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MHG Luft-Wasser-Monoblock-Wärmepumpen

© Copyright (c) 2016 Dariusz Jarzabek/Shutterstock. No use without permission.

MHG Luft-Wasser-Monoblock-Wärmepumpen
MHG Luft-Wasser-Monoblock-Wärmepumpen
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MHG Luft-Wasser-Monoblock-Wärmepumpen
Nachhaltige Eigenschaften und zutreffende UN-Klimaziele zur Produktinformation
Nachhaltig, weil... Erneuerbare Energien Nachhaltiger Betrieb Nachhaltig (sonstige Merkmale)
Die Luft-Wasser-Wärmepumpen von MHG verbinden hohe Energieeffizienz mit einfacher Planung und großer Flexibilität im Neubau und Bestand. Die Wärmepumpenserie umfasst leistungsstarke Monoblock-Systeme mit natürlichen Kältemitteln, hohen Vorlauftemperaturen und umfangreichen Möglichkeiten zur Einbindung in PV-, Smart-Grid- und Hybridheizungskonzepte.

Wärmepumpen mit hohen Vorlauftemperaturen und flexibler Systemintegration

Produktserie im Überblick

Produkt

Einsatzbereich

Kältemittel

Vorlauftemperatur

ecoWP 2Xe

Neubau, Sanierung, Bestand

R290

bis 75 °C

ecoWP 2Xm

Modernisierung, Hybridanlagen

R290

bis 70 °C

Funktionsprinzip

Luft-Wasser-Wärmepumpen nutzen Strom, um Wärme aus der Umgebungsluft zu gewinnen. Ein Ventilator führt Außenluft einem Kältemittel zu, das bereits bei niedrigen Temperaturen verdampft. Durch Verdichtung im Kompressor steigt die Temperatur des Kältemittels, bevor die Wärme über einen Wärmetauscher an den Heizkreislauf abgegeben wird.

Das erwärmte Wasser versorgt Heizkörper, Fußbodenheizungen und bei Bedarf auch Brauch- und Trinkwasser.

Da Wärmepumpen vor Ort keine Emissionen verursachen, reduzieren sie den CO₂-Ausstoß. Effizient und nachhaltig eignen sie sich sowohl für Neubauten als auch für Sanierungen.

ecoWP 2Xe - Luft-Wasser-Monoblock Wärmepumpe

Hochtemperatur-Wärmepumpe mit natürlichem Kältemittel R290

Die ecoWP 2Xe wurde speziell für anspruchsvolle Sanierungs- und Modernisierungsprojekte entwickelt. Mit Vorlauftemperaturen bis 75 °C eignet sich die Luft-Wasser-Wärmepumpe besonders für Bestandsgebäude, in denen vorhandene Heizkörper weiterhin genutzt werden sollen.

Einsatzbereiche

Einfamilien- und Mehrfamilienhäuser

Sanierungsprojekte

Heizkesselaustausch

Hybridheizungen

Gebäude mit Radiatoren oder Flächenheizung

Planungsvorteile

Die Verwendung des natürlichen Kältemittels R290 ermöglicht eine zukunftssichere Planung mit sehr niedrigem Treibhauspotenzial. Durch die hohe Vorlauftemperatur kann häufig auf den Austausch vorhandener Wärmeverteilsysteme verzichtet werden. Für Planer besonders relevant sind die Kaskadierbarkeit mehrerer Geräte, die integrierte Kühlfunktion sowie die Smart-Grid-Anbindung für netzdienlichen Betrieb.

Produkteigenschaften

Natürliches Kältemittel R290

Vorlauftemperatur bis 75 °C

Heizbetrieb bis -25 °C Außentemperatur

Kühlfunktion serienmäßig integriert

Smart Grid Ready

Modbus-Kommunikation

Silent-Mode für schalloptimierte Betriebszeiten

Kaskadierung von bis zu drei Geräten

Kompakte Außeneinheit mit geringem Platzbedarf

Geeignet für PV-gestützte Energiemanagementsysteme

Technische Kenndaten

Merkmal

ecoWP 2Xe

Leistungsbereich

2,92 bis 21,9 kW

Kältemittel

R290

Vorlauftemperatur

bis 75 °C

Energieeffizienzklasse

A++ bis A+++

SCOP

bis 5,26

Einsatzgrenze Heizen

-25 °C bis +35 °C

Schallleistung

53 bis 62 dB(A)

Max. Abstand Außen-/Inneneinheit

20 m

Kühlbetrieb

integriert

Smart Grid

serienmäßig

Hinweise für die Planung

Planungsthema

Relevante Informationen

Bestandssanierung

Hohe Vorlauftemperaturen ermöglichen Nutzung vorhandener Heizkörper

Schallschutz

Silent-Mode reduziert Geräuschemissionen

Grundstücksplanung

Kompakte Außeneinheit mit geringem Flächenbedarf

Mehrfamilienhäuser

Kaskadenbetrieb möglich

PV-Integration

Smart-Grid-Anbindung vorhanden

Gebäudeautomation

Modbus-Schnittstelle verfügbar

ecoWP 2Xm - Luft-Wasser-Monoblock-Beistellwärmepumpe für die Hybridisierung von Bestandsheizungen

Luft-Wasser-Monoblock Wärmepumpe ecoWP 2Xm

Luft-Wasser-Monoblock Wärmepumpe ecoWP 2Xm

Aus der Serie MHG Luft-Wasser-Monoblock-Wärmepumpen von MHG Heiztechnik

Luft-Wasser-Monoblock Wärmepumpe ecoWP 2Xm © Copyright (c) 2016 Dariusz Jarzabek/Shutterstock. No use without permission.

Kompakte Luft-Wasser-Wärmepumpe für die Hybridisierung bestehender Heizungsanlagen

Die ecoWP 2Xm von MHG Heiztechnik ist eine Luft/Wasser-Monoblock-Wärmepumpe zur Einbindung in bestehende Öl- und Gasheizungsanlagen. Das System wurde speziell für die energetische Nachrüstung im Gebäudebestand entwickelt und ergänzt vorhandene Wärmeerzeuger zu einer Hybridheizung. Durch die Einbindung der Wärmepumpe kann ein erheblicher Teil der Heizlast regenerativ bereitgestellt werden, ohne dass ein vollständiger Austausch des Bestandskessels erforderlich ist.

Systemkonzept

Die ecoWP 2Xm arbeitet als Monoblock-Wärmepumpe mit natürlichem Kältemittel R290 (Propan). Die Außeneinheit erzeugt die Wärmeenergie aus der Umgebungsluft, während die kompakte Inneneinheit die hydraulische Einbindung und Kommunikation mit dem vorhandenen Heizkessel übernimmt. Ein Pufferspeicher ist für den Grundbetrieb nicht erforderlich. Das System kann mit Fremdkesseln kombiniert werden und ermöglicht dadurch die schrittweise Dekarbonisierung bestehender Heizungsanlagen.

Planungsrelevant ist die separate Stromversorgung der Außeneinheit sowie die Kommunikation zwischen Innen- und Außeneinheit über RS485-Schnittstelle. Der maximale Abstand zwischen beiden Einheiten beträgt 25 m.

Produkteigenschaften Wärmepumpentechnik

Luft/Wasser-Monoblock-System

Invertergeregelter Verdichter

Natürliches Kältemittel R290 (Propan)

Modulierender Leistungsbereich von 1,7 bis 5,0 kW

Einsatzbereich Heizen von -15 °C bis +25 °C

Vorlauftemperaturen bis 70 °C

Schallleistungspegel 50 dB(A)

Integrierte Kondensatwannenheizung in der Außeneinheit

Geräuschoptimierter und schwingungsgelagerter Kältekreis

Einsatzbereiche

Wohngebäude im Bestand

Sanierungs- und Modernisierungsprojekte

Hybridheizungen mit Öl- oder Gasbrennwertkesseln

Gebäude mit bestehenden Heizkörperanlagen

Projekte mit begrenztem Installationsaufwand

Maßnahmen zur Reduzierung fossiler Energieträger im Bestand

Durch Vorlauftemperaturen bis 70 °C lässt sich die Wärmepumpe auch in Bestandsgebäuden mit höheren Systemtemperaturen integrieren.

Technische Kenndaten

Merkmal

ecoWP 2Xm 5

Leistungsbereich

1,7 - 5,0 kW

Kältemittel

R290

Vorlauftemperatur

bis 70 °C

Energieeffizienzklasse

A++ bis A+++

SCOP 35 °C

4,87

SCOP 55 °C

3,55

Einsatzgrenze Heizen

-15 bis +25 °C

Schallleistung

50 dB(A)

Max. Abstand Außen-/Inneneinheit

25 m

Meine Heizung läuft noch - Jetzt umstellen? ¦Alexa fragt nach

Service, der sich an der Realität auf der Baustelle orientiert

MHG versteht sich nicht nur als Produkthersteller, sondern als Partner auf Augenhöhe. Besonders dort, wo Theorie und Praxis oft auseinanderklaffen: auf der Baustelle, im Zeitdruck von Ausschreibungen oder in der Abstimmung zwischen Gewerken.

Das Servicepaket von MHG umfasst unter anderem:

Individuelle Planungshilfen und technische Auslegung

Schnelle Erreichbarkeit von kompetenten Ansprechpartner:innen

Begleitung bei Ausschreibung, Installation und Inbetriebnahme

Zugriff auf ein qualifiziertes Partnernetzwerk für Umsetzung vor Ort

Weiterführende Informationen

MHG-Wärmepumpen

Planungsfragen kompakt

Eignet sich eine Luft/Wasser-Wärmepumpe auch für Altbauten mit vorhandenen Heizkörpern?

Eine Wärmepumpe kann auch in Bestandsgebäuden mit Heizkörpern wirtschaftlich betrieben werden. Entscheidend sind nicht Baujahr oder Dämmstandard allein, sondern die erforderliche Vorlauftemperatur und die vorhandenen Heizflächen. Für die Planung sollte zunächst geprüft werden, mit welcher Vorlauftemperatur das Gebäude bei Auslegungstemperatur beheizt werden kann. Bei höheren Temperaturanforderungen können Hochtemperatur-Wärmepumpen wie die ecoWP 2Xe eine Lösung darstellen.

Welche Vorlauftemperatur sollte für einen effizienten Wärmepumpenbetrieb angestrebt werden?

Mit steigender Vorlauftemperatur sinkt die Effizienz einer Wärmepumpe. Deshalb sollte bereits in der Planung geprüft werden, welche Systemtemperaturen tatsächlich benötigt werden. Eine belastbare Grundlage bilden Heizlastberechnung, Heizflächenanalyse und hydraulischer Abgleich. Für die Gebäudebewertung gilt die Vorlauftemperatur als einer der wichtigsten Eignungsindikatoren.

Wie wird die erforderliche Leistung einer Wärmepumpe korrekt bestimmt?

Die Dimensionierung sollte auf einer Heizlastberechnung nach den geltenden Normen basieren. Allein aus bisherigen Gas- oder Ölverbräuchen lässt sich die notwendige Leistung nicht zuverlässig ableiten. Eine falsche Dimensionierung kann zu Komfortproblemen, höheren Betriebskosten oder unnötigen Investitionen führen.

Welche Anforderungen gelten für den Aufstellort der Außeneinheit?

Die Außeneinheit benötigt freie Luftführung, ausreichende Wartungsflächen und einen Standort, der Schallreflexionen vermeidet. Kritisch sind enge Höfe, Mauerecken oder direkt angrenzende Schlafräume. Zudem müssen die Herstellervorgaben zu Mindestabständen und Luftströmungen berücksichtigt werden.

Wie lassen sich Schallprobleme und Konflikte mit Nachbarn vermeiden?

Bereits in der Entwurfs- und Genehmigungsplanung sollte die Schallsituation bewertet werden. Relevant sind Schallleistungspegel, Aufstellort, Reflexionsflächen sowie die Anforderungen der TA Lärm. Häufig entstehen Probleme nicht durch die Wärmepumpe selbst, sondern durch ungünstige Platzierung oder fehlende Schallprognosen.

Ist ein Pufferspeicher bei einer modernen Wärmepumpe erforderlich?

Die Notwendigkeit eines Pufferspeichers hängt von Hydraulik, Regelungskonzept und Wärmeverteilung ab. Pauschale Aussagen sind nicht möglich. In vielen Fachdiskussionen zeigt sich, dass Speichergröße und Einbindung projektspezifisch geplant werden müssen, um Taktungen und Effizienzverluste zu vermeiden.

Wann ist eine Hybridlösung aus Wärmepumpe und bestehendem Wärmeerzeuger sinnvoll?

Hybridkonzepte werden insbesondere bei Sanierungen eingesetzt, wenn hohe Lastspitzen auftreten oder vorhandene Wärmeerzeuger wirtschaftlich weiter genutzt werden sollen. Voraussetzung ist eine abgestimmte Regelungsstrategie sowie eine detaillierte Wirtschaftlichkeitsbetrachtung.

Wie kann die Wärmepumpe sinnvoll mit einer Photovoltaikanlage kombiniert werden?

In Fachforen wird regelmäßig diskutiert, wie Eigenverbrauch und Wärmepumpenbetrieb optimiert werden können. Entscheidend sind Regelungsstrategien, Smart-Grid-Funktionen, Speicherlösungen und die zeitliche Verschiebung von Lasten. Die Kombination kann den Eigenverbrauch steigern und den Netzstrombezug reduzieren.

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