Produktinformation 2 von 4
Rettungswegsysteme sorgen im Gefahrenfall für sichere Flucht- und Rettungswege in Gebäuden. Menschen müssen es blitzschnell verlassen können. Für die Gebäudesicherheit herrschen strenge Vorschriften. Die Fluchttürsteuerung (Türzentrale) ermöglicht im Tagesbetrieb die Nutzung einer Fluchttür von Berechtigten. Im Notfall öffnet sie jedem. Dazu steuert diese zentrale Steuereinheit das intelligente Zusammenspiel aller Türkomponenten. Sie sichert und überwacht alle Öffnungs- und Schließvorgänge an der Tür.

Rettungswegsysteme

Rettungswegsysteme verknüpfen verschiedene Komponenten der Fluchtweg- und Türsteuerung zu einem Gesamtsystem. Sie dienen der Steuerung und Überwachung von Flucht- und Rettungswegen sowie dem Austausch von Daten zwischen den angeschlossenen Komponenten. Die Systemarchitektur ermöglicht die Übertragung von Informationen mit reduziertem Verkabelungsaufwand.

Türzentralen für Fluchttüren im Vergleich

Anforderung

TZ 300 SN UP

TZ 320 BS AP

TZ 320 BSN UP

Eine einzelne Fluchttür absichern

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Mehrere Fluchttüren vernetzen

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Die Anlage an die Gebäudeleittechnik anbinden

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Motorschlösser oder Türantriebe integrieren

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Eine Aufputz-Lösung einsetzen

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Eine Unterputz-Lösung einsetzen

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Ein integriertes Netzteil nutzen

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Ein beleuchtetes Fluchtwegschild integrieren

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TZ 300 SN UP - Türzentrale

Anwendungsbereiche

Türzentrale zur Steuerung einzelner Fluchtwegtüren mit Schlüsseltaster und Netzteil

EltVTR-konforme Absicherung einer Fluchttür gegen unbefugtes Begehen

An ein- und zweiflügeligen Türen einsetzbar

Integrierte Schnittstelle ermöglicht Entriegelung der Fluchttür über eine Gefahrenmeldeanlage

Unterputzmontage sorgt für eine nahtlose Integration in das Gebäude

Produktmerkmale

Flächig bedienbare Schlaghaube ermöglicht in Paniksituationen schnelle und sichere Betätigung der beleuchteten Nottaste

Farbige Anschlussklemmen erleichtern die Montage

Konsistentes Design ermöglicht einfachen Austausch gegen eine vernetzbare TZ 320

Integrierte Signalgeber können leicht um weitere, externe Signalgeber erweitert werden

Integriertes Netzteil bietet zusätzliche Flexibilität

Integrierter Schlüsseltaster ermöglicht berechtigte Begehung der Fluchttür

TZ 320 BS AP - Türzentrale

Anwendungsbereiche

Türzentrale zur Steuerung von Fluchtwegtüren mit beleuchtetem Fluchtwegschild und Schlüsseltaster

EltVTR-konforme Absicherung einer Fluchttür gegen unbefugtes Begehen

An ein- und zweiflügeligen Türen einsetzbar

Vernetzbarkeit über Bus ermöglicht z.B. Schleusensteuerungen, Weiterleitung von Alarmen, Anbindung an Gebäudeleittechnik

Mit Motorschlössern und Drehtürantrieben kombinierbar

Realisierung einer bidirektionalen Fluchttür

Aufputzmontage ermöglicht mit geringem Aufwand eine nachträgliche Montage an der Tür

Produktmerkmale

Flächig bedienbare Schlaghaube ermöglicht in Paniksituationen schnelle und sichere Betätigung der beleuchteten Nottaste

Farbige Anschlussklemmen erleichtern die Montage

Drei frei parametrierbare Eingänge und zwei frei parametrierbare Ausgänge bieten zahlreiche Möglichkeiten für zusätzliche Komponenten

Anzahl der Ein- und Ausgänge lässt sich mit Hilfe des Schnittstellenmoduls IO 420 oder der Klemmenbox KL 220 erweitern

Beleuchtetes Fluchtwegschild verbessert die Sichtbarkeit

Integrierter Schlüsseltaster ermöglicht berechtigte Begehung der Fluchttür

TZ 320 BSN UP – EN 13637 - Türzentrale

Notausgangsschalter mit klarer Beschilderung und rotem Druckknopf

TZ 320 BSN UP - EN 13637 – Türzentrale zur Steuerung von Fluchtwegtüren mit beleuchtetem Fluchtwegschild, Schlüsseltaster und Netzteil

Aus der Serie Rettungswegsysteme von GEZE

TZ 320 BSN UP - EN 13637 – Türzentrale zur Steuerung von Fluchtwegtüren mit beleuchtetem Fluchtwegschild, Schlüsseltaster und Netzteil

Anwendungsbereiche

Türzentrale zur Steuerung von Fluchtwegtüren mit beleuchtetem Fluchtwegschild, Schlüsseltaster und Netzteil

EltVTR-konforme Absicherung einer Fluchttür gegen unbefugtes Begehen

An ein- und zweiflügeligen Türen einsetzbar

Vernetzbarkeit über Bus ermöglicht z.B. Schleusensteuerungen, Weiterleitung von Alarmen, Anbindung an Gebäudeleittechnik

Mit Motorschlössern und Drehtürantrieben kombinierbar

Realisierung einer bidirektionalen Fluchttür

Unterputzmontage sorgt für eine nahtlose Integration in das Gebäude

Produktmerkmale

Flächig bedienbare Schlaghaube ermöglicht in Paniksituationen schnelle und sichere Betätigung der beleuchteten Nottaste

Farbige Anschlussklemmen erleichtern den elektrischen Anschluss

Drei frei parametrierbare Eingänge und zwei frei parametrierbare Ausgänge bieten zahlreiche Möglichkeiten für zusätzliche Komponenten

Anzahl der Ein- und Ausgänge lässt sich mit Hilfe des Schnittstellenmoduls IO 420 erweitern

Beleuchtetes Fluchtwegschild verbessert die Sichtbarkeit

Integriertes Netzteil bietet zusätzliche Flexibilität

Integrierter Schlüsseltaster ermöglicht berechtigte Begehung der Fluchttür

FTV 320

Anwendungsbereiche

Fluchttürverriegelung für Türen in Rettungswegen

EltVTR-konforme Absicherung einer Fluchttür gegen unbefugtes Begehen

Ein- und zweiflügelige Türen

Einbau in der Zarge oder Türblatt sorgt für aufgeräumte Optik

Verwendbar für zahlreiche weitere Sicherheitslösungen, die ein Ruhestromprinzip erfordern

Produktmerkmale

Einzigartiger Kreuzfallenmechanismus garantiert sichere Verriegelung

Integrierter Rückmeldekontakt sorgt für zuverlässige Überwachung der Tür

Integrierte Sabotageüberwachung sichert die Verriegelung gegen Manipulation

Vielfalt an Stulpen und Zubehör bietet Lösung für nahezu jede Türsituation

Weitere Produktbeispiele

TZ 300 S AP – Türzentrale zur Steuerung einzelner Fluchtwegtüren

TZ 300 S AP

Türzentrale zur Steuerung einzelner Fluchtwegtüren mit Schlüsseltaster

Mehr Informationen

TZ 320 S UP – Türzentrale zur Steuerung einzelner Fluchtwegtüren

TZ 320 S UP

Türzentrale zur Steuerung von Fluchtwegtüren mit Schlüsseltaster

Mehr Informationen

Planungsfragen kompakt

Wann ist ein Paniktürverschluss statt eines Notausgangsverschlusses festzulegen?

Ein Notausgangsverschluss nach DIN EN 179 ist für ortskundige und eingewiesene Nutzer vorgesehen, ein Paniktürverschluss nach DIN EN 1125 für Bereiche mit Publikumsverkehr und nicht eingewiesenen Personen. Der Beschlagtyp ist in der Planung eindeutig festzulegen und in der Ausschreibung vorzugeben; die elektrische Verriegelung ergänzt den mechanischen Verschluss.

Wie sind Gewerkeschnittstellen bei Fluchttürsteuerungen in der Ausschreibung zu regeln?

Die Leistungen für Türenbau, Elektro-, Brandmelde-, Zutritts- und gegebenenfalls Gebäudeleittechnik sind eindeutig einem Gewerk zuzuordnen. Eine Funktionsbeschreibung mit Schnittstellenliste muss Verkabelung, Freigabelogik, Netzanschluss, Inbetriebnahme und Abnahme festlegen.

Welches Regelwerk gilt für elektrische Verriegelungen in Rettungswegen?

Für die baurechtliche Verwendbarkeit in Deutschland ist weiterhin die EltVTR in der Fassung von Dezember 1997 maßgeblich; die Eignung ist über einen entsprechenden Nachweis zu belegen. DIN EN 13637 ist derzeit nicht harmonisiert und daher nur eingeschränkt anwendbar; der Regelwerksstand ist projektbezogen mit der Bauaufsicht abzustimmen.

Wie ist die automatische Freigabe elektrisch verriegelter Türen zu planen?

Die Verriegelung ist grundsätzlich so zu planen, dass sie bei Spannungsausfall freigibt; zusätzlich kann eine Aufschaltung auf eine Gefahrenmeldeanlage erforderlich sein. Brandschutzkonzept, Nutzung und Feuerwehrabstimmung bestimmen die notwendige Freigabelogik sowie gegebenenfalls eine gepufferte Stromversorgung für besondere Sicherheitsanforderungen.

Welche Anforderungen gelten für elektrische Verriegelungen an Brand- und Rauchschutztüren?

Elektrische Verriegelungen, Türöffner oder zusätzliche Riegelschlösser dürfen den Verwendbarkeitsnachweis der Tür nicht beeinträchtigen und müssen darin vorgesehen oder mit dem Türhersteller abgestimmt sein. Bohrungen, Fräsungen und Nachrüstungen sind daher bereits in der Planung auf die Türzulassung und den brandschutztechnischen Verschluss ohne elektrische Energie abzustimmen.

Wie ist der Feuerwehrzugang bei elektrisch verriegelten Türen sicherzustellen?

Die Tür muss sich von innen jederzeit ohne Hilfsmittel öffnen lassen; der Zugang von außen ist mit Feuerwehr, Bauaufsicht und gegebenenfalls Versicherer abzustimmen. Geeignete Lösungen können ein abgestimmter Außenzylinder, ein Schlüsseldepot oder eine Freischaltung über die Brandmeldeanlage sein, ohne die Fluchtfunktion einzuschränken.

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