„Geh lieber studieren, dann hast du es später leichter.“ Doch was, wenn Ausbildung und Studium keine Gegensätze wären? Das Projekt "Feuer und Flamme fürs Handwerk" setzt sich mit dem zunehmenden Nachwuchsmangel im Handwerk auseinander und untersucht, wie die Innenarchitektur zur Aufwertung handwerklicher Ausbildungswege beitragen kann.
Freizeit- und Erholungsarchitektur im Bayerischen Wald. Ziel war die harmonische Einbindung eines modernen Rückzugsort in Landschaft und Natur. Auf dem 3.500 m2 großen Hanggrundstück mit Blick in das Ilztal entstand ein schlichter, länglicher Bau in Holzständerbauweise mit Holzfassade und Holzoberflächen an den Innenwänden.
Am Hang von Bad Oeynhausen entsteht ein Wohnensemble aus vier Terrassenhäusern, das sich in die Landschaft einfügt. Ein Betonsockel verankert die barrierefreien Wohnungen, darüber Holzgeschosse mit Lärchenfassade. Stege verbinden die Häuser und schaffen gemeinschaftliche Räume. Architektur und Natur greifen ineinander.
Sanierung eines Nurdachhauses von 1972 im Ferienhausgebiet von Damp. Durch die Neuorganisation des Grundrisses, die Freilegung der Sparrenstruktur und eine energetische Modernisierung mit Holzweichfaser Dämmung entstand ein zeitgemäßes Ferienhaus, das die räumliche Qualität der ursprünglichen Dacharchitektur wieder erlebbar macht.
Am Standort in Polch wurde ein neues Bürogebäude der HEFA Fenstersysteme GmbH errichtet, das die Unternehmensphilosophie widerspiegelt. Die Architektur zeichnet sich durch großzügige Fensterflächen, klare Linien und eine funktionale Raumaufteilung aus.
Die Werkstatt für Menschen mit Behinderung ist mehr als ein Zweckbau – sie ist ein lebendiger Ort der Teilhabe. Drei unterschiedlich geformte Innenhöfe schaffen einen spannungsvollen Positiv-/Negativraum, der Licht, Orientierung, Begegnungen und einen vielseitigen Innenraum schafft.
Entworfen vom Architekturbüro Engelshove, präsentiert sich das Wohnhaus modern und skulptural, geprägt von durchdachten Sichtbeziehungen und einer ausgeprägten Lichtführung.
Das Ensemble aus zwei Baukörpern orientiert sich an der ortstypischen Körnung. Eine in die Topografie eingebundene Ebene verbindet dabei die Turnhalle mit der Mittagsbetreuung. Das Dach der Halle mit variierenden Überständen reagiert auf die Einbindung in die Hanglage und den daraus resultierenden Gebäudehöhen.
Die Erweiterung der Jahnschule führt den Bestand von 1949 sensibel fort: Eine zentrale Aula verbindet Alt- und Neubau, der Turm bleibt freigestellt. Der Erweiterungsbau umfasst eine Einfachturnhalle, Proberaum, zusätzliche Klassen- und Fachräume sowie die Mittagsbetreuung. Die Fassade zitiert die Schindelstruktur des Zwiebelturms im Großformat.
Der zweigeschossige Holzbau erweitert die Schule an der Kepserstraße in Freising, schafft einen zweiten Zugang und schließt den Pausenhof zur Südseite ab. Im Erdgeschoss liegen Mensa und Büros, im Obergeschoss vier Gruppenräume. Die dunkelgraue Weißtannenfassade kontrastiert den Bestand und fügt sich im Sommer in die umgebenden Apfelbäume ein.
Das Haus für Kinder fügt sich harmonisch zwischen Rathaus und Kirche St. Margareta in die Dorfstruktur ein. Durch die sensible Positionierung entsteht ein einladender Vorplatz und ein geschützter Garten. Der Holzbau mit Satteldach greift die regionale Baukultur auf, gliedert die Funktionen klar und öffnet die Gruppenräume ins Grüne.
Die Villa in Mechelen, Belgien, wurde 2025 fertiggestellt und steht beispielhaft für ein Wohnkonzept, das langfristige Nutzbarkeit, räumliche Ruhe und architektonische Klarheit miteinander verbindet.
Ein alter Vierseithof, im Lauf der Jahre erweitert durch zusätzliche Gebäude,stand vor einer Herausforderung: Wie kann er modernisiert werden, ohne seinen Charme zu verlieren? Die Antwort lag in einer sorgfältigen Restaurierung, Reinigung und behutsamen Umgestaltung.
Die neue Rehaklinik Abitare in Bellikon umfasst 56 Bettenzimmer für die Tagesklinik, darunter auch fünf Pflegebetten, und wurde in einer Kombination aus Holz‑Modulbauweise und Holz‑Systembau realisiert.
Das Mehrfamilienhaus am Möhnesee ist ein modernes Wohnprojekt aus dem Jahr 2024, geplant von HARTUNG Architekten. Es umfasst 21 Wohneinheiten – von kompakten 2- und 3‑Zimmer-Wohnungen bis hin zu großzügigen Penthouses – und besticht durch seine exponierte Lage mit direktem Seeblick.
Kindertagesstätte in Holz-Modulbauweise mit hochwertigen sichtbaren Holzoberflächen. Energieeffizient dank Geothermie-Heiz- und Kühlsystem sowie zentraler und dezentraler Belüftung. Außenanlagen mit Lärmschutzwand, Bachrenaturierung und Parkgestaltung – realisiert von ERNE AG Holzbau.
Im Süden von Freising entsteht das Wohnquartier „Angerbogen“ mit über 450 Wohnungen. Zur Unterstützung der Nahversorgung wurde durch die Freisinger Stadtwerke Versorgungs GmbH eine Energiezentrale mit Trafostation errichtet. Die Architekt*innen Johannes und Kerstin Dantele entwickelten ein beeindruckendes Gestaltungskonzept.
Mit wohngesunden Materialien, einer klaren architektonischen Handschrift sowie der konstruktiven Zusammenarbeit zwischen Architektinnen, Bauherrin und technischer Beratung von Brillux gelingt mit dem „Raum für morgen“ in Kaiserslautern ein Vorzeigeprojekt für energieeffizientes Bauen im Bestand.
Im Künstlerdorf Worpswede in Niedersachsen haben Interior-Expertin Büsra Qadir und ihr Mann einer historischen Villa aus dem Jahr 1887 neues Leben eingehaucht. Mit viel Liebe wurde das denkmalgeschützte Gebäude umfassend saniert und durch einen modernen Anbau harmonisch ergänzt.
Das denkmalgeschützte Ensemble Triesdorf, ergänzt durch neue Gebäude für die Landwirtschaftlichen Lehranstalten Triesdorf (LLA), mit dem Planungsquartier für das Fachzentrum für Energie- und Landtechnik, bietet neue Lehrräume und Gebäude auf einer Fläche von 22.681 qm für bis zu 3400 Studenten auf historischem Grund.
Mit dem Holzhybridbau setzt die Volksbank Chemnitz ein Zeichen für ihr neues, grünes Selbstverständnis am Ortseingang der traditionsreichen Bergbaustadt Aue im Erzgebirge. Die ökologisch geplante Bankfiliale steht beispielhaft für die klimagerechte Architektur der Zukunft.
Im Auftrag des Landkreises Oberhavel hat KLEUSBERG die Barbara-Zürner-Oberschule in Velten um vier Klassenräume sowie vier Gruppenräume erweitert. Innerhalb von nur fünf Monaten Bauzeit entstand rechtzeitig zum Schulbeginn nach den Herbstferien eine moderne Lernlandschaft, die den Schüler:innen nun deutlich mehr Platz bietet.
Das Eiswerk am Auer Mühlbach ist die älteste an ihrem Originalstandort stehende Eismaschine der Welt. Das Haus für Kinder ist eine Erweiterung des Bestandsgebäudes, der ehemaligen grenzständigen Braumeister-Villa. Teile der Freifläche der Kita befinden sich auf den Dachflächen des unter Denkmalschutz stehenden Eiswerkes.
Auf dem Campus der Hochschule Kempten entstand durch KLEUSBERG ein zeitgemäßes Bürogebäude in modularer Bauweise. Der zweigeschossige Neubau bietet im Erdgeschoss einen direkten, barrierefreien Zugang zu den Seminarräumen und den dazugehörigen Sanitäreinrichtungen.
Das ehemalige ROBOTRON-Gebäude in Chemnitz wurde ab 2019 als neuer Standort für das Bundesarchiv Stasi-Unterlagen-Archiv umgebaut. Die Bausubstanz wurde ressourcenschonend saniert, um moderne Archiv- und Büroräume zu integrieren – ein Beispiel für sensible und nachhaltige Umnutzung bestehender DDR-Bauten.
Die verfallene Villa aus den 1930ern wurde grundlegend saniert und erweitert: Ein Anbau in Holz-Hybridbauweise ergänzt das Haus und verbindet historische Substanz mit moderner Konstruktion. Ein neuer Dachstuhl mit zusätzlichen Zwerchgiebeln prägt das neue Erscheinungsbild.
Die 5-gruppige Kindertagesstätte in Holzbauweise leuchtet von weiten durch ihre farbenfrohen Giebelhäuschen und die aufgelockerte Bauweise. Das hügelig angelegte Außengelände lädt durch viele detaillierte Spielbereiche zur Erkundung ein.
Der Bestandsbau zeigt trotz der kompletten Nutzungsänderung kaum Eingriffe in die Gebäudehülle. Die neue Nutzung wurde maßgeschneidert mit dem Bestehenden zusammengeführt. Gleichzeitig erweist sich das Gebäude durch die gelungene Transformation zum Wohnhaus mit Privatgalerie als kultureller „Energieträger“ im ländlichen Raum.
Das Capitol-Kino in Bad Berleburg, Jahre 1952, wird 2020 geschlossen. Das Capitol-Kino wird baulich durch ein Restaurant sowie einem Hotel ergänzt. Neben 2 kleinen Kinosälen dient der große Saal Kino und multifunktionaler Veranstaltungsaal. Über den Sälen ist ein Hotel entstanden. Das Restaurant mit Außengastronomie rundet das Nutzungskonzept ab.