MHG Heiztechnik GmbH
Brauerstr. 2
21244 Buchholz
Deutschland
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Aus der Serie MHG Luft-Wasser-Wärmepumpen von MHG Heiztechnik
Wärmepumpen mit hohen Vorlauftemperaturen und flexibler Systemintegration
Produktserie im Überblick
Produkt | Einsatzbereich | Kältemittel | Vorlauftemperatur |
ecoWP 2Xe | Neubau, Sanierung, Bestand | R290 | bis 75 °C |
ecoWP 2Xm | Modernisierung, Hybridanlagen | R290 | bis 70 °C |

Luft-Wasser-Monoblock Wärmepumpe ecoWP Xm
Aus der Serie MHG Luft-Wasser-Monoblock-Wärmepumpen von MHG Heiztechnik
Luft-Wasser-Monoblock Wärmepumpe ecoWP Xm
Funktionsprinzip
Luft-Wasser-Wärmepumpen nutzen Strom, um Wärme aus der Umgebungsluft zu gewinnen. Ein Ventilator führt Außenluft einem Kältemittel zu, das bereits bei niedrigen Temperaturen verdampft. Durch Verdichtung im Kompressor steigt die Temperatur des Kältemittels, bevor die Wärme über einen Wärmetauscher an den Heizkreislauf abgegeben wird.
Das erwärmte Wasser versorgt Heizkörper, Fußbodenheizungen und bei Bedarf auch Brauch- und Trinkwasser.
Da Wärmepumpen vor Ort keine Emissionen verursachen, reduzieren sie den CO₂-Ausstoß. Effizient und nachhaltig eignen sie sich sowohl für Neubauten als auch für Sanierungen.
ecoWP 2Xe - Luft-Wasser-Monoblock Wärmepumpe

Luft-Wasser-Monoblock Wärmepumpe ecoWP 2Xe
Aus der Serie MHG Luft-Wasser-Monoblock-Wärmepumpen von MHG Heiztechnik
Luft-Wasser-Monoblock Wärmepumpe ecoWP 2Xe
Hochtemperatur-Wärmepumpe mit natürlichem Kältemittel R290
Die ecoWP 2Xe wurde speziell für anspruchsvolle Sanierungs- und Modernisierungsprojekte entwickelt. Mit Vorlauftemperaturen bis 75 °C eignet sich die Luft-Wasser-Wärmepumpe besonders für Bestandsgebäude, in denen vorhandene Heizkörper weiterhin genutzt werden sollen.
Einsatzbereiche
Einfamilien- und Mehrfamilienhäuser
Sanierungsprojekte
Heizkesselaustausch
Hybridheizungen
Gebäude mit Radiatoren oder Flächenheizung
Planungsvorteile
Die Verwendung des natürlichen Kältemittels R290 ermöglicht eine zukunftssichere Planung mit sehr niedrigem Treibhauspotenzial. Durch die hohe Vorlauftemperatur kann häufig auf den Austausch vorhandener Wärmeverteilsysteme verzichtet werden. Für Planer besonders relevant sind die Kaskadierbarkeit mehrerer Geräte, die integrierte Kühlfunktion sowie die Smart-Grid-Anbindung für netzdienlichen Betrieb.

Luft-Wasser-Monoblock Wärmepumpe ecoWP 2Xe
Aus der Serie MHG Luft-Wasser-Monoblock-Wärmepumpen von MHG Heiztechnik
Luft-Wasser-Monoblock Wärmepumpe ecoWP 2Xe
Produkteigenschaften
Natürliches Kältemittel R290
Vorlauftemperatur bis 75 °C
Heizbetrieb bis -25 °C Außentemperatur
Kühlfunktion serienmäßig integriert
Smart Grid Ready
Modbus-Kommunikation
Silent-Mode für schalloptimierte Betriebszeiten
Kaskadierung von bis zu drei Geräten
Kompakte Außeneinheit mit geringem Platzbedarf
Geeignet für PV-gestützte Energiemanagementsysteme
Technische Kenndaten
Merkmal | ecoWP 2Xe |
Leistungsbereich | 2,92 bis 21,9 kW |
Kältemittel | R290 |
Vorlauftemperatur | bis 75 °C |
Energieeffizienzklasse | A++ bis A+++ |
SCOP | bis 5,26 |
Einsatzgrenze Heizen | -25 °C bis +35 °C |
Schallleistung | 53 bis 62 dB(A) |
Max. Abstand Außen-/Inneneinheit | 20 m |
Kühlbetrieb | integriert |
Smart Grid | serienmäßig |
Hinweise für die Planung
Planungsthema | Relevante Informationen |
Bestandssanierung | Hohe Vorlauftemperaturen ermöglichen Nutzung vorhandener Heizkörper |
Schallschutz | Silent-Mode reduziert Geräuschemissionen |
Grundstücksplanung | Kompakte Außeneinheit mit geringem Flächenbedarf |
Mehrfamilienhäuser | Kaskadenbetrieb möglich |
PV-Integration | Smart-Grid-Anbindung vorhanden |
Gebäudeautomation | Modbus-Schnittstelle verfügbar |
ecoWP 2Xm - Luft-Wasser-Monoblock-Beistellwärmepumpe für die Hybridisierung von Bestandsheizungen

Luft-Wasser-Monoblock Wärmepumpe ecoWP 2Xm
Aus der Serie MHG Luft-Wasser-Monoblock-Wärmepumpen von MHG Heiztechnik
Luft-Wasser-Monoblock Wärmepumpe ecoWP 2Xm © Copyright (c) 2016 Dariusz Jarzabek/Shutterstock. No use without permission.
Kompakte Luft-Wasser-Wärmepumpe für die Hybridisierung bestehender Heizungsanlagen
Die ecoWP 2Xm von MHG Heiztechnik ist eine Luft/Wasser-Monoblock-Wärmepumpe zur Einbindung in bestehende Öl- und Gasheizungsanlagen. Das System wurde speziell für die energetische Nachrüstung im Gebäudebestand entwickelt und ergänzt vorhandene Wärmeerzeuger zu einer Hybridheizung. Durch die Einbindung der Wärmepumpe kann ein erheblicher Teil der Heizlast regenerativ bereitgestellt werden, ohne dass ein vollständiger Austausch des Bestandskessels erforderlich ist.
Systemkonzept
Die ecoWP 2Xm arbeitet als Monoblock-Wärmepumpe mit natürlichem Kältemittel R290 (Propan). Die Außeneinheit erzeugt die Wärmeenergie aus der Umgebungsluft, während die kompakte Inneneinheit die hydraulische Einbindung und Kommunikation mit dem vorhandenen Heizkessel übernimmt. Ein Pufferspeicher ist für den Grundbetrieb nicht erforderlich. Das System kann mit Fremdkesseln kombiniert werden und ermöglicht dadurch die schrittweise Dekarbonisierung bestehender Heizungsanlagen.
Planungsrelevant ist die separate Stromversorgung der Außeneinheit sowie die Kommunikation zwischen Innen- und Außeneinheit über RS485-Schnittstelle. Der maximale Abstand zwischen beiden Einheiten beträgt 25 m.
Produkteigenschaften Wärmepumpentechnik
Luft/Wasser-Monoblock-System
Invertergeregelter Verdichter
Natürliches Kältemittel R290 (Propan)
Modulierender Leistungsbereich von 1,7 bis 5,0 kW
Einsatzbereich Heizen von -15 °C bis +25 °C
Vorlauftemperaturen bis 70 °C
Schallleistungspegel 50 dB(A)
Integrierte Kondensatwannenheizung in der Außeneinheit
Geräuschoptimierter und schwingungsgelagerter Kältekreis
Einsatzbereiche
Wohngebäude im Bestand
Sanierungs- und Modernisierungsprojekte
Hybridheizungen mit Öl- oder Gasbrennwertkesseln
Gebäude mit bestehenden Heizkörperanlagen
Projekte mit begrenztem Installationsaufwand
Maßnahmen zur Reduzierung fossiler Energieträger im Bestand
Durch Vorlauftemperaturen bis 70 °C lässt sich die Wärmepumpe auch in Bestandsgebäuden mit höheren Systemtemperaturen integrieren.
Technische Kenndaten
Merkmal | ecoWP 2Xm 5 |
Leistungsbereich | 1,7 - 5,0 kW |
Kältemittel | R290 |
Vorlauftemperatur | bis 70 °C |
Energieeffizienzklasse | A++ bis A+++ |
SCOP 35 °C | 4,87 |
SCOP 55 °C | 3,55 |
Einsatzgrenze Heizen | -15 bis +25 °C |
Schallleistung | 50 dB(A) |
Max. Abstand Außen-/Inneneinheit | 25 m |
Luft-Wasser-Monoblock Wärmepumpe ecoWP 2Xm
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Service, der sich an der Realität auf der Baustelle orientiert
MHG versteht sich nicht nur als Produkthersteller, sondern als Partner auf Augenhöhe. Besonders dort, wo Theorie und Praxis oft auseinanderklaffen: auf der Baustelle, im Zeitdruck von Ausschreibungen oder in der Abstimmung zwischen Gewerken.
Das Servicepaket von MHG umfasst unter anderem:
Individuelle Planungshilfen und technische Auslegung
Schnelle Erreichbarkeit von kompetenten Ansprechpartner:innen
Begleitung bei Ausschreibung, Installation und Inbetriebnahme
Zugriff auf ein qualifiziertes Partnernetzwerk für Umsetzung vor Ort
Weiterführende Informationen
Planungsfragen kompakt
Eignet sich eine Luft/Wasser-Wärmepumpe auch für Altbauten mit vorhandenen Heizkörpern?
Eine Wärmepumpe kann auch in Bestandsgebäuden mit Heizkörpern wirtschaftlich betrieben werden. Entscheidend sind nicht Baujahr oder Dämmstandard allein, sondern die erforderliche Vorlauftemperatur und die vorhandenen Heizflächen. Für die Planung sollte zunächst geprüft werden, mit welcher Vorlauftemperatur das Gebäude bei Auslegungstemperatur beheizt werden kann. Bei höheren Temperaturanforderungen können Hochtemperatur-Wärmepumpen wie die ecoWP 2Xe eine Lösung darstellen.
Welche Vorlauftemperatur sollte für einen effizienten Wärmepumpenbetrieb angestrebt werden?
Mit steigender Vorlauftemperatur sinkt die Effizienz einer Wärmepumpe. Deshalb sollte bereits in der Planung geprüft werden, welche Systemtemperaturen tatsächlich benötigt werden. Eine belastbare Grundlage bilden Heizlastberechnung, Heizflächenanalyse und hydraulischer Abgleich. Für die Gebäudebewertung gilt die Vorlauftemperatur als einer der wichtigsten Eignungsindikatoren.
Wie wird die erforderliche Leistung einer Wärmepumpe korrekt bestimmt?
Die Dimensionierung sollte auf einer Heizlastberechnung nach den geltenden Normen basieren. Allein aus bisherigen Gas- oder Ölverbräuchen lässt sich die notwendige Leistung nicht zuverlässig ableiten. Eine falsche Dimensionierung kann zu Komfortproblemen, höheren Betriebskosten oder unnötigen Investitionen führen.
Welche Anforderungen gelten für den Aufstellort der Außeneinheit?
Die Außeneinheit benötigt freie Luftführung, ausreichende Wartungsflächen und einen Standort, der Schallreflexionen vermeidet. Kritisch sind enge Höfe, Mauerecken oder direkt angrenzende Schlafräume. Zudem müssen die Herstellervorgaben zu Mindestabständen und Luftströmungen berücksichtigt werden.
Wie lassen sich Schallprobleme und Konflikte mit Nachbarn vermeiden?
Bereits in der Entwurfs- und Genehmigungsplanung sollte die Schallsituation bewertet werden. Relevant sind Schallleistungspegel, Aufstellort, Reflexionsflächen sowie die Anforderungen der TA Lärm. Häufig entstehen Probleme nicht durch die Wärmepumpe selbst, sondern durch ungünstige Platzierung oder fehlende Schallprognosen.
Ist ein Pufferspeicher bei einer modernen Wärmepumpe erforderlich?
Die Notwendigkeit eines Pufferspeichers hängt von Hydraulik, Regelungskonzept und Wärmeverteilung ab. Pauschale Aussagen sind nicht möglich. In vielen Fachdiskussionen zeigt sich, dass Speichergröße und Einbindung projektspezifisch geplant werden müssen, um Taktungen und Effizienzverluste zu vermeiden.
Wann ist eine Hybridlösung aus Wärmepumpe und bestehendem Wärmeerzeuger sinnvoll?
Hybridkonzepte werden insbesondere bei Sanierungen eingesetzt, wenn hohe Lastspitzen auftreten oder vorhandene Wärmeerzeuger wirtschaftlich weiter genutzt werden sollen. Voraussetzung ist eine abgestimmte Regelungsstrategie sowie eine detaillierte Wirtschaftlichkeitsbetrachtung.
Wie kann die Wärmepumpe sinnvoll mit einer Photovoltaikanlage kombiniert werden?
In Fachforen wird regelmäßig diskutiert, wie Eigenverbrauch und Wärmepumpenbetrieb optimiert werden können. Entscheidend sind Regelungsstrategien, Smart-Grid-Funktionen, Speicherlösungen und die zeitliche Verschiebung von Lasten. Die Kombination kann den Eigenverbrauch steigern und den Netzstrombezug reduzieren.
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