RubberGard™ EPDM SA ist eine selbstklebende EPDM-Dachbahn für Flachdächer und flach geneigte Dächer. Der werkseitig aufgebrachte Kleber ermöglicht eine schnelle Verarbeitung ohne zusätzlichen Flächenkleber.

EPDM-Dachabdichtungssysteme RubberGard™ EPDM SA

RubberGard™ EPDM SA verfügt über einen auf der Fläche werkseitig aufgetragenen Secure Bond-Kleber bis zum klebefreien Nahtfügebereich und macht so zusätzliche Flächenkleber überflüssig. Zudem entfällt die Wartezeit. Aus diesem Grund lässt sich die Bahn viel schneller als Standard-EPDM-Dachbahnen verlegen.

RubberGard™ EPDM SA kombiniert Beständigkeit der RubberGard™ EPDM-Dachbahnen, zusammen mit der Secure Bond-Technologie. Diese Technologie stellt eine gleichmäßige und starke Haftung am Untergrund sicher.

Eigenschaften

Witterungsbeständigkeit: gegen Ozon, UV-Strahlung und extreme Temperaturen

Enthält keine Weichmacher oder Flammschutzmittel.

Schnelle und einfache Installation, da kein Kleber erforderlich. Nähte werden mit einem Nahtband an den Längsseiten und einem Abdeckband an den Kopfstößen geschlossen.

Haftung: Die Secure Bond-Technologie von Elevate stellt eine einheitliche und starke Haftung über die gesamte Bahn hinweg sicher und bildet so ein robustes Dachsystem.

Verarbeitung bis -7°: sofern Untergrund trocken, reif- und frostfrei ist und die Herstellervorgaben zu Temperatur/Feuchte eingehalten werden (Nachweis gemäß Verlegeanleitung).

Pflegeleicht: RubberGard™ EPDM SA benötigt minimalen Wartungsaufwand. Bei Bedarf kann sie auch nach vielen Jahren mit den QuickSeam-Produkten der Elevate-Palette einfach repariert werden.

Geeignet für Grün- und Solardächer

In Verbindung mit einer Wurzelschutzlage ist die RubberGard™ EPDM SA für extensive Begrünungen geeignet.

Die selbstklebende Bahn kann mit PV (Photovoltaik)-Installation kombiniert werden, dank ihrer hohen Temperaturbeständigkeit, Verschleißfestigkeit und Lebenserwartung.

Technische Spezifikationen der RubberGard™ EPDM SA

Eigenschaft

Prüfverfahren

Deklarierter Wert

Materialdicke

EN 1849-2

1,5 mm EPDM Membran & 0,1 mm Klebeschicht

Flächengewicht

EN 1849-2

2,04 kg/m2

Wasserdichtheit

EN 1928 (B)

Bestanden

Zugfestigkeit (L/T)

EN 12311-2

≥ 6 N/mm2

Dehnfähigkeit (L/T)

EN 12311-2

≥ 300 %

Widerstand gegen statische Belastung - harter Untergrund

EN 12730 (B)

≥ 20 kg

Widerstand gegen stoßartige Belastung - weicher Untergrund

EN 12691 (B)

≥ 2000 mm

Weiterreißwiderstand (L/T)

EN 12310-2

≥ 40 N

Schälwiderstand der Fügenaht

EN 12316-2

≥ 50 N/50 mm

Scherwiderstand der Fügenaht

EN 12317-2

≥ 200 N/50 mm

UV-Beständigkeit

EN 1297

Bestanden (≥ 7500)

Kälteflexibilität

EN 495-5

≤ 45 °C

Brandverhalten

EN 13501-1

E

Brandverhalten von Außen (in der Endanwendung)

EN 13501-5

BROOF(t1), BROOF(t3),BROOF(t4)

Eine umfangreiche Auswahl von RubberGard™ EPDM-Zubehör wurde entwickelt, um die Anforderungen von verschiedenen Dachaufbauten und Verlegedetails zu erfüllen.

Weitere Informationen RubberGard™ EPDM SA Broschüre

Planungswissen kompakt

Was ist RubberGard™ EPDM SA?

Eine 1,5 mm dicke, werkseitig selbstklebend ausgerüstete EPDM-Dachbahn (Secure-Bond-Kleber) für vollflächige Verklebung, u. a. für Gründach- und Solaraufbauten.

Welche Anforderungen sind an den Untergrund selbstklebender EPDM-Dachabdichtungen zu stellen?

Der Untergrund muss trocken, sauber, eben, tragfähig und frei von losen Bestandteilen oder scharfen Kanten sein. Druckfestigkeit, Befestigung und Eignung des Dämmstoffs sind zu prüfen; bei Unsicherheiten empfiehlt sich eine Probeverklebung und die Freigabe durch den Systemhersteller.


Wie ist der Feuchteschutz unter vollflächig verklebten EPDM-Dachabdichtungen zu planen?

EPDM-Dachbahnen sind praktisch dampfdicht, sodass eingeschlossene Feuchte bei vollflächiger Verklebung nur begrenzt ausgeglichen werden kann. Baufeuchte ist zu vermeiden, die Dampfsperre und der Feuchteschutz sind nach DIN 4108-3 zu planen; bei kritischen Aufbauten ist das Abdichtungssystem objektspezifisch festzulegen.


Wie ist die Windsogsicherung bei vollflächig verklebten EPDM-Dachbahnen nachzuweisen?

Der Windsog ist für den gesamten Schichtenverbund nach DIN EN 1991-1-4 zu ermitteln, insbesondere für Rand- und Eckbereiche. Maßgebend ist die jeweils schwächste Verbindung zwischen Abdichtung, Dämmung, Dampfsperre und Untergrund; Rand- und Aufkantungsbereiche sind entsprechend dem Systemnachweis zusätzlich zu sichern.


Wie lässt sich die Qualität der Nahtfügung bei EPDM-Dachabdichtungen sicherstellen?

Dichte Nähte erfordern saubere, trockene Nahtflächen, den systemgerechten Primerauftrag und einen vollständigen Andruck. Die Arbeiten sollten durch geschulte Verarbeiter nach Herstellervorgaben erfolgen; Eigenkontrollen an Kopf- und T-Stößen sowie die Dokumentation der Ausführung sind projektspezifisch festzulegen.


Wie sind An- und Abschlüsse bei selbstklebenden EPDM-Dachabdichtungen auszubilden?

An- und Abschlüsse sind mit systemzugehörigen Materialien und Zubehör auszuführen. Vertikale Untergründe benötigen in der Regel eine Grundierung, Hochzüge sind am oberen Rand mechanisch zu sichern und abzudecken; an der Attika ist die Abdichtung bis zur Außenkante zu führen und dort fachgerecht zu befestigen.


Wie ist die Wurzelfestigkeit einer EPDM-Dachabdichtung unter einer Dachbegrünung nachzuweisen?

Die Wurzelfestigkeit ist für das eingesetzte Abdichtungssystem nach dem FLL-Verfahren oder DIN EN 13948 nachzuweisen. Fehlt dieser Nachweis, ist eine geprüfte Wurzelschutzlage mit wurzeldicht gefügten Nähten vorzusehen; nicht geprüfte Trennlagen gelten nicht als ausreichender Wurzelschutz.


Wie sind nachträgliche Eingriffe in eine EPDM-Dachabdichtung auszuführen?

Nachträgliche Durchdringungen und Reparaturen sind vorab mit dem Abdichtungsunternehmen abzustimmen und mit systemzugehörigen Komponenten durch qualifizierte Fachbetriebe auszuführen. Bitumen- oder ölbasierte Dichtmassen sowie nicht abgestimmte Behelfsabdichtungen sind für EPDM in der Regel ungeeignet; alle Eingriffe sollten dokumentiert werden.

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