Architekturobjekt 25 von 89

Architekturobjekte


ZaWi-Höfe Berlin

10707 Berlin, ZĂ€hringerstraße 24 B / Wittelsbacherstraße 17A

Ein Referenzprojekt von wienerberger

Die beiden neuen WohngebĂ€ude tragen mit ihren acht Stockwerken, 52 modernen Mieteinheiten und einer einladenden Außenraumgestaltung zu einer gelungenen Nachverdichtung des Quartieres bei. - ZaWi-Höfe Berlin

© Wienerberger / Stephan Falk

Um die hohe Nachfrage nach Wohnraum zu decken, entschied man sich dafĂŒr, die bestehende Bebauung des typischen Berliner HĂ€userblocks im Innenhof zu verdichten und platzsparend in die Höhe zu bauen. - ZaWi-Höfe Berlin

© Wienerberger / Stephan Falk

Die hochgeschossigen ZaWi-Neubauten wurden weitgehend aus Ziegeln erstellt. Zum Einsatz kam der Objektziegel Poroton-S10-MW von Wienerberger. - ZaWi-Höfe Berlin

© Wienerberger / Stephan Falk

Um die hohe Nachfrage nach Wohnraum zu decken, entschied man sich dafĂŒr, die bestehende Bebauung des typischen Berliner HĂ€userblocks im Innenhof zu verdichten und platzsparend in die Höhe zu bauen. - ZaWi-Höfe Berlin

© Wienerberger / Stephan Falk

Die hochgeschossigen ZaWi-Neubauten wurden weitgehend aus Ziegeln erstellt. Zum Einsatz kam der Objektziegel Poroton-S10-MW von Wienerberger. - ZaWi-Höfe Berlin

© Wienerberger / Stephan Falk

Um das harmonische Gesamtbild des nachverdichteten HĂ€userblocks abzurunden, entschieden sich die Architekten fĂŒr eine Verblendung des Sockelgeschosses mit Wienerberger Riemchen in Rotorange. In ihrer Optik und FunktionalitĂ€t erinnern die Riemchen an den K - ZaWi-Höfe Berlin

© Wienerberger / Stephan Falk

Die Neubauten befinden sich im Innenhof eines typischen Berliner HĂ€userblocks – ZĂ€hringerstraße 24 und 24A und Wittelsbacherstraße 16 und 17 heißen die Adressen der VorderhĂ€user, die der Anlage ihren Namen geben und in den spĂ€ten 1920er-Jahren von dem Mes - ZaWi-Höfe Berlin

© Wienerberger / Stephan Falk

Um das harmonische Gesamtbild des nachverdichteten HĂ€userblocks abzurunden, entschieden sich die Architekten fĂŒr eine Verblendung des Sockelgeschosses mit Wienerberger Riemchen in Rotorange. In ihrer Optik und FunktionalitĂ€t erinnern die Riemchen an den K - ZaWi-Höfe Berlin

© Wienerberger / Stephan Falk

Die beiden neuen WohngebĂ€ude tragen mit ihren acht Stockwerken, 52 modernen Mieteinheiten und einer einladenden Außenraumgestaltung zu einer gelungenen Nachverdichtung des Quartieres bei. - ZaWi-Höfe Berlin

© Wienerberger / Stephan Falk

Um das harmonische Gesamtbild des nachverdichteten HĂ€userblocks abzurunden, entschieden sich die Architekten fĂŒr eine Verblendung des Sockelgeschosses mit Wienerberger Riemchen in Rotorange. In ihrer Optik und FunktionalitĂ€t erinnern die Riemchen an den K - ZaWi-Höfe Berlin

© Wienerberger / Stephan Falk

Die Neubauten befinden sich im Innenhof eines typischen Berliner HĂ€userblocks – ZĂ€hringerstraße 24 und 24A und Wittelsbacherstraße 16 und 17 heißen die Adressen der VorderhĂ€user, die der Anlage ihren Namen geben und in den spĂ€ten 1920er-Jahren von dem Mes - ZaWi-Höfe Berlin

© Wienerberger / Stephan Falk

Ein Referenzprojekt von wienerberger

Basisdaten zum Objekt

Lage des Objektes

ZĂ€hringerstraße 24 B / Wittelsbacherstraße 17A, 10707 Berlin, Deutschland

Objektkategorie

Objektart

Art der Baumaßnahme

Neubau

Fertigstellungstermin

10.2022

Zeichnungen und Unterlagen

Projektbeteiligte Firmen und Personen

Generalplanung

SWP Planen & Beraten GmbH

Steinstr. 41

12307 Berlin

Deutschland

Tel. +49 30 747330-0

info@swp.berlin

Bauherr

Kaufmann Götz GmbH

Wittelsbacherstr. 16

10707 Berlin

Deutschland

Architekt/Planer

Götz Architekten

Berlin

Deutschland

Beschreibung

Objektbeschreibung

Die beiden neuen WohngebĂ€ude in einem ruhigen Innenhof in Berlin-Wilmersdorf – unweit des KurfĂŒrstendamms – tragen mit ihren acht Stockwerken und 52 modernen Mieteinheiten zu einer gelungenen Nachverdichtung des Quartieres bei. Verbaut wurden Poroton-S-Ziegel von Wienerberger. Die Ziegel mit integrierter mineralischer DĂ€mmung wurden speziell fĂŒr den mehrgeschossigen Wohnungsbau entwickelt. Sie sind Ă€ußerst tragfĂ€hig, werden in monolithischer Bauweise ohne eine zusĂ€tzliche DĂ€mmschicht verarbeitet und erfĂŒllen höchste AnsprĂŒche an ein einfaches, wirtschaftliches Bauen.

Ruhig und doch zentral, so lĂ€sst sich die Lage des neuen Wohnkomplexes ZaWi in Berlin-Wilmersdorf beschreiben. Die beiden achtgeschossigen GebĂ€ude befinden sich im Innenhof eines typischen Berliner HĂ€userblocks, rund 500 Meter vom Ku’damm entfernt. ZĂ€hringerstraße 24 und 24a und Wittelsbacherstraße 16 und 17 heißen die Adressen der VorderhĂ€user, die der Anlage ihren Namen geben und in den spĂ€ten 1920er-Jahren von dem Messel-SchĂŒler Albert Gessner errichtet wurden. Dessen Beitrag zum GebĂ€udetypus des großstĂ€dtischen Mietshauses gilt bis heute als wegweisend und prĂ€gt das Berliner Stadtbild. Der rĂŒckliegende Teil der beiden GrundstĂŒcke war bis zum Bau des Projekts ZaWi Gartenland. GesĂ€umt haben diesen Teil fĂŒnf bis an die GrundstĂŒcksgrenze ragende BrandwĂ€nde.

Gelungene Nachverdichtung mit komplexer Baulogistik
Um die hohe Nachfrage nach Wohnraum zu decken, entschied man sich dafĂŒr, die bestehende Bebauung zu verdichten und platzsparend in die Höhe zu bauen. Verantwortlich fĂŒr die Planung, AusfĂŒhrung und Vermietung der 2022 fertiggestellten ZaWi-Höfe zeichnet die am gleichen Standort ansĂ€ssige Kaufmann Götz Gruppe. „Wir bebauten die BrandwĂ€nde und ließen so den unfertigen Charakter, den der Innenhof bot, verschwinden“, erlĂ€utert die Architektin Anne-Sophie Götz. Die Neubauten, sagt sie, sollten sich harmonisch in den vorgegebenen Rahmen einfĂŒgen. Aus dieser Überlegung heraus versteht sich deren kompakte und an den umliegenden GebĂ€udekonturen orientierende Bebauungsform. Anne-Sophie Götz ergĂ€nzt: „Zwischen den Neubauten entwickelt sich eine Gartenlandschaft, die die Höfe miteinander verbindet und ihnen einen wĂŒrdigen Rahmen gibt.“ Besonderes Augenmerk galt hierbei der VerfĂŒgbarkeit von natĂŒrlichem Licht und einer guten BelĂŒftung fĂŒr die Bewohner im gesamten Block. Wert legte man auch darauf, eine durchmischte Bewohnerstruktur zu schaffen. Daher realisierte die Kaufmann Götz Gruppe einen ausgewogenen Mix an WohnungsgrĂ¶ĂŸen und -typen, beginnend beim Studio-Apartment von 26 mÂČ bis hin zur 5-Zimmerwohnung von 160 mÂČ WohnflĂ€che.

Die Nachverdichtung stellte aufgrund der Innenhoflage eine baulogistische Herausforderung dar. Denn die Neubauten sind lediglich ĂŒber gerade einmal drei Meter breite und drei Meter hohe Durchfahrten der BestandshĂ€user zugĂ€nglich. Auch die Tatsache, dass der Innenhof ein Geschoss unter dem Straßenniveau liegt, machte die Bauaufgabe sehr komplex. In enger Zusammenarbeit mit dem Generalplaner SWP schĂ€ferwenningerprojekt GmbH konnte das Bauvorhaben dennoch in kurzer Bauzeit, innerhalb von zwei Jahren, umgesetzt werden.

Die GrĂŒndung der Bauten erfolgte abschnittsweise, jedoch ohne Unterfangung der NachbargebĂ€ude. Die Baustellen-EinrichtungsflĂ€chen fĂŒr Materialanlieferung und Lagerung befanden sich auf den Straßen, im Innenhof stellte man einen Turmkran auf. Dieser wurde ĂŒber einen Schwerlastautokran eingehoben und so positioniert, dass er die beiden HĂ€user bedienen konnte. Ein Ausleger transportierte die Baustoffe und Werkteile ĂŒber das Bestandshaus an der ZĂ€hringerstraße.

Poroton-S10-MW fĂŒr mehrgeschossiges Bauen
Die Tragkonstruktion des ZaWi wurde weitgehend aus Ziegeln erstellt. Mit Ausnahme des Sockel- und Attikageschosses bestehen die statisch wirksamen Bauteile aus Poroton-S10-MW (Mineralwolle) in 36,5 cm WandstĂ€rke. „Bei unseren Projektentwicklungen achten wir auf nachhaltige und natĂŒrliche Baustoffe“, so Götz. „Der Ziegel ist seit alters her ein guter und bewĂ€hrter Baustoff, der ein angenehmes und gesundes Wohnklima schafft. Denn als Bestandhalter planen wir langfristig. FĂŒr uns bedeutet nachhaltiges Bauen eine verschleißfeste Bausubstanz mit WertbestĂ€ndigkeit.“

Der Objektziegel Poroton-S10-MW erreicht mit seiner Druckfestigkeitsklasse 12 und einer charakteristischen Mauerwerksdruckfestigkeit von 5,2 MN/mÂČ den Spitzenwert unter den Monolithen. Bei Bedarf lassen sich GebĂ€udehöhen von bis zu 9 Stockwerken realisieren.

Ziegel aus der Poroton-S-Reihe sorgen neben der baustatischen StabilitĂ€t auch fĂŒr guten Schallschutz und dank der MineralwollefĂŒllung fĂŒr eine höchst effektive WĂ€rmedĂ€mmung. Mit geringen WĂ€rmeleitfĂ€higkeiten von 0,08 bis 0,10 W/mK und U-Werten von 0,22 bis 0,31 W/mÂČK bei WandstĂ€rken von 30 bis 42,5 cm werden in Kombination mit moderner Anlagentechnik die Anforderungen des GEG und der KfW erfĂŒllt.

Um das harmonische Gesamtbild des nachverdichteten Berliner HĂ€userblocks abzurunden, entschieden sich die Architekten beim ZaWi fĂŒr eine optisch sowie funktional perfekt passende Erdgeschoss-Verkleidung: Wienerberger Klinkerriemchen in Rotorange. In ihrer Beschaffenheit erinnern die Riemchen an den Klinker, der seit rund 100 Jahren die Eingangsfassaden der VorderhĂ€user ziert.

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