NaturinForm GmbH
Flurstr. 7
96257 Redwitz
Deutschland
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Aus der Serie WPC-Dielen/WPC-Terrassendielen NaturinForm von NaturinForm
Zubehör für WPC-Terrassendielen

NaturinForm Terrassensystem
Aus der Serie WPC-Terrassendielen: Zubehör und Verlegung von NaturinForm
NaturinForm Terrassensystem
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Unterkonstruktion
Basis-Unterkonstruktionen: Verfügbar als Basisprofil WPC 2.0 (40 x 60 mm) oder als Basisprofil ALU für besonders niedrige Aufbauhöhen (22,5 x 40 mm).
Systemprofile: Das Systemprofil ALU (39 x 39 mm) ist im richtigen Verbund bauaufsichtlich zugelassen.
Profilverbinder: Aus Aluminium mit Langlöchern für WPC- und Systemprofile zur Gewährleistung der Längenausdehnung; aus Kunststoff für werkzeuglose Verbindungen bei Alu-Basisprofilen.
Montageklammern: Edelstahl- oder V4A-Klammern für die unsichtbare und flexible Befestigung der Dielen auf der Unterkonstruktion.
Befestigungswinkel: Ausgestattet mit Langlöchern zur gleitenden Fixierung der Unterkonstruktion am Untergrund.
Unterlagen / Höhenausgleich
Schutzunterlagen: Gummipads und Kork-Pads dienen als Ausgleichsmaterial auf festen Untergründen sowie zur Trennung sensibler Untergründe (Bedarf ca. 6 – 8 Stück pro m²).
Terrassenverstellfüße: Stufenlos verstellbare Füße aus Polypropylen für flexible Höhenanpassungen und Gefälleausgleiche von 2,5 bis 17 cm.
An- und Abschlüsse
Kantbretter: Universelle WPC-Leisten (z. B. 68 x 15 mm) in verschiedenen Dielenfarben für kleine Blenden.
Abschlusswinkel: Aus Aluminium oder pulverbeschichtetem Metall zur sauberen Verblendung der Sicht- und Längskanten.
Endkappen: Farblich abgestimmte Kappen zum beidseitigen, feuchtigkeitsgeschützten Verschließen von Wabenprofildielen.
Entwässerung und Belüftung
Terrassen-Bodenrost: Aluminium-Bodenroste (140 x 20 mm) zur optimierten Querhinterlüftung und zum Schutz vor aufsteigendem Wasser an Türen und Fensterfronten.
Beleuchtung
LED-Bodenstrahler: Einbaustrahler aus Edelstahl und Aluminium zur direkten Integration in die Dielenfläche.
Pflege
Reinigungsmittel: Abgestimmte Terrassenreiniger und Pflegemittel für die langlebige Instandhaltung des Holzwerkstoffs.
Zubehör für individuelle Lösungen
Eckprofile: Pulverbeschichtete Aluminiumprofile zur Realisierung von exakten rechteckigen Kanten und Rahmenkonstruktionen.
Verlegung der WPC-Terrassendielen
Unterkonstruktion
Aufbau und Fixierung: Die Unterkonstruktion (WPC- oder Alu-Basisprofile) kann wahlweise fest verankert oder schwimmend verlegt werden. Bei einer festen Montage müssen die Dielen mit Klammern montiert werden, um das Arbeiten des Materials zu ermöglichen. Wabendielen unter 2 Metern Länge sollten am Rand beschwert oder verankert werden, um ein "Aufschüsseln" zu vermeiden.
Auflagepunkte
Lastverteilung: Auflagepunkte müssen die Flächenlast sicher in den Untergrund leiten. Auf festem Grund (Fliesen, Beton) werden Pads oder Verstellfüße genutzt. Auf Schotter dienen Gehwegplatten als Lastverteiler. Die Abstände richten sich nach der gewählten Profilvariante (z. B. X- oder 5er-Verteilung).
Längsstöße
Stoßverlegung: Dielenstöße müssen immer zwingend auf zwei parallel verlaufenden Unterkonstruktionen aufliegen. Längsstöße der Profile benötigen mindestens 1 cm Luft zueinander sowie Abstand zu festen Bauteilen. Es sind Profilverbinder mit Langlöchern zu nutzen.
Feste Bauteile
Abstände: Zu Wänden und starren Objekten sind ausreichende Dehnungsfugen einzuhalten. Bei der Verwendung von bündig sitzenden Fugenprofilschläuchen müssen die Randfugen doppelt so groß dimensioniert werden. Alternativ sichern Bodenroste eine ausreichende Querhinterlüftung.
Gefälle
Entwässerungsrichtung: Ein Gefälle von 1,5 bis 2 % in Dielenrichtung vom Gebäude weg ist für Wabenprofildielen zwingend erforderlich. Bei Massivdielen kann die Neigung nach Absprache auf bis zu 1 % reduziert werden, wobei diese auch quer zum Gefälle verlegt werden dürfen (Wasserstau muss ausgeschlossen sein).
Die Verlegung der Dielen, Schritt für Schritt
Schritt 1: Untergrund vorbereiten, Unterkonstruktion ausrichten und nivellieren.
Schritt 2: Anfangs-/Endklammern auf der Unterkonstruktion verschrauben, erste Dielenreihe einschieben (Drehmoment am Akkuschrauber beachten). Zugeschnittene Randdielen dürfen unter Vorbohren und Ansenken auch sichtbar verschraubt werden.
Schritt 3: Erste Montageklammern oder Systembefestiger in die Dielennut einfügen und leicht anschrauben.
Schritt 4: Die grüne oder schwarze Verlegehilfe bündig an die Diele anlegen, um das exakte Fugenmaß und den nötigen Bewegungsspielraum in der Klammer zu sichern.
Schritt 5: Nächste Dielenreihe anfügen, Edelstahlklammern ansetzen, verschrauben und die Schritte fortlaufend wiederholen.
Schritt 6: Die letzte Dielenreihe analog zu Schritt 2 mit Endklammern fixieren. Schon bei der Planung sollte darauf geachtet werden, möglichst nur ganze Dielenbreiten einzusetzen.
Nachträgliches Austauschen einzelner Dielen
Demontage: Mithilfe eines langen Bits können die Schrauben in den Klammern entlang der beschädigten Diele gelöst werden. Anschließend lassen sich zwei benachbarte Dielen nach oben hin herausheben.
Wiedereinsetzen: Die Klammern werden seitlich auf eine der liegenden Dielen aufgesteckt, die Austauschdiele wird vorsichtig eingefädelt, nach unten gedrückt und wieder fest verschraubt.
Fugenprofilschlauch
Verarbeitung: Für eine spaltfreie und blickdichte Fläche wird der Fugenschlauch von oben in die Fugen eingedrückt (Einfügehilfe nutzbar). Hierbei ist eine Mindestaufbauhöhe von 8 cm und eine ausreichende Querhinterlüftung einzuhalten.
Möglichkeiten der Abschlüsse
Variante 1 (Kantbrett/Blenden): Flexible Verblendung mittels Kantbrettern, Steinen oder Blechen; Massivdielen eignen sich hierbei ideal für Rundungen sowie Treppenstufen.
Variante 2 (Handwerkliche Lösung): Bündiger oder überstehender Abschluss auf Gehrung gesägt. Massivdielen müssen vorab gebohrt und gesenkt (Tiefenanschlag empfohlen) und mit elastischen Spezialschrauben fixiert werden.
Variante 3 (Endkappen): Wabenprofildielen sind beidseitig mit farblich passenden Endkappen als Nässeschutz zu versehen. Die Oberseite wird mit Systemkleber fixiert, die Unterseite bleibt für den Kondensatablauf unverklebt.
Variante 4 (Abschlusswinkel ALU): Beim Anbringen von Alu-Winkeln sind ca. 5 mm Luft zum Dielenende als Entwässerungs- und Lüftungsöffnung freizulassen.
Variante 5 (Randabschluss mit WPC-Kantbrett): Ein WPC-Kantbrett (68 x 15 mm) wird auf einem vorab in der Schattenfuge montierten Basisprofil mit Spezialschrauben befestigt. Wandabstände zur Unterlüftung sind einzuhalten.
Variante 6 (Randabschluss mit Terrassen-Bodenrost): Einlegen eines Bodenrosts (140 x 20 mm) mittels Standard-Montageklammern, um bei der Verwendung von Fugenschläuchen oder an tiefen Fensterelementen die Entwässerung bei Schlagregen zu sichern.
Die Montage im Film
Montageanleitung Video Teil 1/3
Montageanleitung Video Teil 2/3
Montageanleitung Video Teil 3/3
WPC-Terrassendielen richtig pflegen, ein Film vom Verband der Deutschen Holzwerkstoffindustrie e.V.
Fakten zu Produkt- und Unternehmensverantwortung
Der Hersteller bezieht für die Produktion ausschließlich zertifizierten Ökostrom und nutzt zudem Energie aus seiner 2026 neu errichteten, hauseigenen Photovoltaikanlage.
Durch die Produktion in Deutschland garantiert NaturinForm die strikte Einhaltung der hohen deutschen Arbeitsschutz- und Sozialstandards.
Als mittelständischer Hersteller stärkt NaturinForm durch inländische Wertschöpfung die nationale Wirtschaftskraft und bedient gleichzeitig internationale Märkte.
Naturinform setzt auf Vielfalt und Chancengleichheit innerhalb der Belegschaft. Der Fokus der Produktion liegt auf der Herstellung langlebiger und ressourcenschonender Holzverbundwerkstoffe.
NaturinForm sichert über ein eigenes Kreislaufsystem die kostenfreie Rücknahme von Verschnittresten und Altprodukten. Diese Rückläufer werden vollständig aufbereitet und fließen direkt in die Produktion neuer Profile ein.
Naturinform ist Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB e. V.).
Das verwendete Holz stammt ausschließlich von PEFC-zertifizierten deutschen Zulieferbetrieben und damit aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Die Produkte sind vollständig tropenholzfrei.
NaturinForm produziert seit der Unternehmensgründung am Standort im oberfränkischen Redwitz. Allein im Jahr 2025 wurde die Zukunftsfähigkeit des Standorts durch Investitionen in Höhe von rund 4 Millionen Euro in Technik und Infrastruktur nachhaltig gestärkt. Damit sichert das Unternehmen nicht nur seine Innovationskraft, sondern bleibt auch ein wichtiger und verlässlicher Arbeitgeber für die gesamte Region.
Die Einfärbung des Polymeranteils erfolgt ausschließlich durch gesundheitlich unbedenkliche, schwermetallfreie Farbpigmente mit hoher Lichtechtheit (Lichtechtheitsstufe 8). Die Sicherheit der eingesetzten Materialien ist zudem nach DIN EN 71-3 (Sicherheit von Spielzeug) geprüft und zertifiziert.
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