Systemzubehör und fachgerechte Montage von WPC-Terrassendielen: Für die Unterkonstruktion stehen Profile aus WPC und Aluminium sowie stufenlos verstellbare Terrassenfüße für den Höhenausgleich zur Verfügung. Die Dielen werden unsichtbar mit Edelstahlklammern fixiert, wobei zwingend Dehnungsfugen und ein Gefälle zur Entwässerung einzuhalten sind. Für einen sauberen und feuchtigkeitsgeschützten Abschluss sorgen farblich abgestimmte Endkappen, Alu-Winkel oder WPC-Kantbretter.

Zubehör für WPC-Terrassendielen

1.

Pflanzenvlies - Schutz vor Bewuchs unter der Terrasse

2.

Gummipad - Ausgleichsmaterial für feste Untergründe min. 6-8 pro m²

Korkpad - Ausgleichsmaterial für feste Untergründe min. 6-8 pro m²

3.

Kork-Unterlage - Trennlage zwischen Lastverteiler z. B. Terrassenfuß und sensiblem Untergrund

4.

Terrassenfüße - Raffinierter Höhenausgleich, selbstnivellierend, in vier Höhen

5.

Lastverteilerplatte - Zur Vergrößerung der Fuß-Aufstandsfläche, verringert das Einsinken in Untergründe

6.

Basisprofil WPC 2.0 inkl. Profilverstärker - Für Überspannung bis max. 100 cm

Basisprofil ALU - Für Überspannung bis max. 65 cm, geeignet für WPC- und Holzdielen

Systemprofil ALU - Für Überspannung bis max. 110 cm, geeignet für Diele mit bauaufsichtlicher Zulassung sowie für WPC- und Holzdielen

7.

Profilverbinder ALU - Zur Endlosverlegung von Basisprofilen WPC und Systemprofilen ALU

Profilverbinder Kunststoff - Zur Endlosverlegung von Basisprofilen ALU

8.

Befestigungswinkel mit Langloch - Zur gleitenden Befestigung der UK am Untergrund

9.

Adapter für Queraussteifung - Zur Aussteifung der UK oder Befestigung von Blenden

10.

Anfangs-/ Endklammer - Zur Befestigung der ersten und letzten Diele an der UK

11.

Montageklammerset - Zur Befestigung von Dielen an der UK

12.

Kantbrett / Kantbrett Piazza - Universelle WPC Leiste z. B. als kleine Blende

13.

Abschlusswinkel - Zur Verblendung der Längskanten der Diele

14.

Abdeckkappen - Farblich passender Abschluss bei Wabenprofildielen

15.

Terrassenbodenrost - Zur Entwässerung und Querhinterlüftung der Fläche

16.

Befestigungsset - Verdeckte Befestigung des Terrassenbodenrosts

17.

Terrassenbauwinkel - Universeller Winkel für z. B. Verblendungen, Queraussteifungen und Eckverbindungen

18.

Fugenprofilschlauch - Erzeugt eine spaltfreie, blickdichte Fläche und leitet Wasser ab (macht nicht wasserdicht!)

Unterkonstruktion

Basis-Unterkonstruktionen: Verfügbar als Basisprofil WPC 2.0 (40 x 60 mm) oder als Basisprofil ALU für besonders niedrige Aufbauhöhen (22,5 x 40 mm).

Systemprofile: Das Systemprofil ALU (39 x 39 mm) ist im richtigen Verbund bauaufsichtlich zugelassen.

Profilverbinder: Aus Aluminium mit Langlöchern für WPC- und Systemprofile zur Gewährleistung der Längenausdehnung; aus Kunststoff für werkzeuglose Verbindungen bei Alu-Basisprofilen.

Montageklammern: Edelstahl- oder V4A-Klammern für die unsichtbare und flexible Befestigung der Dielen auf der Unterkonstruktion.

Befestigungswinkel: Ausgestattet mit Langlöchern zur gleitenden Fixierung der Unterkonstruktion am Untergrund.

Unterlagen / Höhenausgleich

Schutzunterlagen: Gummipads und Kork-Pads dienen als Ausgleichsmaterial auf festen Untergründen sowie zur Trennung sensibler Untergründe (Bedarf ca. 6–8 Stück pro m²).

Terrassenverstellfüße: Stufenlos verstellbare Füße aus Polypropylen für flexible Höhenanpassungen und Gefälleausgleiche von 2,5 bis 17 cm.

An- und Abschlüsse

Kantbretter: Universelle WPC-Leisten (z. B. 68 x 15 mm) in verschiedenen Dielenfarben für kleine Blenden.

Abschlusswinkel: Aus Aluminium oder pulverbeschichtetem Metall zur sauberen Verblendung der Sicht- und Längskanten.

Endkappen: Farblich abgestimmte Kappen zum beidseitigen, feuchtigkeitsgeschützten Verschließen von Wabenprofildielen.

Entwässerung und Belüftung

Terrassen-Bodenrost: Aluminium-Bodenroste (140 x 20 mm) zur optimierten Querhinterlüftung und zum Schutz vor aufsteigendem Wasser an Türen und Fensterfronten.

Beleuchtung

LED-Bodenstrahler: Einbaustrahler aus Edelstahl und Aluminium zur direkten Integration in die Dielenfläche.

Entwässerung und Belüftung

Terrassen-Bodenrost: Aluminium-Bodenroste (140 x 20 mm) zur optimierten Querhinterlüftung und zum Schutz vor aufsteigendem Wasser an Türen und Fensterfronten.

Beleuchtung

LED-Bodenstrahler: Einbaustrahler aus Edelstahl und Aluminium zur direkten Integration in die Dielenfläche.

Pflege

Reinigungsmittel: Abgestimmte Terrassenreiniger und Pflegemittel für die langlebige Instandhaltung des Holzwerkstoffs.

Zubehör für individuelle Lösungen

Eckprofile: Pulverbeschichtete Aluminiumprofile zur Realisierung von exakten rechteckigen Kanten und Rahmenkonstruktionen.

Verlegung der WPC-Terrassendielen

Unterkonstruktion

Aufbau und Fixierung: Die Unterkonstruktion (WPC- oder Alu-Basisprofile) kann wahlweise fest verankert oder schwimmend verlegt werden. Bei einer festen Montage müssen die Dielen mit Klammern montiert werden, um das Arbeiten des Materials zu ermöglichen. Profile unter 2 m Länge bei Wabendielen müssen am Rand beschwert oder verankert werden.

Auflagepunkte

Lastverteilung: Auflagepunkte müssen die Flächenlast sicher in den Untergrund leiten. Auf festem Grund (Fliesen, Beton) werden Pads oder Verstellfüße genutzt. Auf Schotter dienen Gehwegplatten als Lastverteiler. Die Abstände richten sich nach der gewählten Profilvariante (z. B. X- oder 5er-Verteilung).

Längsstöße

Stoßverlegung: Dielenstöße müssen immer zwingend auf zwei parallel verlaufenden Unterkonstruktionen aufliegen. Längsstöße der Profile benötigen mindestens 1 cm Luft zueinander sowie Abstand zu festen Bauteilen. Es sind Profilverbinder mit Langlöchern zu nutzen.

Feste Bauteile

Abstände: Zu Wänden und starren Objekten sind ausreichende Dehnungsfugen einzuhalten. Bei der Verwendung von bündig sitzenden Fugenprofilschläuchen müssen die Randfugen doppelt so groß dimensioniert werden. Alternativ sichern Bodenroste eine ausreichende Querhinterlüftung.

Gefälle

Entwässerungsrichtung: Ein Gefälle von 1,5 bis 2 % in Dielenrichtung vom Gebäude weg ist für Wabenprofildielen zwingend erforderlich. Bei Massivdielen kann die Neigung nach Absprache auf bis zu 1 % reduziert werden, wobei diese auch quer zum Gefälle verlegt werden dürfen (Wasserstau muss ausgeschlossen sein).

Die Verlegung der Dielen, Schritt für Schritt

Schritt 1: Untergrund vorbereiten, Unterkonstruktion ausrichten und nivellieren.

Schritt 2: Anfangs-/Endklammern auf der Unterkonstruktion verschrauben, erste Dielenreihe einschieben (Drehmoment am Akkuschrauber beachten). Zugeschnittene Randdielen dürfen unter Vorbohren und Ansenken auch sichtbar verschraubt werden.

Schritt 3: Erste Montageklammern oder Systembefestiger in die Dielennut einfügen und leicht anschrauben.

Schritt 4: Die grüne oder schwarze Verlegehilfe bündig an die Diele anlegen, um das exakte Fugenmaß und den nötigen Bewegungsspielraum in der Klammer zu sichern.

Schritt 5: Nächste Dielenreihe anfügen, Edelstahlklammern ansetzen, verschrauben und die Schritte fortlaufend wiederholen.

Schritt 6: Die letzte Dielenreihe analog zu Schritt 2 mit Endklammern fixieren. Schon bei der Planung sollte darauf geachtet werden, möglichst nur ganze Dielenbreiten einzusetzen.

Nachträgliches Austauschen einzelner Dielen

Demontage: Mithilfe eines langen Bits können die Schrauben in den Klammern entlang der beschädigten Diele gelöst werden. Anschließend lassen sich zwei benachbarte Dielen nach oben hin herausheben.

Wiedereinsetzen: Die Klammern werden seitlich auf eine der liegenden Dielen aufgesteckt, die Austauschdiele wird vorsichtig eingefädelt, nach unten gedrückt und wieder fest verschraubt.

Fugenprofilschlauch

Verarbeitung: Für eine spaltfreie und blickdichte Fläche wird der Fugenschlauch von oben in die Fugen eingedrückt (Einfügehilfe nutzbar). Hierbei ist eine Mindestaufbauhöhe von 8 cm und eine ausreichende Querhinterlüftung einzuhalten.

Möglichkeiten der Abschlüsse

Variante 1 (Kantbrett/Blenden): Flexible Verblendung mittels Kantbrettern, Steinen oder Blechen; Massivdielen eignen sich hierbei ideal für Rundungen sowie Treppenstufen.

Variante 2 (Handwerkliche Lösung): Bündiger oder überstehender Abschluss auf Gehrung gesägt. Massivdielen müssen vorab gebohrt und gesenkt (Tiefenanschlag empfohlen) und mit elastischen Spezialschrauben fixiert werden.

Variante 3 (Endkappen): Wabenprofildielen sind beidseitig mit farblich passenden Endkappen als Nässeschutz zu versehen. Die Oberseite wird mit Systemkleber fixiert, die Unterseite bleibt für den Kondensatablauf unverklebt.

Variante 4 (Abschlusswinkel ALU): Beim Anbringen von Alu-Winkeln sind ca. 5 mm Luft zum Dielenende als Entwässerungs- und Lüftungsöffnung freizulassen.

Variante 5 (Randabschluss mit WPC-Kantbrett): Ein WPC-Kantbrett (68 x 15 mm) wird auf einem vorab in der Schattenfuge montierten Basisprofil mit Spezialschrauben befestigt. Wandabstände zur Unterlüftung sind einzuhalten.

Variante 6 (Randabschluss mit Terrassen-Bodenrost): Einlegen eines Bodenrosts (140 x 20 mm) mittels Standard-Montageklammern, um bei der Verwendung von Fugenschläuchen oder an tiefen Fensterelementen die Entwässerung bei Schlagregen zu sichern.

Die Montage im Film

Montageanleitung Video Teil 1/3

Montageanleitung Video Teil 2/3

Montageanleitung Video Teil 3/3

WPC-Terrassendielen richtig pflegen, ein Film vom Verband der Deutschen Holzwerkstoffindustrie e.V.

Zusammenstellung der umweltrelevanten Eigenschaften

Der komplette für die Produktion benötigte Strom ist „Grüner Strom“ und im Zuge des Lagererweiterungsbaus wurde auch die Photovoltaikanlage erneuert.

Alle Produkte werden in Deutschland gefertigt und damit ist menschenwürdige Arbeit stes gewährleistet.

Der Hersteller trägt durch die inländische Wertschöpfung zum Wirtschaftswachstum teil. Zudem werden die Produkte auch ins Ausland verkauft.

Der Hersteller setzt sowohl bei den Mitarbeitenden als auch bei der Bewahrung der Umwelt durch die Produktion eines an sich bereits nachhaltigen Produktes auf Diversität.

Der Hersteller trägt mit seinem eigenen Kreislaufsystem zum Klimaschutz bei und zwar dadurch, dass die Produkte nach dem Ende ihres Einsatzes beim Kunden oder wenn Werkstoffabschnitte beim Verbauen anfallen (wobei bei der Planung schon auf Verschnittoptimierung geachtet wird) kostenfrei zurückgenommen werden. Aus diesen Wertstoffen entstehen zu 100 % neue Produkte.

Der Hersteller ist Mitglied in der DGNB.

Das komplette Holz stammt aus PEFC-zertifizierten Quellen.

Der Produktionsstandort befindet sich in einer ländlichen Region in Oberfranken. Der Hersteller bekennt sich seit der Gründung zu diesem Standort und hat in den letzten Monaten (2025) Investitionen in Höhe von 4 Millionen Euro in den Standort getätigt. Er ist ein verlässlicher Arbeitgeber für die Region.

Erzeugung der Farben durch Beimischung umweltfreundlicher Farbpigmente

Passende Inhalte zur Produktinformation "WPC-Terrassendielen: Zubehör und Verlegung"

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Umweltdeklarationen

(Zur Verfügung gestellt vom Institut Bauen und Umwelt e.V.)

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