REHAU EcoPuls - Kreislaufwirtschaft für Fensterprofilsysteme

Aus der Serie Kreislaufwirtschaft bei REHAU Fenster und Türen von REHAU Window Solutions

Die Produktkategorisierung EcoPuls - Profiles with Recyclates steht für alle REHAU Fenstersysteme, die unter dem Einsatz von Rezyklaten hergestellt werden und somit hohe Anforderungen an die Kreislaufwirtschaft erfüllen.

REHAU EcoPuls - Einsatz von Rezyklaten in der Fensterproduktion

Globale Herausforderungen erfordern vor allem aus der Wirtschaft neue Lösungsansätze. Konsum und Produktion müssen weg von der Einmal-Nutzung, denn Abfall ist kein guter Ansatz. Für REHAU hat sich die Kreislaufwirtschaft in den letzten drei Jahrzehnten deshalb zu einem der Leitprinzipien entwickelt.

Symbolische Darstellung einer Fabrik mit Auszeichnungssiegel und klaren Linien

Produktion

Alle europäischen REHAU Werke wurden mit dem unabhängigen Produktlabel VinylPlus zertifiziert.

Das VinylPlus® Product Label ist ein Zertifizierungslabel u.a. für PVC-Fensterprofile. Es bewertet nicht nur Eigenschaften des Produkts, sondern auch Anforderungen an das Unternehmen und seine Lieferkette – unter anderem zu verantwortungsvoller Beschaffung, Materialkreisläufen, Recycling, Additiven sowie Energie und Klima. Die Zertifizierung wird durch eine externe Stelle geprüft.

Logo für verifiziertes Vinyl mit grünem und blauem Schriftzug in einem kreisförmigen Design
Grafische Darstellung eines Gebäudes mit klaren Linien und einem markanten Eingangsbereich

Produkte

REHAU EcoPuls Fensterprofil-Systeme sind in Sachen geschlossener Kreislaufwirtschaft einmalig für die Fensterbranche. Rund 100.000 t CO₂ pro Jahr werden durch den Einsatz von Rezyklat eingespart.

(Die konkreten Einspareffekte werden in der myclimate-Studie*) dargestellt.)

Grafische Darstellung eines Abfallcontainers mit stilisierten Abfallobjekten und Pfeilen, die den Entsorgungsprozess symbolisieren.

Sammlung

Millionen alter PVC-Fenster sind eine wertvolle Ressource für neue Kunststoff-Fenster. REHAU unterhält ein sehr großes Netzwerk, um dieses Material einzusammeln.

Dazu zählen das polnische Werk Srem mit eigener, hochmoderner Recyclinganlage sowie die Tochterunternehmen PVCR in England und DEKURA in Deutschland, die für das zentrale Einsammeln des Altmaterials und die Aufbereitung in Rezyklat sorgen. Als Branchenspezialist schafft es die DEKURA jährlich rund 40.000 t Material für neue PVC-Fenster zu produzieren.

Grafische Darstellung eines Recycling-Symbols mit Punkten in Form eines Dreiecks

Recycling

Komplette Altfenster werden in verschiedene Rohstoffe getrennt und recycelt, wie z.B. Glas und Metall. Entscheidend für REHAU sind die PVC-Anteile, die vorrangig aus den alten Fensterprofilen stammen. Diese werden zu hochwertigem Recycling-Granulat verarbeitet. Dabei können bis zu 88 % CO2-Emissionen gegenüber der Produktion von Neu-PVC eingespart werden.

(Die konkreten Einspareffekte werden in der myclimate-Studie*) dargestellt.)

Grafische Darstellung eines Gebäudes mit klaren Linien und einem integrierten Wassersystem

Extrusion

Das besondere REHAU Extrusionsverfahren ermöglicht die Herstellung von Fensterprofilen, die im Inneren aus recyceltem Material bestehen. Mehr als 65% des REHAU Produktionsvolumens in Europa wird heute bereits mit Recyclingmaterial hergestellt und enthält einen Rezyklatanteil zwischen 25 % und 80 % – abhängig von Profilausführung und Systemvariante.

Kernfakten

Grafik eines Waage-Symbols mit zwei Eimern und der Zahl 75 %

25 bis 80 % Rezyklat – abhängig von Profilausführung und Systemvariante – werden heute schon in EcoPuls Profilen verarbeitet.

Grafische Darstellung von Bäumen mit der Zahl 7,8 Millionen zur Illustration von Umweltinitiativen

Rund 100.000 t CO2 pro Jahr spart REHAU durch den Einsatz von Rezyklat ein. Das entspricht der Bindungskraft von etwa 8 Mio. Bäumen, einem Wald so groß wie Berlin.

Grafische Darstellung eines Bauprojekts mit dem Gewicht von 70.000 Tonnen

70.000 t Altfenster und Profilabschnitte werden pro Jahr von REHAU aufbereitet.

Grafische Darstellung eines Fabrikgebäudes mit stilisierten Schornsteinen und einem Rückgang von 88% in der Produktion

Bis zu 88 % weniger CO₂-Emissionen fallen bei der Herstellung von recyceltem Granulat gegenüber der Produktion von Frisch-PVC an.

Systematisches, flächendeckendes Sammeln

Zur Sicherstellung einer effektiven Altmaterialgewinnung wurde ein großes, europaweites Netzwerk mit knapp 2.000 Partnern aufgebaut, über das Altmaterial gesammelt wird. Das sind entweder Profilabschnitte aus Produktionsabfällen oder komplette Altfenster.

Professionelle Aufbereitung

Die Aufbereitung erfolgt in eigens aufgebauten Recyclingbetrieben, die das Schlüsselelement der REHAU Window Solutions Kreislaufwirtschaft darstellen. Insgesamt werden auf diese Art jährlich 70.000 t PVC recycelt. Das entspricht ungefähr dem 7-fachen Gewicht des Eiffelturms und reicht, um den gesamten Eigenbedarf von REHAU an Rezyklat zu decken.

Einzigartiges Extrusionsverfahren

Bei der Extrusion wird das PVC unter Druck in Form gebracht. Die äußere Oberfläche wird aus neuem Kunststoff hergestellt. Bei den EcoPuls Profilen werden die nicht sichtbaren Innenteile aus Recyclingmaterial geformt. Das besondere daran: Beides findet gleichzeitig statt. Man nennt es daher Koextrusion. So werden heute bereits mehr als 65 % aller REHAU Profile hergestellt. Der Rezyklatanteil variiert dabei zwischen 25 % und 80 % und soll zukünftig immer weiter erhöht werden.

Auditierung aller Werke

Alle vier europäischen Fensterwerke von REHAU wurden durch das unabhängige Produktlabel VinylPlus zertifiziert. Das bedeutet, dass sie alle Kriterien erfüllen, die an die PVC-Industrie gestellt werden: angefangen bei der Rohstoffbeschaffung und den Materialkreisläufen bis hin zur Wiederverwertung.

REHAU Fenster im Einsatz

Keislaufwirtschaft und Wohnqualität sind miteinander vereinbar:

REHAU EcoPuls Fenster verfügen über eine gute Wärmedämmung, mit einer Dreifach-Isolierverglasung erreichen sie sehr gute Uw-Werte und erzielen eine Energieeinsparung von bis zu 76 %**).

Treibhausgasemissionen von PVC-Regranulat von DEKURA im Vergleich mit Primär PVC [pro 1 kg Material; in kg CO2e]; die schwarzen Balken stellen die Unsicherheitsmargen dar (20% bei Primär PVC; 10% beim Regranulat).

Treibhausgasemissionen von PVC-Regranulat von DEKURA im Vergleich mit Primär PVC [pro 1 kg Material; in kg CO2e]; die schwarzen Balken stellen die Unsicherheitsmargen dar (20% bei Primär PVC; 10% beim Regranulat).

Aus der Serie REHAU EcoPuls - Kreislaufwirtschaft für Fensterprofilsysteme von REHAU Window Solutions

Treibhausgasemissionen von PVC-Regranulat von DEKURA im Vergleich mit Primär PVC [pro 1 kg Material; in kg CO2e]; die schwarzen Balken stellen die Unsicherheitsmargen dar (20% bei Primär PVC; 10% beim Regranulat).

Die angegebenen Werte basieren auf der myclimate Studie*), durchgeführt von der Stiftung myclimate – The Climate Protection Partnership.

Weitere Informationen zu Fenster und Türen mit EcoPuls-Label:

REHAU Haustüren

REHAU ARTEVO

REHAU SYNEGO

REHAU Hebeschiebetüren

REHAU GENEO

REHAU SYNEGO


*)
Die Studie Product Carbon Footprint PVC, durchgeführt von der Stiftung myclimate – The Climate Protection Partnership, vergleicht die CO2e-Emissionen für die Herstellung von PVC-Regranulat der DEKURA GmbH mit Primär PVC.
**)
Senkung des Energieverlustes am Fenster bei einem Wechsel von alten Holz-/Kunststofffenster der 1980er-Jahre (Uf: 1,9; Ug = 3,0) zu Fenstern aus GENEO RAU-FIPRO X Profilen (Uf = 0,86; Ug = 0,5), Fenstergröße 123x148 cm

Passende Inhalte zur Produktinformation "REHAU EcoPuls - Kreislaufwirtschaft für Fensterprofilsysteme"

Passendes Architekturobjekt

Gemeindehaus in Oberhausen-Osterfeld
Konsequente Konzentration: Neubau und historische Substanz zur Einheit geformt

16.11.2021

Bitte melden Sie sich an

Um diese Funktion nutzen zu können, müssen Sie bei heinze.de registriert und angemeldet sein.

Hier anmelden
Diese Seite weiterempfehlen
1743276029