Architekturobjekte


Wohnquartier Auweghem

2800 Mechelen, Kapelleblokstraat 2, Belgien

Ein Referenzprojekt von Rockpanel

Ein Referenzprojekt von Rockpanel

Basisdaten zum Objekt

Lage des Objektes

Kapelleblokstraat 2, 2800 Mechelen, Belgien

Objektkategorie

Objektart

Art der Baumaßnahme

Neubau

Fertigstellungstermin

06.2023

Projektbeteiligte Firmen und Personen

Bauherr

COGIVA

Keerbergen

Belgien

Architekt/Planer

dmvA architects

Sint-Katelijnestraat 16

2800 Mechelen

Belgien

Tel. +32 15 33 09 86

info@dmva-architecten.be

Bauleistung: Fassade

Hooyberghs NV

2370 Arendonk

Belgien

info@hooyberghsbouw.be

Beschreibung

Objektbeschreibung

Innovative Lösung für eine geneigte Fassade

Auch in der belgischen Stadt Mechelen herrscht eine große Nachfrage nach Wohnraum. In den vergangenen Jahren hat sich die Kommune deshalb immer weiter über ihre historischen Stadtmauern hinaus ausgedehnt. So entstand z. B. die Wohnsiedlung Auweghem auf einem ehemaligen Gewerbegebiet. Eine historische Windmühle, die hier früher ihre Arbeit verrichtete, inspirierte dmvA Architects zu einem ungewöhnlichen Entwurf.

Insgesamt umfasst das im Sommer 2023 fertiggestellte Projekt 17 Einfamilienhäuser und 25 Wohnungen. Allen Gebäuden gemeinsam sind eine Formgebung für die Gebäudehülle, die an die historische Windmühle erinnern soll. Einen besonderen Blickfang bildet das markante Eckhaus der Bebauung, namens “Hooghmolen”. Es ist mit seinen fünf Geschossen höher als die umliegenden Gebäude und wurde teilweise mit Rockpanel Platten in Holzoptik bekleidet, die sich hier als echte Problemlöser erwiesen. 

Für David Driesen, Geschäftsführer von dmvA Architects, symbolisiert Auweghem den Wandel der Stadtrandgebiete außerhalb der historischen Stadtmauern von Mechelen:​ „Der Battelsesteenweg, einst eine Industriestraße, erhält durch dieses Projekt eine neue Dynamik. Wo früher eine Windmühle die Landschaft prägte, entstand ein Wohngebiet, das der wachsenden Nachfrage nach Wohnraum in Mechelen entspricht.“ 
Die besonderen Dachformen der Gebäude und insbesondere die charakteristische, teils geneigte Fassade des Eckgebäudes setzen moderne Akzente.

Rockpanel:​ ästhetisch, flexibel und feuerbeständig
Die Entscheidung für eine Rockpanel Bekleidung fiel aus ästhetischen ebenso wie aus technischen Gründen. „Die Form des Gebäudes brachte komplexe Herausforderungen in Bezug auf Wasserdichtigkeit und Brandschutz mit sich“, sagt Driesen. „In Kombination mit Zink bot Rockpanel dafür eine ideale Lösung.“ Fassadentafeln von Rockpanel nehmen kein Wasser auf und von ihren hochglatten Oberflächen läuft Regenwasser zuverlässig und schnell ab. Sie sind über Jahrzehnte UV- und witterungsbeständig.
Luc Boven, Projektleiter des bauausführenden Unternehmens Hooyberghs, ergänzt:​ „Die Baugenehmigung sah zunächst eine Holzverkleidung sowohl an der Fassade als auch für das Steildach vor, das eher als eine geneigte Fassade zu betrachten ist. Allerdings erwies sich feuerfestes Holz als nicht kompatibel mit einer Aluminium- oder Zinkverkleidung. Aus früheren positiven Erfahrungen wusste ich, dass Rockpanel sehr gute Brandschutzeigenschaften hat. Rockpanel bot mit der Woods eine natürliche Holz-Optik und ist zugleich eine brandsichere Lösung. Das Ergebnis ist eine Fassade, die alle Brandschutznormen erfüllt. Darüber hinaus bietet das Material Flexibilität und ästhetische Möglichkeiten, die über herkömmliche Fassadenplatten hinausgehen.“

Durchdachte Konstruktion dank fachkundiger Beratung
Die schräge Fassade stellte das Bauunternehmen vor besondere Herausforderungen. Boven erinnert sich:​ „Mit einer Neigung von 70 bis 75 Grad in den oberen Geschossen handelt es sich nicht um eine herkömmliche Fassade, sondern eher um ein steil geneigtes Dach. Deshalb mussten wir besonders auf das Eindringen von Wasser und die Abdichtung achten. Für die Befestigung der Fassadenbekleidung haben wir Haken genutzt, wie sie auch für Sonnenkollektoren verwendet werden, was eine wasserdichte Ausführung garantiert.“ Die Konstruktion wurde in enger Zusammenarbeit mit Experten von Promat und Secufire festgelegt. „Sie besteht aus Sparren mit Mineralwolle dazwischen, auf die nacheinander OSB-Platten, Faserzementplatten und eine EPDM-Abdichtung aufgebracht wurden. Darauf haben wir dann die Haken für die Rockpanel Platten befestigt“, erklärt Boven. „Die Unterstützung der Experten von Rockpanel war wichtig für die Bewältigung der technischen Komplexität dieser speziellen Fassadenkonstruktion.“

Inspirierendes Beispiel für zukünftige Projekte
Das Projekt Auweghem ist für Architekten und Bauunternehmer inspirierend, die nach einer originellen und sicheren Lösung für steil geneigte Flächen suchen. Boven empfiehlt, die Befestigung aller Bekleidungsmaterialien schon in der frühen Planung detailliert zu prüfen:​ „Die Berechnung der Verankerung im Voraus verhindert Überraschungen und macht den Prozess effizienter. Für uns war dieses Projekt eine besonders spannende Herausforderung und mit diesem schönen Ergebnis können wir nun anderen zeigen, was möglich ist. Wenn jedoch in Zukunft spezielle Verankerungssysteme für diese Art von Anwendung entwickelt werden, wäre die Umsetzung sicher noch einfacher.“

Objektdetails

Gebäudespezifische Merkmale

Anzahl Wohneinheiten

42

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