Delignit AG
Königswinkel 2-6
32825 Blomberg
Deutschland
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Dekorplatten Bodenbeläge Einbauten Sperrholz-Verbundplatten Böden Innenraumausstattungen Konstruktionsholz Schichtholz Furnierschichtholz Brandschutzplatten Profile Holzböden Sandwichplatten Holzwerkstoff-Verbundplatten Designplatten Verbundplatten Furnierplatten Holz-Furnierplatten Mehrschichtplatten Brandschutz Brandvermeidung EinbaumöbelDelignit® Industrieböden - Tragende Holzböden für industrielle Anwendungen
Delignit® Industrieböden
Holz für Industrieböden bietet verschiedene Vorteile
Erhöhte Ergonomie durch stoßdämpfende, d. h. gelenkschonende Eigenschaften von Holz
Geräuschdämmung durch vibrationsdämpfende Eigenschaften von Holz
"Wohnzimmercharakter" führt zu mehr Sauberkeit
Leichte Entsorgung
Oberflächenbeschichtungen für verschiedene Einsatzbereiche
Filmbeschichtungen und hochabriebfeste ESH Oberflächen in diversen Dekoren:
Furnier | Holzdekor | Farbe
Auf Wunsch fertigt Delignit® ableitfähige Industrieböden, die entsprechend höchsten europäischen Anforderungen an tragende Baustoffe schwer entflammbar sind. (B-s1-d0 nach DINEN 13501-1)
Produktlinien der Industrieböden

Industrieböden Produktlininen Übersicht
Aus der Serie Delignit® Industrieböden - Tragende Holzböden für industrielle Anwendungen von Delignit
Industrieböden Produktlininen Übersicht
Das Professional-Paket
Höchster Brandschutz und beste elektrostatische Ableitfähigkeit
Das Premium-Paket
Ableitfähige Oberfläche, ohne Brandschutz
Das Basic-Paket
Effiziente und flexible Lösungen für alle Anwendungen im schwer entflammbaren Bereich
Das Classic-Paket
Verschiedenen Filmbeschichtungen ermöglichen eine ökonomische Lösung
Sortiment
Trägerplatte
Bau-Furniersperrholz nach EN 636-2 für die Verwendungals tragender Baustoff
Spezialsperrholz aus Buchen-Hartholz-Furnieren
aus ökologisch, nachhaltiger und regionaler Forstwirtschaft zur Vermeidung von illegal geschlagenen Holz gem. EUTR (EU Timber Regulation),
Zertifikatsnachweisgemäß PEFC mit Produktnachweis mindestens „70% PEFC-zertifiziert“
Brinellhärte HB ≥ 34 N/mm²
in Festigkeit, Härte und Verschleißfestigkeit anderen Hölzern wie z.B. Birke (HB = 24N/mm²) deutlich
überlegen
CE 0765-CPR-0415 (normal entflammbar) bzw.CE 0765-CPR-0420 (schwer entflammbar)
Emissionsarmes Buchensperrholz nach EN 13986:2015, gemessen nach EN 717-2 für Sperrholz: 0,1 mg/m²*h
Abmessungen
Max. 2.500 x 1.500 mm / 2.500 x 1.250 mm
Produktdatenblätter
Spezifische Eigenschaften und Merkmale
Decklagen
Buchen-Furniere, Qualität II/III nach EN 635-2 (andereQualitäten auf Anfrage), beidseitig geschliffen, direkt-beharzt oder befilmt.
Oberfläche
Die Oberflächen weisen aufgrund des natürlich Wekrstoffes Holz optische Bandbreiten und Unterschiede als Schwankungen und Verläufe der Farbe und Helligkeiten sowie unregelmäßige Furnierbreiten auf.
Verleimung
EN 314-2 (Klasse 2 für die Innen- und geschützteAußenanwendung als tragendes Bauteil im Feuchtbereich), optisch dunkle Leimfugen
Kanten
Sägeschnitt - evtl. geringfügiges Spachteln erforderlich.
Gütesicherung
Güteüberwachung, Qualität, Toleranzen und technische Daten nach EN 13986:2015.
Formaldehydemissions-Klasse E1 (entspricht den Vorschriften der Chemikalienverordnung).
Buchen-Multiplex kann sich unter Klimaeinflüssen maßlich ändern.
Silikonfrei
Delignit®-Industrieböden sind Silikonfrei.
Nachhaltigkeit
Holz ist in seinem Lebenszyklus CO2-neutral und ein wichtiger Kohlenstoffspeicher.
Durch die Verarbeitung der Buche zu Delignit®-Plywood wird die Atmosphäre langfristig von CO2 entlastet: 1 Kubikmeter Delignit®-Plywood enthält etwa 350 kg Kohlenstoff. Dies entspricht einem CO2-Äquivalent von ca. 1,3 to.
Die für die Herstellung von Delignit® zum Einsatzkommende heimische Buche ist eine der festesten Holzarten und wiegt bei gleicher Bemessungnur 1/10 von Baustahl, hat aber 1/3 seiner Festigkeit.
Das zur Herstellung von Delignit® verwendete Buchen-Rundholz stammt aus nachhaltig bewirtschafteten heimischen Wäldern. Aus Wäldern, in denen wesentlich mehr Holz nachwächst als im gleichen Zeitraum forstwirtschaftlich genutzt wird.
Weitere Informationen
Anwendungsbeispiele
Planungsfragen kompakt
Wovon hängt die Tragfähigkeit eines tragenden Holz-Industriebodens ab?
Die Tragfähigkeit ist eine Systemeigenschaft aus Lastannahme, Spannweite, Unterkonstruktion und Verbindungsmittel – nicht allein die Plattenstärke. Nutzlasten und Lastfälle wie Maschinengewichte oder Rollverkehr müssen vorab definiert werden, damit Plattendicke und Auflagerung statisch aufeinander abgestimmt werden können.
Wie muss der Untergrund auf Beton oder im Bestand vorbereitet sein?
Der Untergrund muss dauerhaft trocken, eben und tragfähig sein. Delignit-Industrieböden sind für die Innenverwendung vorgesehen; der werkseitige Kantenanstrich schützt nur gegen Spritzwasser, nicht gegen Staunässe. Auf Beton oder im Bestand ist eine funktionierende Feuchteabsperrung und ein planebener Aufbau planerisch sicherzustellen.
Welche Rutschhemmung wird für industrielle Arbeitsbereiche benötigt?
Die erforderliche Rutschhemmung richtet sich nach der konkreten Rutschgefahr im Arbeitsbereich gemäß ASR A1.5 und DGUV Regel 108-003. Delignit-Industrieböden sind mit R9 nach DIN 51130 klassifiziert, was für trockene, gering verschmutzte Bereiche ausreichen kann. Bei Öl, Wasser oder Kühlschmierstoffen sind höhere Klassen oder zusätzliche Maßnahmen zu prüfen.
Was ist der Unterschied zwischen einem antistatischen und einem ESD-fähigen Industrieboden?
Ein antistatischer Boden reduziert lediglich die statische Aufladung, erfüllt aber nicht die Anforderungen eines ESD-Kontrollprogramms nach DIN EN IEC 61340-5-1. Ein ableitfähiges ESD-System wie Delignit DIF 2.0 erreicht einen definierten Systemwiderstand von 10⁶ bis 10⁹ Ω und muss zusammen mit Erdung, Schuhwerk und Prüfkonzept geplant werden.
Wie wird ein ableitfähiger Holzboden fachgerecht geerdet und geprüft?
Die Verschraubung mit leitfähiger Ronde stellt bei Delignit DIF-Systemen sowohl die mechanische Fixierung als auch die elektrische Verbindung zur geerdeten Unterkonstruktion her. In die Ausschreibung gehören neben den ableitfähigen Platten auch Erdungskonzept, Unterkonstruktionsdetail, Anzugsmoment (empfohlen 5–10 Nm) und eine Abnahmeprüfung des Systemwiderstands nach DIN EN IEC 61340-5-1.
Welche Oberfläche eignet sich bei Öl, Spänen und regelmäßiger Reinigung?
Geschlossene, oberflächenvergütete Ausführungen sind gegenüber Flüssigkeiten und Chemikalien deutlich unempfindlicher als unbehandelte Platten. Bei erhöhter chemischer Beanspruchung sollte die Eignung projektbezogen beim Hersteller abgefragt werden, da eine pauschale Industriebodentauglichkeit nicht unterstellt werden kann.
Wie sind Klimaeinflüsse, Fugen und Maßänderungen bei Holz-Industrieböden planerisch zu berücksichtigen?
Buchen-Furniersperrholz verändert sich unter Klimaschwankungen maßlich. Fugen- und Bewegungsreserven, Kantengeometrien sowie ein kontrolliertes Innenraumklima müssen daher frühzeitig in die Detailplanung einfließen. Saisonale Maßänderungen sind materialimmanent und kein Mangel, sofern ausreichende Bewegungsaufnahme vorgesehen ist.
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