GEZE GmbH
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Aus der Serie Zutrittskontrolle und Sicherheit von GEZE
Rettungswegsysteme
Rettungswegsysteme verknüpfen verschiedene Komponenten der Fluchtweg- und Türsteuerung zu einem Gesamtsystem. Sie dienen der Steuerung und Überwachung von Flucht- und Rettungswegen sowie dem Austausch von Daten zwischen den angeschlossenen Komponenten. Die Systemarchitektur ermöglicht die Übertragung von Informationen mit reduziertem Verkabelungsaufwand.
Türzentralen für Fluchttüren im Vergleich
Anforderung | TZ 300 SN UP | TZ 320 BS AP | TZ 320 BSN UP |
Eine einzelne Fluchttür absichern | ✓ | ✓ | ✓ |
Mehrere Fluchttüren vernetzen | - | ✓ | ✓ |
Die Anlage an die Gebäudeleittechnik anbinden | - | ✓ | ✓ |
Motorschlösser oder Türantriebe integrieren | - | ✓ | ✓ |
Eine Aufputz-Lösung einsetzen | - | ✓ | - |
Eine Unterputz-Lösung einsetzen | ✓ | - | ✓ |
Ein integriertes Netzteil nutzen | ✓ | - | ✓ |
Ein beleuchtetes Fluchtwegschild integrieren | - | ✓ | ✓ |
TZ 300 SN UP - Türzentrale

Rettungswegsysteme, © GEZE GmbH / Jürgen Pollak
Aus der Serie Rettungswegsysteme von GEZE
Rettungswegsysteme, © GEZE GmbH / Jürgen Pollak

TZ 300 SN UP – Türzentrale zur Steuerung einzelner Fluchtwegtüren
Aus der Serie Rettungswegsysteme von GEZE
TZ 300 SN UP – Türzentrale zur Steuerung einzelner Fluchtwegtüren
Anwendungsbereiche
Türzentrale zur Steuerung einzelner Fluchtwegtüren mit Schlüsseltaster und Netzteil
EltVTR-konforme Absicherung einer Fluchttür gegen unbefugtes Begehen
An ein- und zweiflügeligen Türen einsetzbar
Integrierte Schnittstelle ermöglicht Entriegelung der Fluchttür über eine Gefahrenmeldeanlage
Unterputzmontage sorgt für eine nahtlose Integration in das Gebäude
Produktmerkmale
Flächig bedienbare Schlaghaube ermöglicht in Paniksituationen schnelle und sichere Betätigung der beleuchteten Nottaste
Farbige Anschlussklemmen erleichtern die Montage
Konsistentes Design ermöglicht einfachen Austausch gegen eine vernetzbare TZ 320
Integrierte Signalgeber können leicht um weitere, externe Signalgeber erweitert werden
Integriertes Netzteil bietet zusätzliche Flexibilität
Integrierter Schlüsseltaster ermöglicht berechtigte Begehung der Fluchttür
TZ 320 BS AP - Türzentrale

TZ 320 BS AP – Türzentrale zur Steuerung von Fluchtwegtüren
Aus der Serie Rettungswegsysteme von GEZE
TZ 320 BS AP – Türzentrale zur Steuerung von Fluchtwegtüren
Anwendungsbereiche
Türzentrale zur Steuerung von Fluchtwegtüren mit beleuchtetem Fluchtwegschild und Schlüsseltaster
EltVTR-konforme Absicherung einer Fluchttür gegen unbefugtes Begehen
An ein- und zweiflügeligen Türen einsetzbar
Vernetzbarkeit über Bus ermöglicht z.B. Schleusensteuerungen, Weiterleitung von Alarmen, Anbindung an Gebäudeleittechnik
Mit Motorschlössern und Drehtürantrieben kombinierbar
Realisierung einer bidirektionalen Fluchttür
Aufputzmontage ermöglicht mit geringem Aufwand eine nachträgliche Montage an der Tür
Produktmerkmale
Flächig bedienbare Schlaghaube ermöglicht in Paniksituationen schnelle und sichere Betätigung der beleuchteten Nottaste
Farbige Anschlussklemmen erleichtern die Montage
Drei frei parametrierbare Eingänge und zwei frei parametrierbare Ausgänge bieten zahlreiche Möglichkeiten für zusätzliche Komponenten
Anzahl der Ein- und Ausgänge lässt sich mit Hilfe des Schnittstellenmoduls IO 420 oder der Klemmenbox KL 220 erweitern
Beleuchtetes Fluchtwegschild verbessert die Sichtbarkeit
Integrierter Schlüsseltaster ermöglicht berechtigte Begehung der Fluchttür
TZ 320 BSN UP – EN 13637 - Türzentrale

TZ 320 BSN UP - EN 13637 – Türzentrale zur Steuerung von Fluchtwegtüren mit beleuchtetem Fluchtwegschild, Schlüsseltaster und Netzteil
Aus der Serie Rettungswegsysteme von GEZE
TZ 320 BSN UP - EN 13637 – Türzentrale zur Steuerung von Fluchtwegtüren mit beleuchtetem Fluchtwegschild, Schlüsseltaster und Netzteil
Anwendungsbereiche
Türzentrale zur Steuerung von Fluchtwegtüren mit beleuchtetem Fluchtwegschild, Schlüsseltaster und Netzteil
EltVTR-konforme Absicherung einer Fluchttür gegen unbefugtes Begehen
An ein- und zweiflügeligen Türen einsetzbar
Vernetzbarkeit über Bus ermöglicht z.B. Schleusensteuerungen, Weiterleitung von Alarmen, Anbindung an Gebäudeleittechnik
Mit Motorschlössern und Drehtürantrieben kombinierbar
Realisierung einer bidirektionalen Fluchttür
Unterputzmontage sorgt für eine nahtlose Integration in das Gebäude
Produktmerkmale
Flächig bedienbare Schlaghaube ermöglicht in Paniksituationen schnelle und sichere Betätigung der beleuchteten Nottaste
Farbige Anschlussklemmen erleichtern den elektrischen Anschluss
Drei frei parametrierbare Eingänge und zwei frei parametrierbare Ausgänge bieten zahlreiche Möglichkeiten für zusätzliche Komponenten
Anzahl der Ein- und Ausgänge lässt sich mit Hilfe des Schnittstellenmoduls IO 420 erweitern
Beleuchtetes Fluchtwegschild verbessert die Sichtbarkeit
Integriertes Netzteil bietet zusätzliche Flexibilität
Integrierter Schlüsseltaster ermöglicht berechtigte Begehung der Fluchttür
FTV 320

FTV 320 – Verriegelungselement für Fluchttüren
Aus der Serie Rettungswegsysteme von GEZE
FTV 320 – Verriegelungselement für Fluchttüren
Anwendungsbereiche
Fluchttürverriegelung für Türen in Rettungswegen
EltVTR-konforme Absicherung einer Fluchttür gegen unbefugtes Begehen
Ein- und zweiflügelige Türen
Einbau in der Zarge oder Türblatt sorgt für aufgeräumte Optik
Verwendbar für zahlreiche weitere Sicherheitslösungen, die ein Ruhestromprinzip erfordern
Produktmerkmale
Einzigartiger Kreuzfallenmechanismus garantiert sichere Verriegelung
Integrierter Rückmeldekontakt sorgt für zuverlässige Überwachung der Tür
Integrierte Sabotageüberwachung sichert die Verriegelung gegen Manipulation
Vielfalt an Stulpen und Zubehör bietet Lösung für nahezu jede Türsituation
Weitere Produktbeispiele
TZ 300 S AP – Türzentrale zur Steuerung einzelner Fluchtwegtüren
TZ 320 S UP – Türzentrale zur Steuerung einzelner Fluchtwegtüren
Planungsfragen kompakt
Wann ist ein Paniktürverschluss statt eines Notausgangsverschlusses festzulegen?
Ein Notausgangsverschluss nach DIN EN 179 ist für ortskundige und eingewiesene Nutzer vorgesehen, ein Paniktürverschluss nach DIN EN 1125 für Bereiche mit Publikumsverkehr und nicht eingewiesenen Personen. Der Beschlagtyp ist in der Planung eindeutig festzulegen und in der Ausschreibung vorzugeben; die elektrische Verriegelung ergänzt den mechanischen Verschluss.
Wie sind Gewerkeschnittstellen bei Fluchttürsteuerungen in der Ausschreibung zu regeln?
Die Leistungen für Türenbau, Elektro-, Brandmelde-, Zutritts- und gegebenenfalls Gebäudeleittechnik sind eindeutig einem Gewerk zuzuordnen. Eine Funktionsbeschreibung mit Schnittstellenliste muss Verkabelung, Freigabelogik, Netzanschluss, Inbetriebnahme und Abnahme festlegen.
Welches Regelwerk gilt für elektrische Verriegelungen in Rettungswegen?
Für die baurechtliche Verwendbarkeit in Deutschland ist weiterhin die EltVTR in der Fassung von Dezember 1997 maßgeblich; die Eignung ist über einen entsprechenden Nachweis zu belegen. DIN EN 13637 ist derzeit nicht harmonisiert und daher nur eingeschränkt anwendbar; der Regelwerksstand ist projektbezogen mit der Bauaufsicht abzustimmen.
Wie ist die automatische Freigabe elektrisch verriegelter Türen zu planen?
Die Verriegelung ist grundsätzlich so zu planen, dass sie bei Spannungsausfall freigibt; zusätzlich kann eine Aufschaltung auf eine Gefahrenmeldeanlage erforderlich sein. Brandschutzkonzept, Nutzung und Feuerwehrabstimmung bestimmen die notwendige Freigabelogik sowie gegebenenfalls eine gepufferte Stromversorgung für besondere Sicherheitsanforderungen.
Welche Anforderungen gelten für elektrische Verriegelungen an Brand- und Rauchschutztüren?
Elektrische Verriegelungen, Türöffner oder zusätzliche Riegelschlösser dürfen den Verwendbarkeitsnachweis der Tür nicht beeinträchtigen und müssen darin vorgesehen oder mit dem Türhersteller abgestimmt sein. Bohrungen, Fräsungen und Nachrüstungen sind daher bereits in der Planung auf die Türzulassung und den brandschutztechnischen Verschluss ohne elektrische Energie abzustimmen.
Wie ist der Feuerwehrzugang bei elektrisch verriegelten Türen sicherzustellen?
Die Tür muss sich von innen jederzeit ohne Hilfsmittel öffnen lassen; der Zugang von außen ist mit Feuerwehr, Bauaufsicht und gegebenenfalls Versicherer abzustimmen. Geeignete Lösungen können ein abgestimmter Außenzylinder, ein Schlüsseldepot oder eine Freischaltung über die Brandmeldeanlage sein, ohne die Fluchtfunktion einzuschränken.
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