. Während im Erdgeschoss eine Fußbodenheizung für Wärme sorgt, sind im Obergeschoss Heizkörper vorhanden. Dass eine Wärmepumpe ausschließlich in Häusern mit Fußbodenheizung sinnvoll eingesetzt werden kann, widerlegt das Beispiel damit ganz praktisch.

Die 120 Quadratmeter große Doppelhaushälfte aus 1999 ist nicht nur modern eingerichtet – auch das Energiekonzept ist in der Zukunft angekommen.
"Energiekonzept aus einer Hand wird zum Erfolgskonzept" von STIEBEL ELTRON
Die 120 Quadratmeter große Doppelhaushälfte aus 1999 ist nicht nur modern eingerichtet – auch das Energiekonzept ist in der Zukunft angekommen. © Julius Gnoth
Nach einer Analyse des Gebäudes und der Berechnung der benötigten Heizleistung empfahl der Fachbetrieb eine außenaufgestellte Luft-Wasser-Wärmepumpe WPL-A 7.2 HK 230 aus der neuen wpnext-Generation von Stiebel Eltron. Sie arbeitet mit dem natürlichen Kältemittel R290 und kann Vorlauftemperaturen von bis zu 75 Grad Celsius erreichen. Damit eignet sie sich auch für viele Bestandsgebäude, in denen weiterhin Heizkörper genutzt werden.
Ergänzt wird die Wärmepumpe um den Integralspeicher HSBC 200. Er vereint den Warmwasserspeicher für den Heizkreis als auch den Trinkwarmwasserspeicher platzsparend in einem Gerät.

Der Integralspeicher HSBC 200 kombiniert Heizungspuffer- und 200 Liter Trinkwarmwasserspeicher.
"Energiekonzept aus einer Hand wird zum Erfolgskonzept" von STIEBEL ELTRON
Der Integralspeicher HSBC 200 kombiniert Heizungspuffer- und 200 Liter Trinkwarmwasserspeicher. © Julius Gnoth
In vier Tagen von Gas auf Wärmepumpe umgestellt
Der Heizungstausch selbst war in nur vier Tagen erledigt: Nachdem die notwendigen Elektroarbeiten am ersten Tag vorbereitet waren, tauschten zwei Anlagenmechaniker die alte Gasheizung gegen das neue Wärmepumpensystem aus. Mit der Inbetriebnahme am viertel Tag war der Technologiewechsel vollzogen.
Für Jürgen Früholz bedeutete die Entscheidung für die Wärmepumpe damit keinen langwierigen Umbau des Hauses, schließlich konnte auch die vorhandene Wärmeverteilung konnte weiter genutzt werden. Der erfahrene Fachbetrieb Brenner beschäftigt 60 Mitarbeiter und hat sich auf Energie- und Gebäudetechnik spezialisiert. Wärmepumpen gehören dabei längst zum Arbeitsalltag: Rund zwei Anlagen installiert das Unternehmen pro Woche.
Effizient und leise im Betrieb

Jürgen Früholz freut sich über das moderne Energiekonzept in seinem Eigenheim – und die Wärmepumpe aus Deutschland.
"Energiekonzept aus einer Hand wird zum Erfolgskonzept" von STIEBEL ELTRON
Jürgen Früholz freut sich über das moderne Energiekonzept in seinem Eigenheim – und die Wärmepumpe aus Deutschland. © Julius Gnoth
Auch nach den ersten Betriebsmonate fällt das Fazit von Eigentümer und Fachbetrieb positiv aus.
„Die Anlage bei Familie Früholz läuft bisher ausgesprochen gut“, berichtet Brenner. „In den ersten fünf Monaten erreichen wir bereits einen sehr guten COP von 4,3 – Wärmepumpe, Speicher und Hydraulik sind demnach optimal auf das Gebäude abgestimmt.“
Neben der Effizienz spielt für den Jürgen Früholz auch die langfristige Perspektive eine wichtige Rolle. Nach dem Abschied von der fossilen Heizung wird die Wärme für das Haus nun zu einem großen Teil aus der Umgebungsluft gewonnen. Die eigene Photovoltaikanlage kann zusätzlich Strom für den Betrieb der Wärmepumpe liefern.
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