Das BauKulturZentrum am Hammaburgplatz macht die historische Bedeutung der Keimzelle Hamburgs wieder sichtbar und räumlich erfahrbar. Durch die Platzierung eines öffentlichen Kulturgebäudes entsteht ein neuer städtebaulicher Ankerpunkt, der den als Transitraum wahrgenommenen Ort in einen lebendigen Aufenthalts- und Begegnungsraum transformiert.
Der Entwurf transformiert das ehemalige Super Cinema zu einem kulturellen und sozialen Zentrum. In einer von Zersiedelung geprägten Region schafft die behutsame Umnutzung des Bestands einen neuen Identifikationsort. Ergänzt durch Ateliers, Gemeinschaftsflächen und eine naturnahe Freiraumgestaltung entsteht ein lebendiger Treffpunkt für die Stadt.
Wachturm wird zum Ort des Gedenkens. Geschichte ein Erfahrungswert. Die Art und Weise des Erlebens dieser Räume ist essenziell in unserem Verständnis. Die Kulisse des Wachturms soll zu dieser Wahrnehmung beitragen. Bedeutung dieser Typologie übergeht Sprache als auch Kultur und soll zum Einstimmen sowie der Verarbeitung dieser Geschichte beitragen.
Seit 1930 beherbergt das denkmalgeschützte Bauernhaus das Heimatmuseum Sonthofen. Durch die Erweiterung entsteht zusammen mit dem südlich gelegenen historischen Bauernhaus ein zusammenhängender, barrierefrei erlebbarer Museumskomplex.
Das Deutsche Meeresmuseum in Stralsund wurde im historischen Katharinenkloster grundlegend saniert und erweitert. Dabei entstand ein moderner Museumsbau, der die wertvolle historische Substanz mit zeitgemäßen Ergänzungen verbindet. 2017 gewann das Büro Reichel Schlaier den Architekturwettbewerb mit einem Entwurf, der Alt und Neu harmonisch vereint.
Wo Architektur und Kunst höchste Ansprüche an Ästhetik stellen, muss auch die elektrotechnische Infrastruktur überzeugen – möglichst unsichtbar und zugleich flexibel. Genau hier kommen die OBO Kassettenlösungen für fugenlose Böden ins Spiel.
Am 2. Oktober 2022 öffnete das Diözesanmuseum Freising nach neun Jahren Schließung und vier Jahren Bauzeit wieder seine Pforte. Das generalsanierte Gebäude auf dem Domberg präsentiert sich in neuem Gewand und möchte künftig wieder mit kunst- und kulturgeschichtlichen Ausstellungen im Spannungsfeld von Glauben, Kunst und Gesellschaft inspirieren.
Die Doppelausstellung Fun Design | Circular Design untersucht Design zwischen Emotion, Humor und Nachhaltigkeit. Spielerische Gestaltung trifft auf ressourcenschonende Ansätze des Circular Designs. Durch die Wiederverwendung bestehender Ausstellungselemente entstand trotz minimalen Budgets eine nachhaltige und prägnante Ausstellungsgestaltung.
Für das Deutsche Meeresmuseum integrierten Reichel Schlaier Architekten neue Großaquarien präzise in die historische Klosterstruktur – bei laufendem Betrieb, ohne Eingriffe von außen. Das prämierte Konzept bewahrt die Zeitschichten des Bestands und entwickelt sie zeitgemäß weiter.
Das Neue Museum ist als Teil der Berliner Museumsinsel seit 1999 Weltkulturerbe und zählt mit seinen Sammlungen ägyptischer, frühzeitlicher und antiker Exponate zu den wichtigsten Kulturstätten in Europa.
Das Stasys Museum befindet sich in Panevėžys, Litauen, im nördlichen Teil des Stadtzentrums. Das Hauptziel des Projekts war es, die Stadtentwicklung durch die Schaffung einer hochwertigen öffentlichen Umgebung zu verbessern, die das Stadtzentrum bereichert.
Nach den Ausgrabungen wertvoller Funde aus der römischen Epoche entschied sich das Museum in Alzey für einen Anbau, um die Ausstellungsstücke der breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dabei war die Fassadengestaltung entscheidend: Sie sollte die Objekte schützen und gleichzeitig harmonisch in die äußere Gestaltung integriert werden.
Die Sanierung des Deutschen Meeresmuseums zeigt beispielhaft, wie durchdachtes Materialkonzept und architektonische Haltung im Denkmalkontext zusammenwirken können.
Drei Jahre dauerte die umfangreiche Sanierung des 1926 errichteten und seitdem mehrfach umgebauten Düsseldorfer Kunstpalastes. Nun erstrahlt das am Rheinufer gelegene und unter Denkmalschutz stehende Bauwerk in neuem Glanz und ist Anziehungspunkt für Kunstinteressierte von nah und fern.
Die lichtdurchlässige Außenschicht ermöglicht es, dass die Bühnenbeleuchtung aus dem Gebäude selbst kommt und trägt dazu bei, die symbolische Bedeutung der Gedenkhalle zu erhalten.
Das Gebäude, ein Renaissancebau mit Barock- und Rokokofassade aus dem Jahr 1556, diente ursprünglich als Wagen- und Pferdehaus der sächsischen Kurfürsten. Heute beherbergt es das Sächsische Verkehrsmuseum.
Die Oberflächen und Formen des Museums wurden unter Berücksichtigung des Lichts entworfen, und der Charakter des Gebäudes verändert sich mit den wechselnden Lichtverhältnissen.
Beim Neubau des Nationalmuseums in Oslo kamen über 250 Automatiktüren von GEZE zum Einsatz. Besondere Herausforderungen wurden mit innovativen Lösungen gemeistert.
Mit der Eröffnung des neuen FENIX Museums erhielt Rotterdam nicht nur ein bedeutendes Ausstellungshaus, sondern auch ein neues architektonisches Wahrzeichen. Im Zentrum des Entwurfs des internationalen Architekturbüros MAD Architects steht eine 24 Meter hohe, selbsttragende Doppelhelix-Treppe.
Das neue Städel Dach bietet einen unvergesslichen Panoramablick auf die Frankfurter Skyline. Auf einer Höhe von 15 Metern liegt die Besucherterrasse über dem Haupteingang des Museums. Durch den Einbau zweier Spindeltreppen aus Stahl wurde im Inneren eine platzsparende Lösung für den Aufgang geschaffen.
Das Museum hat durch die Integration von SKYLOTECs Schienensystem SKYRAIL innen und außen eine Lösung für innovative Seilzugangstechnik realisiert. Das Absturzsicherungssystem spielte bereits eine wesentliche Rolle während der Bauphase.
Seit wenigen Monaten poppen zwischen dem grünen Herrngarten und dem angrenzenden Darmstädter Landesmuseum starkbunte Fassaden auf. Die Caparol Fassadenfarbe bietet höchste Farbtonvielfalt und -stabilität, sie schützt das Mauerwerk vor Regenwasser und Feuchtigkeit und dank der Filmkonservierung auch vor der Besiedlung von Algen und Pilzen.
Im Jahr 2022 eröffnet, gehört der mehrfach preisgekrönte Museumsneubau zum größten städtebaulich-kulturellen Projekts in Europa, dem Liget Budapest Project. Der Entwurf stammt von Marcel Ferencz aus dem Budapester Büro Napur Architect.
Nach sechs Jahrhunderten entstand an der Stelle des alten Berliner Schlosses das Humboldt Forum – das neue alte Schloss mit alternativem Nutzungskonzept.